DE826458C - Abstimmbare Antenne fuer lange Wellen - Google Patents
Abstimmbare Antenne fuer lange WellenInfo
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- DE826458C DE826458C DEC2091A DEC0002091A DE826458C DE 826458 C DE826458 C DE 826458C DE C2091 A DEC2091 A DE C2091A DE C0002091 A DEC0002091 A DE C0002091A DE 826458 C DE826458 C DE 826458C
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
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Description
Die Erfindung betrifft eine für den sogenannten langen Wellenbereich bei der drahtlosen Nachrichtenübermittlung,
insbesondere der Rundfunkübertragung, benutzbare abstimmbare Antenne. Die Verwirklichung
einer solchen Antenne begegnet vielen praktischen Schwierigkeiten, hauptsächlich folgenden:
a) Abmessungen der Antenne
Bekanntlich erreicht in der Nähe der Halbwellenhöhe die Wirkungsweise einer senkrechten Antennenausführung
ihr Optimum sowohl hinsichtlich des Strahlungswiderstandes wie auch bezüglich des
pro Leistungseinheit ausgestrahlten Feldes, aber bei den langen, d. h. kilometrischen Rundfunkwellen
machen Faktoren mechanischer und wirtschaftlicher Art die Benutzung einer Halbwellenantenne unmöglich.
b) Breite des zu übertragenden Frequenzbereiches
Der zu berücksichtigende Faktor entspricht bekanntlich
dem Quotienten aus dem Modulationsfrequenzband und der Frequenz der Trägerwelle.
Bei langen Wellen erreicht dieser Faktor hohe Werte. Nun gestattet aber die Trennfähigkeit, die
eine fadenförmige Antenne mit eirfer die Länge des Halbwellenelementes deutlich unterschreitenden
Länge aufweist, nicht die richtige Anpassung der Eintrittsimpedanz der Antenne im ganzen Bereich
der zu übertragenden Frequenzen.
Es ist bekannt, im Bereich der mittleren und der kurzen Wellen bei der Rundfunkübertragung als
Antenne einen starren metallischen Mast zu verwenden, dessen wirksame elektrische Länge gleich
der Hälfte der Wellenlänge ist. Es ist übliche Praxis, die geometrische Länge dieses Mastes durch
Anordnung einer Endkapazität am oberen Ende der Antenne zu verringern. Diese Endkapazität, deren
Strahlung an sich vernachlässigbar ist, kann aus
ίο einer auf der Spitze des Mastes aufruhenden leitenden
Platte oder einem sich nach unten öffnenden leitenden Kegel bestehen. Man kann die geometrischen
Abmessungen des Mastes bis auf etwa ein Achtel der Wellenlänge verkürzen. Die in dieser
Weise ausgebildeten Antennen weisen eine verhältnismäßig
gute Trennschärfe auf.
Anderseits hat die Technik der Meterwellen zur Untersuchung von kegelförmigen Antennen geführt.
Die Ergebnisse der theoretischen Erwägungen und praktischen Versuche haben gezeigt, daß das durch
derartige strahlende Gebilde übertragene Frequenzband größer ist als das unter gleichen Verhältnissen
durch einen fadenförmigen Luftleiter von gleichen Abmessungen übertragene Frequenzband.
Unter Ausnutzung dieser für Meterwellen gewonnenen Erkenntnisse wird nach der Erfindung
eine im Bereich der langen Wellen benutzbare senkrechte Antenne vor allem dadurch geschaffen, daß
ein von strahlenden Leitern kegelförmig umgebener Mast mit einer Endkapazität in der Form
eines mit der Spitze nach oben gerichteten Kegels mit einstellbarer Länge versehen und so der strahlende
Hauptteil der Antenne durch den erstgenannten Kegel mit dem Mast als Achse gebildet ist. Ein
weiteres Merkmal der Antenne nach der Erfindung besteht darin, daß die dieses konische Strahlungsgebilde in seiner Starrheit sichernden A'ersteifungsglieder
von Strömen durchflossen werden, deren Richtungssinn so gewählt ist, daß sie ein Feld erzeugen,
das teilweise das Feld aufhebt, das durch die Teile des als Endkapazität wirksamen Gebildes
ausgestrahlt wird und wegen der zum Richtungssinn des Hauptfeldes entgegengesetzten Richtung seiner
senkrechten Komponente schädlich ist. Eine baulich und wirtschaftlich l>esonders vorteilhafte Ausführung
einer nach diesen Richtlinien ausgebildeten Antenne wird dadurch möglich, daß man die Teile
des konischen Strahlungsgebildes gegebenenfalls zur Aufrechterhaltung der Starrheit des senkrechten
Baukörpers der Antenne zusammenwirken lassen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht die Antenne nach der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform. Abb. ι gibt eine Seitenansicht der Antenne
wieder und Abb. 2 ist ein den Verlauf und die Richtung
der Ströme bei dieser Antenne darstellendes Diagramm. Abb. 3 und 4 zeigen im größeren Maßstabe
das obere Ende der Antenne nach Abb. 1 in Seitenansicht und in Draufsicht. Abb. 5 und 6
lassen zwei Abänderungen einer Einzelheit der Antenne nach Abb. 1 erkennen. In allen Abbildungen
sind die gleichen Teile mit den nämlichen Bezugsziffern bezeichnet.
