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DE813817C - Sicherheitsschloss - Google Patents

Sicherheitsschloss

Info

Publication number
DE813817C
DE813817C DEP3345A DEP0003345A DE813817C DE 813817 C DE813817 C DE 813817C DE P3345 A DEP3345 A DE P3345A DE P0003345 A DEP0003345 A DE P0003345A DE 813817 C DE813817 C DE 813817C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tumblers
key
beard
lock
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP3345A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Hoffmeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP3345A priority Critical patent/DE813817C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE813817C publication Critical patent/DE813817C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/083Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys with changeable combination

Landscapes

  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Sicherheitsschloß Die Erfindung bezieht sich auf ein Sicherheitsschloß mit Zuhaltungen, das durch Schlüssel mit einstellbaren Bartstufen je nach deren Einstellung in verschiedener Weise abzusperren ist, so daß das Schloß immer nur durch einen Schlüssel mit der gleichen Barteinstellung aufgeschlossen werden kann, mit welcher es zuletzt abgesperrt worden ist. Bei geöffnetem Schloß kann dagegen die Barteinstellung ;in eLeni Schlüssel vor dem jeweiligen Absperren in beliebiger Weise geändert werden. Hierdurch wird ein hoher Grad an Sicherheit gegen unbefugtes Oftnen des Schlosses erreicht, weil schon bei verhältnismäßig wenigen Bartstufen, z. B. fünf oder sechs Stufen, eine äußerst große Anzahl von verschiedenen Kombinationen möglich ist.
  • Das nach der Erfindung ausgebildete Sicherheitsschloß ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel beim Absperren des Schlosses auf dein ersten "Feil seiner Drehung mittels einer tuiveränderbaren Bartstufe den Riegel vorschließt und bei seiner weiteren Drehung mittels seiner jeweils eingestellten Bartstufen die diesen entsprechenden Zuhältungen in Sperrstellung zum Riegel führt, aus welcher diese ZuhaItungen nur durch den kuppelnden Eingriff der an dem zum Aufschließen eingeführten Schlüssel entsprechend eingestellten Bartstufen zurückgeführt werden können, während die beim Absperren des Schlosses nicht in Sperrstellung gerückten Zuhaltungen den ihnen zugeordneten Bartstufen, die etwa an dem zum Aufsperren eingeführten Schlüssel eingestellt sind, keine Kupplungsmöglichkeit bieten und die zum Aufsperren des Schlosses notwendige Drehung dies Schlüssels verhindern. jede Zuhaltung ist also so ausgebildet, daß sie in ihrer einen Endstellung den die Falle tragenden vorgeschlossenen Riegel sperrt und in dieser Lage den kuppelnden Eingriff der zugeordneten Bartstufe des Schlüssels gestaltet, wenn dieser zum Aufsperren des Schlosses eingeführt wird. In ihrer anderen, den Riegel freigehenden Endstellung bietet die Zuhaltung dagegen der Bartstufe keine Kupplungsmöglichkeit und verhindert die Drehung des zum Aufsperren des Schlosses eingeführten Schlüssels, sobald an diesem Schlüssel eine Bartstufe eingestellt ist, welche einer beim Zuschließen nicht in Sperrstellung gerückten Zuhaltung entspricht.
  • Das nach der Erfindung ausgebildete Sicherheitsschloß besteht in der Hauptsache aus einfachen Stanzteilen und, ist in seinem Aufbau und in seiner Herstellung kaum umständlicher oder teurer als die üblichen Kastenschlösser mit Zuhaltungen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden die Zuhaltungen senkrecht zur Schließbewegung des Riegels geführt und sind durch Federdruck oder federnde Rasten gegen ungewollte Verschiebung gesichert. Jede Zuhaltung ist mit einem z. B. durch Abbiegen gewonnenen, senkrecht zu ihrer Fläche stehenden Ansatz ausgestattet, der in einem entsprechenden Randausschnitt des Riegels sperrend eingreifen kann.
  • Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht des Sicherheitsschlosses in Schließstellurng bei abgenommener seitlicher Kastenwand und im Schnitt nach Linie A-B in Fig. 2; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf das Schloß in der gleichen Schließstellung wie in, Fig. i nach Abnahme der oberen Kastenwand; Fig. 3 ist eine Seitenansicht der die Falle tragenden Riegelplatte; Fig. 4 zeigt die zu einer Gruppe gehörigen drei Zuhaltungen ; Fig. 5 zeigt die beiden Schlüssel für das in Fig. i und 2 dargestellte Schloß; Fig.6 zeigt ein Schlüsselpaar für eine andere Bauart des Schlosses, bei welcher sechs Zuhaltungen in zwei Gruppen von je drei auf der gleichen Seite des Riegels beiderseits des Schlüsselschaftes angeordnet sind; Fig.7 stellt die vorgenannte, zu dem in Fig.6 dargestellten Schlüssel passende Anordnung der Zuhaltungen schematisch dar; Fig. 8 zeigt die Feder einer Zuhaltung.
  • In dem kastenförmigen Schloßgehäuse 7 ist das die, Falle 8 tragende Riegelblech 9 verschiebbar und wird durch die durch Schlitze io des Riegelbleches greifenden Querstifte i i geführt. Das Riegelblech 9 hat einen zentralen Auschnitt 12, der das Einführern des Schlüssels in das Schloß gestattet. Am doeren und am unteren Rand des Riegelbleches 9 sind je drei Ausschnitte 13 vorgesehen, in welche die Sperrnasen 14 der Zuhaltungen 1, 2, 3, 4, 5 und 6 eingreifen können.
  • Diese sechs Zuhaltungen# sind bei dem in Fig. i bis 5 gezeichneten Ausführungsbeispiel in zwei Gruppen von je drei Stück beiderseits des Riegelbleches 9 angeordnet und senkrecht zur Schließrichtung des Riegels verschiebbar. Hierbei sind, die Zuhaltungen mittels an ihren beiden Enden vorgesehen-er Schlitze 15 an dien: gleichen Querstiften i i geführt, welche den Fallenriegel9 führen.
  • Die Ausbildung der Zuhaltungen ist aus Fig.4 näher ersichtlich, in welcher die die eine Gruppe bildenden drei Zuh.altungen 1, 2 und 3 nebeneinander-statt übereinanderliegend dargestellt sind. An der einen Längsseite jeder Zuhaltung ist eine nischenförmige Ausneh.mung 16 vorgesehen, welche den kuppelnden Eingriff der entsprechenden. Bartstufe 22 des Schlüssels beim Ein- und Ausrücken der Zuhaltung gestattet. Außerdem ist an jeder Zuhaltung eine in Fig. 8 gesondert dargestellte Feder 17 angebracht, deren freies Ende gegen einen Querstift 18 lastet, um ungewollte Verschiebungen der Zuhaltungen zu verhüten bzw. die Zuhaltungen in ihren beiden Endstellungen rasten zu lassen.
  • Der Schlüssel besteht aus :dem Schaft i9 und einer unveränderbaren Bartstufe 20, welche bei der Drehung des Schlüssels in die nischenförmige Ausnehmung 21 des Riegelbleches eingreift und das Vor- und Zurückschließen der Falle 8 bewirkt: Außerdem sind am Schlüsselschaft sechs einstellbare Bartstufen 22 vorgesehen, entsprechend den sechs Zuhaltungen i bis 6. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die Einstellung der Bartstufen dadurch veränderbar, daß jede Bartstufe 22 von einem Bolzen gebildet wird, der an einem Ende mittels Gewinde in eine entsprechende Bohrung des Schlüsselschaftes i9 einschraubbar ist. Es können aber auch andere Vorkehrungen getroffen sein, um einzelne Bartstufen zu entfernen und einzusetzen oder auch nur zu verlängern oder zu verkürzen.
  • Bei der in Fig. i und 2 gezeigten Stellung des Schlosses ist die Falle 8 vorgeschlos@sen und die Zuhaltungen 3 und 5 stehen in Sperrstellung zum Riegelblech 9, indem die entsprechenden Sperrnasen 14 in die zugehörigen Randausschnitte 13 des Riegels 9 eingreifen. Dies bedeutet, daß das Schloß mit einer Barteinstellung des Schlüssels abgesperrt worden ist, bei welcher nur die den Zuhaltungen 3 und 5 gegenüberstehenden Bartstufen 22 vorhanden sind. Es ist klar, daß das Schloß hiernach nur durch einen Schlüssel mit gleicher Barteinstellung aufgeschlossen werden kann. Würde an, dem zum Aufsperren benutzten Schlüssel eine der beiden für das Ausrücken der Zuhaltungen 3 und 5 benötigten Bartstufen fehlen, so wird die entsprechende Zuhaltung in ihrer Sperrstellung verbleiben. Würden aber an dem zum Aufsperren benutzten Schlüssel überzählige Bartstufen vorhanden sein, z. B. eine der Zuhaltungen 2 entsprechende Bartstufe, sp würde diese Bartstufe keine Kupplungsmöglichkeit an der entsprechenden, in ausgerückter Stellung befindlichen Zuhaltung 2 finden und dadurch die zum Aufsperren des Schlosses notwendige Drehung des Schlüssels. verhindert werden.
  • In den meisten Fällen wird es genügen, daß das Sicherheitsschloß von außen, also nur von der einen Seite zu- und aufzuschließen ist. Wird: jedoch die Betätigung des Schlosses von beiden Seiten her gewünscht, so isst für die Innenseite ein, zweiter Schlüssel mit spiegelbildlicher Anordnung der Bartstufen vorzusehen, entsprechend dien beulen Schlüsseln 23 und 24 in Fig. 5.
