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DE820217C - Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere Wiesen - Google Patents

Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere Wiesen

Info

Publication number
DE820217C
DE820217C DEO101A DEO0000101A DE820217C DE 820217 C DE820217 C DE 820217C DE O101 A DEO101 A DE O101A DE O0000101 A DEO0000101 A DE O0000101A DE 820217 C DE820217 C DE 820217C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knives
knife
meadows
legs
expediently
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO101A
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEO101A priority Critical patent/DE820217C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE820217C publication Critical patent/DE820217C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B45/00Machines for treating meadows or lawns, e.g. for sports grounds

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 8. NOVEMBER 1951
O ι oi IIIj 45 a
Anhäufungen und ähnliche kleinere Bodenunebenheiten wirken, zumal wenn sie bewachsen sind, sehr störend auf die Benutzbarkeit des Bodens. Dies gilt in besonderem Maße von den kleinen buckelartigen Erhebungen, Maulwurfshügeln samt ihren Grasbüscheln u. dgl., die häufig in großer Anzahl auf Wiesen anzutreffen sind, so daß sie vor allem das Mähen sowohl maschinell als auch mit der Sense und damit die Heugewinnung überhaupt unmöglich machen. Aber auch andere landwirtschaftliche Bodenflächen können in ihrem Nutzungswerte erheblich gesteigert werden, wenn man sie von Unebenheiten der in Rede stehenden Art befreien kann.
Hier wirksame Abhilfe zu schaffen, ist das Ziel der Erfindung. Ihr Gegenstand ist ein Gerät, dessen wesentliches Konstruktionselement ein winkelförmiges Messer bildet, das an der Innenseite seiner Schenkel mit Schneiden versehen ist. Von diesen Messern sind zweckmäßig mehrere, vorzugsweise drei, in der Form eines Dreiecks neben- bzw. hintereinander versetzt ao angeordnet, wobei jedes Messer mit der Öffnung seines Winkels in der Arbeitsrichtung des Geräts liegt, während das ganze Gerät so gestaltet ist, daß es über den Erdboden geschleppt werden kann.
In seinen Einzelheiten und in seiner Wirkungsweise ist das Gerät nach der Erfindung im nachstehenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, das auf der Zeichnung in
Abb. ι im Grundriß und in
Abb. 2 in Schrägansicht dargestellt ist.
An einem als Zugbaum dienenden Balken 1 sind zwei winkelförmige Messer 2 mittels je zweier kurzer Kettenstücke 3 derart befestigt, daß sie mit den Enden ihrer Schenkel dem Balken 1 gegenüberliegen, also mit ihrer Öffnung in die mit Pfeil χ bezeichnete Arbeitsrichtung weisen. An der Vorderseite des Balkens 1
greift eine Zugvorrichtung 4 zum Anhängen des Geräts an ein Gespann oder an eine Zugmaschine an. Die beiden Messer 2 sind nach den beiden Enden des Balkens 1 zu angeordnet, so daß zwischen ihnen eine Lücke entsteht, hinter der ein drittes winkelförmiges Messer 5 von gleicher Gestalt vorgesehen ist. Seine Schenkel liegen in der Flucht der äußeren Schenkel der Messer 2, so daß die drei Messer ein Dreieck bilden. Die Schenkel des Messers 5 sind mit der Spitze je eines Messers 2 durch Kettenglieder 6 verbunden. Die winkelförmigen Messer 2 und 5 haben ihre Schneiden 7 auf der Innenseite ihrer Schenkel. An diesen sind bei jedem Messer zwei Bügel 8 befestigt.
Wird das Gerät nach der Erfindung über eine mit kleineren hügelartigen Erhebungen, Maulwurfshaufen o. dgl., bedeckte Bodenfläche, beispielsweise über eine mit Anhäufungen oder Erdbuckeln durchsetzte Wiese, gezogen, wobei als Zugkraft ein kräftiges Zweigespann dienen mag, so nehmen die winkelförmigen Messer 2
oder 5 infolge der Anordnung ihrer öffnungen in der Arbeitsrichtung χ die einzelnen Buckel, Büschel usw. gewissermaßen ins Maul und trennen sie beim Weiterziehen vom Untergrunde ab; hierbei kommt dem Anfassen der Messer ihre durch die Kettenstücke 3 und 6