Gemäß Abb. 1 setzt sich die Antenne aus drei verschiedenen Teilen zusammen:
a) Den einen Bestandteil der Antenne bildet der mit Hilfe eines dazwischengefügten Isolators 2
senkrecht auf dem Boden stehende Mast 1, an dessen Spitze sich die Plattform 3 befindet, die wie der
Mast aus Stahl gefertigt ist. Die Höhe des Mastes ist mindestens gleich einem Achtel der Wellenlänge.
Die Plattform 3 trägt ein sternförmiges Gebilde 4 aus Leichtmetall, z. B. Duraluminium, das aus
mehreren, z. B. neun, dreieckigen Armen besteht, die (vgl. Abb. 3 und 4) an die Plattform 3 angelenkt
und aus Leichtmetallröhren oder Leichtmetalleisten zusammengefügt sind. Der Mast l ist in bekannter
Weise an drei Punkten seiner Höhe verspannt, und die zur Verspannung benutzten Metallkabel 14 sind
durch Isolatoren in Abschnitte von geringer Länge zur Verringerung der Stärke der sie durchfließenden
elektrischen Ströme unterteilt.
Die Starrheit des durch die Arme 4 dargestellten Leichtmetallgebildes ist (vgl. Abb. 3 und 4) durch
die an einer Verlängerung 6 des Mastes befestigten Spanndrähte 5 gesichert. Diese Verlängerung 6
bringt dabei sozusagen kostenlos eine Verbesserung des elektrischen Verhaltens des Mastes, da sie zur
Erzielung der mechanischen Starrheit des aus den Armen 4 bestehenden sternförmigen Gebildes unerläßlich
ist.
b) Der zweite Bestandteil der Antenne nach Abb. i, 3 und 4 ist die zur Erhöhung der elektrischen
Länge des Mastes 1 an dessen Spitze angeordnete Endkapazität, die aus den Leitern 7 besteht, die wie
die Stäbe eines Regenschirmes das obere Ende des Mastes τ umgeben, indem sie nach den Erzeugenden
eines Kegels angeordnet sind, dessen Spitze in einem
Punkt der Verlängerung 6 des Mastes 1 liegt. An ihren unteren Enden sind die Leiter 7 durch Isolatoren
9 mit sie gespannt haltenden Metallkabeln 8 verbunden, die ihrerseits je an einen in den Boden
gesteckten Halter unter Zwischenfügung einer mechanischen Einstellvorrichtung angeschlossen
sind, welche eine bestimmte Kabellänge freizugeben oder einzuziehen gestattet und aus einer Winde oder
aus einem Gegengewichtsregler bestehen kann. Wenn die Einstellung einmal bewirkt ist, kann man,
falls gewünscht, die unteren Enden der Kabel 8 an eine kräftige Verankerung starr anschließen. u0
An ihren oberen Enden sind die Leiter 7 (vgl. Abb. 3) über Führungsrollen 10. die an den äußeren
Enden der Arme 4 gelagert sind, an je eine auf der Plattform 3 angeordnete Winde 13 angeschlossen,
welche auf mechanischem Wege nach Belieben die nützliche Länge der Leiter 7. d. h. die Entfernung
zwischen den Rollen το und den Isolatoren 9. einzustellen
gestattet. Der Wert der Endkapazität, welche die Antenne auflädt, ist nämlich eine Funktion
dieses Teiles der Gesamtlänge der Leiter 7, und dies gilt auch für die elektrische Länge der Antenne.
