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DE826907C - Vorrichtung zur Erleichterung des Einbringens von miteinander kuppelbaren Stahlkappen beim Strebausbau - Google Patents

Vorrichtung zur Erleichterung des Einbringens von miteinander kuppelbaren Stahlkappen beim Strebausbau

Info

Publication number
DE826907C
DE826907C DEP13204A DEP0013204A DE826907C DE 826907 C DE826907 C DE 826907C DE P13204 A DEP13204 A DE P13204A DE P0013204 A DEP0013204 A DE P0013204A DE 826907 C DE826907 C DE 826907C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel cap
lever
steel
cap
introduction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP13204A
Other languages
English (en)
Inventor
Aloys Vanwersch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP13204A priority Critical patent/DE826907C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE826907C publication Critical patent/DE826907C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/0213Assembling devices for pivoting caps upwardly

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erleichterung des Einbringens von miteinander kuppelbaren Stahlkappen beim Strebausbau Beim Einbauen von Stahlkappen im Streb, bei dem zwecks Schaffung eines insbesondere bei der maschinellen Kohlengewinnung für ein ungehemmtes Arbeiten der Gewinnungsmaschine am Kohlenstoß entlang sowie für ein Vorrücken des Strebfördermittels als geschlossenes Ganzes notwendigen, stempelfreien Kohlenstoßes, das an den Kohlenstoß heranreichende Schaleisen (Stahlkappe) mit der vorhergehenden, durch Stempel gestützten Kappe starr verbunden, also frei vorgepfändet wird, ist es erforderlich, das an der abgestützten Stahlkappe hängende Eisen gegen den Kohlenstoß hochzudrücken, um es alsdann festzuschlagen und dadurch mit dem vorhergehenden Eisen starr zu machen und gleichzeitig gegen das Hangende anzupressen. Dabei ist es zweckmäßig und auch erwünscht, daß- das Hochdrücken der frei vorzupfändenden Stahlkappe nur vom abgestützten Strebraumteil aus erfolgt, da das Betreten des noch nicht abgestützten Strebraumteils sehr gefahrvoll ist und daher vermieden werden muß. Das Aufschwenken der Stahlkappe vom gesicherten Feld aus ist vor allem bei der schälenden mechanischen Kohlengewinnung mit stempelfreiem Kohlenstoß und rückfreiem Feld notwendig, um den Arbeiter vor Stein- und Kohlenfall zu schützen und weiterhin Verletzungen zu vermeiden, die durch die sich bewegenden Teile des stets am Kohlenstoß liegenden Fördermittels sowie durch die Zugseile der Gewinnungsmaschine (Kohlenhobel, Schnellhauer, Schrämlader o. dgl.) hervorgerufen werden. Das erforderliche Hochdrücken der Stahlkappe vom gesicherten Feld aus ist aber schwierig und nahezu unmöglich, insbesondere wenn es sich um das Einbringen schwerer und schwerster Stahlkappen handelt, wie diese heute im Zuge der maschinellen Kohlengewinnung immer mehr Verwendung finden. Hier kann der Kraftangriff für das Hochdrücken der Stahlkappe nur in der Nähe deren Aufhängungspunktes erfolgen, es muß also von dieser Stelle aus nahezu das ganze Stahlkappengewicht frei hochgedrückt werden, was einen enormen Kraftaufwand erfordert und ohne Hilfsmittel nahezu unmöglich ist. Aber selbst wollte der das Anschlagen der Stahlkappe bewirkende Arbeiter ungeachtet der hiermit verbundenen Gefahren den noch nicht abgestützten Strebraumteil betreten, um hier die Stahlkappe mehr an ihrem freien Ende zu erfassen und dadurch leichter hochzudrücken, so wäre auch dann noch bei der Schwere der Stahlkappen für deren Hochdrücken ein großer Kraftaufwand erforderlich, und das Hochdrücken könnte kaum von einem Arbeiter allein ausgeführt werden.
  • Um nun das Einbringen der Stahlkappen beim Strebausbau vom gesicherten Feld aus zu ermöglichen und dabei durch Hebelübersetzung das Gewicht der hochzudrückenden Stahlkappe zu vermindern und dadurch das Anheben der Stahlkappe zu erleichtern, schlägt die Erfindung eine aus einem Hebel bestehende Vorrichtung vor, die ein leichtes und schnelles Einbringen der Stahlkappe von dem gesicherten Feld aus durch nur einen Mann ermöglicht. Dabei kann der Hebel an der einzubringenden Stahlkappe angeklemmt sein oder auch dessen Drehpunkt mit dem Schwenkpunkt der Stahlkappe zusammengelegt werden. Auch kann die Einrichtung so getroffen werden, daß der Hebel einen besonderen Drehpunkt besitzt und an der Stahlkappe des vorhergehenden Feldes angelenkt ist. Ein besonders günstiger Kraftangriff ergibt sich, wenn der Hebel als Winkelhebel ausgebildet wird, der in seinem Scheitelpunkt auf den Schwenkpunkt der beiden Stahlkappen aufgesteckt wird und dessen einer Schenkel unter die hochzudrückende Stahlkappe faßt, während der andere Schenkel als Betätigungshebel dient und parallel oder im entsprechenden Winkel mit der bereits eingebauten und unterstützten Stahlkappe verläuft. Mittels einer derartigen Einrichtung kann die einzubauende Stahlkappe wesentlich leichter hochgeschwenkt werden, da einmal durch die Hebelübersetzung das Gewicht der Stahlkappe eine Verminderung erfährt, sodann aber auch braucht der das Anschlagen der Stahlkappe bewirkende Arbeiter die hierfür aufzuwendende Kraft nicht nach oben wirken zu lassen, sondern, was wesentlich einfacher ist, nach unten, indem er den Betätigungshebel nach unten zieht und diesen Kraftaufwand notfalls durch sein Körpergewicht unterstützt. Je nach dem Kraftaufwand preßt sich dann die Stahlkappe mehr oder weniger gegen das Hangende, sie erfährt also eine mehr oder weniger starke Vorspannung gegen dieses. Der erfindungsgemäße Vorschlag bringt also neben beträchtlichen Zeitgewinn eine wesentliche Erleichterung beim Einbauen der Stahlkgppen, was nunmehr leicht von nur einem Arbeiter ausgeführt werden kann, und zwar auch dann, wenn es sich um das Einbringen schwerer und schwerster Kappen handelt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht.
