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DE828004C - Verfahren zur Herstellung von nahtlosen Gummiluftringen zum Anschluss der Kotbeutel an kuenstlichen Darmausgaengen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von nahtlosen Gummiluftringen zum Anschluss der Kotbeutel an kuenstlichen Darmausgaengen

Info

Publication number
DE828004C
DE828004C DER3602A DER0003602A DE828004C DE 828004 C DE828004 C DE 828004C DE R3602 A DER3602 A DE R3602A DE R0003602 A DER0003602 A DE R0003602A DE 828004 C DE828004 C DE 828004C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
production
artificial intestinal
rubber air
air rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER3602A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Willy Ruesch GmbH
Original Assignee
Willy Ruesch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Willy Ruesch GmbH filed Critical Willy Ruesch GmbH
Priority to DER3602A priority Critical patent/DE828004C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE828004C publication Critical patent/DE828004C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C41/00Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor
    • B29C41/02Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor for making articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C41/14Dipping a core
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Die Herstellung von Luftringen aus Gummi, wie sie zum Anschluß der Kotbeutel an künstlichen Darmausgängen und für ähnliche Zwecke verwendet werden, erfolgte bisher in der Regel in der Weise, daß zwei ausgestanzte, unvulkanisierte Gummiplatten unter Druck zusammenvulkanisiert wurden. Dabei wurden längs der inneren und äußeren Kanten besondere Gummibänder aufgeklebt, wodurch Nahtstellen entstanden, die beim Auflegen leicht Druckstellen am Körper bildeten und die Ringe verhältnismäßig steif machten. Diese Art der Herstellung ist überdies verhältnismäßig umständlich und teuer; die Ringe sind verhältnismäßig starr und beim Tragen lästig. Auch macht die vollständig luft- und geruchdichte Verbindung mit dem Kotbeutel Schwierigkeiten.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung derartiger Luftringe und sie besteht darin, daß durch Eintauchen eines ringförmigen Kernes in eine Kautschuklösung zunächst über dem Kern ein in sich geschlossener, aus einem Stück bestehender, nahtloser Ring gebildet wird; dieser Ring wird sodann durch eine ringförmige Schnittfuge auf einer seiner beiden flachen Seiten aufgeschnitten, so daß der Kern herausgenommen werden kann. Ein gleichfalls durch Eintauchen über einem Kern gebildeter zweiter Gummiring gleicher Art wird längs seiner schmalen Innenkante aufgeschnitten und mit einer seiner flachen Seiten so auf den ersten Ring geklebt, daß er dessen Schnittfuge vollständig verdeckt und luftdicht verschließt. Dadurch erhält man einen Luftring, der keine vortretende Nahtstelle aufweist und zugleich mit Hilfe des ausgeschnittenen zweiten Ringes bequem über die Halteplatte des Kotbeutels gespannt werden kann, wodurch zugleich in einfacher Weise die Verbindung zwischen letzterem und dem Luftring hergestellt wird. Der erfindungsgemäß hergestellte Luftring ist elastischer, weicher und sauberer als die bisher gebräuchlichen Ringe und viel bequemer zu tragen.
  • Zweckmäßig wird gleichzeitig mit dem ersten Luftring auch ein in diesen mündender Schlauchansatz zum Einblasen von Luft durch Eintauchen über einem Kern oder Dorn gebildet.
  • Das Verfahren nach der Erfindung und ein danach hergestellter Luftring sind nachstehend an Hand der Zeichnung noch kurz erläutert, und zwar stellt dar Fig. I eine Draufsicht auf den eigentlichen Luftring mit Schnittfuge, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 4 in Fig. I, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung des Luftringes mit aufgesetztem Verschlußring, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 3.
  • Der eigentliche Luftring besteht aus einem Schlauch I, der durch Eintauchen des ringförmigen Kernes 2 in flüssigen Kautschuk gebildet wird.
  • Gleichzeitig mit dem Ring wird über einem stal,-förmigen Kern der Schlauchansatz 3 ebenfalls durch Eintauchen gebildet.
  • Der auf diese Weise gewonnene geschlossene Schlauch wird sodann auf einer seiner beiden Ringflächen längs einer ringförmigen Schnittfuge 4 aufgeschnitten, durch welche der Kern herausgenommen werden kann.
  • Ein zweiter Gummiring 5, der in gleicher Weise durch Eintauchen über einem Kern gebildet wird, wird sodann längs seiner itineren schmalen Kante 6 aufgeschnitten und mit einer seiner beiden Ringflächen auf der Seite der Schnittfuge 4 auf den Ring I aufgeklebt, derart, daß die Schnittfuge ohne Naht luftdicht verschlossen wird. Der freie Ringflansch 7 des Verschlußringes kann dann in einfacher Weise über die Anschlußplatte des Kotbeutels gespannt werden, wodurch dieser luftdicht mit dem Ring verbunden wird.
  • PATENTANSPRVCHE I. Verfahren zur Herstellung von nahtlosen Luftringen aus Gummi zum Anschluß von Kotbeuteln an künstlichen Darmausgängen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Eintauchen eines Kernes (2) in eine Kautschuklösung zunächst über dem Kern ein geschlossener Ring (i) gebildet, dieser sodann auf einer seiner Ringflächen aufgeschnitten, darauf der Kern herausgenommen und dann ein in gleicher Weise durch Eintauchen gebildeter zweiter Ring (5) über die Schnittfuge (4) geklebt wird, der längs seiner inneren schmalen Kante (6) aufgeschnitten ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Luftring (I) auch ein in diesen mündender Schlauchansatz (3) durch Eintauchen über einem Dorn gebildet wird.
DER3602A 1950-09-15 1950-09-15 Verfahren zur Herstellung von nahtlosen Gummiluftringen zum Anschluss der Kotbeutel an kuenstlichen Darmausgaengen Expired DE828004C (de)

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Publications (1)

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DE828004C true DE828004C (de) 1952-01-14

Family

ID=7396429

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DER3602A Expired DE828004C (de) 1950-09-15 1950-09-15 Verfahren zur Herstellung von nahtlosen Gummiluftringen zum Anschluss der Kotbeutel an kuenstlichen Darmausgaengen

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