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DE828744C - Mehrpoliger elektrischer Schalter mit zur Sockelgrundflaeche paralleler Schaltwalze - Google Patents

Mehrpoliger elektrischer Schalter mit zur Sockelgrundflaeche paralleler Schaltwalze

Info

Publication number
DE828744C
DE828744C DEM7729A DEM0007729A DE828744C DE 828744 C DE828744 C DE 828744C DE M7729 A DEM7729 A DE M7729A DE M0007729 A DEM0007729 A DE M0007729A DE 828744 C DE828744 C DE 828744C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
stilt
base
roller
shift drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM7729A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Backhaus
Adolf Vedder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAERKISCHE ELEKTRO IND ADOLF V
Original Assignee
MAERKISCHE ELEKTRO IND ADOLF V
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAERKISCHE ELEKTRO IND ADOLF V filed Critical MAERKISCHE ELEKTRO IND ADOLF V
Priority to DEM7729A priority Critical patent/DE828744C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE828744C publication Critical patent/DE828744C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H23/16Driving mechanisms
    • H01H23/20Driving mechanisms having snap action

Landscapes

  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Mehrpoliger elektrischer Schalter mit zur Sockelgrundfläche paralleler Schaltwalze
    Die Erfindung bezieht sich auf einen m.ehr-
    poligcn elektrischen Schalter mit einer parallel zur
    Sockelgrundfläche gelagerten, zwischen zwei durch
    Anschläge festgelegten Endstellungen hin und her
    drehbaren Schaltwalze (Walzenschalter). Bei einem
    bereits bekannten Schalter dieser Art ist der Bedie-
    nungshebel mit der Schaltwalze in beiden Rich-
    tungen zwanhsläutig verbunden. Die Walze wird
    dabei in ihren Endstellungen durch eine oder zwei
    federbelastete Rollen verrastet, die in Ausneh-
    inungen am Umfang der Walze oder einer damit
    verbundenen Rastenscheibe eingreifen. Diese Aus-
    führung hat den Fachteil, daß die Schaltwalze in
    Zwischenstellungen festgehalten werden kann, was
    leicht ein Verschmoren der Kontakte zur Folge hat.
    Bei eitlem anderen bekannten Walzenschalter ist
    der Bedienungshebel mit der Walze über eine in beiden Richtungen wirksame Drehfeder gekuppelt, und die Walze wird in ihren Endstellungen durch ein Gesperre festgehalten, das jeweils beim Spannen der Drehfeder ausgerückt wird. Hier ist zwar ein Festhalten der in beiden Richtungen sprunghaft verstellten Walze in Zwischenstellungen nicht möglich, jedoch ist die Lebensdauer beschränkt, und es besteht der Nachteil, daß der Schalter bei einem Bruch der die Walze mit ihrem Bedienungshebel kuppelnden Drehfeder überhaupt nicht mehr geschaltet werden kann.
  • Die I3rfindung bezweckt, die Nachteile beider bekannten Ausführungen zu beseitigen und einen Walzenschalter zu schaffen, bei dem einerseits die Schaltbewegung wenigstens auf einem Teil, nämlieh etwa der zweiten Hälfte, des Schaltweges sprunghaft erfolgt und ein Festhalten oder Festsetzen der Schaltwalze in Zwischenstellungen unmöglich gemacht ist, während aber anderseits der Schalter auch bei einem etwaigen Bruch der die Sprungbewegung herbeiführenden Feder noch geschaltet werden kann. Die Erfindung bezweckt weiter, einen Schalter mit diesen Eigenschaften so auszubilden, daß er eine gedrungene, raumsparende Bauform und insbesondere eine verhältnismäßig kleine Grundfläche erhält.