  • Mit i ist die durch den Stempel 2 abgestützte Stahlkappe bezeichnet, und 3 ist die an diese anzuschließende und mit ihr starr zu verbindende Stahlkappe, die an der Kappe i mittels Schwenkpunktes 4 aufgehängt ist und, um den - Bolzen schwenkend, vom gesicherten Feld aus gegen das Hangende gedrückt und angepreßt werden muß, um alsdann starr mit der Kappe i verbunden zu werden. Nach dem gezeichneten Ausführungsbeispiel dient für das Hochdrücken der Stahlkappe 3 ein Winkelhebel, der in seinem Scheitelpunkt eine dem Aufhängebolzen 4 der Stahlkappen i und 3 entsprechende Bohrung besitzt und mittels dieser auf den seitlich etwas hervorstehenden Schwenkbolzen 4 aufgesteckt wird. Zu diesem Zwecke besitzt der Schwenkbolzen ¢ an seiner den Winkelhebel aufnehmenden Stelle zweckmäßig einen Vierkant, auf den der Winkelhebel mit entsprechender Ausnehmung aufgesteckt wird. Dabei faßt der eine Schenkel 6 des Winkelhebels unter die hochzudrükkende Stahlkappe 3 und hat an seinem Angriffspunkt zweckmäßig ,eine dem Kappenprofil angepaßte Formgebung, während der andere parallel oder im entsprechenden Winkel zur bereits unterstützten Stahlkappe i verlaufende Schenkel 7 des Winkelhebels als Betätigungshebel für die Vorrichtung dient.
  • An dem Erfindungsgedanken wird nichts geändert, wenn für die Aufbringung des Winkelhebels an Stelle der Aufbringung auf den Schwenkbolzen der beiden Stahlkappen eine besondere Klaue o. dgl. Verwendung findet, die an der gesicherten Stahlkappe aufgebracht wird und in der der Winkelhebel drehbar gelagert wird.
  • Ebenso wird an dem Erfindungsgedanken nichts geändert, wenn der Betätigungshebel anstatt durch Hand durch andere Mittel herabgezogen und dadurch die Stahlkappe gegen das Hangende hochgezogen und gepreßt wird, z. B. durch Seilzug, Winde, Preßluft o. dgl.
  • Für den Fall, daß eine Verriegelung der Stahlkappe in der Verbindung für die gesamte Dauer des Betriebszustandes nicht gewollt ist, hat man es in der Hand, die Einrichtung nur zur vorübergehenden Starrmachung der angelenkten Stahlkappe festzulegen, um sie nach Einbringung der Kappenunterstützung wieder abzunehmen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erleichterung des Einbringens von miteinander kuppelbaren Stahlkappen beim Strebausbau, gekennzeichnet durch einen Hebel, der entweder mit der einzubringenden oder mit der bereits eingebauten Stahlkappe leicht lösbar verbindbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel an der einzubringenden Stahlkappe anklemmbar ist. 3.
  3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel mit einer Lagerstelle versehen ist, die auf dem freien Ende der eingebauten Stahlkappe gelagert werden kann.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Schenkel unter die einzubringende und hochzudrückende Stahlkappe faßt, ,während der zweite Schenkel als Bedienungsschenkel dient.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der unter die einzubringende und hochzudrückende Stahlkappe fassende Schenkel des Winkelhebels an seiner Angriffsfläche eine dem Stahlkappenprofil angepaßte Formgebung besitzt.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Angriffspunkt für das Aufbringen des Winkelhebels eine an der unterstützten Stahlkappe aufgebrachte Klaue o. dgl. dient, in der der Winkelhebel drehbar gelagert ist.
DEP13204A 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zur Erleichterung des Einbringens von miteinander kuppelbaren Stahlkappen beim Strebausbau Expired DE826907C (de)

Priority Applications (1)

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DEP13204A DE826907C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zur Erleichterung des Einbringens von miteinander kuppelbaren Stahlkappen beim Strebausbau

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DEP13204A DE826907C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zur Erleichterung des Einbringens von miteinander kuppelbaren Stahlkappen beim Strebausbau

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE826907C true DE826907C (de) 1952-01-07

Family

ID=7364489

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DEP13204A Expired DE826907C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zur Erleichterung des Einbringens von miteinander kuppelbaren Stahlkappen beim Strebausbau

Country Status (1)

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DE (1) DE826907C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975261C (de) * 1951-12-08 1961-10-26 Friedrich Thyssen Bergbau Ag Stuetzvorrichtung zur Erleichterung des Einbringens von Kappen beim Strebausbau im Grubenbetrieb unter Tage
DE1233811B (de) * 1964-06-12 1967-02-09 Wilhelm Steinkopf Vorrichtung fuer das Einbringen von Kappen beim Absichern des Hangenden unter Tage

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975261C (de) * 1951-12-08 1961-10-26 Friedrich Thyssen Bergbau Ag Stuetzvorrichtung zur Erleichterung des Einbringens von Kappen beim Strebausbau im Grubenbetrieb unter Tage
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