DE813432C - Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit Schaumdecke - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit SchaumdeckeInfo
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- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H33/00—Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
- A61H33/04—Appliances for sand, mud, wax or foam baths; Appliances for metal baths, e.g. using metal salt solutions
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Schaum oder Gasbädern mit Sdaumdedte Die Herstellung von Schaumbädern erfolgt allgemein in der Weise, daß ein Luft- oder Gasverteiler, meist in Verbindung mit einem Liegerost, in die Badewanne gelegt und in die Wanne unter Zusatz eines Schaumbildners soviel Wasser eingelassen wird, wie zur Herstellung des Schaumbades erforderlich ist.
- Sodann wird durch den Verteiler Luft oder ein Gas unter Druck in das Wasser eingeführt, wodurch die Schaumbildung bewirkt wird.
- Diese Art der Herstellung besitzt insbesondere in medizinischer Hinsicht gewisse Unzulänglichkeiten, die durch die Erfindung behoben werden.
- Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Temperatur des auf diese Weise hergestellten Schaumes immer erheblich niedriger als die des Badewassers ist, aus dem er erzeugt ist. Will man z.B. ein herzschonendes Schaumschwitzbad herstellen, so darf das Badewasser nur etwa 27° C warm sein. Der Schaum besitzt dann aber nur eine Temperatur von etwa 220 C, und der Badende kommt dabei nur schwer zum Schwitzen.
- Man müßte das Wasser auf etwa 52° C temperieren, um einen Schaum von etwa 27° C zu erzielen. Nach der Schaumbildung müßte das Badewasser auf 27° C durch Einlassen von kaltem Wasser abgekühlt werden.
- Hierdurch würde aber der Schaum zum Teil zerstört und der Spiegel des Badewassers in unzweckmäßiger Weise erhöht werden.
- Um diese Nachteile zu vermeiden, schlägt die Erfindung vor, den Schaum außerhalb der Badewanne mit einem beliebigen Schaumerzeuger aus einem Teil der Badeflüssigkeit herzustellen, der auf eine Temperatur gebracht ist, die höher als die des Badewassers und zwar so hoch liegt, daß die Schaumtemperatur mindestens der Temperatur des Badewassers entspricht. Lediglich diesem zur Schaumbildung bestimmten Teil des Wassers wird der Schaumbildner zugesetzt. Der so erzeugte Schaum wird dann auf die Badoberfläche aufgebracht. Auf diese Weise kann das Badewasser sowohl wie der Schaum je nach den medizinischen Erfordernissen beliebig temperiert werden.
- Die Erfindung gibt dem Arzt oder dem Bademeister die Möglichkeit, von vornherein die höchstzulässige Schaum temperatur unabhängig von der Temperatur des Badewassers zu wählen, wobei hervorzuheben ist, daß heißer Schaum mit viel höheren Temperaturen besser vertragen wird als heißes Wasser. Gleichzeitig ergibt sich der Vorteil, daß man mit einer wesentlich kleineren Menge an Schaumbildnern auskommt, als wenn man den Schaumbildner in der seither üblichen Weise der gesamten Badeflüssigkeit zugibt.
- Bei der Herrichtung von Moorbädern, insbesondere in Kurorten, ist die Erfindung ebenfalls von Bedeutung. Moorvollbäder werden von einem großen Teil der Badenden nicht vertragen; sie sitzen daher nur mit einer Körperhälfte im Moorbad, die unbedeckte Körperhälfte wird mit Decken und Tüchern umhüllt.
- Dieser Nachteil wird behoben, indem man den außerhalb des Moorbades erzeugten Schaum von passender Temperatur zusätzlich so hoch in die Wanne einläßt, daß der Badende sowohl durch das Moorbad als auch durch den Schaum vollständig eingehüllt ist. Zur Herstellung dieses Heißschaums kann z. B. Wasser mit Moorextrakt vermischt Verwendung finden.
- Bei Gasbädern, wie Kohlensäure und Radiumbädern kann der außerhalb der Wanne erzeugte Schaum über der Oberfläche des Bades gelagert werden. Die Schaumdecke verhindert gleichzeitig ein Entweichen von Gas.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbädern mit Schaumdecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaum außerhalb der Wanne mittels eines beliebigen Schaumerzeugers aus einem Teil der Badeflüssigkeit hergestellt wird, wobei der Schaum unter Zusatz eines Schaumbildners auf eine höhere Temperatur als die der Badeflüssigkeit gebracht und alsdann als getrennte Schaummasse auf die Oberfläche des Flüssigkeits-oder Gasbades aufrebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ246A DE813432C (de) | 1949-12-06 | 1949-12-06 | Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit Schaumdecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEJ246A DE813432C (de) | 1949-12-06 | 1949-12-06 | Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit Schaumdecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813432C true DE813432C (de) | 1951-09-13 |
Family
ID=7197382
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEJ246A Expired DE813432C (de) | 1949-12-06 | 1949-12-06 | Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit Schaumdecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813432C (de) |
-
1949
- 1949-12-06 DE DEJ246A patent/DE813432C/de not_active Expired
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