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DE825856C - Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mittels sich gegenseitig beeinflussender Relais - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mittels sich gegenseitig beeinflussender Relais

Info

Publication number
DE825856C
DE825856C DEA1483A DEA0001483A DE825856C DE 825856 C DE825856 C DE 825856C DE A1483 A DEA1483 A DE A1483A DE A0001483 A DEA0001483 A DE A0001483A DE 825856 C DE825856 C DE 825856C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
circuit arrangement
pulse
arrangement according
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA1483A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Lenzlinger
Ernst Locher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schweiz AG
Original Assignee
Siemens Albis AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Albis AG filed Critical Siemens Albis AG
Application granted granted Critical
Publication of DE825856C publication Critical patent/DE825856C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Die zur Erzeugung von Impulsen, wie sie insbesondere in der Fernmeldetechnik zur Signalgabe oder zum Einstellen von Wählern oder anderen Schalteinrichtungen dienen, bekanntgewordenen Anordnungen mittels sich gegenseitig beeinflussender Relais beruhen fast ausschließlich auf dem Prinzip des sog. Relaisunterbrechers. Diese arbeiten mit zwei gleichstromgespeisten Relais derart, daß die letzteren sich während der Anschaltung ununterbrochen gegenseitig ein- und ausschalten. Ein wesentlicher Nachteil dieser Anordnungen, insbesondere bei ihrer Verwendung zur Erzeugung von Wechselstromimpulsen, liegt in der großen Streuung der Ablaufzeit.
Die Erfindung hat eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mittels sich gegenseitig beeinflussender Relais zum Gegenstand, welche den erwähnten Nachteil bekannter Anordnungen vermeimeidet, indem erfindungsgemäß diese Relais mit mindestens einem Gleichrichter derart zusammengeschaltet sind, daß in ihren Ansprechwicklungen je nur eine Halbwelle eines zur Speisung verwendeten Wechselstromes wirksam ist und durch ihr Zusammenwirken Impulse erzeugen, deren Länge ein ganzes Vielfaches einer Halbwellendauer des speisenden Wechselstromes beträgt. Für die Erzeugung derartiger Impulse ist es von Vorteil, wenn man die Anordnung so trifft, daß der Anfang und das Ende eines Impulses durch das Ansprechen eines Relais bestimmt sind. Mittels zweier gleicher Relais, die unter denselben Bedingungen in dem Stromkreis liegen, können nun Impulse erzielt werden, deren Länge ein ganzes Vielfaches einer Halbwellendauer des speisenden Wechselstromes beträgt. Zu diesem Zwecke werden zwei Relais mit gleichen Ansprechzeiten verwendet, die außerdem so dimensioniert sind, daß sie nach ihrer Anschaltung spätestens am Ende der ersten vollständigen Strom-
halbwelle ansprechen. Indem man im weiteren dafür sorgt, daß die Anschaltung der Ansprechwicklungen innerhalb der Zeit zwischen zwei wirksamen Stromhalbwellen erfolgt, kann man erreichen, daß die Relais unter gleichen Bedingungen in den Stromkreis eingeschaltet werden, da jedem Relais nach der Anschaltung eine vollständige Stromhalbwelle für den Anzug zur Verfügung steht.
Durch die Verwendung von Wechselstrom für die
ίο Speisung einer derartigen Anordnung kann die gewünschte Ablaufzeit einer Impulsfolge mit derselben Genauigkeit eingehalten werden, mit der die Frequenz konstant gehalten werden kann.
Um die erzielbare Anzahl von Impulsverhältnissen zu vergrößern, kann es zweckmäßig sein, einen Teil der verwendeten Relais mit zwei Ansprechwicklungen zu versehen, wobei in der einen Ansprechwicklung die positiven, in der anderen die negativen Halbwellen des zur Speisung verwendeten Wechselstromes wirksam sind.
