DE813887C - Hohlblockstein - Google Patents
HohlblocksteinInfo
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- DE813887C DE813887C DEB2168A DEB0002168A DE813887C DE 813887 C DE813887 C DE 813887C DE B2168 A DEB2168 A DE B2168A DE B0002168 A DEB0002168 A DE B0002168A DE 813887 C DE813887 C DE 813887C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2/42—Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B2002/0295—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements of which the width is equal to the wall thickness
Landscapes
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Description
- Hohlblockstein Der den Erfindungsgegenstand bildende große Ilohlblockstein hat den Zweck, mittels erheblicher Einsparungen an Baumasse infolge der besonderen Ausbildung und Gestaltung des Steines eine Schnellbauweise zu ermöglichen. Ferner gestattet der Erfindungsgegenstand ein dichtes Mauerwerk mit unterbrochenen Stoßfugen durch die besondere Anordnung verschiedener Ausnehmungen herzustellen. Schließlich wird durch Einbringung von Bewehrungsteilen in die hierfür vorgesehenen Ausnehmungen das Mauerwerk in seinen Schichten fest verankert.
- Alle ähnlichen im Handel derzeit erhältlichen Bauelemente haben den Nachteil, daß durch die Mörtelfugen der Isolierwert wesentlich herabgemindert wird. Außerdem läßt die Festigkeit besonders der Holilblockmauern sehr zu wünschen übrig. Besonders nachteilig macht sich dieser Umstand bei den Mauerecken und Verbindungsteilen der Längs- und Quermauern bemerkbar. Dem hilft wirksam und sicher der nachbeschriebene Schnellbaustein auf einfachste Weise ab. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt Abb. I die Ansicht des Steines für L-, T- und kreuzförmige Verbindungen, Abb. 11 die Draufsicht auf einen geschlossenen hfauerwerksverband mit einem Teilschnitt, Abb.III das Schaubild einer Klammer für die Verbindung der Steine untereinander.
- Der Hohlblockstein nach der Erfindung (Abb. I a und I b) ermöglicht es nicht nur, gewöhnliche geradlinig verlaufende Mauern herzustellen, sondern eignet sich auch besonders zur Erstellung von Ecken und Mauerwerksverbindungen. Geradliniges Mauerwerk wird hergestellt aus quaderförmigen Hohlblocksteinen a (s. gestrichelte Linie Abb.I). Die Ecksteine setzen sich zusammen aus dem Körper a des Normalsteins und dem Schenkel b. Der Schenkel b weist die Hälfte der Steinhöhe, vermindert um die Hälfte der Mörtelfugenstärke, auf. Die Mörtelfuge ist mit i bezeichnet.
- Der Körper des Steines besteht aus konisch verlaufenden Stegen, die Hohlräume c umschließen. Die konische Ausbildung der Stege hat den Zweck, die Lastübertragung gleichmäßig und zuverlässig zu vermitteln. Die Kreuzungsstellen n, der Innenstege weisen eine Verdickung auf, die eine durchgehende Ausnehmung d zur Wärmedämmung umschließt. Die Stirnseiten des Hohlblocksteines weisen Nuten f, h auf, die an den Seiten Erhebungen e, g entstehen lassen, die dann Mörtelfugen bilden. Die Nuten f lassen im Mauerwerk (Abb. 1I) Hohlräume als Isolierkammern entstehen. Die Nuten h bilden ebenfalls einen Hohlraum, der zur Aufnahme von Bewehrungen k aus Rohr-, Rund-oder Profilstahl oder auch aus anderen geeigneten Stoffen dient. Diese Bewehrungselemente greifen von den Nuten h der Stirnseiten in der einen Schicht, in die Ausnehmungen d der Stegverdickung n1 der darüberliegenden Schicht ein. Sie stellen hier eine Verbindung der Schichten her. Dem Mauerwerke wird hiermit hohe Festigkeit gegen auftretende Horizontal- und Vertikalkräfte gegeben. Werden als Bewehrungselemente längere Rohrstücke verwendet, so entsteht eine Skelettbauweise, die durch entsprechende Querverbindungen die Festigkeit des Mauerwerkes wesentlich erhöht, während andererseits die Rohreinlagen auch gleichzeitig als Elemente von Versorgungsleitungen dienen können. Zur weiteren Verankerung dienen Klammern (Abb. III). Mit ihrer Bohrung m werden sie über die Bewehrungen gesteckt. Mit ihren Klauen h greifen sie in die Ausnehmungen l der Steine.
- Für T-förmige Verbindungen der Quermauern mit den Längsmauern hat der Schenkel b auf beiden Längsseiten Nuten f, h und Erhebungen e, g. Die Erhebungen e, g ergeben im Mauerverbande Hohlräume. Der Hohlraum h nimmt auch hier Bewehrungen,' Rohre u. dgl. auf, über die dann Klammern (Abb. III) gesteckt werden, die mit ihren Klauen h in die Ausnehmungen l eingreifen. So entsteht eine feste doppelte Verankerung der Quermauern mit den Längsmauern. Zur Herstellung des Eckverbandes sind im Schenkelteil nur auf einer Längsseite Nuten notwendig. Zum Festlegen der Ecksteine ist eine Ausnehmung dl vorgesehen, in die ebenfalls Bewehrungen eingezogen werden können. Im übrigen ist der Verband der gleiche wie bei der T-Verbindung der Quermauern mit den Längsmauern.
Claims (4)
- PATE\TAISPRCCHE: i. Hohlblockstein, gekennzeichnet durch einseitig offene Hohlräume (c), die zur Erhöhung der Festigkeit konischen Querschnitt haben, durch lotrechte Nuten (f) an den Stoßflächen zur Bildung von Unterbrechungen der Mörtelfuge und durch eine im Verband lotrecht durchgehende Öffnung (d) und je eine Nut (h) an den Stoßflächen, geeignet zum Einführen von Bewehrungen (k).
- 2. Hohlblockstein nach Anspruch i mit zwei sich kreuzenden Innenstegen, dadurch gekennzeichnet, daß die lotrecht durchgehende Öffnung (d) in der Mitte einer Verdickung (ni) der Kreuzungsstelle der Innenstege angeordnet ist.
- 3. Hohlblockstein nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch Vertiefungen (l) an der Oberseite in der Nähe der Stoßflächen zum Einsetzen der Klauen (h) von Verbindungsklammern (Abb.lII), die mit einer Bohrung (m) über die lotrechten Bewehrungsstäbe (k) gesteckt werden können.
- 4. Hohlblockstein nach einem der Ansprüche i bis 3 als Eckverbandstein für die Bildung von im Grundriß L-, T- oder kreuzförmigen Maueranschlüssen, gekennzeichnet durch einen in Längsrichtung ansetzenden Schenkel (b) von voller Steinbreite, halber Steinlänge und halber Steinhöhe, vermindert um die halbe Lagerfugendicke, der an einer Flanke oder beiden Flanken das normale Stoßflächenprofil aufweist zum Anschluß der quer anstoßenden Mauern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB2168A DE813887C (de) | 1950-02-19 | 1950-02-19 | Hohlblockstein |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB2168A DE813887C (de) | 1950-02-19 | 1950-02-19 | Hohlblockstein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813887C true DE813887C (de) | 1951-09-17 |
Family
ID=6952611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB2168A Expired DE813887C (de) | 1950-02-19 | 1950-02-19 | Hohlblockstein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813887C (de) |
-
1950
- 1950-02-19 DE DEB2168A patent/DE813887C/de not_active Expired
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