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DE829406C - Projektor zur Erzeugung lebender Bilder - Google Patents

Projektor zur Erzeugung lebender Bilder

Info

Publication number
DE829406C
DE829406C DEM2973A DEM0002973A DE829406C DE 829406 C DE829406 C DE 829406C DE M2973 A DEM2973 A DE M2973A DE M0002973 A DEM0002973 A DE M0002973A DE 829406 C DE829406 C DE 829406C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diaphragm
projector
image
optical systems
living
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM2973A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gustav Boehme
Werner Warsawsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARKES AND CO KG
Original Assignee
MARKES AND CO KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARKES AND CO KG filed Critical MARKES AND CO KG
Priority to DEM2973A priority Critical patent/DE829406C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE829406C publication Critical patent/DE829406C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/02Viewing or reading apparatus
    • G02B27/06Viewing or reading apparatus with moving picture effect

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Projektor zur Erzeugung lebender Bilder Die Erfindung betrittt einen Projektor zur Erzeugung lebender Bilder nach dem Zweiphaseiiprinzip, welcher als Unterhaltungsspielzeug für Kinder Verwendung finden soll.
  • Derartige Projektoren nach dem Zweiphasenprinzip sind bereits bekanntgeworden. Im Gegensatz zum normalen liinematographenprinzip, bei welchem jede Bewegung in eine Vielzahl von l:inzelpliaseii zerlegt wird, werden beim Zweiphasenprinzip nur zwei verschiedene Bewegungsphasen projiziert, und zwar abwechselnd und in ständiger Wiederholung, bis die nächste Handlungsszene erscheint. Die Handlung des Films wird zweckmäßigerweise waagerecht über die Länge des Filmstreifens verteilt. Alle Szenen der Handlung werden in zwei verschiedenen Bewegungsphasen aufgenommen und in zwei korrespondierenden 13ildreilien übereinander angeordnet. Der dazugehörige Projektor ist mit zwei optischen Systemen ausgerüstet, deren jedes einer dieser bziden Bildreihen zugeordnet ist. Werden die beiden optischen Systeme abwechselnd in Tätigkeit gesetzt, während der Film langsam Weitertransportiert wird, so entsteht auf der Projektionsfläche der Eindruck eines lebenden Bildes.
  • Die Art, in welcher diese abwechselnde Betätigung erfolgt, ist entscheidend für den Charakter und die Qualität der lebenden Projektion. Eine bekannte Ausführung führt die abwechselnde Betätigung der beiden optischen Systeme, im folgenden kurz Bildwechsel genannt, dadurch herbei, daB die beiden elektrischen Projektionslampen, Welche den beiden optischen Systemen zugeordnet sind, durch einen rotierenden Schalter abwechselnd ein-und ausgeschaltet werden. Diese elektrische Umschaltung erfolgt spontan und übergangslos, infolgedessen folgen sich die Bewegungsphasen in der Projektion ruckartig und übergangslos, so daß das lebende Bild in einem unnatürlich zerhackten Rhvthnius erscheint.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird zur Betätigung des Bildwechsels eine rotierende Blende angewandt, welche die beiden optischen Systeme abwechselnd abdeckt und freigibt. Es wird dadurch ein fließender Übergang von einer Bewegungsphase in die andere und ein natürlicher Rhythmus des lebenden Bildes erreicht.
  • Abb. i zeigt die erfindungsgemäße Ausführung des Projektors. Darin sind sichtbar: Der Sockel i, der Kondensorträger 2 mit den beiden Kondensorlinsen 3° und 3b, die beiden Lichtquellen ,L° und 4 b, der Filmstreifen 5, die Blende 6 mit ihrer Lagerung 7, der Objektivträger S mit den beiden Objektivlinsen 911 und 9b und das Abdeckgehäuse io.
  • Abb. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab die Blende 6 in Seitenansicht. i i ist der von der Achse radial ausgehende Blendensteg und 12 die rechtwinklig dazu sitzende Blendenplatte.
  • :ebb. 3 zeigt die Rückansicht der Blendenplatte, deren Breite l3 größer sein muß als der Durchmesser des Projektionsstrahls und deren Höhe H genau dem Abstand der beiden Bildreihen entsprechen muß. Zur Erzielung eines weichen Bildanschnittes sind Unter- und Oberkante der Blendenplatte 12 schräg gehalten.
