DE828501C - Poststempeldruckmaschine - Google Patents
PoststempeldruckmaschineInfo
- Publication number
- DE828501C DE828501C DEP121A DEP0000121A DE828501C DE 828501 C DE828501 C DE 828501C DE P121 A DEP121 A DE P121A DE P0000121 A DEP0000121 A DE P0000121A DE 828501 C DE828501 C DE 828501C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- wet
- printing machine
- slot
- moistening
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M5/00—Devices for closing envelopes
- B43M5/02—Hand devices for both moistening gummed flaps of envelopes and for closing the envelopes
Landscapes
- Labeling Devices (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
- Rotary Presses (AREA)
Description
p 121
x
/rod
Die Erfindung betrefft eine Anfeuchtvorrichtung, die insbesondere für das Anfeuchten gummierter
Briefumschlagklappen oder der gummierten Oberfläche von Zetteln oder Streifen dient, die durch
eine Druckeinrichtung postalisch zu bestempeln sind, die sich im gleichen Gehäuse wie die Anfeuchtvorrichtung
befindet.
Ein im Gehäuse eingeschlossener Poststempeldruckmechanismus
ist bekannt. Die Erfindung bezieht sich jedoch mehr auf die Anfeuchtvorrichtung.
Es ist das Hauptziel der Erfindung, in einem Gehäuse, das normalerweise einen Poststempeldruckmechanismus
umschließt, eine Anfeuchtvorrichtung anzubringen, die für gewöhnlich innerhalb des Gehäuses
verborgen und dadurch erreichbar ist, daß man zum Anfeuchten die gummierte Oberfläche
einer Briefklappe durch einen Schlitz führt, der sich in einer Ecke der Gehäusewandung befindet.
Ein weiteres Ziel ist es, in einem Gehäuse einen Anfeuchtsatz vorzusehen, der zum Anfeuchten einer
Briefklappe dadurch zu erreichen ist, daß man die gummierte Klappe durch einen Schlitz in einer
Ecke des Gehäuses führt, der aber auch herausgezogen werden kann, um die Feuchtoberfläche
außerhalb des Gehäuses zum Anfeuchten der gummierten Oberfläche eines Zettels oder eines gummierten
Streifens frei zu legen, die vorher schon einen Postaufdruck erhalten haben.
Ferner betrifft die Erfindung ein rohrförmiges, an den Enden verschlossenes Feuchtglied mit einem
Wasservorrat und kapillaren Feuchtmitteln, um das Wasser zur Feuchtfläche des Feuchtgliedes hinzuziehen.
Das Feuchtglied liegt im Gehäuse im wesentlichen waagerecht und verborgen und so angeordnet,
daß es von einer durch einen Eckschlitz in der Gehäusewandung geführten gummierten
Klappe eines Umschlages erreicht wird.
Weiter betrifft die Erfindung die Schaffung eines Anfeuchtgliedes mit einem an beiden Enden geschlossenen,
mit Wasser gefüllten und im wesentlichen waagerecht im Gehäuse liegenden Rohr, das
Kapillarmittel zur Beförderung des Wassers zu einer Feuchtoberfläche enthält, wobei das Feuchtglied
so ausgebildet ist, daß bei üblicher Gebrauchsstellung die Kapillarmittel unter das Wasser im
Rohre tauchen, um Feuchtigkeit zur Feuchtoberfiäche zu ziehen, und daß, wenn das Gehäuse mit
seinem vorderen Ende nach oben getragen wird; das Rohr senkrecht steht und sich sein Wasserinhalt
im unteren Rohrteil befindet und nicht mehr in Berührung mit den Kapillarfeuchtmitteln kommt.
So vermeidet man beim Befördern des Gehäuses, daß Wasser verschüttet wird.
Die Zeichnung stellt ein bevorzugtes Ausführe
rungsbeispiel der Erfindung dar.
