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DE829009C - Regelrelais, insbesondere fuer Zugbeleuchtung - Google Patents

Regelrelais, insbesondere fuer Zugbeleuchtung

Info

Publication number
DE829009C
DE829009C DEP10696D DEP0010696D DE829009C DE 829009 C DE829009 C DE 829009C DE P10696 D DEP10696 D DE P10696D DE P0010696 D DEP0010696 D DE P0010696D DE 829009 C DE829009 C DE 829009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
characteristic
anchor
contact
spring
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP10696D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bilz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DEP10696D priority Critical patent/DE829009C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE829009C publication Critical patent/DE829009C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/18Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
    • H01H50/24Parts rotatable or rockable outside coil
    • H01H50/28Parts movable due to bending of a blade spring or reed

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Regelrelais, insbesondere für Zugbeleuchtung Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches Relais, das, sobald die Magnetkraft eine bestimmte Grenze übersteigt, weil beispielsweise ein zu überwachender Strom oder eine Spannung eine gewisse Grenze überschreitet, eine Schaltung oder Umschaltung ausführen soll. Wird ein solches Relais zum Schalten von Zuglichtanlagen benutzt, dann muß es beispielsweise beim Anfahren des Zuges ,die Beleuchtungsanlage von der Batterie auf die Lichtmaschine umschalten, sobald die Spannung der Lichtmaschine die der Batterie überschreitet, und umgekehrt von der Lichtmaschine auf die Batterie zurückschalten, wenn beim Nachlassen der Zuggeschwindigkeit die Spannung der Lichtmaschine unter die der Batterie sinkt. Ein solches Relais soll auch hei schleichendem Anstieg und Absinken der TUagnetkraft sprungartig von der Ruhe- zur Arbeitsstellung und umgekehrt hinüberwechseln und nicht zwischen beiden Stellungen hängen bleiben. Diese Forderung läßt sich verhältnismäßig leicht erfii;llen. Schwieriger ist es aber, unter diesen Umständen in der Ruhe- und in der Arbeitsstellung bis zum sprunghaften Schalten einen ausreichenden Kontaktdruck aufrechtzuerhalten.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Relais, das diese Forderungen unter Anwendung verhältnismäßig einfacher Mittel erfüllt. Das Relais hat zwei gegeneinander versetzte, etwa hyperbolisch verlaufende, magnetische Kennlinien für Arbeits- und Ruhestellung, die die Abhängigkeit der Ankeranzugskraft vom Ankerweg darstellen und eine zwischen diesen Kennlinien verlaufende Charakteristik für die Ankerrückzugskraft, deren unteres Ende auf der oberen Kennlinie und deren oberes Ende auf der unteren Kennlinie liegt.
  • Erfindungsgemäß hat die Charakteristik im unteren Drittel infolge Ankerleergangs und im oberen Drittel infolge eines federnden Kontaktes (Vorkontakt m.it vorgespannter Feder) je eine Stufe, jedoch so, daß beide Stufen innerhalb der genannten Kennlinien liegen.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Das Relais hat einen feststehenden Magnetteil 4 mit den Polen 5 und 6 und einen winkelförmigen Anker 7, der mittels einer Blattfeder 8 schwenkbar gelagert ist. Der Ankerweg ist durch Schraul)r-n 9, io anschlagmäßig begrenzt. An dem feststehenden Magnetteil4, der durch eine Wicklung i i erregt wird, ist eine Isolierplatte i2 befestigt, die einen oder mehrere Ruhekontakte 13 trägt. Ein beweglicher Kontakt 14 ist an einem um die Achse 15 schwenkbar gelagerten Hebelarm 16 befestigt. An einer an der Isolierplatte 12 befestigten Brücke 17 sitzt ein Arbeitskontakt 18 oder eine Mehrzahl solcher mit einem oder mehreren Vorkontakten i9, die eine mit Anschlagnase 2o versehene Feder 21 gegen die beweglichen Kontakte 14 zu drängen sucht. Diese Feder ist vorgespannt. Ihre Vorspannung kann durch eine Schraube 22 geändert werden. Der Deutlichkeit halber sind die beiden Kontakte 18, i9 übereinander gezeichnet, tatsächlich würden sie in der Zeichnung hintereinatiderliegen. Der abgefederte Kontakt i9 ragt um die Strecke A' über den festen Kontakt 18 vor.