Mit den Rollen το stehen nicht nur die auf ihnen aufliegenden Leiter 7, sondern auch die
Spanndrähte 5 in elektrischer Berührung. Die Winden 13 können durch irgendeine gleichwertige Vorrichtung
ersetzt sein, welche die wirksame Länge
der Leiter 7 einzeln oder gleichzeitig von der Plattform
3 oder vom Fuß des Mastes 1 aus zu regeln gestattet.
c) Den dritten Bestandteil der Antenne nach Abb. i, 3 und 4 stellt das Strahlungsgebilde dar,
das sich aus mehreren, in der gleichen Zahl wie die Arme 4 vorgesehenen Leitern 11 zusammensetzt,
deren obere Enden (vgl. Abb. 3) in elektrischer Berührung mit den Rollen το stehen und in deren
Nähe an den Armen 4 befestigt sind und deren untere Enden am Fuß des Mastes 1 (vgl. Abb. 1)
unmittelbar oder über je ein Verbindungsglied an die nicht veranschaulichte Speiseleitung Anschluß
haben. In; elektrischer Beziehung verhalten sich diese z. B. neun Leiter 11 bei den betrachteten Frequenzen
wie ein zusammenhängender leitender Kegel, der den Mast 1 als Achse hat. Bekanntlich
ist das durch ein derartiges strahlendes Gebilde gehende Frequenzband breiter als bei einem Strahlungsgebilde
von geringerem Querschnitt.
Die Leiter 11 können zur Aufrechterhaltung der
Starrheit des senkrechten ßaukörpers der Antenne zusammenwirken und zu diesem Zweck aus Metallkabeln,
z. B. aus Stahldrähten, bestehen. Man kann unter Umständen auch auf diesen mechanischen
.Vorteil verzichten und die Leitern aus Kupferdraht
herstellen und einzig für die elektrische Stromführung verwenden. Für die einzelnen Leiter
ι r können nicht näher dargestellte Spannvorrichtungen, z. B. in Form von Gegengewichten, an dem
Fuß des Maates 1 vorgesehen sein, mit dem die Leiter 11 auf irgendeine Weise elektrisch verbunden
sind.
In der Verlängerung 6 des Mastes 1 kann (vgl. Abb. 3) eine Stange 12 in Form eines Rohres oder
einer Leiste von verhältnismäßig geringem Querschnitt verschiebbar angeordnet sein, die über die
Mastverlängerung hinausragt und gegebenenfalls zur Regelung der Antenne beim Betrieb dienen
kann, während die vorherige Regelung in Ruhestand der Antenne durch Einstellung der wirksamen
Länge der Leiter 7 erreicht wird.
Die wirksame Länge der Leiter 7 kann auch von dem Anschlußpunkt der Spannkabel 8 aus durch eine
Winde oder eine ähnliche Vorrichtung einstellbar sein und hierl>ei jeder Leiter 7 an seinem oberen
Ende unter der Einwirkung eines auf der Plattform angeordneten Gegengewichts zwecks Ausgleichs der
auf ihn ülx>r das Spannkabel 8 ausgeübten Zugspannung stehen. Man kann auch ein solches Ausgleichsgewicht
längs verschieblich an jedem der Leiter 11 vorsehen und parallel zu diesem durch ein
Führungsmittel das Ende des entsprechenden Leiters 7 halten. Das am Ende des Leiters 7 angreifende
Gegengewicht wahrt die Starrheit des gesamten
Antennengebildes und wird, wenn ein Zug von dem unteren Ende des Kabels 8 aus auf den Leiter 7 ausgeübt
wird, ansteigen und umgekehrt, wenn eine bestimmte Länge des Kabels 8 am Mastfuß freigegeben
wird, sich senken und dabei den Leiter 7 mitnehmen sowie hierdurch den Isolator 9 nach der
Rolle 10 hin anheben. Die Querschnitte der Leiter 7 und der Spanndrähte 5 können je nach zu erfüllen-
! den mechanischen Bedingungen gleich oder verschieden sein.
Abb. 2 zeigt schematisch die Verteilung und Richtung der Ströme in den verschiedenen Leitern
der Antenne nach Abb. 1, 3 und 4. Die Leiter n werden am Fuße des Mastes 1 durch eine mit der
Speiseleitung verbundene Anschlußzelle mit Strom versorgt. Am oberen Ende der Leiter 11 teilt sich
der sie durchfließende Strom bei den Rollen 10 zwischen den die Endkapazität des Mastes 1 darstellenden
Leitern-7 und den die Starrheit des sternförmigen
Gebildes 4 gewährleistenden Spanndrähten 5. Die Stromverteilung hängt im wesentlichen von den
an den Rollen1 10 durch die einzelnen Leiter 7 und
Drähte 5 gegebenen Impedanzen ab.
