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DE826979C - Gewinde-Prueflehre - Google Patents

Gewinde-Prueflehre

Info

Publication number
DE826979C
DE826979C DEL6585A DEL0006585A DE826979C DE 826979 C DE826979 C DE 826979C DE L6585 A DEL6585 A DE L6585A DE L0006585 A DEL0006585 A DE L0006585A DE 826979 C DE826979 C DE 826979C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
measuring
holding piece
measuring wires
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL6585A
Other languages
English (en)
Inventor
Oiva Victor Leino
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OIVA VICTOR LEINO
Original Assignee
OIVA VICTOR LEINO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OIVA VICTOR LEINO filed Critical OIVA VICTOR LEINO
Application granted granted Critical
Publication of DE826979C publication Critical patent/DE826979C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/38Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable
    • G01B3/40Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable for external screw-threads

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Gewinde-Prüflehre Es ist bekannt, daß ltachenlehrell mit ebenen Meßflächen nicht zum Messen der Toleranzen von Gewinden benutzt werden können. Für die Prüfung von Gewinden ist es deshalb üblich, die ebenen Nleßflächen des N.teßwerkzeuges durch Kämme, Stifte oder Rollen zu ersetzen, die dem Durchmesser und der Form des Gewindes entsprechen.
  • Obgleich solcher Art Lehren weit verbreitet sind, kann das Gewinde doch nicht mit der gewünschten Meßgenauigkeit geprüft werden. Aus diesen Gründen wird bei fellen Laboratoriumsarbeiten, aber auch bei normalell Werkstattarbeiten eine Meßmethode angewandt, die unter der Bezeichnung Drei-l)raht-Meßmethode bekannt ist. Jedoch wurden bisher bei dieser Methode nur gerade und lose Drähte zum Alessen benutzt. Es ist einleuchtend, daß beim Auflegen der losen Drähte in die Gewindegänge verschiedene Schwierigkeiten auftreten, weshalb sich diese Methode bei der sog. Serienfabrikation, wo jede gefertigte Schraube einzeln geprüft wird, bzw. wo wenigstens eine größere Zahl von Stichproben gemacht wird, nicht durchgesetzt hat.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt die Uberwindung der vorhin beschriebenen Schwierigkeiten durch ein Meßwerkzeug, mit Hilfe dessen eine normale Lehre, beispielsweise eine mit ebenen Meßflächen ausgerüstete Rachenlehre, oder statt einer Lehre auch ein Mikrometer zum Prüfen von Gewinden bei der Serienfabrikation benutzt werden kann, und dadurch die Auflagerhaltung einer Vielzahl von speziellen Gewindele.hren überflüssig ist.
  • Das Nfeßwerkzeug besteht aus drei oder mehreren Meßdrähten, die an einem Ende so zusammengefaßt sind, daß die freien Enden über das zu messende Gewinde geschoben werden können, wobei dann mit beispielsweise einer Rachenlehre oder einem anderen Meßinstrument geprüft werden kann, ob das zu prüfende Gewinde innerhalb der vorgeschriel,enen Toleranzen liegt.
  • Um die Erfindung besser verständlich zu machen und in der praktischen Ausführung zu zeigen, sind in den Zeichnungen Ausführungsbeispiele dargestellt. In den Zeichnungen stellen die Fig. I den Aufriß, Fig. 2 die Seitenansicht und die Fig. 3 den Grundriß einer erfindungsgemäßen Meßorrichtung dar; Fig. 4 und 5 zeigen die Anwendung der Meßvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Das Bezugszeichen I kennzeichnet ein Haltestück I, mit dem die Enden der Meßdrähte 2, 3 und 4 so gehalten werden, daß eines der freien Enden der Meßdrähte von einer Seite und die beiden anderen freien Enden der beiden anderen Meßdrähte von der anderen Seite in die Gewindegänge des zu prüfenden Gewindestückes eingelegt werden können.
  • Die Durchtmesser der Meßdrähte sind der Ganghöhe oder Steigung des Gewindestückes 5 angepaßt in der Weise, daß die Meßdrähte den effektiven Gewindedurchmesser 6 tangential berühren.
  • Wenn die erfindungsgemäße Meßvorrichtung, wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, auf das zu prüfende Gewinde geschoben ist, kann beispielsweise mit einer Rachenlehre 7, deren parallele Meßflächen 8 das Größtmaß und 9 das Kleinstmaß aufweisen, geprüft werden, ob der effektive Gewindedurchmesser des zu prüfenden Gewindestückes innerhalb des zulässigen Toleranzbereiches liegt.
  • Statt der Raohenlehre 7 kann natürlich auch eine andere bekannte Lehre benutzt werden.
  • Mit der erfindungsgemäßen Meßvorrichtung können Gewinde in schneller und leichter Art geprüft werden. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Meßvorrichturg wegen ihrer besonderen Einfachheit und Sicherheit sehr gut für Prüfungen bei Serienfabrikation benutzt werden.
  • Es ist ferner noch zu beachten, daß die Konstruktionseinzelheiten der erfindungsgemäßen Meßvorrichtung in verschiedenster Art modifiziert werden können, ohne daß die Idee und der Rahmen der Erfindung verlassen würde. So kann beispielsweise das Haltestück I mit Mitteln versehen sein, mit denen Meßdrähte verschiedenen Durchmessers benutzt werden können, so daß der gegenseitige Abstand der Drähte abgeändert werden kann.
  • Ebenso können die Halteeinrichtungen aus mehreren Teilen bestehen.