  • Das Neue am Erfindungsgegenstand liegt im wesentlichen darin, daß die mit ihrem Bedienungsliebel in beiden Richtungen zwangsläufig verbundene Schaltwalze unter dem Einfluß einer Kippfeder in Gestalt einer federnd zusammendrückbaren Stelze steht, die mit ihrem einen Ende am Schaltersockel und mit ihrem anderen Ende an der Schaltwalze oder gegebenenfalls auch einer damit zwangsläufig gekuppelten Scheibe verschwenkbar gelagert ist, derart, daß sie beim Hinundherdrehen der Walze zwischen zwei auf entgegengesetzten Seiten einer Totpunktstellung liegenden Stellungen hin und her schwingt. Die vorzugsweise mit Vorspannung eingesetzte Kippfeder wird in der ersten Hälfte der Schaltdrehung zusätzlich gespannt. Nach Überschreitung ihrer Mittelstellung übt sie auf die Schaltwalze ein Drehmoment in Richtung der jeweiligen Schaltbewegung aus und bewegt desliall) die Walze sprunghaft in ihre andere Endstellung. Ein Festhalten oder Festsetzen in einer Zwischenstellung ist dabei praktisch nicht möglich. Dieser Erfolg kann noch dadurch gesteigert werden, daß eine an der Stelze drehbar gehaltene Rolle, die in eine zur Lagerung der Stelze dienende Ausnehmung der Schaltwalze oder auch einer mit der Walze verbundenen Scheibe eingreift, in der genannten Ausnehmung in Umfangsrichtung der Walze ein reichliches Spiel hat, während die Ausnehmung zweckmäßig an ihrem Grunde etwas hohl gekrümmt ist. Durch diese Ausbildung wird, wie weiter unten ausführlicher gezeigt, erreicht, daß die Stelze etwa in der Mittelstellung der Walze dieser gegenüber etwas voreilen und somit frühzeitig in eine zur Ausübung eines wirksamen Drehinoments im jeweiligen Schaltsinne geeignete Stellung gelangen kann.
  • Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß bei an .sich bekannter Anordnung des Bedienungshebels an der Vorderseite der Schaltwalze und auf der Mitte der Walzenlänge die federnd zusammendrückbare Stelze hinter der Schaltwalze an einer zwischen deren Enden liegenden Stelle angeordnet ist. Dadurch erzielt man eine gedrängte Bauart des Schalters und ins-1),--sondere eine verhältnismäßig kleine Ausdehnung in 1Zichtung der Walzenachse.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt Fig. i einen Längsschnitt des Schalters nach der Linie A-A in Fig. 2 und Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie B-B in Fig. i, während in den Fig. 3 bis 5 die Schaltwalze und die nur schematisch angedeutete Stelze in drei verschiedenen Stellungen wiedergegeben sind; die Fig. 6 zeigt eine etwas andere Art der Lagerung der federnden Stelze am Sockel, F-ig. 7 eine Stirnansicht des am Sockel gelagerten Endes der Stelzenfeder.
  • Der Schalter hat einen im wesentlichen kreisförmigen, jedoch an zwei gegenüberliegenden Seiten abgeflachten Isolierstoffsockel i, der an seiner Vorderseite eine muldenförmige Vertiefung 2 zum Eingriff einer Isolierstoffschaltwalze 9 bis i i enthält. An den Enden der Mulde 2 sind am Sockel i zwei Metallböckchen 3 befestigt, in denen eine vierkantige Schalterwelle 4 mit ihren zylindrischen Enden drehbar gelagert ist. An jeder Längsseite der Mulde 2 trägt der Sockel i eine Reihe von beispielsweise drei Anschlußklemmen, die je mit einem in der Mulde liegenden federnden Kontakt in Verbindung stehen. Die Kontakte wirken mit den Eiiden von an der Schaltwalze vorgesehenen Kontaktbrücken zusammen. Sowohl die Anschlußklemmen als auch die Kontakte und Kontaktbrücken sind auf der Zeichnung nicht mit dargestellt.
  • Auf der Vierkantwelle 4 sitzt die Schaltwalze 9 bis i i, die quer zur Welle mehreremal geteilt ist und aus drei zylindrischen Teilen 9 aus keramischem Werkstoff und zwei zwischen diesen Teilen liegenden und sie im Abstand haltenden Scheiben io und i i aus Kunstliarzpreßstoff besteht. Die keramischen Teile 9 tragen die Kontaktbrücken, während vorn an den beiden Scheiben io, i i ein flacher Handhebel 12 und eine zylinderabschnittförmige Platte 13 sitzen, die dazu bestimmt ist, die für den Handhebel nötige Durchtrittsöffnung in der Schalterkappe oder im Deckel der Schalterdose abzudecken. Der Handhebel 12 und die Platte 13 bilden mit den beiden Scheiben io, ii ein gemeinsames Preßstück. Alle Teile 9 bis i i der Schaltwalze umgreifen die Vierkantwelle 4 mit einem auf diese passenden Vierkantloch, so daß sie durch die Welle zwangsläufig bzw. formschlüssig auf Mitdrehen gekuppelt sind.
