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DE82477C - - Google Patents

Info

Publication number
DE82477C
DE82477C DENDAT82477D DE82477DA DE82477C DE 82477 C DE82477 C DE 82477C DE NDAT82477 D DENDAT82477 D DE NDAT82477D DE 82477D A DE82477D A DE 82477DA DE 82477 C DE82477 C DE 82477C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steels
cutting
rods
screw
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT82477D
Other languages
English (en)
Publication of DE82477C publication Critical patent/DE82477C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/04Machines with one working-spindle
    • B23G1/06Machines with one working-spindle specially adapted for making conical screws, e.g. wood-screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schraubensclineidmaschine.
Die vorliegende Schraubenschneidmaschine soll besonders zur Herstellung kleiner Schrauben, bei denen das Gewinde bis nahe oder ganz an den Kopf heranreicht, benutzt werden.
In der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht die
Fig. ι eine Vorderansicht und die
Fig. 2 eine theilweise geschnittene . Oberansicht der Maschine.
Fig. 3 ist ein Verticalquerschnitt durch die Fig. 2 nach der Linie x-x.
Fig. 4 veranschaulicht in gröfserem Mafsstabe eine der mit Keilflächen versehenen Stangen nebst dem zugehörigen Gleitblock.
Fig. 5 zeigt die Gestaltung der mit den Keilflächen ausgerüsteten Stangen.
Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen die Gleitblöcke für die Leitstahle und Schneidstahle, während die
Fig. 8 die Gestaltung des Schneidstahles, die
Fig. 9 die Gestaltung des Polirstahles und die
Fig. 10 die Gestaltung des Leitstahles erläutert.
In den Fig. 1 und 2 befindet sich die Maschine in zwei entgegengesetzten Wirkungsstellungen.
Die Grundplatte A der Maschine trägt eine feste Vorderplatte B, in deren Vorderseite eine Reihe radialer Nuthen b eingeschnitten sind, die sich bis zu einem gewissen Abstande von dem Mittelpunkte erstrecken, während der mittlere Theil der Platte B engere Nuthe bl besitzt.
In die Nuthen b sind die Halter C C1 eingepafst, von denen die mit C bezeichneten die Schneid- und Polirstähle D D1 tragen, welche sich durch die entsprechenden engeren Nuthen bl hindurch erstrecken, während die Halter C1 die Leitstähle D2 tragen, welche sich ebenfalls durch jene engeren Nuthen b1 hindurch erstrecken. Die verschiedenen Stähle werden in ihren Haltern durch Preisschrauben festgehalten. Die äufsere Fläche der Halter C C1 ist mit je einer Keilfläche c c1 ausgestattet, gegen welche sich die an den Gleitstangen E sitzenden Keilflächen e legen, welche Stangen ihrerseits durch entsprechend geformte Löcher b% (s. Fig. 3) der Vorderplatte B gleiten. Die Halter C C1 werden gegen die Keilflächen e der Stangen E vermittelst Federn F angeprefst, welche sich mit ihrem einen Ende gegen diese Halter und mit ihrem anderen Ende gegen die eine Endfläche der Nuthen bl anlegen.
Die hinteren Enden der Stangen E besitzen mit Innengewinde versehene Löcher, in welche Stangen G eingeschraubt sind, die vermittelst Muttern g g an einer Scheibe H befestigt sind und sich in dieser Scheibe H drehen können, derart, dafs sie aus den Stangen E 'heraus bezw. in dieselben hineingeschraubt und vermittelst Muttern festgestellt werden können.
Die vorderen Enden der Stangen E sind mit Schlitzen e1 versehen, durch welche die
Stähle D D1, sowie die Führer D2 hindurchführen.
Die Scheibe H, welche die Führer D2 bewegt, sitzt auf einem Schlitten H1, welcher sich auf einer festen, röhrenförmigen Achse I vor- und rückwärts bewegen kann. Die Achse / ruht einerseits in der Vorderplatte B und andererseits in einem am hinteren Ende der Maschine vorgesehenen Bock J. Ein Theil des Schlittens H1 ist schräg abgeschnitten, und gegen die Keilfläche h legen sich die Keil-, flächen k des gegabelten Endes eines Armes K, welcher in einer auf der Rückseite der Platte B befestigten Führung gleitet (Fig. 3).
Das äufsere Ende dieses Armes K ruht vermittelst einer Rolle auf einer Daumenscheibe L1 einer Welle L, die mit der Haupttreibachse der Maschine derart gekuppelt ist, dafs sie während der Dauer der Bearbeitung einer jeden Schraube eine Umdrehung macht. Die Daumenscheibe L1 ist so gestaltet, dafs sie einmal den Arm K vorwärts bewegt und dadurch den Schlitten H1 mit der Scheibe H und den Stangen E rückwärts drückt und derart die Leitstähle bethätigt und andererseits dem Arm K gestattet, in seine frühere Stellung wieder zurückzukehren, wenn der Schlitten und die Scheibe durch den Druck der gegen die Blöcke C1 anpressenden Federn vorgedrückt werden.
