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DE813432C - Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit Schaumdecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit Schaumdecke

Info

Publication number
DE813432C
DE813432C DEJ246A DEJ0000246A DE813432C DE 813432 C DE813432 C DE 813432C DE J246 A DEJ246 A DE J246A DE J0000246 A DEJ0000246 A DE J0000246A DE 813432 C DE813432 C DE 813432C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam
bath
production
water
baths
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ246A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Jahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEJ246A priority Critical patent/DE813432C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE813432C publication Critical patent/DE813432C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/04Appliances for sand, mud, wax or foam baths; Appliances for metal baths, e.g. using metal salt solutions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/04Appliances for sand, mud, wax or foam baths; Appliances for metal baths, e.g. using metal salt solutions
    • A61H2033/043Foam baths

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schaum oder Gasbädern mit Sdaumdedte Die Herstellung von Schaumbädern erfolgt allgemein in der Weise, daß ein Luft- oder Gasverteiler, meist in Verbindung mit einem Liegerost, in die Badewanne gelegt und in die Wanne unter Zusatz eines Schaumbildners soviel Wasser eingelassen wird, wie zur Herstellung des Schaumbades erforderlich ist.
  • Sodann wird durch den Verteiler Luft oder ein Gas unter Druck in das Wasser eingeführt, wodurch die Schaumbildung bewirkt wird.
  • Diese Art der Herstellung besitzt insbesondere in medizinischer Hinsicht gewisse Unzulänglichkeiten, die durch die Erfindung behoben werden.
  • Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Temperatur des auf diese Weise hergestellten Schaumes immer erheblich niedriger als die des Badewassers ist, aus dem er erzeugt ist. Will man z.B. ein herzschonendes Schaumschwitzbad herstellen, so darf das Badewasser nur etwa 27° C warm sein. Der Schaum besitzt dann aber nur eine Temperatur von etwa 220 C, und der Badende kommt dabei nur schwer zum Schwitzen.
  • Man müßte das Wasser auf etwa 52° C temperieren, um einen Schaum von etwa 27° C zu erzielen. Nach der Schaumbildung müßte das Badewasser auf 27° C durch Einlassen von kaltem Wasser abgekühlt werden.
  • Hierdurch würde aber der Schaum zum Teil zerstört und der Spiegel des Badewassers in unzweckmäßiger Weise erhöht werden.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, schlägt die Erfindung vor, den Schaum außerhalb der Badewanne mit einem beliebigen Schaumerzeuger aus einem Teil der Badeflüssigkeit herzustellen, der auf eine Temperatur gebracht ist, die höher als die des Badewassers und zwar so hoch liegt, daß die Schaumtemperatur mindestens der Temperatur des Badewassers entspricht. Lediglich diesem zur Schaumbildung bestimmten Teil des Wassers wird der Schaumbildner zugesetzt. Der so erzeugte Schaum wird dann auf die Badoberfläche aufgebracht. Auf diese Weise kann das Badewasser sowohl wie der Schaum je nach den medizinischen Erfordernissen beliebig temperiert werden.
  • Die Erfindung gibt dem Arzt oder dem Bademeister die Möglichkeit, von vornherein die höchstzulässige Schaum temperatur unabhängig von der Temperatur des Badewassers zu wählen, wobei hervorzuheben ist, daß heißer Schaum mit viel höheren Temperaturen besser vertragen wird als heißes Wasser. Gleichzeitig ergibt sich der Vorteil, daß man mit einer wesentlich kleineren Menge an Schaumbildnern auskommt, als wenn man den Schaumbildner in der seither üblichen Weise der gesamten Badeflüssigkeit zugibt.
  • Bei der Herrichtung von Moorbädern, insbesondere in Kurorten, ist die Erfindung ebenfalls von Bedeutung. Moorvollbäder werden von einem großen Teil der Badenden nicht vertragen; sie sitzen daher nur mit einer Körperhälfte im Moorbad, die unbedeckte Körperhälfte wird mit Decken und Tüchern umhüllt.
  • Dieser Nachteil wird behoben, indem man den außerhalb des Moorbades erzeugten Schaum von passender Temperatur zusätzlich so hoch in die Wanne einläßt, daß der Badende sowohl durch das Moorbad als auch durch den Schaum vollständig eingehüllt ist. Zur Herstellung dieses Heißschaums kann z. B. Wasser mit Moorextrakt vermischt Verwendung finden.
  • Bei Gasbädern, wie Kohlensäure und Radiumbädern kann der außerhalb der Wanne erzeugte Schaum über der Oberfläche des Bades gelagert werden. Die Schaumdecke verhindert gleichzeitig ein Entweichen von Gas.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbädern mit Schaumdecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaum außerhalb der Wanne mittels eines beliebigen Schaumerzeugers aus einem Teil der Badeflüssigkeit hergestellt wird, wobei der Schaum unter Zusatz eines Schaumbildners auf eine höhere Temperatur als die der Badeflüssigkeit gebracht und alsdann als getrennte Schaummasse auf die Oberfläche des Flüssigkeits-oder Gasbades aufrebracht wird.
DEJ246A 1949-12-06 1949-12-06 Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit Schaumdecke Expired DE813432C (de)

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DEJ246A DE813432C (de) 1949-12-06 1949-12-06 Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit Schaumdecke

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DEJ246A DE813432C (de) 1949-12-06 1949-12-06 Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit Schaumdecke

Publications (1)

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DE813432C true DE813432C (de) 1951-09-13

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ID=7197382

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DEJ246A Expired DE813432C (de) 1949-12-06 1949-12-06 Verfahren zur Herstellung von Schaum- oder Gasbaedern mit Schaumdecke

Country Status (1)

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