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DE813918C - Verfahren zum Reinigen von Gegenstaenden - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Gegenstaenden

Info

Publication number
DE813918C
DE813918C DED4556A DED0004556A DE813918C DE 813918 C DE813918 C DE 813918C DE D4556 A DED4556 A DE D4556A DE D0004556 A DED0004556 A DE D0004556A DE 813918 C DE813918 C DE 813918C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
objects
liquids
expediently
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED4556A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dr-Ing Arnold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HELLMUTH HOLZ DR
Original Assignee
HELLMUTH HOLZ DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HELLMUTH HOLZ DR filed Critical HELLMUTH HOLZ DR
Priority to DED4556A priority Critical patent/DE813918C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE813918C publication Critical patent/DE813918C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G5/00Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents
    • C23G5/02Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents using organic solvents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Reinigen von Gegenständen
    Es ist bekannt, Gegenstände, vor allem aus
    Metall, mit flüssigen oder dampfförmigen Lösungs-
    mitteln, z.13. Chlorkohlenwasserstoffen, wie Per-
    chloräthylen, Trichloräthylen u. dgl., zu entfetten.
    Wenn auch Verunreinigungen vorhanden sind, die
    mit anderen Reinigungsmitteln, z. B. Wasser, besser
    eiitfcrtit werden können, so können die Gegenstände
    mit solchen vor- oder nachbehandelt werden, ge-
    gebenenfalls auch mit Mischungen oder Emulsionen.
    besonders hartnäckig haften meist an den Gegen-
    stiinclen Staub. z. B. 1_ager- oder Polierstaub, dessen
    1?iitfernung besonders schwierig ist und mittels der
    angegebenen und bekannten Verfahren nicht immer
    befriedigend gelingt.
    Einen wesentlichen Fortschritt weist in jeder Be-
    zieliiing das folgende Verfahren gemäß der Erfin-
    dung auf, welches vor allem darin besteht, daß man
    die Gegenstände mit mindestens zwei Flüssigkeiten
    behandelt, von denen mindestens eine ein organisches Lösungsmitten, die andere zweckmäßig ein Reinigungsmittel ist, wobei sich die Gegenstände innerhalb der einen Flüssigkeit befinden, während die andere zweckmäßig in Richtung auf die Gegenstände zuströmt. Als organisches Lösungsmittel verwendet man bevorzugt Chlorkohlenwasserstoffe, wie Trichloräthylen oder Perchloräthylen. Die andere Flüssigkeit kann ebenfalls ein Lösungsmittel sein; oft verwendet man jedoch auch Wasser oder wässerige Lösungen bzw. wasserhaltige Flüssigkeiten. Den jeweiligen Verunreinigungen und den Arbeitsverhältnissen angepaßt, verwendet man beide Behandlungsmittel in gleichem oder in verschiedenem Aggregatzustand. Im einfachsten Ausführungsfalle läßt man z. B. die eine Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, unter Druck durch Düsen, die zweckmäßig auf die Gegenstände gerichtet sind, in heißes Tri- oder Perchloräthylen einströmen; man kann aber auch eine Flüssigkeit in dem Dampf der anderen auf die Gegenstände spritzen. Besondere Wirkungen werden erzielt, wenn. die beiden Flüssigkeiten verschiedenen Siedepunkt aufweisen, so daß beim Zusammentreffen, bei entsprechender Temperatur, eine lebhafte Dampfentwicklung auftritt.
  • Zur Ausübung des Verfahrens kann man mit notwendigen Ergänzungen, wie Düsen, zum Einführen von Dämpfen oder Flüssigkeiten vorteilhaft die gebräuchlichen Metallreiniger verwenden, bevorzugt solche, die oben offen und oben mit einer Kühleinrichtung, z. B. wasserdurchflossenen Kühlschlangen, versehen sind, an denen sich zuerst die niedriger siedende Flüssigkeit niederschlägt, die dann gegebenenfalls gesammelt und wieder zur Reinigung verwendet werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Verfahren zum Reinigen von Gegenständen mittels Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß man die Gegenstände mit mindestens zwei Flüssigkeiten behandelt, von denen mindestens die eine ein organisches Lösungsmittel, die andere zweckmäßig ein Reinigungsmittel ist, wobei sich die Gegenstände innerhalb der einen Flüssigkeit befinden, während die andere zweckmäßig in Richtung auf die Gegenstände zuströmt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Behandlungsmittel in gleichem oder verschiedenem Aggregatzustand befinden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Behandlungsmittel in dampfförmigem Zustand in die andere Behandlungsflüssigkeit einströmt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Flüssigkeiten verschiedenen Siedepunkt aufweisen und gegebenenfalls verschiedene Temperatur bei der Anwendung besitzen.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Flüssigkeit wasserlöslich, die andere wasserunlöslich ist.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Flüssigkeit aus Chlorkohlenwasserstoffen, wie Trichloräthylen oder Perchloräthylen, die andere aus Wasser bzw. einer wässerigen Lösung besteht.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Flüssigkeit unter erheblichem Druck durch Düsen, die zweckmäßig auf die Gegenstände gerichtet sind, einströmt. B. - Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein beheizter Metallreiniger verwendet wird, dessen oberer Teil mit einer Kühleinrichtung versehen ist, an der sich zuerst die niedrig siedende Flüssigkeit niederschlägt und gegebenenfalls gesammelt wird.
DED4556A 1950-06-25 1950-06-25 Verfahren zum Reinigen von Gegenstaenden Expired DE813918C (de)

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DE813918C true DE813918C (de) 1951-09-17

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DE (1) DE813918C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073273B (de) * 1955-02-24 1960-01-14 Henkel & Cie GmbH Dussel dorf Holthausen Reimgungs mittel fur mit Ölkohle behaftete Metall teile und Verfahren zu seiner Verwendung
DE1098321B (de) * 1950-10-26 1961-01-26 Wacker Chemie Gmbh Verfahren zum Reinigen von Gegenstaenden
DE1186303B (de) * 1956-06-15 1965-01-28 Amchem S A Verfahren zur Oberflaechenbehandlung von Metallen

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DE1073273B (de) * 1955-02-24 1960-01-14 Henkel & Cie GmbH Dussel dorf Holthausen Reimgungs mittel fur mit Ölkohle behaftete Metall teile und Verfahren zu seiner Verwendung
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