Die Fig. 1 der Zeichnung stellt als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Schaltungsanordnung zur wahlweisen Erzeugung von Impulsen mit den Impulsverhältnissen 40-60 m/s, 50-50 m/s oder 60-40 m/s bei einer Impulsperiode von 100 m/s dar. Die Frequenz des speisenden Wechselstromes beträgt dabei 50 Hz.
Drei gleich dimensionierte Relais A, B und C
werden über die Gleichrichter G 1 und G 2 von der Wechselstromquelle E gespeist. Relais A ist mit zwei Ansprechwicklungen versehen, wobei in der einen die positiven, in der andern die negativen Halbwellen des speisenden Wechselstromes wirksam sind. Alle drei Relais weisen eine Abfallverzögerung von 20 bis 30 m/s auf. Die Wahl der Verbindungen der Anschlußstellen pq, χy und yζ richtet sich nach dem gewünschten Impulsverhältnis. Die Anschlußstellen sind nach folgendem Schema zu verbinden:
I mpulsverhältnis
40-60 m/s
50-50 m/s
60-40 m/s
Verbindung
x—y
yζ und pq χy und pq.
Im folgenden ist an Hand der Zeichnung die Wirkungsweise dieser Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mit dem Impulsverhältnis 50-50 m/s erläutert. In Fig. 2 ist das zugehörige Impulsdiagramm dargestellt.
Durch Drücken der Anlaßtaste An im Zeitpunkt T 1 kommt Relais A im folgenden Stromkreis während einer positiven Stromhalbwelle zur Erregung: Erde, Anlaßkontakt An, b 1, Relais A, G 1, Stromquelle E, Erde. Über den umgelegten Kontakt α ι entsteht ein Stromkreis für Relais B, welches in der folgenden positiven Stromhalbwelle anspricht: Erde, An, α ι, c 2, B, G I, E, Erde. Gleichzeitig wird mit b 4 der Impulsstromkreis geschlossen und der Stromkreis für Relais A durch b 1 unterbrochen. Relais B bleibt weiterhin erregt über: Erde, b 2, c 2, B, G 1, E, Erde. Etwa 25 m/s später wird durch das Abfallen von Relais A ein Stromkreis für Relais C gebildet, welches in der darauffolgenden positiven Stromhalb welle anzieht : Erde, b 2, α τ, C, G τ, E, Erde. Relais C hält sich über seinen Kontakt c 3, während der Stromkreis von Relais B durch öffnen von c 2 unterbrochen wird. Ferner erregt sich Relais A über den nun geschlossenen Kontakt c 1, welches dabei in der nächstfolgenden negativen Stromhalbwelle anspricht: Erde, c 1, yz, A, G 2, E, Erde. Im Impulsstromkreis wird nun neben dem bereits offenen Kontakt c 4 auch Kontakt a 2 geöffnet, womit der Impuls beendet ist. Etwa 25 m/s nach dem Anzug von Relais C fällt Relais B ab, wodurch Relais A über Kontakt b 1 nun auch wieder mit positiven Stromhalbwellen gespeist wird. Außerdem wird der Stromkreis von Relais C durch öffnen von b 3 unterbrochen. In der dem Abfallen von Relais C folgenden positiven Stromhalbwelle erregt sich Relais B wieder in folgendem Stromkreis: Erde, An, a 1, c 2, B, G i, E, Erde. Mit dem Schließen von b 4 beginnt der zweite Impuls, und das Spiel der Relais wiederholt sich, solange An geschlossen ist. Der Anlaßkontakt An ist während der Impulsaussendung überbrückt, womit bei dessen öffnung der letzte Impuls vollständig ausgesandt wird. In Fig. 2 ist die öffnung von An im Zeitpunkt T 2 angenommen.
Bei der Erzeugung von Impulsen mit den Impuls-Verhältnissen 40-60 m/s und 60-40 m/s ist die zweite Ansprechwicklung des Relais A nicht notwendig. Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 ist dann kurz folgende: Beim Schließen des Anlaßkontaktes An sprechen wie oben der Reihe nach die Relais A, B und C an. Der Impulsbeginn fällt wiederum je mit dem Ansprechen von Relais B zusammen, während das Ende des Impulses beim Impulsverhältnis 40-60 m/s je mit Ansprechen von Relais C und beim Impulsverhältnis 60-40 m/s je mit dem folgenden Ansprechen von Relais A zusammenfällt.
