DE826635C - Profil fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe, insbesondere Drillstaebe - Google Patents
Profil fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe, insbesondere DrillstaebeInfo
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- DE826635C DE826635C DEK6115A DEK0006115A DE826635C DE 826635 C DE826635 C DE 826635C DE K6115 A DEK6115 A DE K6115A DE K0006115 A DEK0006115 A DE K0006115A DE 826635 C DE826635 C DE 826635C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/02—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
- E04C5/03—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance with indentations, projections, ribs, or the like, for augmenting the adherence to the concrete
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Description
- Profil für Stahlbeton-Bewehrungsstäbe, insbesondere Drillstäbe 1)ie Erfindung bezieht sich auf Stabstahlprofile, insbesondere auf gedrillte Stabstahlprofile, für die lieivehrung von Stahlbetonbauteilen und insonderlieit auf Stalistahlprofile mit Querschnittsformen. die neben der größtmöglichen Profiloberfläche und dainit größter Haftfähigkeit im Beton ein sehr hohes Widerstandsmoment gegen Knick- und Biegebeanspruchungen besitzen.
- I#iir die Bewehrung heim Stahlbetonbau werden bekanntlich Stabstahlprofile mannigfacher Formen verwelidet. Während malt ursprünglich Rund- oder auch Vierkantprofile einfach in den Beton einbettete, ist nian in neuerer "Zeit dazu übergegangen, gedrillte `'ierkalitstäbe oder auch lose miteinander Leivundene Rundstähle als Bewehrung des Betons zil verwenden, die man zur Erzielung einer größeren Haftfähigkeit im Beton zusätzlich auch mit Längs-O<ler Querrippen versehen hat. Aus dem gleichen Grunde verwendet man auch kreuzförmige Profile als sog. Drillwulststäbe. Allen bisher gebräuchlichen Profilen haften mehr oder weniger die verschiedensten :Yachteile an. Zum Teil lassen sie keine oder nur eitle geringe Druckbelastung in Richtung der Stablängsachse zu, zum Teil besitzen sie eilte zu geringe Haftfähigkeit im Beton, oder aber auch sie besitzen ein zu geringes Widerstandsmoment gegen Knick- und Biegebeanspruchungen; dies alles sind Nachteile, die bei einer guten Stahlbewehrung vermieden werden müssen. Die an den Stahlbeton, insbesondere bei hochwertigen Bauten gestellten Anforderungen können daher mit den bisherigen Bewehrungsstahlprofilen nur zum Teil erfüllt werden. Es liegt daher das Bedürfnis vor, einen Bewehrungsstählstab mit einem Querschnitt zu schaffen, der den gestellten Forderungen gerecht wird.
- Dementsprechend schlägt die Erfindung ein Stabstahlprofil, insbesondere für Drillstäbe, vor, das eine Verbindung von zwei oder mehr auf einer gemeinsamen Achse aufgereihten Einzelprofilen geschlossener Form darstellt, wobei die Einzelprofile die verschiedenartigsten sein können. Ein Bewehrungsstab mit derartig zusammengesetztem Profil besitzt eine sehr große Oberfläche und damit eine gute Haftfähigkeit im Beton. Er besitzt weiterhin ein sehr hohes Widerstandsmoment gegen Kriic',<-und Biegebeanspruchungen, so daß er starken Dru -1:-beanspruchungen unterworfen werden kann. Dabei kann das Profil als zusätzliches günstiges Merkmai einen neutralen Kernteil aufweisen, dessen Schwerpunkt in der Stabachse liegt und der daher beim Drillvorgang in seiner Form und Lage unverändert oder nahezu unverändert bleibt, also keine sich schädlich auswirkende Faserveränderung erfährt.
- Iti der Zeichnung sind mehrere Formen des erfindungsgemäßen Stabstahlprofils und jeweils in Seitenansicht ein entsprechender Drillstal> vo ranschaulicht.
- Bei der Ausführung gemäß Abb. i und ia besteht <las Profil aus den beiden Dreiecken a, die in Zwillingsform an je einer Ecke miteinander verbunden sind.
- Abb. 2 und 2a zeigen eine Ausführung, bei der das Profil aus drei Vierecken besteht, und zwar aus den beiden äußeren größeren Vierecken b und dem kleineren inneren Viereck c, wobei die drei Vierecke unmittelbar in Drillingsform an den Ecken mit@itiander verbunden sind.
- Die Ausführung gemäß den Abb. 3 und 3a ist im wesentlich die gleiche wie die der Abb. 2 und 2a, nur daß hier die einzelnen Vierecke mittelbar über Verbindungstege d hinweg miteinander zur Drillingsform vereinigt sind.
- Die Ausführung gemäß Abb. 4 und 4a ist wiederum im wesentlichen die gleiche wie die der Abb. i und ia, nur daß hier an Stelle der Dreiecksform die beiden zur Zwillingsform miteinander verbundenen Profilteile jeweils die Form eines I=Ialbkreises e besitzen.
- In den Abb. 5 und 5a ist eine Ausführungsforen gezeigt, die im wesentlichen die Merkmale der Ausführung gemäß Abb. 2 und 2 a aufweist, nur daß hier die zur Drillingsform miteinander verbundenen Profilteile jeweils Kreisform besitzen, wobei die beiden äußeren größeren Kreise f mit dem inneren kleineren Kreis g unmittelbar miteinander in Verbindung stehen.
