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DE828042C - Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen

Info

Publication number
DE828042C
DE828042C DER393A DER0000393A DE828042C DE 828042 C DE828042 C DE 828042C DE R393 A DER393 A DE R393A DE R0000393 A DER0000393 A DE R0000393A DE 828042 C DE828042 C DE 828042C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recesses
clouded
roughened
parts
illuminated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER393A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1602747U (de
Inventor
Dr Alexander Ringleb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALEXANDER RINGLEB DR
Original Assignee
ALEXANDER RINGLEB DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALEXANDER RINGLEB DR filed Critical ALEXANDER RINGLEB DR
Priority to DER393A priority Critical patent/DE828042C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE828042C publication Critical patent/DE828042C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/0001Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems
    • G02B6/0011Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems the light guides being planar or of plate-like form
    • G02B6/0033Means for improving the coupling-out of light from the light guide

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen Es sind Vorrichtungen zur Erzeugung von Leuchtzeichen bekannt, die aus einer vorzugsweise planparallelen Scheibe aus volltransparentem, gegebenenfalls gefärbtem Werkstöff, vorzugsweise einem solchen hohen Lichtbrechungsvermögens, bestehen, in welcher Zeichen, z. B. Buchstaben, in Gestalt entsprechender Ausnehmungen mit optisch getrübten, z. B. aufgerauhten Wandungsflächen ausgespart sind, und welche an einer oder an zwei gegenüberliegenden Seitenkanten von einer oder mehreren gegenüber dein Beschauer al)g-edeckten Lichtquellen, gegebenenfalls mit vorgesetztem Farbfilter angestrahlt und an den nicht unmittelbar angestrahlten Seitenkanten oder Teilen 'hiervon gegebenenfalls optisch getrübt, z., B. geraubt, ist.
  • Diese bekannten Vorrichtungen lassen die durch die Aussparungen 1>7w-. Durchbrüche gebildeten Zeichen bei Anstrahlung einer oder mehrerer der Scheibenseiten'kanten mit mehr oder minder großer Deutlichkeit und Leuchtintensität hervortreten, während die Scheibe selbst als solche unsichtbar bleibt.
  • Bei allen den derartigen Leuchtschildern eigenen Vorzügen" die insbesondere darin bestehen, auch den hinter den Zeichen liegenden Raum betrachten zu lassen, in der Betrachtungsrichtung mit außerordentlich wenig Raum auszukommen, die Zeichen auch in unbeleuchtetem Zustande bei Tageslicht ausreichend hervortreten zu lassen und so die Vorrichtungen u. a. quer zur Richtung von Hauswänden und auf Dachfirsten installieren zu lassen, sind derartige Leuchtschilder in ihren vorerwähnten bekannten Ausführungsformen doch mehr oder minder mit dem Nachteil behaftet, daß bei denselben die Leuchtintensität der einzelnen Zeichen mit wachsender Entfernung von der oder den Lichtquellen bzw. den von diesen angestrahlten Seitenkanten verhältnismäßig gering ist. Dies ist insbesondere auch darauf zurückzuführen, daß die jeweils in der Lichtrichtung vorgeordneten Durchbrüche bzw. Ausnehmungen ,die darauf folgenden "Zeichen beschatten und damit die Erkenntlichkeit der betreffenden Zeichen mit wachsender Entfernung von der Lichtquelle und mit wachsender :lnzalil der dazwischenliegenden Ausnehmungen immer geringer wird,, bis schließlich praktisch überhaupt keine Erkenntlichkeit mehr auftritt.
  • Man Etat nun versucht, diesem vorerwähnten Mangel .dadurch abzuhelfen, daß man an Sfelle einer einzigen Scheibe eine Mehrzahl aufeinanderliegender Scheiben oder Folien vorsah und jede einzelne dieser Scheiben oder Folien, zweckmäßig in seitlich aufeinanderfolgender Staffelung, nur je eine Ausnehmung aufweisen ließ oder bei einer Durchleuchtung von zwei gegenüberliegenden Seiten aus die Einzelscheiben oder Folien nur mit jeweils zwei Ausnehmungen ausstattete und das gesamte Scheiben- oder Folienbündel beiderseits mit einer ausnehmungsfreien Scheibe oder Folie abdeckte. Durch eine solche Ausbildung läßt sich nun zwar der vorerwähnte Mangel beseitigen, da hierbei keine gegenseitige Beschattung mehr auftreten kann. Die bei einer solchen Ausbildung gegebenen Möglichkeiten sind aber andererseits. auch von derKostspieligkeit solcher vielschichtigen Vorrichtungen einmal abgesehen, dadurch wieder beschränkt, daß die Zahl der einzelnen Scheiben oder Folien nicht beliebig gesteigert werden kann,, da sich sonst entweder zu große Gesamtscheibenstärken und Verzerrungen im gesamten Schriftbild ergeben würden, oder daß derart dünn: Einzelfolien gewählt werden müßten und sich damit lichtbeugende Ausnehmungskanten ergehen würden, daß darunter der angestrahlte l.euchteffe9;t entsprechend leiden müßte.