DE826915C - Rollgangsrolle mit elektromotorischem Einzelantrieb, insbesondere fuer Walzwerke - Google Patents
Rollgangsrolle mit elektromotorischem Einzelantrieb, insbesondere fuer WalzwerkeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B39/00—Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
- B21B39/008—Rollers for roller conveyors
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Retarders (AREA)
Description
- Rollgangsrolle mit elektromotorischem Einzel antrieb insbesondere für Walzwerke Zum Transport des heißen Walzgutes zu und von den Walzenstraßen werden in bekannter Weise Arbeits- und Transportrollgänge verwendet. Für den Antrieb der Rollgangsrollen tritt der Gruppenantrieb gegenüber dem motorischen Einzelantrieb immer mehr zurück. Mit dem Einzelantrieb wird nicht nur ein einfacher Aufbau des Rollganges erzielt, sondern auch Manövrierfähigkeit und Betriebssicherheit der Anlage werden erhöht. Er gestattet weiterhin den Bau von Kurvenrollgängen, was bei Gruppenantrieb mit durchgehender Welle und Kegelrädern nicht möglich ist.
- Für den elektromotorischen Einzelantrieb sind mehrere Anordnungen bekannt geworden. Bei einer Bauart ist der Elektromotor federnd pendelnd gelagert und treibt die Rolle über ein Vorgelege an.
- Bei einer anderen Antriebsart ist die Rolle über eine elastische Kupplung unmittelbar mit der durchgehenden Rollenachse unter Ausschaltung von Zwischengetrieben gekuppelt, was jedoch schwere, langsam laufende, vielpolige und teure Elektromotoren erfordert. Ferner ist eine Ausführungsform mit einfachem und gering übersetztem Vorgelege bekannt, das mit dem zurRollenachse exzentrisch angeordneten Elektromotor zu einem festen Gehäuse mit durchgehender Rollenachse zusammengebaut ist, wodurch sich jedoch Schwierigkeiten, insbesondere beim Auswechseln der Rolle, ergeben, weil hierbei das Getriebe ausgebaut werden muß.
- Dieser Zeitverlust ergibt sich bei oberflächlich empfindlichem Walzgut häufig wegen des erforderlichen Überschleifens der Mantelflächen der Rollen.
- Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Bauarten zu vermeiden und erreicht dies da(lurcl, daß ein die Rollgangsrolle stützender und antreibender, im Getriebelagerbock gelagerter Zapfen an seinem freien, verzahnten Ende mit der eine Gegenverzahnung aufweisenden Rollgangsrolle drehsicher und verschiebbar verbunden ist, so daß Rolle und Zapfen leicht voneinander getrennt werden können. Die Erfindung bezieht sich ferner auf die \'erwendung und bauliche Ausgestaltung eines Plaíletellrädergetriehes als Übersetzungsgetriebe zwischen Motor und Zapfen, wodurch die vier l fauptteile, und zwar der Antriebsmotor, der Getriehelagerbock, die Rollgangsrolle und der Fitützlagerbock, in einer gemeinsamen geometrischen .\chsc zu liegen kommen.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand ill heispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
- Fig. I zeigt einen Längsschnitt durch eine Rollgallgsrolle samt ihrem Antrieb und ihrer Lagerung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. I und Fig. 3 die Rolle während ihres Ausbaues aus dem Rollgangsbett, teilweise im Schnitt.
- Die vier leicht voneinander trennbaren Haupthestandteile der einzeln angetriebenen Rollgangsrolle, und zwar der Antriebsmotor, der Getriebelagerblock, die Rolle und der Stützlagerbock, sind der Reihe nach mit A, B, C und D bezeichnet.
- Der Rollenkörper 1 ist zur Gewichtsverminderung hohl ausgebildet und weist an einem Ende einen eingeschrumpften Stützzapfen 2 und am anderen Ende eine eingeschrumpfte Kupplungsmuffe 3 auf. Der Stützzapfen 2 ist in einem Lagerbock D üblicher Bauart mittels eines Kugellagers gelagert, das sich selbsttätig der Richtung der Rollenachse anpaßt. Die Kupplungsmuffe 3 ist mit einer Innenverzahnung versehen, die mit einer entsprechenden Gegenverzahnung des im Getriebelagerbock B mittels der Kugellager 4, 5 drehbar gelagerten Antriebszapfens 6 zusammenwirkt. Zum Antrieb der Rolle I dient ein mit einem Flansch 7 versehener Elektromotor A, der über ein Planetenrädergetriebe 9, I0, II und dem Antriebszapfen 6 die Rolle in Drehung versetzt. Das Innenrad g des Übersetzungsgetriebes ist aus der Motorwelle 8 herausgearbeitet und steht mit zwei gleichlaufenden. einander gegenüberliegenden Planetenrädern 10 im Eingriff, die mittels Zapfen I3 in einem mit Ausnehmungen zur Unterbringung der Planetenräder versehenen Flansch 14 des Antriebszapfens 6 gelagert sind und an einem innen verzahnten, im Gehäuse 1 5 des Antriebslagerbocks fest angeordneten Außenrand 1 1 abrollen. Diese raumsparende Getriebeanordnung ermöglicht ein großes Ubersetzungsverhältnis zwischen dem mit normalen l)rehzahlen laufenden Elektromotor A und dem die Rolle t antreibenden .Antriebszapfen 6.