Das durch die Leiter 7 ausgestrahlte elektromagnetische
Feld weist eine senkrechte Komponente von einem Richtungssinn auf, der zu der Richtung
des durch die Leiter 11 ausgestrahlten Hauptfeldes entgegengesetzt ist. Das durch die Ströme in den
Spanndrähten 5 hervorgerufene elektromagnetische Feld hat dagegen eine senkrechte Komponente, die
sich zu dem Hauptfeld hinzufügt.
Das durch die Leiter 7 ausgestrahlte gegensinnige Feld ist um so geringer, je kurzer diese Leiter
geometrisch sind. Es ist daher erwünscht, sie durch Teile zu verlängern, deren Gesamtstrahlung Null
ist. Dies führt dazu, den durch die Leiter 7 gebildeten Kegel gemäß Abb. 5 durch einen vieleckigen
Leiter 15 zu ergänzen, der die unteren Enden der Leiter 7 verbindet. Um dabei trotzdem
die Regelung der wirksamen Länge der Leiter 7 zu ermöglichen, kann der vieleckige Leiter 15 vorzugsweise
nach einer formveränderlicheni Linienführung gestaltet sein. Abb. 5 zeigt hierfür eine Ausführungsmöglichkeit,
bei der sich die Länge der Leiter 7, wenn die Spannkabel 8 einer Zugbeanspruchung
unterworfen sind, in einem bestimmten Ausmaß unter Aufrechterhaltung eines gespannten
Gesamtdrahtgebildes verändern läßt. Gemäß Abb. 5 sind die Spannkabel 8 mit Punkten B1, B2 ... B9 des
Vielecksleiters 15 verbunden, die je in gleichem Abstand
von zwei aufeinanderfolgenden Anschlußpunkten A1, A, bzw. A2, A3. . . As, Ag der Leiter 7
liegen, und die Länge des Leiters 15 ist so bemessen,,
daß er, wenn die wirksame Länge der Leiter 7 auf den Höchstwert eingestellt ist, die Form eines regelmäßigen
Vielecks annimmt, während er bei geringeren Längen der Leiter 7 in ein sternförmiges
Vieleck übergeht, bei dem die Winkel an den Sternspitzen B1, B2 ... B9 um so kleiner sind, je geringer
die Länge der Leiter 7 ist.
Der Vieleckleiter 15 kann gemäß Abb. 6 dadurch besonders elastisch gestaltet werden, daß seine
Ecken durch aus Drähten gebildete Gelenkparallelogramme A1, B1, C1, D1 ... A%, B9, Ca, Dg ersetzt
werden, bei denen die zwei einander gegenüberliegenden Ecken C1 und D1 ... C9 und D9 mit dem
entsprechend unterteilten Vielecksleiter 15 verbunden sind, während von beiden anderen Ecken A1
und /^1 ... A9 und B9 je die eine A1 . . . A9 an einen
Leiter 7 und die andere B1... B9 über einen Isolator
9 an ein Spannkabel 8 angeschlossen ist. Bei
einer Vergrößerung der wirksamen Länge der Leiter 7 werden sich die Punkte A1 . . . A9 vom
Symmetriemittelpunkt des ganzen Drahtgebildes entfernen und die Gelenkparallelogramme sich zu
verbreitern suchen. Dabei werden die Punkte B1 und
C1 ... B9 und C9 in ihrem gegenseitigen Abstand
hinreichend zunehmen, um die Längenvergrößerung der Seiten des umschriebenen Vielecks auszugleichen,
dessen Radius sich verlängert hat. Umgekehrt werden bei einer Verringerung der wirksamen
Länge der Leiter 7 die Punkte A1... A0 sich
dem Mittelpunkt des Drahtgebildes nähern und die Gelenkparallelograjnme sich verlängern, so daß eine
Annäherung der Punkte C1 und D1 ... C9 und D9
eintritt.
