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DE824289C - Getreide-Wasch- und Enthuelsungsmschine fuer Gerste und Hafer - Google Patents

Getreide-Wasch- und Enthuelsungsmschine fuer Gerste und Hafer

Info

Publication number
DE824289C
DE824289C DEP1278A DEP0001278A DE824289C DE 824289 C DE824289 C DE 824289C DE P1278 A DEP1278 A DE P1278A DE P0001278 A DEP0001278 A DE P0001278A DE 824289 C DE824289 C DE 824289C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
machine according
screw
wing
barley
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP1278A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Scharff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUNO SCHARFF
Original Assignee
BRUNO SCHARFF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRUNO SCHARFF filed Critical BRUNO SCHARFF
Priority to DEP1278A priority Critical patent/DE824289C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE824289C publication Critical patent/DE824289C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/08Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of beaters or blades

Landscapes

  • Cereal-Derived Products (AREA)

Description

  • Getreide-Wasch- und Enthülsungsmaschine für Gerste und Hafer Die Erfindung bezieht sich auf Getreide-Wasch-und Enthülsungsmaschinen der in den Fig. i und 2 der Zeichnungen dargestellten Bauart. Bei diesen Maschinen gelangt das mit Wasser durchsetzte Getreide durch den Einlauf i in den die umlaufende Förderschnecke 2 enthaltenden Trog 3 und wird durch diese Schnecke zwangsweise von rechts nach links gefördert. Am linken Ende des Troges geht das Getreide zusammen mit dem Wasser durch den Kanal 4 in den Vorderteil der feststehenden Tromniel 5 über, wo das freie Wasser durch ein Sieb 6 hindurch ausscheidet, während die angefeuchteten Körner in den anschließenden Trommelteil übertreten. Hier werden sie der Einwirkung umlaufender, in der Zeichnung nicht dargestellter Schlagleisten unterworfen. Gemeinsam mit den durch diese Behandlung gelockerten oder bereits abgelösten Hülsen treten die Körner danach in die tiefer angeordnete Enthülsungstrommel 7 über, in der die noch anhaftenden Hülsen abgerieben werden. Durch ein Rohr 8 werden die Hülsen abgesogen. Die enthülsten Körner treten durch einen Stutzen 9 aus.
  • Langjährige Erfahrung hat nun gezeigt, daß mit den bekannten Enthülsungsmaschinen nur Weizen-und Roggenkörner in wirtschaftlicher Weise geschält werden können, nicht dagegen Gersten- und Haferkörner, weil deren strohige Hülle sehr fest am Mehlkerne haftet. Beim Enthülsen von Gerstenkörnern z. B. sinkt die stündliche Leistung auf weniger als 5o% der Leistung herab, die beim Enthülsen von Roggenkörnern in derselben Maschine erzielt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Mangel beseitigt, indem die in Drücken, Schlagen und Reiben bestehende Behandlung der zu schälenden Körner über eine wesentlich längere Zeit ausgedehnt und mit erhöhter Intensität ausgeübt wird. Dazu tritt noch eine gesteigerte Wärmeeinwirkung. Diese zusätzliche Behandlung wird in dem Fördertzoge 3 ausgeübt. Es wurde zwar bereits vorgeschlagen, Gelreidekörtier dadurch von den Schalen zu befreien und sie so für ein anschließendes Naßbleichverfahren vorzubereiten, daß man sie mittels einer oder mehrerer waagerecht liegender, unterteilter Förderschnecken in geschlossenen glattwandigeti Gehäusen mit der entsprechenden Anzahl glattwandiger Querwände, die niedriger sind als der Durchmesser der Förderschnecke, behandelt. Da die Getreidekörner in einer solchen Maschine aber nur einer mechanischen Reibung unterworfen werden, gegebenenfalls unter vorheriger Befeuchtung oder Erwärmung, ist es nicht möglich, auch nur Roggen- oder Weizenkörner darin vollkommen zu schälen, geschweige denn Gersten- und Haferkörner.
  • In den Fig. 3 bis 9 der Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt.