- Abb. 6 und 6a endlich zeigen eine Ausführungsform mit den wesentlichen Merkmalen der Ausführung nach Abb. 3 und 3a, nur daß hier an Stelle der drei zur Drillingsform über Stege miteinander verbundenen Vierecke Kreisquerschnitte vorgesehen sind, wobei die beiden äußeren größeren Kreise f finit dem kleineren inneren Kreis g über Stege h verbunden sind.
- Bei den Ausführungen in Drillingsform (Abb. 2, 3, 5, 6) bildet der mittlere Formteil einen neutralen Kernteil, der beim Drillvorgang in seiner Form und Lage unverändert oder nahezu unverändert bleibt. Dieser Formteil erfährt also in seiner Faser keine schädliche Veränderung, was sich für die Festigkeit des Gesamtprofils besonders günstig auswirkt.
- Mit den dargestellten Ausführungsformen ist der Erfindungsgedanke keineswegs erschöpft. Die Erfindung soll darum auch nicht auf die dargestellten Ausführungen beschränkt sein, sondern alle Ausführungen erfassen, die von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen, bei denen also bei möglichst großer Staboberfläche ein hohes Widerstandsmoment gegen Knick- und Biegebeanspruchungen gegeben ist.
- Wie aus den dargestellten Ausführungen ersichtlich ist, wird durch die eigenartige Formgebung bei allen hier gezeigten Stabstahlquerschnitten eine im Verhältnis zur Querschnittsfläche und somit zum Metergewicht des Stabes besonders große Oberfläche geschaffen, die eine Steigerung der Haftfähigkeit im Beton gegenüber allen bisher bekannten und gebräuchlichen Stabstahlquerschnitten gleichen oder annähernd gleichen Gewichts ermöglicht. Durch die größere Haftfähigkeit der neuen Profilstäbe wird der Gleitwiderstand im Beton in eine Höhe gesteigert, die allen Anforderungen entspricht. Hierdurch dürfte auch das bisherige Problem der Endhakenverbindung entfallen sein. Die neuen Profile können unter Vermeidung der bisherigen unvorteilhaften Kaltverformung im unmittelbaren Anschluß an den Walzvorgang warm verdrillt werden. Die Profilgestaltung gestattet also die bestmögliche Werkstoffausnutzung bei Naturstählen mit hoher Streckgrenze. Die Biege-, Druck- und Zugbelastungsmöglichkeiten erfahren durch die erfindungsgemäße Profilgestaltung eine wesentliche Steigerung, wodurch eine größere Sicherheit in der Herstellung von Stahlbeton gegeben ist.
- An dem Erfindungsgedanken wird nichts geändert, wenn die neuen Profile in an sich bekannter Weise zusätzlich noch mit Längs- oder Querrippen oder sonstigen die Haftfähigkeit vergrößernden Ansätzen versehen werden.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Profil für Stahlbeton-Bewehrungsstäbe, insbesondere Drillstäbe, gekennzeichnet durch die Verbindung von zwei oder mehr auf einer gemeinsamen Achse aufgereihten Einzelprofilen geschlossener Form.
- 2. Profil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Einzelprofile (a) in Dreieckform, die an je einer Ecke miteinander verbunden sind.
- 3. Profil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Einzelprofile (e) in Halbrundform, die an je einer Ecke miteinander verbunden sind.
- 4. Profil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Kernteil (c, g), dessen Schwerpunkt in der Stablängsachse liegt.
- 5. Profil nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch drei Einzelprofile in Viereckform, die über Eck aufgereiht sind und von denen das mittlere Viereck (c) den Kernteil bildet und kleiner ist als die äußeren Vierecke (b).
- 6. Profil nach Anspruch @, dadurch gekencizeichnet, daß die Vierecke durch Stege (d) miteinander verbunden sind.
- 7. Profil nach Anspruch :4, gekennzeichnet durch drei Einzelprofile in Kreisform, von denen der mittlere Kreis (g) den Kernteil bildet und kleiner ist als die äußeren Kreise (f). B.
- Profil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreise durch Stege (h) miteinander verbunden sind.
- 9. Stahlbeton-Bewehrungsstab mit einem Profil nach einem der Ansprüche t bis 8, gekennzeichnet durch die zusätzliche Aufbringung an sich bekannter Längs- oder Querrippen oder sonstiger die Haftfähigkeit im Beton vergrößernder Ansätze. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 266 299.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK6115A DE826635C (de) | 1950-08-30 | 1950-08-30 | Profil fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe, insbesondere Drillstaebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK6115A DE826635C (de) | 1950-08-30 | 1950-08-30 | Profil fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe, insbesondere Drillstaebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE826635C true DE826635C (de) | 1952-01-03 |
Family
ID=7211148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK6115A Expired DE826635C (de) | 1950-08-30 | 1950-08-30 | Profil fuer Stahlbeton-Bewehrungsstaebe, insbesondere Drillstaebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE826635C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8700361U1 (de) * | 1987-01-09 | 1987-07-23 | Linhart, Jirka, 51588 Nümbrecht | Nach allen Richtungen biegbares, langgestrecktes Element |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH266299A (fr) * | 1943-07-24 | 1950-01-31 | Webrib Steel Corp | Barre de renforcement pour béton et procédé pour sa fabrication. |
-
1950
- 1950-08-30 DE DEK6115A patent/DE826635C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH266299A (fr) * | 1943-07-24 | 1950-01-31 | Webrib Steel Corp | Barre de renforcement pour béton et procédé pour sa fabrication. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8700361U1 (de) * | 1987-01-09 | 1987-07-23 | Linhart, Jirka, 51588 Nümbrecht | Nach allen Richtungen biegbares, langgestrecktes Element |
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