Fig. ι zeigt schaubildlich das Äußere einer Poststempeleinrichtung
und weiter eine Briefumschlagklappe, die mit ihrer gummierten Oberfläche durch einen Eckschlitz des Gehäuses zum Anfeuchten
dieser Klappe gezogen wird;
Fig. 2 ist ein Teilschaubild ähnlich wie Fig. 1 und zeigt einen Feuchtsatz teilweise aus dem Gehäuse
in eine Stellung herausgezogen, in der er zum Anfeuchten gummierter Zettel, Streifen u. dgl. verwendbar
ist;
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Teil des Gehäuses und zeigt den Feuchtsatz dazu,
teils im Schnitt und teils im Aufriß; Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie 4-4 von
Fig. 3;
Fig. 5 ist ein Schaubild des Feuchtsatzes, und
Fig. 6 zeigt im Umriß das Gehäuse innerhalb eines normalen Tragkoffers in Tragstellung.
Ein Feuchtsatz, allgemein mit 10 bezeichnet, ist ♦5 in wesentlich waagerechter Lage in einem Gehäuse
11 gelagert. Dieses hat Vorder-, Hinter-und Seitenwände
9 mit hauptsächlich rechteckigem Grundumriß. Ks ist im allgemeinen haubenförmig und
bildet einen Deckel für einen Drucksatz gemäß amerikanischem Patent 2 344 609. Dieser Drucksatz
ist bei 12 strichpunktiert in Fig. 3 angegeben.
Der Feuchtsatz besteht aus einem Rohr 13, dessen
eines Ende durch einen festen Stöpsel 14 und dessen ander.es Ende durch eine entfernbare Schraubkappe
15 verschlossen ist. Nahe dem vorderen Ende des Rohres, dicht beim Stöpsel 14, isteinFeuchtelement
16 mit Kapillarschlitz angebracht (Fig. 3 und 4). j Dieses Schlitzglied 16 besteht vorzugsweise aus
einem senkrecht stehenden Block mit verengtem, durch einen Längsschnitt gebildeten Kapillarschlitz
17 und zwei Füßen 18-18, die unten auf der Innenwandung
des Rohres ruhen. Die obere Feuchtfläche tritt über den Außenumfang des Rohres hervor. Die
Ausbildung dieses Schlitzgliedes ist derart, daß Wasser durch den Schlitz aus einem Bereich innerhalb
eines unteren Ausschnittes 19 angesaugt wird und durch Kapillarwirkung die obere Feuchtfläche
des Feuchtgliedes 16 erreicht. Zur richtigen Lagerung des Rohres 10 dienen besondere Mittel, die
aus einem sich von der Vorderwand des Gehäuses nach innen erstreckenden Lagerblock 21 und eine
Lasche 22 bestehen. Letztere sitzt an einer Seitenwand des Gehäuses. So wird das Rohr 10 längs
einer Seitenwand mit dem Anfeuchtteil in einer Ecke zwischen der Vorder- und einer Seitenwand
des Gehäuses festgehalten.
Durch die Ecke der Gehäusewandung ist dort, wo die Feuchtfläche 16 liegt, ein waagerechter
Schlitz 23 geführt. Er befindet sich im wesentlichen in gleicher Ebene mit der Feuchtfläche des Feuchtgliedes.
Durch diese Anordnung kann die gummierte Oberfläche einer Briefumschlagklappe dadurch
befeuchtet werden, daß man die Klappe durch den Schlitz zieht. Beim Einführen und Durchziehen
der Klappe durch den Schlitz wird die gummierte Oberfläche leicht abwärts gegen die Anfeuchtfläche
des Schlitzgliedes 16 gedrängt und befeuchtet. Die Feuchtvorrichtung ist dem Blick für gewöhnlich
entzogen und das Gehäuse behält seinen Stromlinienumriß; aber durch die geschlitzte Ecke 23 ist
sie für dauernde Benutzung zugänglich.