  • Das in Fig.6 dargestellte Schlüsselpaar gehört zu einem Schloß von der Bauart, bei welcher die Zuhaltungen in zwei Gruppen von je drei beiderseits des Schlüsselschaftes 19 aber auf der gleichen Seite des Riegels 9 angeordnet sind. In diesem Falle sind, wie aus Fig. 7 ersichtlich, zwischen den einzelnen Zuhaltungen i bis 6 Zwischenlagen 26 von gleicher Stärke wie die Zuhaltungen vorgesehen und die Zuhaltungen der beiden Gruppen stehen versetzt zueinander.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Schlüssel mit einstellbaren Bartstufen verschieden zu schließendes Sicherheitsschloß mit Zuhaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel beim Absperren des Schlosses mittels einer uriveränderbaren Bartstufe auf dem ersten Teil seiner Drehung den Riegel vorschließt und bei seiner weiteren Drehung mittels. seiner jeweils eingestellten Bartstufen die diesen entsprechenden Zuhaltungen in Sperrstellung zum Riegel führt, aus welcher diese Zuhaltungen nur durch den kuppelnden Eingriff der an dem zum Aufschließen eingeführten Schlüssel entsprechend eingestellten Bartstufen zurückgeführt werden können, während die. beim Absperren des Schlosses nicht in Sperrstellung gerücktem Zuhaltungen den ihnen zugeordneten Bartstufen, die etwa an dem zum Aufsperren eingeführten Schlüssel eingestellt sind, keine Kupplungsmöglichkeiten bieten und die zum Aufsperren des Schlosses notwendige Drehung des Schlüssels verhindern.
  2. 2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungen (i bis 6) senkrecht zur Schließbewegung des, Riegels (9) geführt und durch Federdruck (17) oder Rasten gegen ungewollte Verschiebung gesichert sind.
  3. 3. Sicherheitsschloß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zuhaltung einen senkrecht zu ihrer Fläche stehenden Ansatz (i4) .aufweist, mit dem sie in einen entsprechenden Randausschnitt (i3) des Riegels eingreifen kann.
  4. 4. Sicherheitsschloß nach den. Ansprüchen i bis 3,,adurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Zuhaltungen unbewegliche Zwischenlagen (25, 26) vorgesehen sind, um ein gegenseitiges Mitnehmen der Zuhaltungen zu verhüten.
  5. 5. Sicherheitsschloß nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Gruppen von Zuhaltungen auf beiden, Seiten des Riegels angeordnet sind.
  6. 6. Sicherheitsschloß nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Zuhaltungeii auf einer Seite des Riegels angeordnet sind.
  7. 7. Sicherheitsschloß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Schlüssels je eine Gruppe von Zuhaltungen angeordnet ist, wobei zwischen den einzelnen Zuhaitungert Zwischenlagen (26) von gleicher Stärke wie die Zuhaltungen (i bis 6) vorgesehen sind und die Zuhaltungen der beiden Gruppen zueinander versetzt stehen.
DEP3345A 1948-10-02 1948-10-02 Sicherheitsschloss Expired DE813817C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP3345A DE813817C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Sicherheitsschloss

Applications Claiming Priority (1)

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DEP3345A DE813817C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Sicherheitsschloss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE813817C true DE813817C (de) 1951-09-17

Family

ID=7358700

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP3345A Expired DE813817C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Sicherheitsschloss

Country Status (1)

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DE (1) DE813817C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3991596A (en) * 1976-01-30 1976-11-16 Sargent & Greenleaf, Inc. Tumbler wheel, changeable combination key lock construction
US4532785A (en) * 1983-05-19 1985-08-06 La Gard, Inc. Combination lock

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3991596A (en) * 1976-01-30 1976-11-16 Sargent & Greenleaf, Inc. Tumbler wheel, changeable combination key lock construction
US4532785A (en) * 1983-05-19 1985-08-06 La Gard, Inc. Combination lock

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