Die mit Schraubengewinde versehenen Stangen G1 derjenigen Gleitstangen E, welche auf die Halter C wirken, also die Schneid- und Polirstähle bethätigen, gehen lose durch Löcher in der Scheibe H hindurch und sind in ähnlicher Weise an einer zweiten Scheibe M befestigt, die auf einem zweiten Schlitten M1 sitzt, welcher ebenfalls auf der Achse / gleitet und eine Nuth besitzt, in welche das Ende eines Hebels N eingreift, der bei 2V1 drehbar befestigt ist und mit seinem anderen gegabelten Ende mit einer zweiten Curvenscheibe L2 der Welle L in Eingriff steht. Letztere Curvenscheibe £2 ist so geformt, dafs sie vermittelst des Hebels N einmal die Scheibe M und die Stangen E rückwärts drückt und sie hierauf wieder vorwärts schiebt, wobei letzterer Vorschub eventuell durch eine Feder O unterstützt werden kann.
Die Schneid-, Polir- und 'Leitstähle werden in ihrer Stellung in den verschiedenen Nuthen an der vorderen Seite der Platte B durch eine Platte P gehalten, welche mit B durch Bolzen verbunden ist.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Maschine ist folgende:
Wenn, die Halter C C1 mit den Schneidstählen, Polirstählen und Führern in der zurückgezogenen bezw. äufseren Stellung (s. Fig. 1) und folglich die Scheiben H und M und die Stangen E in ihrer vorderen Stellung sind, wird ein Schraubenschaft von der Seite in die Achse der Maschine gebracht und dort durch Greifer in bekannter Weise gehalten. Zum Zwecke des Einfahrens ist ein· Kanal Q (Fig. 1) in die vordere Seite der Vorderplatte B eingeschnitten, und um für den Durchgang des Schraubenschaftes zwischen den vorderen Enden der Schneidstähle und Polirstähle D D1 und der angrenzenden Führer D2 (s. in Fig. 1 rechts neben Kanal Q) Raum zu schaffen, werden diese Stähle auf eine gröfsere Entfernung zurückgezogen als die anderen Stähle, wie dies in Fig. ι dargestellt ist. Zu diesem Zwecke sind die Keilflächen e der entsprechenden Stangen E gröfser und mit einer entsprechend stärkeren Neigung versehen, wie in Fig. 3 dargestellt. ■
Wenn der Schraubenschaft in dem Mittelpunkte der Maschine durch die Greifer gehalten, von denselben in Rotation versetzt und dabei gleichzeitig vorwärts bewegt wird, bewirkt die Drehung der Daumenwelle L eine Rückwärtsbewegung der Scheibe H vermittelst des Gleitarmes K, während der Hebel N die Scheibe M zurückdrängt und dadurch die Gleitstangen E zurückzieht. Hierdurch werden sämmfliche Halter C C1 nach dem Centrum bezw. der Achse der Maschine zugedrängt, und dementsprechend halten die Führer JD2, welche gegen die Schneidstähle D D1 etwas vorstehen, den Schraubenschaft genau in seiner centralen Stellung an einem vor den Schneidstählen liegenden Punkte fest, während diese D das Gewinde schneiden, welches von den. folgenden Polirstählen Dl geglättet wird.
Da bei kleinen Schrauben das Gewinde; bis beinahe an den Kopf reicht, so ist es nöthig, dafs die Führer ,D2 von dem Schafte zurücktreten , wenn sie sich dem Kopfe nahem, Um so den Stählen DD1 zu gestatten, das Gewinde bis an den Kopf einzuschneiden.. ■.■::'·■.':
Um dies zu erreichen, ist die Daumenscheibe L1 so gestaltet, dafs der Arm K zurücktreten kann, wenn der Schraubenschaft ;an dem vorerwähnten Punkte angelangt ist, so dafs die Federn F die Halter C1 zurückdrücken, welche ihrerseits wieder die Gleitstangen [E und die Scheibe H nach vorn ziehen. Ist das Gewinde fertig geschnitten, so setzt' die Daumenscheibe L2 einer Vorwärtsbewegung der Stangen E und der Scheibe M durch die Feder O kein Hindernifs entgegen, so dafs die Halter C und die Stähle D D1 wieder zurückgehen und die fertige Schraube durch die Greifer ergriffen und seitlich aus der Maschine herausbefördert werden kann.

Claims (1)

  1. ■'. Patent-Anspruch:
    Schraubenschneidmaschine, bei welcher zur radialen Verschiebung der Schneid- und Leitstähle Keilflächen (E, C und C1J benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Schraubenschaft zwischen dem Schraubenkopf und den Schneidstählen gegen seitliches Ausweichen schützenden Leitstähle, sobald sie in die Nähe des Schraubenkopfes gelangen, radial nach aufsen gezogen werden, während die Schneidstähle noch weiter arbeiten, zum Zweck, das Gewinde nahe bis an den Kopf heranschneiden zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT82477D Active DE82477C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
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Family

ID=354880

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT82477D Active DE82477C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE82477C (de)

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