  • Falls die Halteeinrichtungen aus mehreren Teilen zusammengesetzt sind, kann die Erfindung beispielsweise so ausgeführt werden, daß ein oder mehrere Meßdrahtenden auf einem Teil und die zwei oder mehr gegenüberliegenden Meßdrahtenden auf dem anderen Teil montiert sind, wobei dann die beiden Halteteile durch elastische Mittel, wie beispielsweise Stahldraht oder Spiralfeder, zusammengeh alten werden. Die I laltestücke I können ferner aus irgendeinem geeigneten Material gefertigt sein. Es ist jedoch zu l>eachteu, daß, falls gewünscht, auf ein ljaltestück I gänzlich verzichtet werden kann, indem die Äleßdrahtenden beispielsweise zusammengesch weißt oder zusammengelötet werden.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Ausiührungsbeispiel besitzt Nteßdrähte 2, 3 und A, die bogenförmig gestaltet sind. Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Meßdrähte auch irgendeine andere Form aufweisen können, beispielsweise derart, daß die Drahtenden selbst gerade I,leiben und ein gewisser Drahtteil gebogen ist. Ferner können die Drähte auch vollkommen gerade bleiben, wenn sie in genügendem Abstand voneinander im Haltestück eingesetzt sind. Ebenfalls können in einer Meßvorrichtung gleichzeitig gerade und gebogene Meßdrähte benutzt werden.
  • Es ist einleuchtend, daß je größer (kleiner?) die Gewindesteigung oder Ganghöhe der Schraube ist, desto größer auch der J Durchmesser der Meßdrähte 2, 3 und 4 sein muß. In einem solchen Falle kann sich ergeben, daß die Meßdrähte nicht exakt genug angeordnet sind, um auf dem Gewinde mit genau dem gleichen Steignngswinkel aufzuliegen.
  • Diese Ungenauigkeit kann jedoch dadurch beseitigt werden, daß die Meßdrähte an einer Stelle etwas dünner gehalten werden, so daß die Drähte federn können. Dies kann etwa so erreicht werden, daß die Meßdrähte an einer geeigneten Stelle flachgepreßt werden oder auch leispielsweise so, daß die Meßdrähte durchgeschnitten werden und die Teile dann mittels einer federnden 'erbindung, beispielsweise aus flachem Stahldraht oder rundem Stahldraht mit etwas kleinerem Durchmesser, zusammengehalten werden. Es ist ebenfalls möglich, die obenerwähnten, einen geringeren Durchmesser aufweisenden Stahldrähte zuerst in das Haltestück 1 einzusetzen und dann die Meßdrähte an diesen dünneren Drähten zu befestigen.
  • Wenn die Meßdrähte nach einer der oben beschriebenen Arten federnd gestaltet sind, ergibt sich, daß die Enden der Meßdrähte den effektiven Durchmesser des zu prüfenden Schraubengewindes in der richtigen Weise berühren und sich exakt in die durch die Gewindesteigung des zu prüfenden Gewindes vorgeschriebene Lage ausrichten.
  • PATENTANSPR(JCHE I. Gewinde-Prüfvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie drei oder mehr in geeigneter Weise verbundene Meßdrähte (2, 3, 4) enthält, deren freie Enden über das zu prüfende Gewinde geschoben werden können, wonach mit beispielsweise einer Rachenlehre oder einer anderen Meßvorrichtung die Toleranzgenauigkeit gemessen werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch1 1, dadurch gekennzeichnet, daß die NIeßdrähte (2, 3. A) durch ein aus einem oder mehreren Teilen bestehendes Ilaltestück (i) gehalten werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltestück (t) Mittel aufweist, mit denen die Enden verschieden starker Meßdrähte am Haltestück (i) befestigt werden können.
    4. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltestück (i) Mittel besitzt, durch die der Abstand zwischen den von dem Ilaltestück getragenen Meßdrähte verändert werden kann.
    5. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 4, in der die Meßdrähte (2, 3, 4) an einem aus zwei Teilen bestehenden Haltestück (1) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehr Afeßdralltenden an einem Teil und die zwei oder mehr gegenüber angeordneten Meßdrahteiiden auf dem anderen Teil montiert sind, wobei die beiden Teile des Haltestücks (I) durch ein elastisches Mittel zusammengehalten werden.
    6. Vorrichtung nach Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Meßdrähte eine die Elastizität vergrößernde Gestaltung aufweisen.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Meßdrähte zur Vergrößerung der Elastizität dünner gehalten ist. s. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne oder alle Meßdrähte aus zwei oder mehr durch elastische Mittel wieder aneinandergefügten Stücken bestehen, wobei als elastische Mittel elastischer Draht in runder oder flacher Ausführung dienen kann.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,, daß an dem Haltestück (I) elastische Drähte angebracht sind, auf denen die Meßdrähte (2, 3, 4) befestigt sind.
DEL6585A 1949-12-07 1950-12-07 Gewinde-Prueflehre Expired DE826979C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FI826979X 1949-12-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE826979C true DE826979C (de) 1952-01-07

Family

ID=8556323

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL6585A Expired DE826979C (de) 1949-12-07 1950-12-07 Gewinde-Prueflehre

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DE (1) DE826979C (de)

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