  • Fig. 3 zeigt den oberen Teil der Enthülsungsmaschine in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und läßt erkennen, daß sich die neue Maschine von der bekannten Bauweise im wesentlichen nur dadurch unterscheidet, daß Schnecke und Trog anders ausgebIldet sind.
  • Fig. 4 stellt die Rührschnecke in Seitenansicht in vergrößertem Maßstab dar; Fig. 5 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4; Die Fig. 6 bis 9 zeigen die drei verschiedenen Flügelarten in vergrößertem Maßstabe, und zwar Fig. 6 und 7 einen Rührflügel in Seitenansicht und in Draufsicht, Fig. 8 einen Förderflügel und Fig. 9 je einen einseitigen Überwerferflügel und einen einseitigen Räumerflügel in Draufsicht.
  • Der Erfindung gemäß ist im Fördertroge 3 an Stelle der bekannten Förderschnecke 2 eine Rührschnecke angeordnet, die unterhalb des Einlaufes i (Fig. 3 und 4) einige wenige normale Förderschneckengewindegänge io trägt, dagegen über die ganze übrige Länge ihrer Welle i i abwechselnd mit Förderflügeln 12, 12 und Rührflügeln 13, 13 besetzt ist.
  • Die Förderflügel sind ihrer Aufgabe gemäß etwa unter 450 gestellt, die Rührflügel dagegen stehen parallel zur Wellenachse. Um die Körner, während sie im Tröge gefördert und gewaschen werden, in der an sich bewährten Weise ausgiebig einer Drück-, Schlag- und Reibebehandlung zu unterwerfen, wird das Fördern durch an sich bekannte eingebaute Stauwände 14, 14 gehemmt. Diese Zwischenwände, die nur bis an die Welle heranreichen, unterteilen den Trog in einzelne Druckräume. Sie sind an solchen Stellen angebracht, an denen sich normalerweise Rührflügel befinden würden. Diese sind an den betreffenden Stellen fortgelassen. Daher befinden sich unmittelbar vor und hinter jeder Stauwand Förderflügel. Um den Körnern das Überwinden der Stauwände zu erleichtern, sind die je- weils letzten Förderflügel vor einer Stauwand als einseitige Überwerferflügel 15 ausgebildet. Andererseits ist jeweils der erste Förderflügel hinter jeder Stauwand als einseitiger Räumer 16 gestaltet, um unerNtünschtes Anhäufen von übergeworfenen Körnern zu verhindern. Ist der Überwerferflügel z. B. rechtsseitig eingebaut, so steht der zugehörige Räumer linksseitig, uni ein gutes Iland-iii-Hand-Arbeiten dieser beiden Flügel zu gewährleisten. Der letzte Förderflügel der Schnecke, der sich über dem Auslaufkanal,4 befindet, ist als Schlußräurner 17 erheblich breiter ausgebildet als der letzte, ihm vorhergehende Räumer 16 und von gleicher Gangrichtung wie dieser. Infolgedessen wirken diese beiden Räumer zusammen wie die beiden Hände eines Greifers. Sie werfen das zwischen ihnen angelangte Gut aus in den Kanal 4.
  • Wenn auch die Körner durch das auf sie einwirkende zusätzliche Schlagen, Drücken und Reiben eine merklich höhere Temperatur annehmen, als es in den bekannten Enthülsungsniaschinen der Fall ist, so reicht doch diese vorstehend beschriebene Behandlung noch nicht aus, um Gersten- und Haferkörner vollkommen und in wirtschaftlicher Weise zu enthülsen. Deshalb ist der Erfindung gemäß vorgesehen, warmes Waschwasser zuzuführen. Dieses beschleunigt das Erweichen der Hülsen.
  • Eine besonders wirksanie Verbesserung der Stundenleistung wird dadurch erreicht, daß der Fördertrog in an sich bekannter Weise von außen beheizt wird, vorteilhaft durch Wasserdampf.
  • Manche Hafersorten setzen der Enthülsung einen besonders starken Widerstand entgegen. Dieser kann erfindungsgemäß dadurch überwunden werden, daß der neuen Rührschnecke noch eine bekannte Waschschnecke vorgeschaltet wird, wie sie in Fig. i dargestellt ist.
  • Mit der neuen Wasch- und Enthülsungsmaschine kann nunmehr jede Getreideart in technisch vollkommener und wirtschaftlich befriedigender Weise geschält werden.
  • Der besondere Vorzug der Erfindung besteht darin, daß die vorgeschlagenen Mittel an Maschinen bisheriger Bauart ohne Schwierigkeiten angebracht werden'können, so daß also dadurch keine nennenswerten Umbaukosten entstehen.