  • Den Hebelarm 16 sucht eine durch eine Schraube 23 verstellbare Feder 24 gegen den Ruhekontakt 13 zu drängen. Den Anker 7 zieht eine Feder 25 in die Ruhestellung, Anschlag 9. Da der Hebelarm a, an (lern diese Federkraft angreift, beim Übergang des Ankers in die Arbeitsstellung kleiner wird, nimmt dabei der von dieser Feder 25 ausgehende Anteil der Ankerrückzugskraft ab. Der Anker greift mit einem Stößel 26 unter Zwischenschaltung eines Leergangs L einen Vorsprung 27 des Hebels 16 an, der .durch eine Öffnung 28 der Isolierplatte 12 hindurchgreift. An dem Anker ist ferner eine nicht vorgespannte Feder 29 angebracht, die mit einer Pfanne 30 versehen ist. Eine entsprechend durch eine Schraube 40 verstellbare Pfanne 41 ist gegenüber am Magnetgestell .4 angeordnet. In die beiden Pfannen ragt ein Stift 42 mit einem gewissen Leergang 41. .4 ist eine biegsame Stromzuführung für den Kontakthebel 16. Die Anschlußklemmen der Arbeits- und Ruhekontakte sind der Einfachheit halber weggelassen. Die Isolierplatte 12 mit den Kontakten usw. kann durch Lösen einer Schraube 45 vom Magnetgestell 4 abgenommen werden. Dadurch wird bei Schadhaftwerden von Kontakten das Auswechseln des Schalters erleichtert.
  • Sämtliche Federn und Anschläge sind entweder paarig zu beiden Seiten einer Symmetrieebene oder in dieser Symmetrieebene angeordnet, so daß alle Kräfte nur in dieser Ebene wirken. Dadurch ergibt sich ein sicheres Arbeiten des Relais. Verkantungen der beweglichen Teile und ungleichmäßige Verteilungen der Kontaktdrücke werden vermieden.
  • Die Arbeitsweise des Relais wird an Hand der Fig. 2 erläutert. Soll z. B. das Relais zum Umschalten einer Zuglichtanlage verwendet werden und soll, wenn die Magnetkraft die obere Kennlinie 2 überschreitet, auf die Lichtmaschine und, wenn sie die untere Kennlinie r unterschreitet, auf die Batterie umgeschaltet werden, dann werden die Kräfte der Federn 8 und 25 derart abgeglichen, daß in der Ruhestellung die Ankerrückzugskraft P o bei dem Punkt 31 auf der oberen Kennlinie 2 liegt. Denkt man sich nun bei abgeschalteter Magnetwicklung r i den Anker von Hand in der Pfeilrichtung bewegt, dann bleibt zunächst der Kontakthebel 16 in Ruhe, bis der Leergang L beim Auftreffen des Stößels 26 auf den Vorsprung 27 aufgeholt ist. «'ährend dieses Leergangs nimmt die Ankerrückzugskraft bis auf den Wert P i ab, weil sich .der wirksame Hebelarm a für die Feder 25 verkleinert. Die Kraft der Federn 25 und 8 bleibt aber über den vollen Ankerweg wirksam. Sie verläuft nach der Geraden 31, 51. Am Ende des Leergangs L bei 32 trifft der Stößel 26 auf den Vorsprung 27, und .der Kontakthebel 16 wird unter Spannung der an sich vorgespannten Feder 24, Vorsparmkraft 1-' 2, mitgenommen. Dadurch ergibt sich für die Charakteristik 3 eine erste Stufe 32. Die Größe von l'2 ist durch die Höhe des erforderlichen Kontaktdruckes gegeben (Kontakt zwischen 13 und 14). Die Stufe 32 muß, um ein Hängenbleiben des Relaisankers in Zwischenstellungen zu vermeiden, innerhall) der Kennlinien 1, 2 liegen. Um für die Höhe der Stufe 32 genügend Platz zu gewinnen, gibt man der Charakteristik, wie oben erwähnt, während des Leergangwegs fallende Tendenz. Unter Umständen muß man sie noch stärker abfallen lassen, wenn die Stufe 32 größer gemacht werden soll als gezeichnet. Die Charakteristik ,der Feder 24, die währ; nd des restlichen Ankerwegs wirksam bleibt, ist nochmals für sich allein durch die Linie 52, 53 dargestellt. Sie überlagert sich der Charakteristik 31, 51.
  • Nach Aufholen des Leergangs Il zwischen dem Stift 42 und den Pfannenböden 30, 41, Punkt 34, wird nunmehr auch die Feder 29 am Anker wirksam. Sie ist verhältnismäßig steif, aber nicht vorgespannt. Sie würde für sich allein die Charakteristik 54, 55 ergeben. Diese überlagert sich den übrigen Charakteristiken. Infolgedessen erhält die resultierende Charakteristik 3 beim Punkt 34 einen nach abwärts gerichteten Knick und steigt bis zur Stufe 33 verhältnismäßig steil an. Bei der Stufe 33 trifft der bewegliche Kontakt 14 auf den oder die Vorkontakte 19, die mit einer Vorspannung P 3 von der Feder 21 in den Weg des Kontakthebels 16 vorgeschoben werden. Die Feder 21 würde für sich allein die Charakteristik 56, 57 haben. Diese Charakteristik überlagert sich den übrigen, so daß sich bei 33 eine Stufe ergibt. Von dort an steigt längs der Strecke N die resultierende Charakteristik 3 bis zu den auf der unteren Kennlinie i liegenden Endpunkt 32 noch steiler an.