Bei der Verwendung einer derartigen Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wechselstromimpulsen ist es von Vorteil, wenn die Relaisanordnung und der Impulsstromkreis von einer gemeinsamen Wechselstromquelle gespeist werden. Es läßt sich nämlich damit erreichen, daß der Impuls immer bei gleicher Größe und Phase des Wechselstromes beginnt, wodurch die sonst bei der Erzeugung von Wechselstromimpulsen vielfach auftretenden Impulsverzerrungen weitgehend vermieden werden.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mittels sich gegenseitig beeinflussender Relais, dadurch gekennzeichnet, daß diese Relais (A, B, C) mit mindestens einem Gleichrichter derart zusammengeschaltet sind, daß in ihren Ansprechwicklungen nur eine Halbwelle eines zur Speisung verwendeten Wechselstromes wirksam ist und durch ihr Zusammenwirken Impulse erzeugen, deren Länge ein ganzes Vielfaches einer Hatbwellendauer des speisenden Wechselstromes beträgt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang und das Ende eines Impulses durch das Ansprechen eines Relais bestimmt sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais derart
dimensioniert sind, daß sie nach ihrer Anschaltung spätestens am Ende der ersten vollständigen Stromhalbwelle ansprechen.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der Ansprechwicklungen innerhalb der Zeit zwischen zwei wirksamen Stromhalbwellen erfolgt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der verwendeten Relais mit zwei Ansprechwicklungen versehen ist und daß in der einen Ansprechwicklung die positiven, in der andern die negativen Halbwellen des zur Speisung verwendeten Wechselstromes wirksam sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Schließen eines Anlaßkontaktes ein erstes Relais (A) anspricht und damit ein zweites Relais (J5) einschaltet, das den Impulsstromkreis schließt und
ao das erste Relais ausschaltet, wodurch ein drittes Relais (C) anspricht, das den Impulsstromkreis öffnet.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Schließen eines Anlaßkontaktes ein erstes Relais (A) an- »5 spricht und damit ein zweites Relais (B) einschaltet, das den Impulsstromkreis schließt und das erste Relais ausschaltet, wodurch ein drittes Relais (C) anspricht und damit das erste Relais wieder einschaltet, das den Impulsstromkreis öffnet.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaßkontakt mindestens während der Impulsaussendung überbrückt ist, damit bei dessen öffnung der letzte Impuls vollständig ausgesandt wird.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 zur Erzeugung von Wechselstromimpulsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisanordnung und der Impulsstromkreis von einer gemeinsamen Wechselstromquelle gespeist werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
θ 3609 12.
DEA1483A 1949-05-11 1950-04-23 Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mittels sich gegenseitig beeinflussender Relais Expired DE825856C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH277166T 1949-05-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE825856C true DE825856C (de) 1951-12-20

Family

ID=4552814

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA1483A Expired DE825856C (de) 1949-05-11 1950-04-23 Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mittels sich gegenseitig beeinflussender Relais

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH277166A (de)
DE (1) DE825856C (de)
FR (1) FR1017638A (de)
NL (1) NL79250C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256714B (de) * 1964-03-17 1967-12-21 Fritz Heckert Werk Karl Marx S Bistabile Taktschaltung als Zaehlstufe fuer Relaisketten zum dualen Zaehlen und Speichern von unipolaren Impulsen hoher Impulsfolgefrequenz

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US5113842A (en) * 1990-04-26 1992-05-19 Tonka Corporation Rapid fire ball launcher

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1017638A (fr) 1952-12-12
NL79250C (de) 1955-05-16
CH277166A (de) 1951-08-15

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