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DE827995C - Flache Kulierwirkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine - Google Patents

Flache Kulierwirkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine

Info

Publication number
DE827995C
DE827995C DEP44869A DEP0044869A DE827995C DE 827995 C DE827995 C DE 827995C DE P44869 A DEP44869 A DE P44869A DE P0044869 A DEP0044869 A DE P0044869A DE 827995 C DE827995 C DE 827995C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knitting machine
shock absorber
flat weft
piston
weft knitting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP44869A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
COSTRUZIONI MECCANICHE BREDA E
Original Assignee
COSTRUZIONI MECCANICHE BREDA E
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by COSTRUZIONI MECCANICHE BREDA E filed Critical COSTRUZIONI MECCANICHE BREDA E
Application granted granted Critical
Publication of DE827995C publication Critical patent/DE827995C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)

Description

  • Flache Kulierwirkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine Die Erfindung bezieht sich auf flache Kulierwirkmaschinen und insbesondere auf die Verbesserung der Hubbegrenzung für den Fadenführerwagen (Fadenführermitnehmervorrichtung).
  • Es ist bekannt, daß dem Fadenführerwagen derartiger Maschinen eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird, die an den Enden des Fadenführerweges durch Anschläge begrenzt wird, die die gesamte `'Wucht des Wagens aufnehmen müssen. Infolgedessen sind die Stützen der Anschläge und besonders die Verschraubungen, welche den Abstand der Stützen voneinander regeln, starken nachteiligen Beanspruchungen ausgesetzt. Ein weiterer schwerwiegender Nachteil ist der Rückprall des Wagens beim Auftreffen auf die Anschläge; Unregelmäßigkeiten und Defekte am Rande der Wirkware sind die Folge.
  • Die Erfindung beseitigt diese Mängel durch Anwendung einer Vorrichtung mit Flüssigkeitsstoßdämpfer, welche die Bewegung des Wagens in geeigneter Entfernung vor den Anschlägen bremst, und zwar derart, daß der Wagen gegen die Anschläge mit einer relativ geringen Geschwindigkeit anläuft.
  • Die Erfindung sieht vor, auf den beiden Anschlagstützen des Fadenführerwagens je einen Flüssigkeitsstoßdämpfer anzuordnen, der die Form eines Bechers besitzt und an dem ein Winkelhebel angeordnet ist, dessen einer Arm auf den Arbeitskolben des Stoßdämpfers drückt, während der andere Arm, der eine einstellbare Verlängerung aufweist, mit dem Fadenführerwagen schon vor Ende der Fahrt in Eingriff kommt. Der von dem Fadenführerwagen verschobene Hebel drückt auf den Kolben des Stoßdämpfers und bremst so den Wagen. Nach Beendigung der Fahrt bzw. Stillstand des Wagens kehrt dieser in bekannter Weise zurück, wobei er den genannten Hebel freigibt, der durch die im Stoßdämpfer selbst vorgesehene Rückzugfeder in seine Ausgangslage zurückkehrt.
  • Die Ausbildung und Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird durch die Zeichnung verdeutlicht.
  • Fig. i stellt eine Ansicht einer gemäß der Erfindung ausgeführten Bremsvorrichtung im Augenblick des Auftreffens des Fadenführerwagens auf die Begrenzung am rechten Ende der Fahrbahn dar; Fig. 2 zeigt. die gleiche Bremsvorrichtung beim Auftreffen des Wagens auf die linke Begrenzung der Fahrbahn; Fig. 3 stellt einen Schnitt durch den Flüssigkeitsstoßdämpfer in größerem Maßstab dar.
  • Der Fadenführerwagen io (Fig. i) macht auf seinen Führungen die übliche hin und her gellende Bewegung und stößt dabei am Ende jeder Fahrt gegen den Hubbegrenzer oder Anschlag 4. Der um die Achse 6 schwenkbare `'Winkelhebel 5 ist an seinem einen Arm mit einer seitlichen Verlängerung 8 versehen, die vorteilhaft als Schraube ausgeführt und entsprechend verstellbar ist. Der Wagen io trifft gegen Ende der Fährt zunächst auf die Verlängerung 8 und schwenkt dadurch den Hebel 5 derart, daß dieser mit seinem oberen Arm auf den Teil 1211 des Kolbens 12 eines Stoßdämpfers einwirkt, welcher die weitere Schwenkbewegung des Hebels 5 bremst und dadurch die Bewegung des Wagens io abbremst, bis dieser am Anschlag 4 zum Stillstand kommt. Hier kehrt der Wagen io seine Fahrtrichtung um, wobei er die Verlängerung 8 und damit den Hebel 5 freigibt, welcher unter der Wirkung der Rückzugfeder 2o seine ursprüngliche Stellung wieder einnimmt. Der Flüssigkeitsstoßdämpfer (Fig. 3) besitzt 'im wesentlichen einen becherförmigen Gußkörper i i mit einem Vorsprung 21, in dem der Lagerzapfen 6 des Hebels 5 gelagert ist, und einen hohlen Kolben 12, der aus drei Teilen besteht: Einem oberen Teil 12a mit verjüngtem Außendurchmesser, der die Rückzugfeder 2o enthält; einem Mittelteil 12b, der die innere Kammer flüssigkeitsdicht in zwei Abteile unterteilt, wobei, wie in der Zeichnung veranschaulicht, die Bohrungen 13 und die Öffnungen 14 vorgesehen sind, und einem unteren verjüngten Teil 12c, der verschiebbar eine ringförmige Wand 15 durchsetzt, welche die Öffnungen 14 abschließen kann. Durch den verschiebbaren Ring 16 ist die Lage des Kolbens 12c relativ zu dem Teil 15 gesichert.
  • Ein Deckel 17 geeigneter Form ist in der Höhlung des Gußkörpers angebracht und mit dem elastischen Ring 18 gesichert, während zwei mit Gewinde versehene und durch Schrauben 24 verschlossene Bohrungen das Einfüllen des Bremsmittels gestatten und auch das Herausnehmen des Deckels erleichtern.
  • Ein kegelstumpfförmiger Bolzen i9, der mit seinem verbreiterten Ende 19a innerhalb des Kolbens als Abschluß dient, ist in geeigneter Weise am Boden der unteren Kammer befestigt und dient zur Abstützung der Feder 20. Die Vorrichtung ist vollständig flüssigkeitsdicht und ohne Packungen und arbeitet folgendermaßen: Wie bereits erwähnt, drückt der Hebels beim Auftreffen des Wagens io über die Verlängerung 8, die verstellbar ist und durch eine Gegenmutter 8a festgelegt wird, auf den Teil 12a des Kolbens, wobei der Kolben abwärts bewegt wird. Dadurch wird die Flüssigkeit in der unteren Kammer unter Druck gesetzt und der Ring 15 gegen die Öffnungen 14 gedrückt. Die Flüssigkeit ist infolgedessen gezwungen, durch den Schlitz zwischen dem Bolzen i9 und der Innenwand des Kolbens zu passieren und kann so nur langsam durch die Bohrungen 13 in die obere Kammer übertreten. Der Widerstand der Bremsvorrichtung steigt aber nach und nach infolge der zunehmenden Verminderung des freien Zwischenraumes zwischen dem kegeligen Bolzen i9 und der Innenwand des Kolbens an. Diese Bremscharakteristik der Vorrichtung ist durch das Profil des Bolzens i9 bestimmt. Wenn der Druck des Wagens io gegen die Verlängerung 8 aufhört, hebt die Rückzugfeder 20 den Kolben 12 wieder an, wobei die Öffnungen 14 durch Entfernen von der Wand 15 freigegeben werden. Folglich strömt die Flüssigkeit durch die Fenster 14 in die untere Kammer, so dal3 die Feder 2o eine schnelle Rückkehr des Hebels 5 in seine Ausgangslage bewirken kann. Diese Lage wird durch die mittels der Gegenmutter 7a gesicherte Schraube 7 eingestellt. Die vertiefte Anordnung des Deckels 17 im Gußkörper i i ergibt einen Auffangbehälter für überschüssige Flüssigkeit.