Claims (1)

  1. PATEN TANS PR CCH E: i. Getreide-Wasch- undEnthülsungsmaschine für Gerste und Hafer, dadurch gekennzeichnet, daß im Fördertroge (3) eine Rührschnecke angeordnet ist"die unterhalb des Einlaufes (i) einige wenige normale Förderschneckengewindegänge (io) trägt, dagegen über die ganze übrige Länge ihrer Welle (i i) abwechselnd mit Förderflügeln (12, r2) und Rührflügeln (13, 13) besetzt ist. (". Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fördertrog (3) durch Stauwände (14,14) in Druckräurne unterteilt ist. 3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauwände (14, 14) an Stellen ausfallender Rührflügel angeordnet sind. 4. Maschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils letzte Förderflügel vor einer Stauwand (14) als einseitiger Vberwerferflügel (1.3) z. B. linksseitig ausgebildet ist. 5. Maschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils erste Förderflügel hinter einer Stauwand (14) als einseitiger Riumer (16) z. B. rechtsseitig ausgebildet ist. 6. Maschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte, über dern Auslaufkanal (4) befindliche Förderflügel als Schlußräumer (17) erheblich breiter als der letzte vorhergehende Räumer (16) ausgebildet und von gleicher Gangrichtung ist. 7. Maschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der geheizten Rührschnecke eine bekannte Wasch- und Förderschnecke (2) vorgeschaltet ist. Angezogene Druckschriften.-Deutsche Patentschrift Nr. 595 018-
DEP1278A 1949-01-01 1949-01-01 Getreide-Wasch- und Enthuelsungsmschine fuer Gerste und Hafer Expired DE824289C (de)

Priority Applications (1)

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DEP1278A DE824289C (de) 1949-01-01 1949-01-01 Getreide-Wasch- und Enthuelsungsmschine fuer Gerste und Hafer

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DEP1278A DE824289C (de) 1949-01-01 1949-01-01 Getreide-Wasch- und Enthuelsungsmschine fuer Gerste und Hafer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE824289C true DE824289C (de) 1951-12-10

Family

ID=7357154

Family Applications (1)

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DEP1278A Expired DE824289C (de) 1949-01-01 1949-01-01 Getreide-Wasch- und Enthuelsungsmschine fuer Gerste und Hafer

Country Status (1)

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DE (1) DE824289C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177456B (de) * 1961-06-07 1964-09-03 Steinmetz Patent Muellerei Kom Verfahren zur Enthuelsung und Trocknung von gewaschenem Getreide und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1298864B (de) * 1966-05-06 1969-07-03 Buehler Ag Geb Schaelmaschine zum Schaelen von Mais

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE595018C (de) * 1929-06-13 1934-03-27 Heinrich Messer Schaelmaschine fuer Getreide

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1298864B (de) * 1966-05-06 1969-07-03 Buehler Ag Geb Schaelmaschine zum Schaelen von Mais

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