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich auch diese Schwierigkeit leicht beheben und bei Vorrichtungen der eingangs er,N-ähntenArt für alleZeichen ein praktisch gleiches und starkes Aufleuchten und Hervortreten erzielen läßt, wenn man die zur Durchstrahlung bestimmten Scheiben der eingangs erwähnten, an sich bekannten Art erfindungsgemäß aus zwei sich in der Durchstra@hlungsrichtung diagonal ergänzenden, je eine der beiden Hauptaußenflächen bildenden Teilen zusammensetzt und vieren einen Teil oder beide Teile an ihrer schrägen 1)iagonalinnenseite mit den demzufolge entsprechend zueinander gestaffelten bzw., von der oder den Lichtquellen aus gesehen, sich gegenseitig zumindest teilweise außer Deckung lassenden Zeichenausnehmungen in einer sich nicht auf die gesamte Scheibendicke erstreckenden, vorzugsweise gleichen Tiefe ausstattet.
  • _1uf diese Weise wird erzielt, daß jede einzelne Ausnehmungsseitenfläche mindestens teilweise ohne irgendwelche dazwischenliegende Verschattungsmöglichkeit unmittelbar von der oder den Lichtquellen getroffen wird, und es ist so sichergestellt, daß jede einzelne Ausnehinung bzw. jedes einzelne durch eine solche :Xusnehmung gebildete Zeichen in praktisch gleicher Weise aufleuchtet und damit eine entsprechende Gleichmäßigkeit des Ganzen gewährleistet ist. Da nur zwei Scheibenteile benötigt werden, ist die Herstellung entsprechend einfach und wohlfeil, und es werden auch hei zahlreichen Ausnehmungen keine unerwünscht großen Scheibenstärken benötigt, zumal es ja, wie schon gesagt, durchaus genügt, daß sich die Ausnehmungen auch nur teilweise außer Deckung lassen.
  • Besonders gute bzw. gesteigerte Wirkungen werden bei einer Weiterbildung dcrErfindung.dadurch erzielt, daß hei Anordnung von Zeichenausnehmungen auf nur einer der beiden Scheibenteile die diesen Ausnehmungen entslireclienden Stellen der Diagonalfläche des anderen Sclieibentciles optisch getrübt, z. B. aufgerauht oder geätzt, werden, da solche getrübten Flächen auch ihrerseits zur Erhöhung des Leuchteffektes beitragen. Ferner kann man bei diesen verschiedenen Ausführungsformen, insbesondere dann, wenn die Durchstrahlung von zwei einander gegenüberliegenden Seiten aus erfolgt, die einzelnen Zeichenausnehmungen, von .der oder den Lichtquellen aus gesehen, auch abwechselnd auf dem einen oder anderen Scheibenteil vorsehen.
  • Schließlich kann man auch die in Richtung der Durchstrahlungsrichtung verlaufenden Bodenflächen der Ausnehmungen, ferner ebenso wie bei den bekannten Vorrichtungen deren seitliche Wandungsflächen optisch trüben. z. B. aufrauhen oder ätzen, und auch hierdurch noch eine entsprechende Steigerung der angestrebten Leuchteffekte herbeiführen.
  • In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen von Scheiben für Vorrichtungen der erfindungsgemäßen Art schematisch, und zwar in der Draufsicht auf die senkrecht angeordnet und, wie durch Pfeil angedeutet, an einer oder beiden Seitenkanten angestrahlt gedachten Scheibe dargestellt.
  • Bei allen drei dargestellten Ausfülirungsforni"en ist die aus einem transparenten, gegebenenfalls gefärbten Werkstoff, vorzugsweise einem solchen hohen Lichtbrechungsvermögens, wie z. B. aus entsprechendem Kunstharz bestehende Scheibe aus den beiden sich in der Durchstralilungsrichtung diagonal ergänzenden, je eine der beiden Hauptaußenflächen bildenden Teilen i und 2 zusamnnengesetzt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. t tragen beide Scheibenteile i und 2 an ihrer schrägen Diagonalinnenseite die Zcichenausnehinungen 3 bzw. 4 von jeweils gleicher Tiefe, welche demzufolge entsprechend zueinander gestaffelt sind und sich, von der Lichtquelle aus gesehen, gegenseitig teilweise außer Deckung lassen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 sind die Zeichenausnehmungeti 5 nur auf der Diagonalfläche des Scheibenteiles i angeordnet. Die diesen Zeichenausnehmungen 5 (,egeniil)erliegenden bzw. entsprechenden Stellen cler Diagonalfläche des Scheibenteiles 2 kcicinell in Ergänzung hierzu optisch getrübt, z. 1i, aufgeraulit oder geätzt sein.
  • ßei der Ausführungsform gemäß FinG. 3 sind die Zeichenausnehmungen 6 und 7 abwechselnd auf der Diagonalinnenseite des Scheibenteiles i und der Diagonalinnenseite des Scheibenteiles 2 angeordnet.
  • Bei allen diesen drei Ausführungsformen gemäß Fig. i bis 3 können die in Richtung der Durchstrahlungsrichtung verlaufenden Bodenflächen der .Xuslieliniungen @ebenso wie deren seitlichen Watidungsflächen optisch getrüht. z. B. aufgerauht oder ,geätzt sein.

