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DE825106C - Einphasen-Wechselstrommotor fuer zwei Drehzahlen - Google Patents

Einphasen-Wechselstrommotor fuer zwei Drehzahlen

Info

Publication number
DE825106C
DE825106C DEG264A DEG0000264A DE825106C DE 825106 C DE825106 C DE 825106C DE G264 A DEG264 A DE G264A DE G0000264 A DEG0000264 A DE G0000264A DE 825106 C DE825106 C DE 825106C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
phase
auxiliary
switch
centrifugal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG264A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Winter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEK SCHE GERAETE M B H GES
Original Assignee
ELEK SCHE GERAETE M B H GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELEK SCHE GERAETE M B H GES filed Critical ELEK SCHE GERAETE M B H GES
Priority to DEG264A priority Critical patent/DE825106C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE825106C publication Critical patent/DE825106C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/04Asynchronous induction motors for single phase current
    • H02K17/06Asynchronous induction motors for single phase current having windings arranged for permitting pole-changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Induction Machinery (AREA)

Description

  • Einphasen-Wechselstrommotor für zwei Drehzahlen In der Dentalbranche verwendet man für Schleif-und Polierzwecke besondere Motoren geringer Leistung, die in der Regel für zwei verschiedene Drehzahlen eingerichtet sein müssen, um allen Anforderungen des Laboratoriumsbetriebes gewachsen sein. Soweit es sich dabei um Wechselstromnlotoren handelt, werden diese in der Regel mit Kurzschlußläufer gebaut, wobei die Statorwicklung aus zwei elektrisch voneinander getrennten Hauptphasen verschiedener Polzahl und einer den Anlauf des Motors bewirkenden, mittels Fliehkraftschalter abschaltbaren Hilfsphase besteht. Die Abschaltung der Hilfsphase erfolgt automatisch durch den Fliehkfaftschalter nach Hochlaufen des Motors. Da ein Wechselstrommotor mit Hilfsphase für den Anlauf, wenn er erst einmal eine Drehzahl von etwa 1200 bis 1400 n erreicht hat, auch selbständig, d. h. ohne Hilfsphase, auf die größere Drehzahl n = 3000 hochläuft, begnügt man sich bei den bekannten Ausführungen solcher Schleifmotoren mit der Verwendung nur eines Fliehkraftschalters für 400n, der also die Hilfsphase des Motors abschaltet, sobald' dessen Drehzahl die Grenze von etwa i2oo n überschritten hat. Soll der Motor in dem betrachteten Arbeitsgang die geringere Drehzahl machen, so ist dieser Schalter schon abgefallen und damit die Hilfsphase abgeschaltet. Soll der Motor mit der hohen Drehzahl betrieben werden, so läuft er dann auch selbst hoch, obwohl die Hilfsphase durch den Fliehkraftschaltrer schon bei Überschreiten der Drehzahl von etwa i2oo n ausgeschaltet wurde.
  • Die oben beschriebene, bisher ausschließlich angewendete Maßnahme hat zwar den wirtschaftlichen Vorteil, daß ein solcher Motor mit einer einzigen Hilfsphase und einem einzigen 'Fliehkraftschalter auskommt, dem steht aber der erhebliche Nachteil gegenüber, daß der Motor nur auf die hohe Drehzahl eingestellt werden kann, nachdem vorher die niedrige Drehzahl eingeschaltet war. Würde man den Motorschalter von der Ruhestellung unmittelbar auf die höhere Drehzahl einstellen, so würde die Hilfsphase überhaupt nicht in Aktion treten, so daß sieh kein Anlaufmoment ausbilden und damit der Motor nicht anlaufen kann. Damit ist weiterhin die Gefahr verknüpft, daß in einem solchen Fall der Motor, der im Stillstand einen viel zu hohen Strom aufnimmt, durchbrennt. Die bekannte Ausbildung dieser Motoren bringt also die Gefahr mit sich, @daß bei Nichtbeachtung der vorgeschriebenen Schaltreihenfolge die Motorenwicklung zerstört wird, es sei denn, daß sie durch eine zusätzliche Überstromsicherung abgesichert wird. Die gleiche Gefahr kann bei Ausfallen des Netzstromes entstehen, wenn der Motor mit .der höheren Drehzahl läuft und nicht rechtzeitig vor Wiedereinsetzen der Netzstromlieferung ausgeschaltet wird.