  • Die Scheibe io hat an der Unter- oder Hinterseite der Schaltwalze einen Randausschnitt 14, in den ein am Grunde der Sockelhöhlung 2 vorgesehener Vorsprung oder Nocken 15 eingreift. Durch das Zusammenwirken dieses Nockens mit -den Ausschnittkanten der Scheibe io wird die Drehung der Schaltwalze auf etwa 6o° begrenzt. Die Scheibe i i, die zweckmäßig etwas breiter ist als die Scheibe 9, dient zum Angriff einer nach Art einer Kippfeder wirkenden, federnd zusammendriickbaren Stelze 17, 18, die zwischen der Walze 9 bis i i und dem Sockel i eingeschaltet ist und von einer am Grund der Höhlung 2 vorgesehenen Sockelaussparung 16 von etwa trapezförmigem Querschnitt aufgenommen wird. Die Stelze besteht aus einer vorzugsweise nach ihrem vorderen Ende hin kegelig sich verjüngenden Druckfeder 17 ans schraubenförmig gewundenem Draht und einer in deren vorderes Ende eingesteckten kurzen, flachen Stange 18. Mit ihrem hinteren Ende sitzt die Feder 1 7 auf einem Metallstopfen i9, mit dessen Hilfe sie am Sockel i verschwenkbar gelagert ist. Der Stopfen i9 greift zu (lern Zweck mit einem an seiner kegeligen Stirnfläche vorgesehenen, kugelig gerundeten Zapfen 20 in eine entsprechende pfannenartige Vertiefung am (runde der Sockelaussparung 16 ein. An ihrem vorderen Ende trägt die Stelze eine aus zwei kleinen Kreisscheiben und einer diese verbindenden Achse bestehende Rolle 21, die an der Stange 18 dadurch drehbar gehalten ist, daß ihre Achse von einem Schlitz des Stangenendes aufgenommen wird. Mit der Rolle 21 ist die Stelze an der Schaltwalze verschwenkbar gelagert, indem die Rolle in eine Ausnehmung 22 am Rande der Scheibe i t eingreift.
  • Die Anordnung der federnd zusammendrückharen Stelze 17, iS ist, wie ersichtlich, so, daß die Stelze bei der Drehung der Schaltwalze aus der einen in die andere Schaltstellung oder umgekehrt zwischen zwei schrägen Endstellungen hin und her schwingt, die auf entgegengesetzten Seiten einer \Tittelstellutig liegen. in der die Stelze mit Bezug auf die Schaltwalze ihre Totliunktlage hat. Infolgedessen wird die schon mit etwas Vorspannung eingesetzte Stelzenfeder 17 beim ersten Teil der Drehung der Schaltwalze 9 bis i i zusätzlich gespannt, so (laß sie nach Überschreiten ihrer Totpunktlage imstande ist, auf die Walze ein kräftiges Drehmoment im Sinne ihrer Weiterdrehung in die andere Endstellung auszuüben. Der zweite Teil der Bewegung der Schaltwalze erfolgt dementsprechend unter dein Einfluß der Stelzenfeder sprunghaft.