Claims (4)

  1. YATE\TA\Sl'liCCllE: i. Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen, bestehend aus einer vorzugsweise planparallelen Scheibe aus volltransparentem. gegebenenfalls gef:irlitem N@'erakstoff. vorzugsweise einem solchen hohen 1_iclitl)recJiungsvermögens, in welcher Zeichen, z. B. Buchstaben, in Gestalt entsprechender Ausnehmungen mit optisch getrübten, z. B. aufgerauhten Wandungsflächen ausgespart sind, und welche an einer oder an zwei gegenüberliegernden Seitenkanten von einer oder mehreren gegenüber dem Beschauer abgedeckten Lichtquellen, gegebenenfalls mit vorgesetztem Farbfilter. angestrahlt und an den nicht unmittelbar angestrahlten Seitenkanten oder Teilen derselben gegebenenfalls optisch getrübt, z. B. gerauht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe aus zwei sich in der Durchstrahlungsrichtung diagonal ergänzenden, je eine der beiden Hauptaußenflächen bildenden Teilen (i und 2) zusammengesetzt ist und deren einer Teil oder beide Teile an ihrer schrägen Diagonalinnenseite die demzufolge entsprechernd zueinander gestaffelten bzw., von der oder den Lichtquellen aus gesehen, sich gegenseitig zumindest teilweise außer Deckung lassenden Zeichenausnehmungen (3. 4 bzw. 5 bzw. 6, 7) in einer sich nicht auf die gesamte Scheibendicke erstreckenden, vorzugsweise gleichen Tiefe tragen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von Zeichenausnehmungen auf nur einer der beiden Scheibenteile die diesen Ausnehmungen (5) entsprechenden Stellen der Diagonalfläche des anderen Scheibenteiles optisch getrübt. z. B. aufgerauht oder geätzt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach :Anspruch i oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Zeichenausnehmungen (6 bzw. 7), von der oder den Lichtquellen aus gesehen, abwechselnd auf dem einen oder anderen Scheibenteil vorgesehen s i ad.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch die in Richtung der Durchstrahlungsrichtung verlaufenden Bodenflächen der Ausnehmungen optisch getrübt, z. B. aufgerauht oder geätzt sind.
DER393A 1949-11-19 1949-11-19 Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen Expired DE828042C (de)

Priority Applications (1)

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DER393A DE828042C (de) 1949-11-19 1949-11-19 Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen

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DER393A DE828042C (de) 1949-11-19 1949-11-19 Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE828042C true DE828042C (de) 1952-01-14

Family

ID=7395093

Family Applications (1)

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DER393A Expired DE828042C (de) 1949-11-19 1949-11-19 Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen

Country Status (1)

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DE (1) DE828042C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3941653A1 (de) * 1989-12-16 1991-06-20 Teldix Gmbh Einrichtung zum ausleuchten einer flaeche

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3941653A1 (de) * 1989-12-16 1991-06-20 Teldix Gmbh Einrichtung zum ausleuchten einer flaeche

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