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DE826523C - Saatrohr fuer Saemaschinen - Google Patents

Saatrohr fuer Saemaschinen

Info

Publication number
DE826523C
DE826523C DEP41649A DEP0041649A DE826523C DE 826523 C DE826523 C DE 826523C DE P41649 A DEP41649 A DE P41649A DE P0041649 A DEP0041649 A DE P0041649A DE 826523 C DE826523 C DE 826523C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seed
emptying
inlet funnel
seed tube
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP41649A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurus Glas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hans Glas GmbH
Original Assignee
Hans Glas GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Glas GmbH filed Critical Hans Glas GmbH
Priority to DEP41649A priority Critical patent/DE826523C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE826523C publication Critical patent/DE826523C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/20Parts of seeders for conducting and depositing seed
    • A01C7/206Seed pipes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Saatrohr für Sa-' maschinen, bei dem Einlauftrichter und Saatrohr eine Einheit bilden, und besteht in erster Linie darin, daß der Einlauftrichter auf der Entleerungsschiene seitenbeweglich gelagert ist und die Verbindung vom Einlauftrichter zum Saatrohr und von diesem zum Scharschuh durch elastische Verbindungsstutzen hergestellt wird. Es sind bereits verschiedene Saatrohre, die mit dem Einlauftrichter eine Einheit bilden, bekannt. Sie werden meist bei kleineren Maschinen angewendet, die keine Entleerungsmulde besitzen, da sie direkt an einem Haken am Sägehäuse angehängt sind. Bei der Anwendung von Entleerungsmulden kam man bisher um den Einlauftrichter nicht herum, da dieser an der Entleerungsschiene fest angebracht werden mußte, damit er mit der Entleerungsschiene nach hinten verschiebbar ist. Die Saatrohre mußten daher an einen Haken der Einlauftrichter gehängt werden, damit man die Saatrohre aushängen bzw. auswechseln konnte.
Durch die Einführung der Entleerungsmulde entstanden für den Bauern große Vorteile. Es kann daher auf diese Einrichtung nicht mehr verzichtet werden. Diese Vorteile brachten aber auch einige Nachteile mit sich, die dadurch entstanden, daß in der Sämaschinenfabrikation die Maßhaltigkeit nicht die gleiche ist wie etwa im Automobilbau. Daher mußten die Einlauftrichter ein verhältnismäßig großes Spiel gegenüber den Öffnungen des Sägehäuses haben, da diese am Saatkasten und die Einlauftrichter an der Entleerungsschiene sitzen, also an zwei voneinander unabhängigen Trägern. Selbst bei maßhaltigster Bohrung der Löcher zur Befestigung dieser beiden Teile kommen beim Nietvorgang geringe Schrägstellungen der Teile vor, so daß diese nicht mehr übereinanderpassen. Die bisherige Aufhängung des Saatrohres, welches nach allen Seiten nachgiebig sein muß, um die ständige und gleichmäßige Zuleitung des Samens zu den auf und ab schwingenden Scharkörpern zu gewährleisten, erforderte zwischen dem Einlauftrichter
und dem Trichter des Saatrohres ebenfalls ein großes Spiel, wie auch bei der Einführung des Saatrohres in den Scharkörper. Diese mußte daher so groß gehalten werden, daß man Abdeckplatten verwendete, die aber keinesfalls dicht abschlossen, da das Loch in diesen, durch welches das Saatrohr geführt wurde, wegen dessen veränderlicher Schräglage sehr groß bemessen werden mußte. Es waren somit drei öffnungen vorhanden, in die der Wind
ίο eindringen konnte. Hierdurch wurde der Samen leicht teilweise verweht oder durch den sich in den Saatrohren stauenden Wind im freien Fall behindert, was eine ungleichmäßige Aussaat zur Folge hatte, da die Sämaschine sehr oft bei starkem Wind gebraucht wird, denn die Aussaat erfolgt meist im Frühjahr bzw. im Herbst, also zu Jahreszeiten besonders häufiger Wind- und Sturmbildungen.
Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beheben, die Fertigung zu vereinfachen und den Ersatz schadhafter Teile zu erleichtern. Um das Spiel zwischen den Einlauftrichtern zu den Sägehäuseöffnungen zu verkleinern, werden die Einlauftrichter verschiebbar auf den Entleerungsschienen angeordnet und können somit genau unter das Sägehäuse geschoben werden. Diese Verschiebbarkeit wird dadurch erlangt, daß man die Rückwand der Einlauftrichter so ausbildet, daß diese auf der Entleerungsschiene verschoben und in ihrer endgültigen Lage festgestellt werden können. Dies kann z. B. durch Ankerschienen geschehen, in die T-förmige Anker eingeschoben werden, an denen die Einlauftrichter hängen. Auch ist es möglich, den Einlauftrichter mit einem elastischen Ringansatz zu versehen, der sich um ein vierkantiges Rohr legt.
Um nun den Einlauftrichter direkt mit dem Saatrohr zu kuppeln, ist es zweckmäßig, einen elastischen Verbindungsstutzen zu verwenden, der diese beiden Teile nach allen Richtungen hin beweglich miteinander verbindet. Um nicht so viele Teile zu erhalten, wird daher der ringförmige Einlauftrichter mit dem Verbindungsstutzen zu einem zusammenhängenden Formstück aus einem elastischen Material, z. B. Gummi, vereinigt. Das Ende des Saatrohres erhält ebenfalls einen Verbindungsstutzen aus elastischem Material, der sich in einen Auslauftrichter erweitert und das Saatrohr mit den Scharschuhen verbindet.
Früher verwendete man als Saatrohr Spiralrohre. Diese sind aber in keiner Weise dicht, und man braucht zu große Kräfte, um sie ineinanderzuschieben. Auch biegen sie beim Ineinanderschieben nach außen aus, so daß der Weg zwischen Sägehäuse und Scharschuh größer wird, was ebenfalls eine ungleichmäßige Aussaat zur Folge haben kann. Deshalb verwendote man auch schon Teleskoprohre. Diese waren meist dreiteilig und mußten so ausgebildet sein, daß die ineinandergesteckten Teile nicht auseinanderfielen.
Bei der Anordnung nach der Erfindung brauchen nur noch zwei ineinanderpassende Rohre verwendet zu werden, da das eine Rohr mit einem Ende durch den elastischen Stutzen am Einlauftrichter festgehalten wird, also nicht herabfallen kann, während das andere Rohr durch den elastischen Verbindungsstutzen mit Auslauftrichter zwischen Saatrohr und Scharschuh festgehalten wird. Die Klemmwirkung des elastischen Materials genügt an sich zur Halterung der beiden Saatrohrteile. Man kann jedoch noch durch die Anbringung von Sicken und Aufbördelungen die Klemmwirkung erhöhen. Durch diese Anordnung kann nun der Samen auf dem kürzesten Wege, völlig vor Wind geschützt, von dem Saatkasten bis in den Boden gelangen, und es entstehen, abgesehen von diesem Vorteil, auch fertigungsmäßig noch sehr erhebliche Vereinfachungen, da eine große Anzahl von Nietungen, Bohrungen, Punktschweißungen, Bördelungen usw. sowie von Ringen wegfällt und nur noch die fertig montierten kompletten Saatrohre auf die Entleerungsschiene aufgesteckt und unter die Sägehäuseöffnungen geschoben zu werden brauchen. Ebenso ist für einen evtl. erforderlichen Ersatz irgendwelcher Teile eine Fachkraft nicht mehr notwendig, die erst Niete sprengen, um die alten Teile zu entfernen, und neue Teile annieten bzw. anschweißen muß, sondern der Bauer ist selbst in der Lage, die schadhaften Teile auszuwechseln.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι und 3 zeigen den Schnitt durch ein komplettes Saatrohr mit der Auslauföffnung des Sägehäuses und dem Scharschuh;
Fig. 2 und 4 zeigen Varianten für die Ausbildung der elastischen Verbindungsstutzen vom Einlauftrichter zum Saatrohr und verschiedene Möglichkeiten zur Befestigung des Einlauftrichters an der Entleerungsschiene.
An der Entleerungsschiene 1 hängen die Einlauftrichter 2 unter den Auslauföffnungen der Sägehäuse 3. Die Einlauftrichter 2 sind durch elastische Verbindungsstutzen 4 mit den Saatt rohren 5 verbunden. Die oberen Teile der Saatrohre 5 sind in die elastischen Verbindungsstutzen4 eingeklemmt. Man kann diese Klemmwirkung durch Sicken oder Aufbördelungen noch erhöhen. Das Saatrohr 5 besteht aus den Teilen 5" und 5*, die ineinander verschiebbar sind. Der Teil 56 steckt in dem elastischen Verbindungsstutzen 7 am Auslauftrichter 8, der über den Scharschuh 9 geschoben wird.
