DE828350C - Greifereinrichtung fuer gummibereifte Zugmaschinen - Google Patents
Greifereinrichtung fuer gummibereifte ZugmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60C27/00—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
- B60C27/20—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels having ground-engaging plate-like elements
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Description
- Greifereinrichtung für gummibereifte Zugmaschinen Die Erfindung I>etriftt eine Greifereinrichtung für gummibereifte Zugmaschinen. bekannt sind Greifereinrichtungen mit quer über den Reifenumfang verlaufenden Greiferelementeti, die an seitlich durchlaufenden Greiferketten befestigt sind. welche durch Federn gespannt und fest gegen den Reifen gezogen werden.
- Insbesondere sind Greifereinrichtungen bekannt, bei denen zwischen den beiden Ketten stabartige Körper befestigt sind, die V-förm,ige Eingriffsflächen zum festen Eingreifen in den Erdboden aufweisen. Die bekannten Greifereinrichtungen sind für bestimmte Reifenprofile durchaus günstig, mit Erfolg verwendbar und haben sich in der Praxis vielfach bewährt. Da indessen in der letzten Zeit die Reifenprofilierungen oder -profile, d. h. die aus den Gummireifen nach außen ragenden g-:raden oder geIkriimmten erhabenen Teile. nicht unl;.:tr;:c'htlich höher geworden sind, hat sich gezeigt, daß die bekannten Greifereinrichtungen nicht immer genügend fest an diesen Reifenprofilen haften und von ihnen mitgenommen werden. Die quer über diese Reifenprofile verlaufenden Teile der Greifereinrichtungen können nicht immer genügend in die Zwischenräume zwischen den erhabenen Reifenteilen eingreifen. Andererseits «erden sie manchmal zwischen diese verhältnismäßig hohen Profile ge-zogen und werden dabei verkantet, so daß die sehr erwünschte selbsttätige Reinigung der Greiferteile von anhaftender Erde o. dgl. nicht eintreten kann. Weiter hat sich herausgestellt, daß bei diesen bekannten Greifereinrichtungen ein gewisser Nachteil darin liegt. daß die zwischen den Ketten liegenden und über ,die Reifenprofile greifenden Teile oder Körper für jede Reifengröße besonders hergestellt und :geformt werden müssen, so claß man für v°r-
schiedetie Reifengrößen verschiedene Größen dieser Teile der Greifereinrichtungen anfertigen und auf Lager halten muß. Die Erfindung beseitigt alle diese Nachteile. Sie ergibt insbesondere die Möglichkeit, die Lager- l:altung und überhaupt die Herstellung der Greif--r- ei zu vereinfachen. Ferner wird durch die neue Gestaltung der Greifereinrichtungen nach der Erfindung eine selbsttätig eintretende Kipp- bewegung der Greiferelemente erreicht, die eine selbsttätige Reinigung der Greifereinriclitungen von anliaftendeni Erdboden ermöglicht. Die Erfindung I>est-eht darin. daß jedes Greif:#r- element aus quer liegenden Stäben besteht, deren Enden mit je einem seitlichen Führungsstück ver- hUnden sind. Diese Durchbildung gestattet sowohl eine einstiickige Ausführung jedes Greiferelements als auch eine mehrstückige Ausführung, bei der die seitlichen Führungsstucke für alle Reifengrößen einheitlich sind, während die mit ihnen zu ver- bindenden Querstäbe nur entsprechend der Reifen- breite, z. B. von Stangen oder anderen Profileisen, abgeschnitten zu werden brauchen. ach der Erfindung kann jedes Gneiferelement vorzugsweise mindestens drei Querstäbe. z. B. IZtitid.eisenstäl>e. aufweisen. die an ihren Enden i= finit einem Zacken o. dgl. eines seitlichen Führungs- stücks verbunden sind, das einen nach innen ragen- den Ansatz zum Befestigen der Gliederketten aufweist. Zu jedem Greiferelement gehören also in dieseln Fall außer den drei quer über die Reifenprofile ver- laufenden Stäbe zwei seitliche Führungsstücke, die einander völlig gleichen. Vorzugsweise 'hallen diese Führungsstücke oder Führungselemente V-Form. Die Erfindung sieht weiter vor, daß die Querställe beliebige Querschnittformen haben können. Die Querstäbe können auch mit den seitlichen Füh- rungsstücken aus einem Stück bestehen. Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind die Querstäbe selbst zur Bildung .der seitlichen Fü'lirungsstücke benutzt, die also in diesem Fall, wenn die Querstäbe Rundstäbe sind. ebenfalls aus Rundstäben, und zwar aus Teilen der Querstäbe, die an den Enden umgebogen sind, bestehen. Schließlich kann nach der Erfindung vorgesehen sein, die Querstäbe den Umfangflächen des Reifens, d. h. den Reifenprofilen. anzupassen und sie sogar in die Vertiefungen zwischen den erhabenen Teilen Ales Reifenumfanges eingreifen zu lassen. In der Zeichnung sind Ausführungsformen von Greifereinrichtungen nach der Erfindung beispiels- weise dargestellt. Fig. i zeigt einen Reifen mit einer ersten Aus- führungsform der Greifereinrichtungen, und zwar in der unteren Hälfte in Seitenansicht, in der oberen Hälfte im Schnitt; Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den unteren Teil eines belasteten, mit einer Greifereinrichtung nach Fig. i versehenen Reifens; Fig.3 zeigt den oberen Teil eines unbelasteten Reifens mit einem auf Mim liegenden Greiferelement nach Fig. 1 Fig.4 zeigt in größerem -Maß;tah ein C.reifci-- element im Längsschnitt durch (1:e St<il)" und d".ii oberen Teil eines Reifens; Fig. 5 zeigt eine zweite Ausfiihrungsforin dci- Greiferefemente; Fig. 6 zeigt einen Teil eines Reifens mit den Ele- menten nach Fig. ; Fig. 7 und 8 stellt eine Ansicht von der Seite und von oben auf ein auf einem Reifen liegendes Greiferel,ement in einer dritten Ausführungs- form dar. In Fig. i bis .4 ist mit t der Reifen 1>ez"ichnet, 2 und 3 sind die Gliederkett"n, ldie in üblicher Weise den Reifen zu beiden Seiten umfassen und die durch ebenfalls bekannte Federn 4 gespannt g"- halten und fest Tiber den Reifen gezogen @@-erden. Die Ketten 2 und 3 sind in gleichfalls bekannter Weise mit den quer über den Reifenumfang lieg°ti- den Greiferelementen @erliunden und halten dies; auf dem Reifen fest. Jedes Greifereletnent lustelit hei dieser Aus- führungsform aus drei Stäben 5, dic duci- über den Reifen verlaufen und niit den Führungsstücken 6 und 7 verbunden, vorzugs@@-eise %-erscliNN-eißt sind. Je eines dieser Führungsstück" liegt auf einer Seit" des Reifens. Die Otierstäl>e ; kiini:"n helMüg l;e- staltet sein, insbesc»adere beliebigen ()u°rschnitt haben. In diesem :\usfiiliruligslieisliiel sind Rund- stäbe von kreisförmigem Ott"rschnitt gezeigt. die bevorzugt «-erden. da man sie von Rundeisenstäben in den für ein l>estimnites IZeifenl>rofil henöti,gt°n Längen leicht und schnell abschneiden kann. Di" Stablängen richten sich nach der 13rcite des Reifens. Es ist ein besonderer Vorzug cles Aufbaus eine: Greiferelements aus Qtierstäl>en und seitlichen Führungsstücken, daß die Elemente nicht, wie es bei bekannten Greiferelementen der Fall war, aus einem Stück bestehen, -das man in einer bestimmten, für nur ein Reifenprofil passenden Länge herstellt und nur für dieses eitle Profil verwenden kann. Von diesen bekannten (#reifereleinenten müssen dali"r für die verschiedenen Reifenprofil" jeweils größere Mengen hergestellt und auf Lager gehalten «-erden. Nach der Erfindung sind dic Führungsstücke ver- einheitlicht, sie werden niit Stäben versc.hieden°r Länge zusammengesetzt und können für die ver- schiedensten Reifenbreiten als Greiferelemente ver- wendet werden. Dadurch wird u. a. auch die Lager- haltung sehr vereinfacht. Die Führungsstücke sind alle einander gleich, da- her kann jedes einzelne Führungsstück auf jedem Reifen und auf jeder Seite eines Reifens an be- liebiger Stelle verwendet werden. Im Ausführungs- beispiel der Fig. i bis 4 besteht jedes Führungs- stück 6 und 7 aus drei V-förmig gestalteten, nach außen ragenden Zacken 8, 9 und io (Fig. i und 4), die auf einem gemeinsamen Fuß i i sitzen, der in der Mitte einen nach innengelieiiden Ansatz 12 hat. an dem die Gliederketten 2 und 3 in üblicher Weise befestigt werden. Fig. 5 und 6 zeigen eine zweite Ausführungs- form der Greiferelemente. bei denen auch wieder Querstäbe, und zwar ebenfalls drei bei jedem Ele- inent. z. I1. aus lZundcisen, verwrn(let werden. Diese @tül@. 13 sind hier aller (lern Profil des Reifens erit- sprcoliend gebogen, wodurch ein besonders gutes .