  • Die Blende 6 steuert den Bildwechsel, wobei beide Lichtquellen dauernd leuchten. Abb. i zeigt Blende 6 vor Beginn eines Bildwechsels. Sie rotiert tnit mäßiger Geschwindigkeit, angetrieben von einer Zapfwelle des Triebwerkes, welches gleichzeitig den Transport des Filmstreifens besorgt, in beliebigem Sinne. Beim Weiterdrehen wird die untere Optik im gleichen Maße aufgeblendet, wie die obere Optik abgeblendet wird. In der gestrichelten Stellung der Blende 6 ist der .Bildwechsel vollendet, und die obere Optik bleibt nun so lange abgeblendet, bis sich die Blende 6 bi zur strichpunktierten Stellung gedreht hat, wonaeii auf der gegenüberliegenden Seite der nächste Bildwechsel eingeleitet wird. In der punktierten Stellung ist die Abl)lendfunktion von der Blendenpiatte auf den Blendensteg übergegangen.
  • Abb.4 zeigt in schematischer Darstellung die zeitliche Folge der durch die Blende 6 während einer Umdrehung gesteuerten Vorgänge. Winkel a = 6o° entspricht der Dauer eines Bildwechsels, Winkel ß = 120° entspricht der Dauer der darauffolgenden Bildverharrung. Mithin stehen Bildwechsel und Bildverharrung in dem bewegungsharmonischen Verhältnis i : 1.
  • Die Wirkungsweise der Blende 6 und die damit verbundene zeitliche Dehnung des Bildwechsels ermöglichen einen fließenden Übergang der einen Bewegungsphase in die andere, ähnlich dein Vorgang beim Kirfematographen.
  • Abb. 5 zeigt eine Bildreibe, welche den Bewegungszwischenphasen a-g einer beliebigen Figur während eines Bildwechsels entspricht. Es ist erkennbar, wie die Figur, die etwa ein Bein darstellen kann, in den Zwischenphasen h-d ein Knie bildet und allmählich in die entgegengesetzte Schreitstellung übergeht.
  • Fertigungstechnische Vorteile der erfindungsgemäßen Ausführung sind, daß die Blende 6 durch verhältnismäßig einfache mechanische Mittel angetrieben und daß sie bequem im Innern des Gehäuses zwischen Könden.sorträger 2 und 01)jektivträger S angeordnet werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Projektor zur Erzeugung lebender Bilder, bestehend aus zwei optischen Systemen und dazu passerideni, langsam und kontinuierlich durchlaufendem Film, der zwei korrespondierende, in zwei verschiedenen Bewegungsphasen aufgenommene Bildreiben aufweist, wobei durch abwechselnde Betätigung der beiden optischen Systeme bald die eine, bald die andere Bewegungsphase auf dieselbe Fläche projiziert wird, so daß der Eindruck eines lebenden Bildes entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden optischen Systeme durch eine Blende in einem solchen Rhythmus gesteuert werden, daß die Bewegungen fließend und in natürlicher Geschwindigkeit erfolgen, und die -zwischen zwei Bildwechseln liegende BildN erharrung höchstens der doppelten Dauer eines 13i](1\-,-echsels entspricht.
  2. 2. Projektor zur Erzeugung lebender Bilder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende als rotierender T-förtniger Körper (6) ausgeführt ist, dessen Rotationsachse senkrecht zur Projektionsrichtung- liegt, und daß die Abblendfunktion je nach Stellung der Blende (6) abwechselnd von dem B1endensteg ( t t) und der Blendenplatte,(i 2) ausgeübt wird.
  3. 3. Projektor zur l-.rzeugung lebender Bilder nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenplatte (12) zwecks Erzielung eines weichen Bildanschnittes an ihrer Ober- und Unterkante abgeschrägt ist. .L. Projektor zur Frzetigung lebender Bilder nach Ansprüchen t . 2 1111d 3. dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Blende (6) nebst ihrer Lagerung (7) ini Innern des Gehäuses (io) zwischen Kondensorträger (2) und Objektivträger (8) angeordnet ist und durch eine Zapfwelle des Triel)Nverkes für den 1#'ilmtransport angetrieben wird.
DEM2973A 1950-04-22 1950-04-22 Projektor zur Erzeugung lebender Bilder Expired DE829406C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM2973A DE829406C (de) 1950-04-22 1950-04-22 Projektor zur Erzeugung lebender Bilder

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DEM2973A DE829406C (de) 1950-04-22 1950-04-22 Projektor zur Erzeugung lebender Bilder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE829406C true DE829406C (de) 1952-01-24

Family

ID=7291970

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM2973A Expired DE829406C (de) 1950-04-22 1950-04-22 Projektor zur Erzeugung lebender Bilder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE829406C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0010957A1 (de) * 1978-11-07 1980-05-14 P.A. Management Consultants Limited Optische Kompensatoren für Laufbildfilm

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0010957A1 (de) * 1978-11-07 1980-05-14 P.A. Management Consultants Limited Optische Kompensatoren für Laufbildfilm

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