In den Fig. 1 und 3 ist der Einlauftrichter 2 mit dem Verbindungsstutzen 4 und den Befestigungselementen als elastisches Formstück, z. B. Gummiformstück, ausgebildet. Um die Beweglichkeit des Verbindungsstutzens zu erhöhen, erhält der Verbindungsstutzen Einkerbungen, Wellen oder Falten.
Die Befestigungselemente 10 sind hier an dem Formstück sitzende Ringe, die unter Vorspannung auf die Entleerungsschiene 1, hier ein Vierkantrohr, von der Seite her aufgeschoben werden. Will man starre Einlauftrichter verwenden, so kommt eine Ausbildung in Frage, wie sie in den Beispielen Fig. 2 und 4 dargestellt ist. In Fig. 2 wird als Ent-
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leerungsschiene ein Vierkantrohr verwendet, um welches sich ein Haken Ii legt, der an der Rückwand der Einlauftrichter 2 angebracht ist. Der Haken wird durch einen Schraubenbolzen 12 so fest angezogen, daß der Einlauftrichter 2 in der gewünschten Lage festgestellt werden kann. In Fig. 4 ist die Entleerungsschiene ein U-förmiges Ankereisen, in welches der an der Rückwand des Einlauftrichters 2 befestigte T-förmige Anker 12 angreift.
Diese beiden Befestigungsvorrichtungen gestatten sogar die Montage und Demontage jedes einzelnen Einlauftrichters für sich allein.
In Fig. 2 und 4 ist der Verbindungsstutzen 4 ein elastischer Rohrabschnitt, welcher an den Enden Verdickungen aufweist, die in Sicken oder Aufbördelungen unter Vorspannung greifen und dadurch Einlauftrichter und Saatrohr verbinden.
In Fig. ι und 3 sind die Verbindungsstutzen mit den Einlauftrichtern vom Saatrohr zum Scharschuh als elastische Formstücke dargestellt. In Fig. ι ist lediglich der obere Teil durch Rippen beweglich gemacht, um den Bewegungen des Saatrohres folgen zu können. In Fig. 3 ist das ganze Formstück durch Faltung nachgiebig gemacht.
Diese Formstücke erhalten an ihren Seiten am Ende des Auslauftrichters Lappen 13, die unter Vorspannung das den Scharschuh 9 haltende Schareisen 14 umgreifen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Saatrohr für Sämaschinen, bei dem Einlauftrichter und Saatrohr eine Einheit bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der' Einlauftrichter (2) auf der Entleerungsschiene (ι) seitenbeweglieh gelagert ist und die Verbindung .vom Einlauftrichter zum Saatrohr (5) und von diesem zum Scharschuh (9) durch elastische Verbindungsstutzen (4 und 7) hergestellt wird.
  2. 2. Saatrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauftrichter (2) mit dem Verbindungsstutzen (4) zum Saatrohr und seiner Lagerung (10) auf der Entleerungsschiene (1) ein zusammenhängendes, elastisches Formstück bildet.
  3. 3. Saatrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Verbindungsstutzen (4 und 7) gerippt, gefaltet oder gewellt sind.
  4. 4. Saatrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenbeweglichkeit der Einlauftrichter auf der Entleerungsschiene durch in Ankerschienen (10) laufende Anker (12), die Entleerungsschiene umgreifende Klemmvorrichtungen (11) oder durch die Enleerungsschiene unter Vorspannung umschließende elastische Ringe erfolgt.
  5. 5. Saatrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieses aus zwei ineinandersteckenden Rohren (5" und 5*) besteht, .dessen freie Enden von den Verbindungsstutzen (4 und 7) festgehalten werden.
  6. 6. Saatrohr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Saatrohre, die von den Verbindungsstutzen gehalten werden, Sicken oder Aufbördelungen (6) erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    0 2652 12.51
DEP41649A 1949-05-05 1949-05-05 Saatrohr fuer Saemaschinen Expired DE826523C (de)

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DE826523C true DE826523C (de) 1952-01-03

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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