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DE828603C - Gasmessgeraet - Google Patents

Gasmessgeraet

Info

Publication number
DE828603C
DE828603C DEB4129A DEB0004129A DE828603C DE 828603 C DE828603 C DE 828603C DE B4129 A DEB4129 A DE B4129A DE B0004129 A DEB0004129 A DE B0004129A DE 828603 C DE828603 C DE 828603C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
gas meter
meter according
scale
gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB4129A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Boll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB4129A priority Critical patent/DE828603C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE828603C publication Critical patent/DE828603C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/20Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity
    • G01N25/22Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity on combustion or catalytic oxidation, e.g. of components of gas mixtures
    • G01N25/44Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity on combustion or catalytic oxidation, e.g. of components of gas mixtures the heat developed being transferred to a fixed quantity of fluid
    • G01N25/46Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating the development of heat, i.e. calorimetry, e.g. by measuring specific heat, by measuring thermal conductivity on combustion or catalytic oxidation, e.g. of components of gas mixtures the heat developed being transferred to a fixed quantity of fluid for investigating the composition of gas mixtures

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Es sind Gasmeßgerate bekanntgeworden, bei denen durch die Oxydation von Gasen an einem Katalysator eine Wärmetönung hervorgerufen wird und bei denen die Wärmetönung mittels Thermometer oder Differentialtlhernlometer an einer Skala ablesbar gemacht werden soll. Bei diesen bekannten Geräten ist zur Anzeige jedoch eine verhältnismäßig große Erwärmung erforderlich, und dadurch wird die Gefahr von Explosionen herbeigeführt.
  • Die Erfindung hat ein Gasmeßgerät zum Gegenstand, bei dem schon eine geringe, durch die Oxydation von Gaslbestandteilen an einem Katalysator hervorgerufene Wärmetönung genügt, um die Wärmetõnung und damit die jeweils vorhandene Gasmenge anzuzeigen. Dieses wird dadurch erreicht, daß das Gerät mit einer leicht verdampfbaren Flüssigkeit versehen ist, welche bei Erwärmung eine Quecksilbersäule bewegt, deren Bewegung an einer Skala ablesbar ist.
  • Für die Messung von leichten Gasen wird das eigentliche Meßgerät in eine Diffusionszelle eingebaut, so daß das eingetretene und zu messende Gas gereinigt und frei von Feuchtigkeit, welche die Wandung der Diffusionszelle aufnimmt, an den Katalysator herantritt. Es sind also Feuchtigkeitsbeeinflussungen des Katalysators ausgeschlossen, ebenso Schmutzeinwirkungen. Somit trifft stets ein Gas in gleichmäßigem Zustand den Katalysator, der einen gleichbleibenden Meßvorgang ermöglicht.
  • Durch das Eintreten des zu messenden Gas-Luft-Gemisches in die Diffusionszelle wird der Katalysator von dem Gas aufgesucltt. Das Gas dringt infolge der Diffusion in den Katalysator ein, erzeugt dort je nach seiner Menge eine entsprechende Wärmetönung, wodurch mittels der leicht verdampfbaren Flüssigkeit eine Quecksilbersäule zum anderen Schenkel einer Ausgleichsröhre hin bewegt wird.
  • An diesem Schenkel der Ausgleichsröhre ist eine Skala angebracht, an der die jeweilige Gasmenge nach Millimetern bestimmt werden kann. Dem Mèßgerät wird eine Tabelle für die verschiedensten Gasarten angefügt, um an Hand der Skala und der Tabelle erkennen zu können, wieviel Volumprozent Gas sich in dem Gas-Luft-Gemisch befindet.