  • Die zum Eingriff der Rolle 21 dienende AusnehinUng 22 hat in Umfangsrichtung der Walze 9 bis 12 eine größere Weite oder Länge als der Rollendurchmesser beträgt, so daß die Rolle in dieser Richtung in der Ausnehmung ein reichliches Spiel hat. Zugleich ist die Ausnehmung 22 an ihrem (runde leicht hohl gekrümmt. Das ergibt eine besondere vorteilhafte .\rl)eitsweise der federnden Stelze. Beim Entfernen der Schaltwalze aus ihrer jeweiligen Endstellung, also z. 13. beim Drehen in der Richtung des in Fig.3 eingezeichneten Pfeilesa, nimmt die Schaltwalze finit der Endkante x ihrer Ausnehmung 22 die Rolle 21 und damit die Stelze 17, 18 mit. Etwa bei I?rreichen der Mittelstellung der Walze bildet der Grund der Ausnehmung 22 mit Bezug auf die Rolle eine schiefe Ebene, auf der die Rolle 21 unter dein Druck der Stelzenfeder 17 an das andere Ende der Ausnehmung läuft und sich an deren Endkante - #, anlegt (Fig..I). Die Stelze eilt also gegenüber der Schaltwalze vor, wodurch sie sehr zeitig, nämlich schon bei der Mittelstellung der Schaltwalze in eine Stellung gelangt, in der sie ein wirksames Drehmoment auf die Walze auszuüben vermag. Die von der federnden Stelze herbeigeführte sprunghafte Bewegung setzt also besonders frühzeitig, nämlich wesentlich früher ein als bei einer praktisch spiellosen Lagerung der Stelze an der Walze. Damit ist, wie leicht ersichtlich, erreicht, claß die sprunghafte Bewegung der \N'alze sich über einen sehr großen Teil des Schaltweges, nämlich praktisch über den halben Schaltweg erstreckt. Wie weiterhin leicht ersichtlich, ist bei der Ausführung des Schalters nach der Erfindung ein Festhalten oder Festsetzen der Schaltwalze in einer Zwischenstellung nicht möglich. Endlich wird die Walze in ihrer jeweiligen Schaltstellung zuverlässig gehalten, indem die Stelze stets die eine oder andere Endkante des Ausschnittes 14 der Scheibe io an den Nocken 15 andrückt. Da die Schaltwalze mit ihrem Bedienungshebel in beiden Richtungen zwangsläufig verbunden ist, wird der Schalter durch einen etwaigen Bruch der die Sprungbewegung herbeiführenden Feder noch nicht unbrauchbar, vielmehr kann er nach wie vor geschaltet und deshalb bis zum Ersatz der gebrochenen Feder durch eine neue weiterbenutzt werden.
  • In Fig. 6 und 7 ist eine etwas andere Ausführung der Lagerung der Stelze am Sockel gezeigt. Am hinteren Ende der Schraubenfeder 17 ist das Ende 23 des diese bildenden Drahtes einwärts abgewinkelt und in die Durchmesserrichtung der Feder gestellt. Die Feder greift mit dem quer stehenden Drahtende 23 in eine rillenförmige Aussparung eines am Grund der Sockelaussparung 16 vorgesehenen, etwa keilförmigen Vorsprunges 2,4 ein, so daß die Feder unmittelbar am Sockel gelagert ist, der in Fig. 1 und 2 gezeigte Stopfen also fortfällt.
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte und beschriebene Beispiel, vielmehr sind mancherlei Abänderungen desselben sowie andere :'\usführungsformen möglich. So könnte in Fig. i und 2 der zur Lagerung der Stelze dienende Stopfen i9 auch mit einer an seiner etwa dachförmigen Stirnfläche vorgesehenen Rippe in eine pfannenartige Rille am Sockel eingreifen. Statt daß die Lagerstelle der Stelze 17, 18 am Sockel genau in der zur Sockelgrundfläche senkrechten Achsenebene der Schaltwalze liegt, wie im dargestellten Beispiel, könnte sie gegenüber dieser Ebene auch nach einer Seite etwas versetzt sein, so daß die beiden Endstellungen der Stelze unsymmetrisch zur Totpunktstellung angeordnet sind. Man erzielt. dann bei der einen Schaltbewegung, z.13. beim Ausschalten, eine über einen größeren Teil des Schaltweges reichende Sprungbewegung, während in der anderen Richtung, z. 13. Beim Einschalten, der sprunghaft zurückgelegte Teil des Schaltweges entsprechend kürzer ausfällt. Wenn auf eine kleine Grundfläche des Schalters kein besonderer Wert gelegt wird, kann die Stelze 17, 18 statt an einem Teil der Schaltwalze selbst auch an einer besonderen Scheibe gelagert sein, die neben der Schaltwalze uridrehbar auf der Schalterwelle sitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCHE: t. Mehrpoliger elektrischer Schalter mit einer parallel zur Sockelgrundfläche gelagerten, zwischen zwei durch