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DE8200061U1 - Verkleidung fuer zargen - Google Patents

Verkleidung fuer zargen

Info

Publication number
DE8200061U1
DE8200061U1 DE19828200061U DE8200061U DE8200061U1 DE 8200061 U1 DE8200061 U1 DE 8200061U1 DE 19828200061 U DE19828200061 U DE 19828200061U DE 8200061 U DE8200061 U DE 8200061U DE 8200061 U1 DE8200061 U1 DE 8200061U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cladding
covering
profile piece
frame
covering according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19828200061U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Werner Schneider 6054 Rodgau De GmbH
Original Assignee
Werner Schneider 6054 Rodgau De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werner Schneider 6054 Rodgau De GmbH filed Critical Werner Schneider 6054 Rodgau De GmbH
Priority to DE19828200061U priority Critical patent/DE8200061U1/de
Publication of DE8200061U1 publication Critical patent/DE8200061U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/34Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

-/ιοί Die Neuerung betrifft eine Verkleidung nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Bei der Modernisierung älterer Bauten werden häufig Türzargen oder die Futter von Türdurchgängen mittels neuer Zargen aus Metall, Kunststoff oder Holz ersetzt, um den gestiegenen Wohnbedürfnissen Rechnung zu tragen. Insbesondere ältere Metallzargena die schon anfangen zu rosten, werden gegen neue Zargen ausgetauscht. Das Herausreißen alter Zargen und das Einsetzen neuer Zargen ist jedoch mit einem sehr großen Arbeitsaufwand verbunden, so daß man die alten Zargen oft nur verkleidet. Hierbei kann auch dem häufigen Wunsch entsprochen werden, die kalt und unfreundlich wirkenden Stahlzargen mit angenehmeren HoIzzargen zu umgeben.
Es sind bereits Verkleidungen bekannt, die zur Sanierung alter Türzargen dienen (DE-GM 79 13 737, DE-GM 79 14 078). Diese Verkleidungen bedingen jedoch den Einbau spezieller Türen,.d.h. es können nicht die üblichen DIN-Türen verwendet werden.
Es ist ferner ein Verfahren zum Ersetzen einer montierten Stahl-Türzarge durch eine Holz-Türzarge bekannt, bei dem die Türbänder von der Stahlzarge entfernt werden und die Stahl-Türzarge im übrigen stehen gelassen sowie die Holz-Türzarge darum herumgelegt und befestigt wird (DE-OS 25 358). Die hierbei verwendete Verkleidung bedingt jedoch einen hohen Durchgangsverluit und macht überdies Türen mit Sonderabmessungen erforderlich.
Weiterhin ist eine Vorrichtung zum Umkleiden einer im Mauerwerk fest eingebauten Türzarge bekannt, bei welcher die Umkleidungsmittel durch an der Zarge zu befestigende Profilstücke halterbar sind (DE-OS 29 24 587). Auch bei dieser
-5-
Ol Vorrichtung kann keine Norm-Tür verwendet werden, was sich daraus ergibt, daß die Verkleidung einen Teil desjenigen Teils des Raums beansprucht, in dem sich normalerweise die Stirnseite der NormtUr befindet. Dieser Umstand macht auch einen Versatz der TUrbänder erforderlich. Außerdem wird der Durchgang aufgrund der Türzargen-Verkleidung relativ eng, d.h. die Durchgangsverluste sind sehr hoch.
Eine Holzverkleidung für eine in einer Wand eingesetzten Metallzarge, bei der weder eine Sonder-Ttir notwendig wird noch ein hoher Durchgangsverlust auftritt, ist indessen ebenfalls bereits bekannt (DE-OS 28 08 380). Allerdings ist diese Holzverkleidung nur bei TUrbändern verwendbar, die in Stahlzargen eingedreht werden können. Bei Türbändem, die mit Schlitz und Steckband arbeiten, kann die bekannte Holzverkleidung nicht verwendet werden, überdies fehlt bei zahlreichen alten Stahlzargen die Nut, die bei unverkleideten Metallzargen eine elastische Dichtung aufnehmen aufnehmen kann. Diese Nut ist aber zur Realisierung der bekannten Holzverkleidung erforderlich.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Verkleidung für Zargen zu schaffen, welche bei sehr geringen Durchgangsverlusten die Verwendung von DIN-TUren oder der. ursprünglich vorhandenen Türen ermöglicht, ohne die Verwendung von Schraubenbolzen für die Befestigung der Türbänder notwendig zu machen.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Der mit der Neuerung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, daß mit geringem technischen Aufwand Stahlzargen
-6-
• · · C
• · J
■ι 1 J · · · *
-6-
Ol nachträglich verkleidet werden können, ohne daß hierdurch Sonderanfertigungen von Türen, Bändern und dergleichen erforderlich sind. Der Durchgangsverlust - d.h. das Engerwerden des Tür-Durchgangs aufgrund der aufgesetzten Verkleidung - beträgt nur ca. 1,5 cm, während er bei den meisten bekannten Verkleidungen etwa 3 cm beträgt. Die bisher verwendeten Türblätter können, sofern gewünscht, weiterhin verwendet werden. Außerdem eignet sich die Neuerung sehr gut für die Selbstmontage. Ein weiterer Vor teil besteht darin, daß die Neuerung von den Bändern und Schloßlöchern der alten Zargen unabhängig ist. Ferner kann die Neuerung auch bei Eckzargen Verwendung finden. Schließlich ist es möglich, die neuerungsgemäße Verkleidung in jeder gewünschten Holzart und in jedem bekannten Beiz ton herzustellen.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: 20
