DE820217C - Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere Wiesen - Google Patents
Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere WiesenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B45/00—Machines for treating meadows or lawns, e.g. for sports grounds
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
- Road Repair (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 8. NOVEMBER 1951
O ι oi IIIj 45 a
Anhäufungen und ähnliche kleinere Bodenunebenheiten wirken, zumal wenn sie bewachsen sind, sehr
störend auf die Benutzbarkeit des Bodens. Dies gilt in besonderem Maße von den kleinen buckelartigen
Erhebungen, Maulwurfshügeln samt ihren Grasbüscheln u. dgl., die häufig in großer Anzahl auf Wiesen
anzutreffen sind, so daß sie vor allem das Mähen sowohl maschinell als auch mit der Sense und damit
die Heugewinnung überhaupt unmöglich machen. Aber auch andere landwirtschaftliche Bodenflächen
können in ihrem Nutzungswerte erheblich gesteigert werden, wenn man sie von Unebenheiten der in Rede
stehenden Art befreien kann.
Hier wirksame Abhilfe zu schaffen, ist das Ziel der Erfindung. Ihr Gegenstand ist ein Gerät, dessen wesentliches
Konstruktionselement ein winkelförmiges Messer bildet, das an der Innenseite seiner Schenkel mit
Schneiden versehen ist. Von diesen Messern sind zweckmäßig mehrere, vorzugsweise drei, in der Form
eines Dreiecks neben- bzw. hintereinander versetzt ao angeordnet, wobei jedes Messer mit der Öffnung seines
Winkels in der Arbeitsrichtung des Geräts liegt, während das ganze Gerät so gestaltet ist, daß es über
den Erdboden geschleppt werden kann.
In seinen Einzelheiten und in seiner Wirkungsweise ist das Gerät nach der Erfindung im nachstehenden
an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, das auf der Zeichnung in
Abb. ι im Grundriß und in
Abb. 2 in Schrägansicht dargestellt ist.
An einem als Zugbaum dienenden Balken 1 sind zwei winkelförmige Messer 2 mittels je zweier kurzer
Kettenstücke 3 derart befestigt, daß sie mit den Enden ihrer Schenkel dem Balken 1 gegenüberliegen, also
mit ihrer Öffnung in die mit Pfeil χ bezeichnete Arbeitsrichtung
weisen. An der Vorderseite des Balkens 1
greift eine Zugvorrichtung 4 zum Anhängen des Geräts an ein Gespann oder an eine Zugmaschine an.
Die beiden Messer 2 sind nach den beiden Enden des Balkens 1 zu angeordnet, so daß zwischen ihnen eine
Lücke entsteht, hinter der ein drittes winkelförmiges Messer 5 von gleicher Gestalt vorgesehen ist. Seine
Schenkel liegen in der Flucht der äußeren Schenkel der Messer 2, so daß die drei Messer ein Dreieck bilden.
Die Schenkel des Messers 5 sind mit der Spitze je eines Messers 2 durch Kettenglieder 6 verbunden. Die
winkelförmigen Messer 2 und 5 haben ihre Schneiden 7 auf der Innenseite ihrer Schenkel. An diesen sind bei
jedem Messer zwei Bügel 8 befestigt.