  • Ein weiterer Nachteil dieser bekannten elektrischen Ausbildung liegt darin, daß für den Betrieb solcher Motoren besondere Polumschalter oder Spezialschalter erforderlich sind, die einen relativ hohen Raumbedarf haben und infolgedessen nur in einem mit dem Motor verbundenen besonderen Schaltkasten oder in einem entsprechend vergrößertem Fuß untergebracht werden können. Der Schaltkasten verhindert die Erzielung einer glatten Oberfläche des Motorgehäuses, wie sie im Laboratoriumsbetrieb erwünscht ist, während im Falle des überhöhten Fußes infolge der damit verbundenen höheren Wellenlage kein bequemes und ermüdungsfreies Arbeiten mit aufgestützten Händen möglich ist.
  • Alle diese Nachteile werden der Erfindung gemäß durch die Verwendung von zwei vollständigen elektrisch voneinander getrennten Hilfsphasen vermieden, deren jede für sich durch einen Fliehkraftschalter abgeschaltet wird. Die beiden abschaltbaren Hilfsphasenwicklungen liegen dabei mit ihren vorgeschalteten Anlaßwiderständen bzw. Anlaßkondensatoren und Fliehkraftschaltern parallel zu den beiden elektrisch voneinander getrennten Hauptphasenwicklungen. Die zur Abschaltung der Hilfsphasenwicklungen dienenden Fliehkraftschalter sind in an sich bekannter Weise auf der Rotorwelle angeordnet. Infolge des erfindungsgemäßen Aufbaues der Wicklungen kann nunmehr die Umschaltung bzw. Einschaltung der Hauptphasen durch einen ein- oder zweipoligen Kippschalter erfolgen, der infolge seines geringen Raumbedarfes in einem so niedrig gehaltenen Motorfuß untergebracht werden kann, so daß besondere Schaltkästen bzw. überhöhte Ausbildung dies Fußes wegfallen können. Das Ein-und Umschalten dies Motors kann dann durch einfaches Umlegen des Kippschalters nach der einen oder anderen Seite in beliebiger Weise ohne jede Bindung an eine bestimmte Schaltfolge erfolgen. Von der Ausschaltstellung kann man gegebenenfalls auch sofort die höhere Drehzahl einschalten. Die tief gelagerte Welle gestattet ein sicheres und ermüdungsfreies Arbeiten mit aufgestützten Händen. Der Wegfall des Schaltkastens ermöglicht eine vollkommen glatte., Staubablagerungen vermeidende Oberfläche des Motorgehäuses.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Schaltungsschema einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Wicklung für Wechselstrommotoren, Abb.2 einen Motor gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung.
  • Die Wicklung besteht, wie Abb. i erkennen läßt, aus zwei elektrisch voneinander getrennten, verschiedenpoligen Hauptphasenwicklungen i und 2 sowie zwei elektrisch voneinander getrennten Hilfsphasenwicklungen 3 und 4, denen je ein Anlaßkondensator oder wahlweise Anlaßwiderstan@d 5 und 6 und je ein Fliehkraftschalter 7 und 8 vorgeschaltet sind. Die Hilfsphasenwicklungen sind elektrisch voneinander getrennt. Jede Hilfsphasenwicklung mit ihrem vorgeschalteten Anlaßkondensator bzw. Anlaßwiderstand und Fliehkraftschalter liegt parallel zu ihrer zugehörigen HauptphasenwiCklullg 1 bzw. 2. Die Hauptpliasenwicklungen liegen mit ihren Wicklungsenden an den Endkontakten 9 und io bzw. i i und 12 eines Kippschalters 13. Der Kippschalter 13 besitzt 3 Stellungen, deren mittlere 14 der Ausschaltstellung entspricht. Durch Umlegen des Kippschalters nach der einen oder anderen Seite werden entweder die Hauptphasenwicklungen i mit ihrer Hilfsphasenwicklung 3 oder die Hauptphasenwicklung 2 mit ihrer Hilfsphasenwicklung 4 eingeschaltet, wobei z. B. die Hauptp'hasenwicklung i eine Drehzahl von 1500n und die Hauptpliasenwicklung 2 eine Drehzahl von 3ooo n ergibt.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ergibt sich also folgend'e Wirkungsweise: Bei Umlegen des Kippschalters 13 auf die Kontakte 9 und io wird die einer Drehzahl von n = i 5oo entsprechende Hauptpliasenwicklung i mit ihrer Hilfsphasenwicklung 3 eingeschaltet; nach Erreichung einer Drehzahl von etwa 12oo n schaltet der Fliehkraftschalter 7 die Hilfsphasenwicklung 3 ab, worauf der Motor auf die Drehzahl n = etwa 1500 hochläuft und sich weiterhin mit dieser Drehzahl dreht.