Fig.l eine perspektivische Ansicht einer neuerungsgemäßen Zargenverkleidung, die an einer Stelle aufgebrochen
dargestellt ist;
Fig.2 eine Ansicht auf eine verkleidete Stahlzarge;
Fig.3 eine geschnittene Draufsicht auf die in der Fig.2 gezeigte Darstellung;
Fig.4 eine vorteilhafte Variante der in der Fig.3 dargestellten Verkleidung;
Fig.5 eine isolierte Darstellung eines ProfilStücks.
-7-
Ol In der Fig.l sind ein Fußboden 1 und der Verputz 2 eines Mauerwerks dargestellt, wobei in dem Mauerwerk eine Tür 3 und ein verkleideter Türrahmen 4 vorgesehen sind. An der rechten oberen Ecke ist aer Türrahmen % aufgebrochen, so
daß man eine Stahlzarge 5 erkennen kann. Der Türrahmen 4 p
weist ein Futter 6 mit einer Zierbekleidung 7 auf, welche |
an ihrem Ende m't einer Tapetenleiste 8 versehen ist. f.
In der Fig.2 ist sine Ansicht auf das Futter 6 der Verklei- |
dung gezeigt. Dieses Futter 6 greift auf der einen Seite |
in die Zierbekleidung 7 und wird auf der anderen Seite von ' einer Aluminiumschiene umfaßt, die mit einem Steg 10 in
Verbindung steht. Aluminiumschiene 9 und Steg IC sind Teil j
eines Profilstücks 9a. 1
Der erwähnte Steg 10 liegt auf der Stahlzarge 5 auf, und j
zwar im nach hinten versetzten Teil 11 dieser Stahlzarge 5. \
Auf dem Steg 12, der mit dem Steg 10 verbunden ist, liegt J
sine Falzbekleidung 13 mit einer Tapetenleiste 14. Des- j*
gleichen liegt auf dem Steg 12 ein Dichtungsgummi 15. |
- I
Die in der Fig.2 gezeigte Vorrichtung ist in der Fig.3 noch |
einmal geschnitten und in der Draufsicht dargestellt. Man f
erkennt hierbei das Mauerwerk 16, das vom Verputz 2 umgaben '' ist sowie das Ende einer Tür 3, die auf der Gummidichtung
15 aufliegt. Bei der Tür handelt es sich vorzugsweise um £
eine sogenannte Norm-Tür. Die Breiten solcher Türen sind: ij
61cm, 73,5 cm, 86 cm und 98,5 cm. Die Höhe beträgt 198,5 cm. <
Die Türbänder sind in der Fig.3 weggelassen, da die üblichen :; Norm-Bänder verwendet werden können. I1 Das Futter 6, welches eine furnierte Spanplatte ist, ist i
mit seinem einen Ende in eine Aussparung 18 der Verklei- f
dung eingelassen und mit seinem anderen Ende durch die |
Schiene 9 gehalten, die sich in der Nähe des Falzes 17 |,
befindet. |
n · ·· ♦
-8"
Ol Der Steg 12 ist mit der Falzbekleidung 13 über einen Dübel 19 verbunden und über Schrauben 20 an der Stahzarge bzw. an dem Verputz 2 befestigt. Zwischen Zierbekleidung 7 und Verputz 2 ist eine Dichtung 21 vorgesehen, die sich dan Unebenheiten des Verputzes 2 anpaßt.
Die Stirnseite 30 der Falzbekleidung 13 fluchtet mit dem etwas nach hinten versetzten Teil 31 der Zarge 5. Hierdurch kann die Stirnseite 32 der Tür 3 in der Position verbleiben, wie es die Normen verschreiben. Die Auflage fläche der Tür 3 von 13mm wird ebenfalls, wie vorgeschrie ben, eingehalten.
Parallel zum Seitenteil 33 verläuft der Steg 12 des Profilstücks 9a, der den Dübel 19 trägt.
Eine besonders vorteilhafte Variante der in der Fig.3 gezeigten Vorrichtung ist in der Fig.4 dargestellt. Diese Variante zeichnet sich durch ein geändertes Profilstück 9a aus, mit dem die Verkleidung bzw. das Futter 6 gehalten wird. Die Stege lOund 12 sind zwar ebenfalls vorgesehen, doch unterscheidet sich die Verbindung der Schiene 9 zu den Stegen 10,12 von der Verbindung der Ausführungsform der Fig.3. Diese Verbindung weist eine Aussparung 22 für die Aufnahme einer Dichtung 23 auf und ist insgesamt etwas in Richtung auf dir Zierbekleidung 7 versetzt. Hier- durch ist es möglichs die Tür 3 noch näher an dan Teil 33 der Zarge 5 heranzuführen. Gleichzeitig wird der Falz 17 besser ausgenutzt.
Die Montage der neuerungsgemäßen Verkleidung ist sehr einfach. Das Profilstück 9a wird auf die Metallzarge 5 mittels Schrauben 20 aufgeschraubt. Sodann wird die Falzbekleidung 13 auf die Dübel 19 gesteckt. Nun wird das Futter 6, ggf. zusammen mit der Zierbekleidung 7, dadurch befestigt, daß das eine Ende des Futters in das U-flirrm'ge Ende des
-9-
Ol Profilstücks 9a geschoben wird. Eine andere Reihenfolge der Montage ist jedoch durchaus möglich,, Das als furnierte Spanplatte ausgebildete Futter kann sehr dünn ausgebildet werden, so daß sich geringe Durchgangsver luste ergeben. Wenn erforderlich,, kann das Futter 6 aller dings auch dicker ausgeführt werden,
Eine detaillierte Darstellung - etwa im Maßstab 2:1 - des Profilstücks 9a ist in der Fig.5 dargestellt, wobei einige Einzelheiten gegenüber den vorangegangenen Darstellungen leicht abgewandedt sind. Man erkennt hierbei die Einzelsegmente 24-29 der Verbindung zwischen den Stegen 10,12 und der Schiene 9. Die Segmente 9,28,29 bilden ein U, in welches das Ende des Futters 6 eingeschoben werden kann, während die Segmente 28,27,26 ein U bilden, welches zur Aufnahme einer Dichtung dient. Diese Dichtung ist. wie die Fig.4 zeigt, von besonderer Art, weil sie einschiebbar ist. Im Gegensatz hierzu ist die in der Fig.3 gezeigte Dichtung 15 nicht einschiebbar, sondern lediglich aufgesetzt eingeklemmt.