Anschläge festgelegten Endstellungen hin und her drehbaren Schaltwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihrem Bedienungshebel (12) in beiden Richtungen zwangsläufig verbundene Schaltwalze (9 bis i i) unter dein Einfluß einer federnd zusammen- drückbaren Stelze (i7, 18) steht, die mit ihrem einen Ende am Schaltersockel (i) und mit ihrem anderen Ende an der Schaltwalze oder einem damit zwangsläufig gekuppelten Teil ver- schwenkl>ar gelagert ist, derart, daß sie beim Hindundlierdrehen der Walze (9 bis ii) nach Art einer Kippfeder zwischen zwei auf ent- (legengesetzten Seiten ihrer Totpunktstellung liegenden Stellungen hin und her schwingt. Schalter nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die federnd zusammendrück- bare Stelze (i7, 18) mit einer an ihrem einen l?iide drehbar gelagerten Rolle (2t) in eine Aus- nehmung (22) der Schaltwalze oder einer damit zwangsläufig verbundenen Scheibe eingreift. 3. Schalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (2i) der Stelze (t7, 18) in der Ausnehmung (22) in l infangs- richtung der Schaltwalze ein reichliches Spiel hat und die Ausnehmung (22) an ihrem Grunde so gestaltet ist, daß die beim Drehen der Schalt- walze (9bis i i ) von der einen Endwand (z. B. x) der Ausnehmung mitgenommene Rolle etwa in der -Mittelstellung der Walze an das andere linde (z. B. 3,) der Ausnehmung laufen und so- init die Stelze gegenüber der Schaltwalze vor- eilen kann. d. Schalter nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die federnd zusammendriick- bare Stelze aus einer vorzugsweise nach ihrem der Schaltwalze (9 bis i i) zugekehrten Ende, kegelig sich verjüngenden schraubenförmigen Druckfeder (i7) und einer in deren der Schalt- walze zugekehrten Ende steckenden flachen Stange (i8) besteht, an der die Rolle (2) lagert. y. Schalter nach Anspruch i, 2 und 4, da- durch gekennzeichnet, daß die Stelze (i7, t8)
    am Sockel mittels eines in das andere linde der Feder (17) eingesetzten Stopfens (i9) gelagert ist, der finit einem etwa kugeligen oder keil- förmigen Vorsprung (2(» seiner kegeligen oder dachförmigen Stirliil@iclie in eine pfannenartige Vertiefung am Sockel (i) eingreift. 6. Schalter nach Anspruch i . 2 ulld 4, da- durch gekennzeichnet, dal3 zur Lagerung der Stelze (17, 18) am Sockel ein Ende (23) des die Schraubenfeder ( 17) bildenden 1)ralites ein- wärts abgewinkelt tind iii 1)urchniesserrichtung der Feder gestellt ist und daß die Feder (i7) finit diesem I)rahtellde(23) in eilte rillenförmige :lttssparung eines etw <t keilföi-niigcli Sockel- lorsprunges (2d) eingreift. 7. Schalter nach _\nsl)rticli i, dadurch ge- kennzeichnet, ciaß bei Vorhandensein eines an vier Vorderseite der Schaltwalze (9 bis i i) und etwa in der Mitte der @@'alzenl@inge liegenden Bedienungshebels (12) die federnd zusanimen- drückbare Stelze (17. i S) hinter der Schalt- walze an einer zwischen deren i?nden liegenden Stelle angeordnet ist. B. Schalter nach :\nsl>rilcll 7, bei dem die Schaltwalze etwa auf ihrer hinteren Hälfte ü1 einer niuldenförniigen Vertiefung des Schalter- sockels liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (i) am Grunde der mtildenförtnigen Ver- tiefUng(2) eine die Stelze (17,i8) aufnehmende Aussparung (t6) vrni etwa trapezförmigeni Querschnitt enthält. 9. Schalter nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß <las Hinundherdrehen der Schaltwalze (9 bis r i) <Lurch einen am Sockel (i) vorgesehenen Vorsprung (i3) begrenzt ist, der in einen bogenfürinigen Misschnitt (t-) am Umfang der Schaltwalze eingreift.
DEM7729A 1950-12-01 1950-12-01 Mehrpoliger elektrischer Schalter mit zur Sockelgrundflaeche paralleler Schaltwalze Expired DE828744C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0242664A1 (de) * 1986-04-23 1987-10-28 Lindner GmbH Fabrik elektrischer Lampen und Apparate Handbetätigter elektrischer Schalter
DE4330715A1 (de) * 1993-09-10 1995-03-16 Kloeckner Moeller Gmbh Elektrischer Schalter mit Kippsprungwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0242664A1 (de) * 1986-04-23 1987-10-28 Lindner GmbH Fabrik elektrischer Lampen und Apparate Handbetätigter elektrischer Schalter
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