\iiliegen (Iei- (rreifereleniente erreicht wird. L)ie seitlichen i.1 und > 5 kinnen lrei dieser Ausführungsform wieder die in Fig. 1 bis .4 gezeigte Gestalt aufweisen oder anders ge- staltet sein. `'Wesentlich ist, daß die Außenenden der Stäbe 13 wieder aus der dem Reifenprofil ent- sprechenden Einbiegung zurückgebogen sind und. wie Fig. 8 zeigt, an diesen Stellen. wo sie mit den seitlichen Führungsstücken verbunden sind, ge- wissermaßen Stolten 16 und 17 bilden, die ein festes Eingreifen der Greifer in den Erdboden und damit einen sicheren Halt gewährleisten. \Välire:nd die Führungsstücke der in Fig. i bis 4 dargestellten Ausführungsform Formstücke sein können, die z. B. aus Gußstahl bestehen, Nverden hei der der Fig. 7 und 8 zur Bildung der Greiferelemente nur Stäbe verwendet. Die drei Querstäbe 5 sind auch 'hier mit den seitlichen Führungsstücken verbunden, z. B. verschweißt. Diese bestehen je aus zwei U-förmig gebogenen Stäben 18 und iy, die wieder einen nach innen ragenden Ansatz 2o aufweisen, an denen die Glieder- ketten befestigt werden. Bei allen dargestellten Ausführungsformen haben die seitlichen Führungsstücke je drei Zacken und sind je drei Querstäbe bei jedem Grei,ferelement verwendet. Es können aber auch zwei Stäbe und Zacken oder auch mehr als drei Stäbe und Zacken an jedem Führungsstück vorhanden sein. Die darge- stellte Ausführungsform mit je drei Stäben und je drei Zacken an jedem Führungsstück ist jedoch be- vorzugt, da sie eine Reihe von Vorteilen, aufweist. Insbesondere wird durch die Erfindung der Tor- teil erreicht, daß ein selbsttätiges Verkippen der Querstäbe und der Führungsstücke durch eine beim Laufen über den Erdboden sich selbsttätig aus- lösende Kil)phewegung eintritt. Eine solche Kipp- bewegung wird sowohl beim Einlaufendes Reifens und jeder Greifereinrichtung in den Boden als auch beim Auslaufen aus dem Boden selbsttätig ausge- löst. Bei der bevorzugten Ausführungsform mit je drei Querstäben und je drei Zacken an jedem Füh- rungsstück einer Greifereinric!htung entsteht diese Kippbewegung dadurch, daß der mittlere Querstab fest gegen das Reifenprofil gezogen wird, während die vor und hinter ihm liegenden Querstäbe einen gewissen Abstand vom Reifen behalten. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß infolge der Verkippung der einzelnen Greifer- elemente jeweils die größtmögliche Anzahl von ()uerstälien mit dein Boden im Eingriff sind.
Claims (1)
-
TPn-rcv@ @ vcnnrriir.. t. Greifereinrichtung für gumniil>ereift: Zug- niaschinen mit quer über den Reifenumfang ver- laufenden Greiferelementen, die durch von Federn gespannte Gliederketten fest gegen den Reifen gezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Greiferelement aus quer liegenden Stäben (@) besteht, deren Enden mit je einem seitlichen Führungsstück (i i) verbunden sind. 2. Greifereinrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß jedes Greiferelem"ent mindestens drei Querstäbe, z. B. Rundeisen- stäbe (5), aufweist, die an ihren Enden je mit einem Zacken (8 bis io) o. dgl. eines seitlichen Führungsstücks (6,7) verbunden sind, das einen nach innen ragenden Ansatz (12) zum Be- festigen der Gliederketten (2, 3) aufweist. 3. Greifereinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Füh- rungselemente je V-Form 'haben. q. Greifereinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Querstäbe (5. 13) beliebige Querschnittformen hallen können. 5. Greifereinrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe mit den seitlichen Führungsstücken aus einem Stück bestehen. 6. Greifereinrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe zur Bildung der seitlichen Führungsstücke benutzt sind. 7. Greifereinrichtung nach Anspruch t bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe den Umfangflächen des Reifens, d'. h. den Reifen- profilen, angepaßt sind und daß sie gegebenen- falls sogar in die Vertiefungen der Reifenprofile eingreifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP33194A DE828350C (de) | 1949-02-04 | 1949-02-04 | Greifereinrichtung fuer gummibereifte Zugmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP33194A DE828350C (de) | 1949-02-04 | 1949-02-04 | Greifereinrichtung fuer gummibereifte Zugmaschinen |
| GB1468149A GB660495A (en) | 1949-06-01 | 1949-06-01 | Anti-slip device for rubber-tyred tractors and the like |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828350C true DE828350C (de) | 1952-01-17 |
Family
ID=25990276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP33194A Expired DE828350C (de) | 1949-02-04 | 1949-02-04 | Greifereinrichtung fuer gummibereifte Zugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828350C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289446B (de) * | 1961-03-22 | 1969-02-13 | Rud Ketten Rieger & Dietz | Plattenkette |
-
1949
- 1949-02-04 DE DEP33194A patent/DE828350C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289446B (de) * | 1961-03-22 | 1969-02-13 | Rud Ketten Rieger & Dietz | Plattenkette |
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