Claims (14)

Gbm 23-SR/81 VERKLEIDUNG FOR ZARGEN Schutzansprüche
1. Verkleidung mit Profilstlick, Falzbekleidung und Zarge, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite (30) der Falzbekleidung (13) mit dem Teil (31) der Stirnseite der Zarge (5), auf dem das Profilstück (9a) aufliegt, im wesentlichen fluchtet.
05
2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilstück (9a) an seinem einen Ende (9) umgebogen ist und das Ende des Futters (6) der Verkleidung umfaßt.
10
3. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Futter (6) der Verkleidung an seinem einen Ende rechtwinklig um-
\ gebogen ist und mit dem rechtwinklig umgebogenen Teil in eine
Aussparung (18) einer Zierbekleidung (7) eingreift.
4. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Futter (6) der Verkleidung eine furnierte Spanplatte ist.
-2-
-2-
5. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzbekleidung (13) durch eine Tapetenleiste (14) abgeschlossen ist.
6. Verkleidung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzbekleidung (13) und die Zierbekleidung (7) aus einer furnierten Tischlerplatte bestehen.
7. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilstück (9a) aus Aluminium besteht,
8. Verkleidung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminium eloxiert ist.
9. Verkleidung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilstück (9a) eine Dichtung (15,23) trägt, auf welcher eine geschlossene Tür (3) aufliegt.
10. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilstück (9a) im wesentlichen T-Form hat, wobei der querliegende Steg (12) des T mit seiner einen Hälfte aufliegt und mit seiner anderen Hälfte in den Falz (17) ragt, während der senkrechte Teil (10) des T an der Stirnseite (31) der Zarge (5) aufliegt.
11. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilstück (9a) eine Aufnahme (22) für eine Dichtung (23) aufweist.
12. Verkleidung nach Anspruch 11, da.iurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (22) eine nach hinten versetzte U-förmige Aussparung aufweist.
13. Verkleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zierbekleidung (7) auf einer Dichtung (21) aufliegt.
-3-
•••»
14. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Profilstück (9a) einen Zapfen (19) aufweist, der in eine Aus nehmung der Falzbekleidung (13) eingepaßt werden kann.
DE19828200061U 1982-01-05 1982-01-05 Verkleidung fuer zargen Expired DE8200061U1 (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8200061U1 true DE8200061U1 (de) 1982-11-25

Family

ID=6735839

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DE19828200061U Expired DE8200061U1 (de) 1982-01-05 1982-01-05 Verkleidung fuer zargen

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DE (1) DE8200061U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3609992A1 (de) * 1986-03-25 1987-10-01 Geissler Gmbh Geb Tuerzarge zur ummantelung von metallzargen
DE19748418A1 (de) * 1997-11-03 1999-05-12 Schneider Gmbh Türband für eine Stahlzargen-Holzbekleidung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3609992A1 (de) * 1986-03-25 1987-10-01 Geissler Gmbh Geb Tuerzarge zur ummantelung von metallzargen
DE19748418A1 (de) * 1997-11-03 1999-05-12 Schneider Gmbh Türband für eine Stahlzargen-Holzbekleidung

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