Claims (3)

  1. PATEN TA NS PR ÜCFIE: i. Flache Kulierw irkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Fahrbahn der Fadenführermitnehmervorrichtung eine Vorrichtung vorgesehen ist, die die Bewegung der Mitnehmervorrichtung nach Art eines Flüssigkeitsstoßdämpfers allmählich fortschreitend abbremst.
  2. 2. Flache Kulierwirkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine, gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flüssigkeitsstoßdämpfer mit becherförmigem Gehäuse und einem durch Hebel durch die anstoßende Mitnehmervorrichtung beeinflußten Kolben vorgesehen ist, bei dessen Bewegung nach Schließung von Rücklauföffnungen und Öffnen von anderen Öffnungen die Bremsflüssigkeit aus einer unteren Kammer in eine obere Kammer übertritt durch eine Öffnung, deren freier Querschnitt sich fortschreitend mit der Bewegung des besagten Kolbens ändert.
  3. 3. Flache Kulierwirkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmasc'hine, nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsstoßdämpfer zwischen Räumen verschiedenen Druckes angeordnet ist.
DEP44869A 1948-10-30 1949-06-04 Flache Kulierwirkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine Expired DE827995C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT827995X 1948-10-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE827995C true DE827995C (de) 1952-01-14

Family

ID=11319208

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP44869A Expired DE827995C (de) 1948-10-30 1949-06-04 Flache Kulierwirkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE827995C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159122B (de) * 1958-10-07 1963-12-12 Armes De Guerre Fab Nat Daempfungsvorrichtung zum Abbremsen hin- und herbewegter Teile am Ende ihres Hubes, insbesondere fuer flache Kulierwirkmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159122B (de) * 1958-10-07 1963-12-12 Armes De Guerre Fab Nat Daempfungsvorrichtung zum Abbremsen hin- und herbewegter Teile am Ende ihres Hubes, insbesondere fuer flache Kulierwirkmaschinen

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