Nicht nur zum Anfeuchten von Briefumschlagklappen ist der Feuchtsatz 10 nützlich. Infolge des
Lagers 21 und der Lasche 22 ist der Satz in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung herausziehbar. Diese
bringt die Feuchtoberfläche in bequemere Lage, um gelegentlich einen Zettel oder ein Stück bedruckten
Streifens 24 anzufeuchten. Um das Herausziehen des Feuchtsatzes 10 zu erleichtern, ist ein Handzug
27 vorgesehen.
Die Anordnung des rohrförmigen Anfeuchters 10 ermöglicht es auch, das Gehäuse mit der Vorderseite
nach oben zu tragen, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist. Es ist z. B. üblich, das Gerät zum Postamt zum
Aufbringen eines vorbezahlten Stempelungsbetrages zu bringen. Um das Gerät bequem tragen zu können,
ist ein passender Tragkoffer 25 vorgesehen. Wird er am Henkel 26 angefaßt, so befindet sich
das Gehäuse 11 in richtiger Tragstellung.
Claims (3)
1. Poststempeldruckmaschine, deren Vorderwand mit der einen Seitenwand im wesentlichen
einen rechten Winkel bildet, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuseinnern eine Anfeuchtvorrichtung
(10) angeordnet ist mit einer Feuchtfläche (16, 17) innerhalb einer Gehäuseecke,
durch die im wesentlichen in gleicher Ebene mit der Feuchtfläche des Feuchtelementes
(10) ein Schlitz (23) läuft, durch den das nicht frei liegende Feuchtelement (10) für das Hinwegziehen
der gummierten Oberfläche einer Briefverschlußklappe über dessen Feuchtoberfläche
(16, 17) zugänglich wird.
2. Poststempeldruckmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anfeuchteinrichtung (io) im Gehäuse (9) herausziehbar
gelagert ist.
3. Anfeuchtvorrichtung zur Poststempeldruckmaschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet
durch ein an beiden Enden geschlossenes Rohr (13) für Wasserspeicherung mit einem
Kapillarschlitzteil {16, 17, 18) nahe dem einen
Rohrende, um Wasser zur Feuchtfläche zu führen, wobei das Rohr so ausgebildet ist, daß
beim Tragen des Gerätes sich der Kapillarschlitzteil am oberen Ende des Rohres befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 2779 1.52
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US663182A US2497727A (en) | 1946-04-18 | 1946-04-18 | Moistening device for envelope flaps |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828501C true DE828501C (de) | 1952-01-17 |
Family
ID=25949438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP121A Expired DE828501C (de) | 1946-04-18 | 1949-10-28 | Poststempeldruckmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2497727A (de) |
| DE (1) | DE828501C (de) |
| GB (1) | GB669673A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2736114A (en) * | 1956-02-28 | Machine for taking finger prints | ||
| DE102021100259B3 (de) | 2021-01-11 | 2022-04-21 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Stopfen für ein Bauteil, insbesondere eines Fahrzeugs |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US442510A (en) * | 1890-12-09 | Moistening device for envelopes | ||
| US1889911A (en) * | 1929-10-24 | 1932-12-06 | Standard Mailing Machines Comp | Moistening device |
| US2074811A (en) * | 1934-11-20 | 1937-03-23 | Schuh Felix | Device for moistening envelopes |
| US2167257A (en) * | 1937-04-10 | 1939-07-25 | Pitney Bowes Postage Meter Co | Moistening device |
| US2167727A (en) * | 1937-04-24 | 1939-08-01 | Waldo E Rosebush | Moistener |
| US2342284A (en) * | 1940-10-24 | 1944-02-22 | Standard Knapp Corp | Labeling machine |
-
1946
- 1946-04-18 US US663182A patent/US2497727A/en not_active Expired - Lifetime
-
1949
- 1949-10-13 GB GB26325/49A patent/GB669673A/en not_active Expired
- 1949-10-28 DE DEP121A patent/DE828501C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB669673A (en) | 1952-04-09 |
| US2497727A (en) | 1950-02-14 |
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