  • Die Kraft P 3 entspricht dem Kontaktdruck des Vorkontaktes i9, die erhalten bleibt, auch wenn nach Absinken der Magnetkraft unter die Kennlinie i der Anker schon seinen Rückweg begonnen hat. Steigt die :Magnetkraft über die Kennlinie i, so steigt der Kontaktdruck, erreicht sie die Kennlinie 2, dann wird der gesamte auf Vorkontakt i9 und Hauptkontakt 18 entfallende Kontaktdruck um die Kraft 1'4 vermehrt. Durch Verstellen der Anschläge, Leergänge und Federspannungen läßt sich bei der Massenfertigung und -eichung solcher Regelrelais die mechanische Charakteristik der :lnkerrückzugskraft ohne weiteres der jeweiligen magnetischen Kenlilinienform und den gewünschten Ansprechpunkten anpassen. Soll z. B. der Punkt 32 tiefer geruckt werden, so braucht nur der Leergang M durch Verstellen der Schraube 40 eiItsprechend größer gemacht zu werden. Der steilere Anstieg der mechanischen Charakteristik setzt dann erst weiter links in Fig. 2 ein, weil der Punkt 34 entsprechend weiter nach links wandert. Dadurch kommt der Punkt 32 tiefer zu liegen. Entsprechendes gilt für die anderen Teile der Charakteristik.
  • Das Relais arbeitet folgendermaßen. Steigt die Magnetkraft allmählich an, .dann bleibt der Anker so lange in der in Fig. i gezeichneten Ruhestellung, bis die Kennlinie 2 erreicht ist, die durch den Punkt 31 geht. Da über den ganzen Ankerweg die magnetische Zugkraft die mechanischen Gegenkräfte übersteigt (die Kennlinie 2 lieg! überall über der Charakteristik 3), schwingt der Anker unaufhaltsam sogleich bis zum Hauptkontakt 18 durch. Der Kontaktdruck zwischen den Kontakten 13 und 14 bleibt während - des ersten Teils des Ankerwegs, Leergang L voll erhalten und verschwindet erst bei 32 schlagartig. Für die Betätigung der Kontakte 14, 18, 19 in der Arbeitsstellung stehen die Kräfte P 3 und P ,4 zur Verfügung.
  • Sinkt nun wegen Nachlassens der Stromstärke oder der Spannung die magnetische Zugkraft ab, so schwingt der Anker erst dann in die Ruhestellung zurück, wenn die Kennlinie i erreicht wird. Da diese über ihren ganzen Verlauf unterhalb der Charakteristik 3 liegt, schwingt der Anker erst dann in die Ruhestellung zurück, wenn die Kennlinie i erreicht wird. Da diese über ihren ganzen Verlauf unterhalb der Charakteristik 3 ' liegt, schwingt der Anker sogleich unaufhaltsam bis zur Ruhestellung durch. Bei 32, also schon vor Erreichung der Ruhestellung, wird schon ein ausreichender Kontaktdruck P 2 für die Betätigung der Kontakte 13, 14 hergestellt.
  • Idas Regelrelais erfüllt also al-.le eingangs gestellten Forderungen und zeichnet sich außerdem noch durch große Anpassungsfähigkeit aus.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelr°lais mit gegeneinander versetzten, etwa hyperbolischen magnetischen Kennlinien für Arbeits- und Ruhestellung und zwischen diesen Kennlinien verlaufender Charakteristik für die Ankerrückzugskraft, deren unteres Ende auf der oberen und deren oberes Ende auf der unteren Kennlinie liegt, dadurch gekennzeichnet, dag die Charakteristik der Ankerrückzugskraft im unteren Drittel infolge Ankerleergangs (L) und im oberen Drittel infolge eines federnden Kontaktes (Vorkontakt i9 mit vorgespannter Feder 21) je eine Stufe (32, 33, Fig. 2) von der Höhe der erforderlichen Kontaktdruckkraft hat und daß beide Stufen (32, 33) innerhalb der magnetischen Kennlinien (1, 2) liegen.
  2. 2. Regelrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß etwa das mittlere Drittel der Charakteristik (3) der Ankerrückzugskraft zufolge einer etwa in der Mitte des Ankerwegs wirksam werdenden Feder (29, Fig. i) einen nach unten gerichteten Knick (34) hat.
  3. 3. Regelrelais nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Charakteristik (3) der Ankerrückzugskraft vom Aufpunkt (31) bis zur ersten Stufe (32) abfällt.
DEP10696D 1948-10-02 1948-10-02 Regelrelais, insbesondere fuer Zugbeleuchtung Expired DE829009C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP10696D DE829009C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Regelrelais, insbesondere fuer Zugbeleuchtung

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DEP10696D DE829009C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Regelrelais, insbesondere fuer Zugbeleuchtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE829009C true DE829009C (de) 1952-01-21

Family

ID=7363037

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DEP10696D Expired DE829009C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Regelrelais, insbesondere fuer Zugbeleuchtung

Country Status (1)

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DE (1) DE829009C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001768B (de) * 1954-12-24 1957-01-31 Standard Elektrik Ag AEnderung der Ankerabfallzeit bei elektromagnetischem Relais
DE1097530B (de) * 1957-10-19 1961-01-19 Telefunken Gmbh Schaltungsanordnung fuer ein Relais zur UEberwachung von Spannungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001768B (de) * 1954-12-24 1957-01-31 Standard Elektrik Ag AEnderung der Ankerabfallzeit bei elektromagnetischem Relais
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