-
Zigarettenbehälter .l)ie 1?rlincluiig betrifft einen Zigarettenbe@liälter,
in welchen die an sich bekannten Zigarettenpackungen so eingesetzt werden" d@aß
durch öffnen der Stirnseite des Behälters die Zigaretten aus der Packung herausgenommen
werden können. Unterhall> des Lagerraumes der Zigarettenpackung ist ein an sich
Bekanntes Feuerzeug angeordnet, dessen \lechanismenteile aus der Seitenfläche des
Beli"-ilters herausstehen und durch einen Klappdeckel im Nichtgebrauchsfalle abgedeckt
sind. Neben dem l,' euerzeug, an dessen Stelle auch ein. Behälter für Streiclilii>lzer
angeordnet sein kann, sowie auch unterhalb des Feuerzeuges bzw. Behälters ist eine
an sich bekannte Spielöhr mit Nockenwalze angeordnet, die von der Außenseite des
Behälters aus mittels eines Schlüssels aufgezogen werden kann. Die lktätigung der
Spielöhr erfolgt mit dem gleichen Druck, mit welchem das Feuerzeug betätigt wird,
und schaltet sich nach Ablauf der Melodie selbsttätig wieder aus. Es können auch
mehrere Melodien auf der Nockenwalze angeordnet sein, so daß nach einmaligem Aufziehen
der Spieluhr mehrere Melodien hintereinander je'wei'ls beim Wiederanzünden des Feuerzeuges
eingeschaltet werden können.
-
Der Behälter wird durch einen mit den verschiedensten '#lerzierungen,wieLandkartenreliefs
o.,dgl., -ersehenen Deckel, der die offene Seitenfläche ausfüllt, abgeschlossen.
-
Hierdurch ist ein Behälter für Zigarettenpackungen, kombiniert mit
Feuerzeug und Spieluhr, geschaffen, der alle technischen Ansprüche voll und ganz
erfüllt und durch Kombination mit einer Spieluhr weiteren Zwecken dient.
-
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar
zeigt Ab'b. i den Zigarettenbehälter im Aufriß in geschlossener Stellung in Ansicht,
Abb.
2 den Zigarettenbehälter im Aufriß bei geöffnetem Deckel in Ansicht, Abb. 3 den
hinteren Teil des Zigarettenbehälters mit Feuerzeug und Spieluhr im Aufriß bei geöffnetem
Deckel in Ansicht, Abb. d. den Zigarettenbehälter im Grundriß in geöffneter Stellung
in Ansicht, Abb. 5 den Zigarettenbehälter in geöffneter Stellung und bei geöffnetem
Deckel, in perspektivischer Darstellung von unten gesehen:, Abb. 6 den hinteren
Teil des Zigarettenbehälters mit Streich@holz'behälter in perspektivischer Darstellung
im Schnitt.
-
Der Zigarettenbehälter besteht aus einem kastenförmigen Unterteil
a, in dessen vorderen Teil die Zigarettenpackung b eingelagert ist, die sich auf
der Wand c des Hohlraumes derart abstützt, daß der vordere Teil der Packung über
die offene Stirnseite dl des Unterteiles a vorsteht. Die offene Stirnseite dl wird
durch zwei gelenkartig an den Seitenkanten des Behälters a angeordnete, nach außen
aufspringende Klappen e, die unter Druck der Federn f stehen, verschlossen. Das
Festhalten der Klappen c im geschlossenen Zustand erfolgt in bekannter Weise durch
Blattfedern g, die am vor--deren Ende mit Öffnungen h versehen sind, in welche sich
die Nocken i der einen Seite der Klappen e
im geschlossenen Zustande
einlegen. Die Federn g werden durch einen an der einen Seitenfläche nach außen vorstehenden
Druckknopf j nach innen gedrückt, wodurch die Öffnungen h der Federn g die Nocken
i der Klappen e freigeben.
-
Hinter der Wand c ist ein an sich bekanntes Feuerzeug d angeordnet,
dessenMechanismenteilek an der einen Seitenfläche vorstehen und durch einen einseitig
gelenkartig angebrachten, unter Federdruck stehenden, kappen:förmig gestalteten
Klappdeckel l im Nichtgebrauchsfalle abgedeckt werden.
-
Der Klappdeckel l wird im geschlossenen Zustand durch einen an der
einen. Stirnseite des Unterteiles a angeordneten und unter Federdruck stehenden
Nocken ns, der in die an der vorderen, geschlossenen Stirnseite des Klappdeckels
u angeordnete Nase v eingreift, gehalten.
-
Neben sowie unterhalb des Feuerzeuges d ist eine an sich bekannte
Spieluhr w in dem kastenförmigen Unterteil a angeordnet" die, wie bekannt, aus der
Nockenwalze n, Trennzungen o und den Antriebsmechanismenteilen p besteht. Die Einschaltung
der Spieluhr erfolgt gleichzeitig mit der Betätigung des Feuerzeuges d, da neben
dem Druckteil q zum Betätigen des Feuerzeuges der Einschaltknopf r, der mit der
Spieluhr in Verbindung steht, angeordnet ist, der zum Einschalten gleichzeitig mit
dem Druckteil q eingedrückt wird. Das Ausschalten erfolgt nach Ablauf einer Melodie
durch an sich bekannte Mittel.
-
Anstatt des Feuerzeuges d kann auch ein Behälter s zur Lagerung von
Streichhölzern angeordnet sein, wobei dann im Boden des Klappdeckels L die Reibfläche
t angeordnet sein kann.
-
Der kastenförmige Unterteil a des Behälters wird in bekannter Weise
durch einen gelenkartig angebrachten, unter Federdruck stehenden und, wie bekannt,
an der einen Längsseite des Behälters angeordneten Deckel 2t allgeschlossen, dessen
vordere Seite mit Verzierungen, Nvie Landkartenreliefs o. dgl., versehen sein kann.
-
Der Verschluß des Deckels mit dem Behälter erfolgt in bekannter Weise
durch den Nocken m, der die einseitig befestigte Blattfeder, in deren vordere Öffnung
die an dein Deckel i( angeordnete Nase v eingreift, trägt.