  • Zur Messung schwerer Gase (Dämpfe) kann das Gerät nicht in einer Diffusionszelle eingebaut werden, weil nunmehr die leichtere Luft innerhalb der Diffusionszelle nach außen dringt, um die Vereinigung mit dem schweren Gas außerhalb der Diffusionszelle zu vollziehen,. Dann wird das Meßgerät also nicht in eine Diffusionszelle eingebaut, sondern in ein gasdichtes Gehäuse. Auch in diesem Falle wird für eine gleichbleibende Anzeige dadurch gesorgt, daß das anzusaugende Gas-Luft-Gemisch eine Entfeuchtungs- und Reinigungskammer durchläuft, in welcher sich Feuchtigkeiten und Schmutz aus den Gasen ansammeln. Das so gereinigte Gas wird durch den Druck eines Gummiballes in das gasdichte Meßgehäuse eingedrückt. Da der Inhalt des Gwmmiballes stets gleichbleibt, wird stets ein Gas-Luft-Gemisch gleicher Menge eingeblasen und dadurch eine Anzeige unter gleichbleibenden Bedingungen gewährleistet.
  • In der Zeichnung ist der Erfindergedanke an einem Ausführungsbeispiel erläutert. In Abb. I ist auf einem Grundbiett I die Diffusionszelle 2 mit dem Katalysator 3 dargestellt. Die Diffusionszelle umgibt den linken Schenkel des Ausgleichsrohres 4 mit der Quecksilbersäule 5. Im linken Schenkel befindet sich oberhalb der Quecksilbersäule die leicht verdampfbare Flüssigkeit 6. Am rechten Schenkel des Ausgleichs rohres ist eine Skala 7 mit Angaben der unteren Explosionsigrenze, der toxischen Grenze und der oberen Explosionsgrenze angebracht. Abb. 2 zeigt ein gasdichtes Gehäuse 8 mit dem Katalysator 9, dem AusgleicChsnahr 10 und der Skala II.
  • Mittels des Gummiballes 12 kann ein Gas-Luft-Gemisch, das durch den Saugstutzen I3 angesaugt wird und die Entfeuchtungs- und Reinigungskammer I4 durchlaufen hat, in das Meßgehäuse eingedrückt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Gasmeßgerät mit einer durch die Oxydation von Gäsbestandteilen an einem Katalysator hervorgerufenen Wärmetönung und einer die Wärmetönung anzeigenden Skala, dadurch gekennzeichnet, daß es eine leicht verdampfbare Flüssigkeit enthält, welche bei Erwärmung eine Quecksilbersäule bewegt, deren Bewegung an einer Skala ablesbar ist.
  2. 2. Gasmeßgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß es eine für die verschiedenen Gase geeichte Tabelle mit Angaben der jeweils vorhandenen Gasmenge enthält.
  3. 3. Gasmeßgerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator zur Messung leichter Gase in einer Diffusionszelle untergebracht ist.
  4. 4. Gasmeßgerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator zur Messung schwerer Gase in einem gasdichten Gehäuse untergebracht ist, in welches ein durch eine Entfeuchtungskamme r und Reinigungskammer geläutertes Gas in gleichbleibender Menge eingelassen werden kann.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 648 I59, 332 467, 259 337.
DEB4129A 1950-06-03 1950-06-03 Gasmessgeraet Expired DE828603C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB4129A DE828603C (de) 1950-06-03 1950-06-03 Gasmessgeraet

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB4129A DE828603C (de) 1950-06-03 1950-06-03 Gasmessgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE828603C true DE828603C (de) 1952-01-17

Family

ID=6953554

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB4129A Expired DE828603C (de) 1950-06-03 1950-06-03 Gasmessgeraet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE828603C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE259337C (de) * 1912-02-13
DE332467C (de) * 1918-05-23 1921-01-31 Eugen Nowak Verfahren zur Erreichung einer moeglichst hohen Temperatur beim Kontaktkoerper von Sicherheitsvorrichtungen zum Anzeigen von Gasansammlungen
DE648159C (de) * 1932-07-14 1937-07-23 Bernh Draeger Thermisches Messinstrument fuer brennbare Gase, insbesondere zur Kohlenoxydbestimmung

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE259337C (de) * 1912-02-13
DE332467C (de) * 1918-05-23 1921-01-31 Eugen Nowak Verfahren zur Erreichung einer moeglichst hohen Temperatur beim Kontaktkoerper von Sicherheitsvorrichtungen zum Anzeigen von Gasansammlungen
DE648159C (de) * 1932-07-14 1937-07-23 Bernh Draeger Thermisches Messinstrument fuer brennbare Gase, insbesondere zur Kohlenoxydbestimmung

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