Wird das Gerät nach der Erfindung über eine mit kleineren hügelartigen Erhebungen, Maulwurfshaufen
o. dgl., bedeckte Bodenfläche, beispielsweise über eine mit Anhäufungen oder Erdbuckeln durchsetzte Wiese,
gezogen, wobei als Zugkraft ein kräftiges Zweigespann dienen mag, so nehmen die winkelförmigen Messer 2
oder 5 infolge der Anordnung ihrer öffnungen in der
Arbeitsrichtung χ die einzelnen Buckel, Büschel usw. gewissermaßen ins Maul und trennen sie beim Weiterziehen
vom Untergrunde ab; hierbei kommt dem Anfassen der Messer ihre durch die Kettenstücke 3 und 6
as beweglich gehaltene Mitnahme und dem Schneidvorgange
die ziehende Wirkung der Schrägstellung der Schneiden zugute. Ist innerhalb der Arbeitsbreite des
Gerätes die Lage einer Anhäufung derart, daß sie von den Schneiden der beiden Vordermesser 2 nicht erfaßt
werden kann1, so klettern diese Messer über die Erhebung
hinweg; diese gelangt dann aber in den Bereich des hinteren Messers 5 und wird von ihm voll
erfaßt und abgeschnitten. Auch etwaige von den Vordermessern 2 stehengelassene- Reste von Erdbuckeln,
Grasbüscheln o. dgl. kann das nachfolgende Messer 5 erfassen und völlig durchschneiden. Auf diese
Weise erfaßt das Gerät nach der Erfindung sämtliche in seiner Arbeitsbreite liegenden Anhäufungen und
Erhebungen, trennt sie vom Untergrund ab, verteilt sie über dem Boden und führt dadurch die Einebnung
und Glättung der Bodenfläche herbei.
Das Gerät nach der Erfindung arbeitet sicher und zuverlässig, so daß jeder Arbeitsstreifen in einmaligem
Gange gewissermaßen glattgehobelt wird. Man kann mit ihm eine dementsprechend große Leistung erzielen.
Es ist leicht zu handhaben und bedarf außer gelegentlichem Nachschleifen der Schneiden keinerlei
Wartung. Überdies ist das neue Gerät mit verhältnismäßig geringem Arbeits- und Werkstoffaufwand sowie
ohne besondere Fertigungsmittel herstellbar, wie das dargestellte Ausführungsbeispiel erkennen läßt.
Je nach den örtlich verschiedenen Erfordernissen kann das Gerät nach der Erfindung einerseits mit nur
einem oder zwei winkelförmigen Messern, anderseits aber auch mit mehr als drei Messern unter Beibehaltung
der Dreiecksanordnung, also z. B. mit sechs Messern, ausgerüstet werden, wobei in letzterem Falle
die hauptsächlich durch die einsetzbare Zugkraft bestimmte Arbeitsbreite entsprechend größer wird.
Anderseits bildet die öffnungsweite der winkelförmigen
Messer, die auf die Ausmaße der zu beseitigenden Erdbuckel o. dgl. abzustellen ist, den Ausgangspunkt
für die Breitenbemessung des Geräts.
Claims (5)
1. Gerät zuni Einebnen von Maulwurfshügeln oder Glätten von Bodenflächen, insbesondere von
Wiesen, dadurch gekennzeichnet, daß zweckmäßig hinter einem Zugbaum ein oder mehrere winkelförmige
Messer (2, 5), die an der Innenseite ihrer Schenkel mit Schneiden (7) versehen sind, nebeneinander
und zweckmäßig auch hintereinander versetzt derart angeordnet sind, daß sie mit in der
Arbeitsrichtung (x) offenen Winkeln über den Erdboden geschleppt werden können.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei bzw. sechs Messer (2, 5) in Dreiecksform
derart angeordnet sind, daß ihre Schneiden (7) die gesamte Arbeitsbreite des Geräts bestreichen.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Messer (2) an einer Schleppvorrichtung (1) nebeneinander und mit einem
Zwischenraum angeordnet sind, der von einem den beiden ersteren folgenden Messer (5) bestrichen
wird.
4. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (2, 5) mit der
Schleppvorrichtung (1) bzw. miteinander beweglieh, zweckmäßig durch Ketten (3, 6) verbunden
sind.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln
der winkelförmigen Messer Bügel (8) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 2155 10.51
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO101A DE820217C (de) | 1949-11-06 | 1949-11-06 | Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere Wiesen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO101A DE820217C (de) | 1949-11-06 | 1949-11-06 | Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere Wiesen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE820217C true DE820217C (de) | 1951-11-08 |
Family
ID=7349026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO101A Expired DE820217C (de) | 1949-11-06 | 1949-11-06 | Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere Wiesen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE820217C (de) |
-
1949
- 1949-11-06 DE DEO101A patent/DE820217C/de not_active Expired
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