- \E ie aus aus Fig. 2 ersichtlich ist, heben sich die ein Kräftepaar bildenden, auf das Innenrad g wirkenden Zahndrücke Z Z' und das Motordrehmoment auf, so daß sich das Innenrad g im Gleichgewicht befindet und eine hesolldere Lagerung der nunmehr fliegend in den hohlell ;\ntriel)szapfen 6 hineinragenden Motorwelle S entl)ehrlich ist. Diese fliegende Anordnung des iiwnrades 9 hat den Vorteil, daß die keihungsverluste einer Lagerung vermieden werden, der Zusammenbau vereinfacht wird und daß sich das Innenrad in seine den Zahnflanken entsprechende Lage frei einstellen kann, wodurch die Herstellungsnngenauigkeiten der Zahnräder wirkungslos und die durch sie hervorgerufenen Beschleunigungskräfte gemildert werden. Um die federnde Wirkung der Motorwelle 8 zu erhöhen, ist der fliegende Teil als Torsionsschraubenfederwelle 12 ausgebildet.
- Der Flansch 7 des Motors 4 bildet den Lagerdeckel flir den Getriebelagerbock B. Die Lagerböcke B und D sind mittels Schrauben I6 mit dem festen Rollgangsbett I7 verbunden. Infolge der sich von selbst auf die Richtung der Rollenachse einstellenden Lagerung der Rolle im Stützlager P einerseits und der eine kleine Abweichung in der Richtung ihrer Achsen zulassenden Verbindung zwischen Antriebszapfen und Kupplungsmuffe anderseits tritt eine schädliche Verformung und Beanspruchung der Rolle durch Unebenheiten, Verwindungen und Durchhiegungen des Rollgangsbettes ebensowenig ein wie bei den durch die Belastungen hervorgerufenen Durchbiegungen der Rolle selbst.
- Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Hauptteile A, B, C, D wird unter anderen Vorteilen eine einfache und rasche .Nuswechselbarkeit der Rollgangsrolle erreicht. Um die Rolle 1 aus dem Rollgang auszubauen, wird nach Lösen der Schraube I6 die Rolle I samt dem Stützlagerbock D, dem Stützzapfen 2 und der Kupplungsmuffe 3 entsprechend der Fig. 3 vom Antriebszapfen 6 abgezogen, ohne daß der Motor, das Übersetzungsgetriebe oder Teile davon ausgebaut werden müßten. Dabei bleibt der .Nntriebslagerbock ß fest mit dem Rollgangsbett 17 verbunden.
- Der Antriebsmotor ist mit Kühlrippen versehen uiid, da er mit den üblichen Drehzahlen läuft, leicht und billig. Die Motorwelle kann zweiteilig ausgeführt sein, wobei der Wellenteil 8 hohl ausgebildet und mit dem das Innenrad g antreibenden oder aus einem Stück mit ihm bestehenden, fliegend angeordneten, vorteilhaft biegsamen und drebfedernden \ATellenteil I2 leicht auswechselbar verbunden ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Rollgangsrolle mit elektromotorischem Einzelantrieh, inshesondere für ÄValzwerke, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Rollgangsrolle stützender und antreibender, im Getriebelagerbock gelagerter Zapfen an seinem freien. verzahnten Ende mit der eine Gegenverzahnung aufweisenden Rollgangsrolle drehsicher und verschiebbar verbunden ist.
- 2. Rollgangsrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das im Getriebelagerbock untergebrachte, den Zapfen mit dem Motor verbindende Übersetzungsgetriebe ein Planetenrädergetriebe ist, dessen Innenrad mit dem zur Rolle gleichachsig vorgesehenen Antriebsmotor und dessen Planetenräder mit dem Zapfen verbunden sind, während das Außenrad fest im Lagerblock angeordnet ist.
- 3. Rollgangsrolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das fliegend angeordnete und nur durch die gleichmäßig verteilten Planetenräder in seiner mittigen Lage gehaltene Innenrad durch eine biegsame, vorzugsweise auswechselbare Torsionsschraubenfederwelle mit dem Antriebsmotor verbunden ist.
- LC. Rollgangsrolle nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen an seinem dem Motor zugekehrten Ende zur Aufnahme des Innenrades hohl ausgebildet ist und einen Flansch aufweist, welcher der Zahl der Planetenräder entsprechend mit Einschnitten zur Unterbringung derselben versehen ist.
- 5. Rollgangsrolle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle eine auf den Antriebszapfen aufsetzbare Kupplungsmuffe aufweist, die mit einer Innenverzahnung ausgestattet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT826915X | 1949-05-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE826915C true DE826915C (de) | 1952-01-07 |
Family
ID=3681726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV1028A Expired DE826915C (de) | 1949-05-20 | 1950-05-17 | Rollgangsrolle mit elektromotorischem Einzelantrieb, insbesondere fuer Walzwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE826915C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059348B (de) * | 1956-08-08 | 1959-06-11 | Eickhoff Geb | Antriebstrommel fuer Foerderbaender |
| DE2732976A1 (de) * | 1977-07-21 | 1979-02-01 | Klose Elektrotech | Untersetzter foerderantrieb |
| DE3911213A1 (de) * | 1989-04-06 | 1990-10-11 | Electro Pneumatic Int | Rollenantriebseinheit |
| DE10062084A1 (de) * | 2000-12-13 | 2002-06-20 | Duerr Automotion Gmbh | Tragrolle für eine Rollenbahn |
-
1950
- 1950-05-17 DE DEV1028A patent/DE826915C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059348B (de) * | 1956-08-08 | 1959-06-11 | Eickhoff Geb | Antriebstrommel fuer Foerderbaender |
| DE2732976A1 (de) * | 1977-07-21 | 1979-02-01 | Klose Elektrotech | Untersetzter foerderantrieb |
| DE3911213A1 (de) * | 1989-04-06 | 1990-10-11 | Electro Pneumatic Int | Rollenantriebseinheit |
| DE10062084A1 (de) * | 2000-12-13 | 2002-06-20 | Duerr Automotion Gmbh | Tragrolle für eine Rollenbahn |
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