Sowohl bei der Verlängerung wie bei der Verkürzung der Leiter 7 bleiben die Verschiebungen
der Punkte B1 ... B9 weit unter den Verschiebungen
der Punkte A1. . . A9. Der Verschiebungshub dieser
Anordnung ist naturgemäß sehr beschränkt. Um die Einstellung in einen größeren Bereich zu ermöglichen,
muß die Länge des Vielecksleiters 15 verändert werden. An Stelle von Gelenkparallelogrammen
kann man in den Vielecksleiter auch andere die gewünschte Elastizität des ganzen Drahtgebildes
ergebende formveränderliche Zwischenglieder bekannter Art einschalten.
Bei der in, der Zeichnung wiedergegebenen besonders einfachen Ausführung der Antenne nach der
Erfindung kann die Verteilung der Ströme, die zwischen den drahtförmigen Leitern und dem Mast
infolge der an' mehreren Punkten vorhandenen elektrischen
Verbindung dieser Teile stattfindet, eine Wirkung auf die Eintrittsreaktanz und die Trennschärfe
der Antenne sowie auf den Strahlungswiderstand ausüben. Daher kann nach einer Weiterbildung
des Erfindungsgedankens diese Stromverteilung gegebenenfalls dadurch beeinflußt werden,
daß man isolierende Zwischenglieder oder Leiter mit gleichwertiger Reaktanz insbesondere an den
Kontaktpunkten zwischen dem Mast und den drahtförmigen Leitern einfügt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Abstimmbare Antenne für den Langwellenbereich der Rundfunkübertragung, dadurch gekennzeichnet, daß ein senkrechter, mit seinem Fuß auf einem Isolator (2) ruhender Mast (1) von einer ungefähr einem Achtel der Wellenlänge gleichen Länge an seiner Spitze eine Plattform (3) trägt, an die ein sternförmiges, aus Leisten oder Röhren zusammengesetztes Leichtmetallgebilde (4) angelenkt ist, daß ferner mehrere drahtförmige, strahlende Leiter (11) nach den Erzeugenden eines den Mast (1) als Achse umgebenden und mit der Spitze nahe dem Mastfuß endenden Kegels angeordnet sind und diese Gruppe von Leitern (11) an deren oberen Enden in elektrischer Berührung mit einer zweiten Gruppe von Leitern (7) einstellbarer Länge steht, die mechanisch an die freien Enden des sternförmigen Leichtmetallgebildes (4) angeschlossen und nach den Erzeugenden eines nach unten hin sich verbreiternden und als Spitze einen Punkt in einer Verlängerung (6) des Mastes (1) aufweisenden Kegels ausgerichtet sind (Abb. 1).
- 2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden des sternförmigen Leichtmetallgebildes (4) Rollen (10) angebracht sind, über welche die strahlenden Leiter (7) geführt sind, die einen nach unten offenen Kegel darstellen (Abb. 3).
- 3. Antenne nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einen nach unten offenen Kegel bildenden Leiter (7) durch am Boden verankerte Kabel (8) gespannt sind (Abb. 1).
- 4. Antenne nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Rollen (10) geführten Leiter (7) durch eine oder mehrere auf der Plattform (3) des Mastes (1) angeordnete Winden (13) auf- und abwickelbar und die am Boden verankerten Spannkabel (8) durch Regelvorrichtungen verlänger- oder verkürzbar sind (Abb. ι und 3).
- 5. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Verbindung zwischen der einen nach unten sich zuspitzenden Kegel bildenden Gruppe von Leitern (11) und dem Mast (1) durch Impedanzen gegeben ist, die für die günstige Stromverteilung zwischen diesen Leitern (11) und dem Mast (1) gewählt sind (Abb. 1, 3 und 4).
- 6. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einen nach oben sich verjüngenden Kegel darstellenden Leiter (7) miteinander durch einen in Vielecksform verlaufenden Leiter (15) verbunden und an den Verbindungsstellen formveränderliche leitende Zwischenglieder (A1, B1, C1, D1. .. A9, B9, C9, D9) zur Ermöglichung der Einstellung der wirksamen Längen dieser Leiter vorgesehen sind (Abb. 6).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 2652 12.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR826458X | 1949-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE826458C true DE826458C (de) | 1952-01-03 |
Family
ID=9282850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC2091A Expired DE826458C (de) | 1949-03-18 | 1950-09-06 | Abstimmbare Antenne fuer lange Wellen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE826458C (de) |
| FR (1) | FR986767A (de) |
-
1949
- 1949-03-18 FR FR986767D patent/FR986767A/fr not_active Expired
-
1950
- 1950-09-06 DE DEC2091A patent/DE826458C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR986767A (fr) | 1951-08-06 |
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