as beweglich gehaltene Mitnahme und dem Schneidvorgange die ziehende Wirkung der Schrägstellung der Schneiden zugute. Ist innerhalb der Arbeitsbreite des Gerätes die Lage einer Anhäufung derart, daß sie von den Schneiden der beiden Vordermesser 2 nicht erfaßt werden kann1, so klettern diese Messer über die Erhebung hinweg; diese gelangt dann aber in den Bereich des hinteren Messers 5 und wird von ihm voll erfaßt und abgeschnitten. Auch etwaige von den Vordermessern 2 stehengelassene- Reste von Erdbuckeln, Grasbüscheln o. dgl. kann das nachfolgende Messer 5 erfassen und völlig durchschneiden. Auf diese Weise erfaßt das Gerät nach der Erfindung sämtliche in seiner Arbeitsbreite liegenden Anhäufungen und Erhebungen, trennt sie vom Untergrund ab, verteilt sie über dem Boden und führt dadurch die Einebnung und Glättung der Bodenfläche herbei.
Das Gerät nach der Erfindung arbeitet sicher und zuverlässig, so daß jeder Arbeitsstreifen in einmaligem Gange gewissermaßen glattgehobelt wird. Man kann mit ihm eine dementsprechend große Leistung erzielen. Es ist leicht zu handhaben und bedarf außer gelegentlichem Nachschleifen der Schneiden keinerlei Wartung. Überdies ist das neue Gerät mit verhältnismäßig geringem Arbeits- und Werkstoffaufwand sowie ohne besondere Fertigungsmittel herstellbar, wie das dargestellte Ausführungsbeispiel erkennen läßt.
Je nach den örtlich verschiedenen Erfordernissen kann das Gerät nach der Erfindung einerseits mit nur einem oder zwei winkelförmigen Messern, anderseits aber auch mit mehr als drei Messern unter Beibehaltung der Dreiecksanordnung, also z. B. mit sechs Messern, ausgerüstet werden, wobei in letzterem Falle die hauptsächlich durch die einsetzbare Zugkraft bestimmte Arbeitsbreite entsprechend größer wird. Anderseits bildet die öffnungsweite der winkelförmigen Messer, die auf die Ausmaße der zu beseitigenden Erdbuckel o. dgl. abzustellen ist, den Ausgangspunkt für die Breitenbemessung des Geräts.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Gerät zuni Einebnen von Maulwurfshügeln oder Glätten von Bodenflächen, insbesondere von Wiesen, dadurch gekennzeichnet, daß zweckmäßig hinter einem Zugbaum ein oder mehrere winkelförmige Messer (2, 5), die an der Innenseite ihrer Schenkel mit Schneiden (7) versehen sind, nebeneinander und zweckmäßig auch hintereinander versetzt derart angeordnet sind, daß sie mit in der Arbeitsrichtung (x) offenen Winkeln über den Erdboden geschleppt werden können.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei bzw. sechs Messer (2, 5) in Dreiecksform derart angeordnet sind, daß ihre Schneiden (7) die gesamte Arbeitsbreite des Geräts bestreichen.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Messer (2) an einer Schleppvorrichtung (1) nebeneinander und mit einem Zwischenraum angeordnet sind, der von einem den beiden ersteren folgenden Messer (5) bestrichen wird.
4. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (2, 5) mit der Schleppvorrichtung (1) bzw. miteinander beweglieh, zweckmäßig durch Ketten (3, 6) verbunden sind.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln der winkelförmigen Messer Bügel (8) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 2155 10.51
DEO101A 1949-11-06 1949-11-06 Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere Wiesen Expired DE820217C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO101A DE820217C (de) 1949-11-06 1949-11-06 Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere Wiesen

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DEO101A DE820217C (de) 1949-11-06 1949-11-06 Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere Wiesen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE820217C true DE820217C (de) 1951-11-08

Family

ID=7349026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO101A Expired DE820217C (de) 1949-11-06 1949-11-06 Geraet zum Einebnen von Bodenflaechen, insbesondere Wiesen

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DE (1) DE820217C (de)

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