  • Beim Umlegen des Kippschalters auf die Kontakte i i und 12 wird die einer Drehzahl n = 3000 entsprechende Hauptphase 2 mit ihrer Hilfsphase 4 eingeschaltet, wobei ebenfalls die Hilfsphase 4 durch den Fliehkraftschalter 8 nach erfolgtem Hochlaufen abgeschaltet wird.
  • Bei der vorliegenden Wicklungsausbildung kann also die Drehzahl von 3000 n unmittelbar eingeschaltet werden, ohne daß eine bestimmte Schaltfolge eingehalten werden muß. Auch bei Ausfall des Netzes während des Betriebes ist ein Ausschalten des mit einer Drehzahl von 3ooo n laufenden Motors nicht erforderlich, da bei Wiedereinsetzen der Stromversorgung der Motor ohne weiteres wieder anläuft. Wie. Abb. 2 zeigt, ist der Kippschalter 13 in dem sehr niedrig gehaltenen Fuß 15 des Motorgehäuses angeordnet, so daß seine Welle 16 so tief gelagert werden kann, daß ein sicheres und ermündungsfreies Arbeiten mit aufgestützten Händen möglich ist.
  • Der Wegfall des sonst üblichen Schaltkastens ermöglicht eine vollkommen glatte und geschlossene Bauweise bzw. Oberfläche des Motorengehäuses, die durch keinerlei Vorsprünge, welche zur Staubablagerung Anlaß geben können, unterbrochen wird und die Sauberhaltung des Motors sehr erleichtert. Auf der Ankerwelle 16 sind die beiden Fliehkraftschalter 7 und 8 innerhalb des Gehäuses angeordnet; die Ausbildung der Fliehkraftschalter kann im übrigen in an sich bekannter Weise erfolgen. Die Ankerwelle ist im übrigen zum Aufsetzen von Arbeitswerkzeugen entsprechend gelagert und ausgebildet und in an sich bekannter Weise mit einer Vorrichtung 17 zum Lösen der aufgesetzten Werkzeuge versehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einphasen-Wechselstrommotor für zwei Drehzahlen mitAnlaufhilfsphase,gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei vollständigen> elektrisch voneinander getrennten, verschiedenpoligen Hilfsphasenw,icklungen, deren jede für sich durch einen Fliehkraftschalter abgeschaltet wird.
  2. 2. Wechselstrommotor nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei elektrisch voneinander getrennte, verschiedenpolige Hauptph@asenwick-' lungen, an denen parallel geschaltet je eine der abschaltbaren Hilfsph asenwicklungen mit vorgeschaltetem Anlaßwiderstand bzw. Anlaßkondensator und Fliehkraftschalter liegen.
  3. 3. Weehselstrommotor nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet -durch zwei in an sich bekannter Weise auf der Rotorwelle angeordnete Fliehkraftschalter.
  4. 4. Wechselstrommotor, insbesondere Schleif-und Poliermotor, nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung bzw. Einschaltung der Hauptphasen durch einen ein-oder zweipoligen Kippschalter erfolgt, der im Motorfuß angeordnet ist und an dessen Entdkontakten die beiden Hauptphasen mit ihren zugehörigen Hilfsphasen liegen.
DEG264A 1949-11-01 1949-11-01 Einphasen-Wechselstrommotor fuer zwei Drehzahlen Expired DE825106C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG264A DE825106C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Einphasen-Wechselstrommotor fuer zwei Drehzahlen

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DEG264A DE825106C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Einphasen-Wechselstrommotor fuer zwei Drehzahlen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE825106C true DE825106C (de) 1951-12-17

Family

ID=7115719

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DEG264A Expired DE825106C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Einphasen-Wechselstrommotor fuer zwei Drehzahlen

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DE (1) DE825106C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3813226A1 (de) * 1988-04-20 1989-11-02 Wu Yao Yu Motor mit einer selbstregelnden vorrichtung fuer die motorausgangsleistung
CN102868272A (zh) * 2012-07-26 2013-01-09 福安市理想电器有限公司 单相变极调速电机

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3813226A1 (de) * 1988-04-20 1989-11-02 Wu Yao Yu Motor mit einer selbstregelnden vorrichtung fuer die motorausgangsleistung
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