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DE813238C - Flaschenverschluss - Google Patents

Flaschenverschluss

Info

Publication number
DE813238C
DE813238C DEB2138A DEB0002138A DE813238C DE 813238 C DE813238 C DE 813238C DE B2138 A DEB2138 A DE B2138A DE B0002138 A DEB0002138 A DE B0002138A DE 813238 C DE813238 C DE 813238C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottle
ball
extension
closure according
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB2138A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1609531U (de
Inventor
Heinrich Beckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB2138A priority Critical patent/DE813238C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE813238C publication Critical patent/DE813238C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D49/00Arrangements or devices for preventing refilling of containers
    • B65D49/02One-way valves
    • B65D49/04Weighted valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Flaschenverschluß Die Erfindung bezieht sich auf einen Flaschenverschluß, der auf eine beliebige Flasche aufsetzbar oder vorzugsweise mit der Flasche aus einem Stück hergestellt ist. In letzterem Falle wird insbesondere der Zweck verfolgt, ein leichtes Nachfüllen leerer Flaschen zu erschweren und damit einem Hersteller voll Sl>ezialfliissigkeiten eine größere Sicherheit zu gel>en, daß in die Flasche nicht ohne weiteres ein lelieliiger anderer Inhalt eingefüllt werden kann.
  • Der neue Verschluß ermöglicht auch ein leicht dosierl>ares Ausgießen und ein selbsttätiges Verschließen beim Wiederaufrichten der Flasche.
  • I)ie Erfiiiduiig ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Bild 1 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, einer mit der neuen Vorrichtung aus einem Stück hergestellten Flasche, lsil(l 2 eine Draufsicht auf die Flasche nach Bild 1 l)ei abgenommener \'erschltlßkal)l)e, Bild 3 eine schematische Darstellung, zum Teil im Schnitt, der Füllung einer Flasche nach Bild I, Bild 4 eine andere, auf eine beliebige Fasche aufsetzbare Ausführungsform des neuen Flaschenverschlusses, Bild 5 ein Schnitt durch die Vorrichtung nach Bild 4 in der Höhe des Halses o', o" und Bild 6 eine Flasche ähnlich Bild I mit einem Luftzuflußrohr.
  • In der Zeichnung ist a eine Flasche, z. B. eine Parfümflasche, Gewürzsoßenflasche, Schnapsflasche, Essigflasche o. dgl. Der Flaschenhals b ist bei c z. B. kugel- oder olivenartig erweitert und geht alsdann in einen Rohrteil d über, der vorzugsweise mit größerem Durchmesser als der Halsteil b ausgeführt ist. f ist eine im Innern der bauchigen Erweiterung c vorgesehene Kugel aus Glas, Kunststoff, Porzellan 0. dgl. von so großem Durchmesser, daß sie den Halsteil 1 oben verschließt; der Übergang vom Hals b zur Erweiterung c kann so ausgebildet sein, daß er einen Sitz für die Kugel f darstellt. c' sind z. B. vier im Innern der Erweiterung c angebrachte, vorzugsweise nach oben etwas auseinanderlaufende Führungsstreben, die ein seitil*hes Ausweichen der Kugel f im wesentlichen verhindern und höchstens in geringem Maße gestatten, wenn die Flasche auf den Kopf gestellt wird. g ist ein vorzugsweise aus vier Stegen gl, g2, g3, g4 gebildeter und am Ende der Erweiterung c fest angebrachter Abschlußteil, der beim Kippen der Flasche a ein Herausrollen der Kugel f aus der Erweiterung c verhindert. Es kann auch nur eine einzelne Querstrebe über dem Durchmesser des Rohres d, oder es können drei oder mehr solcher Stege g1 vorgesehen sein.
  • Zwischen den kreuzartigen Querstreben gt, g2 sind freie Zwischenräume h1, h2, hs, h4 für den Durchtritt von Flüssigkeit. d' ist eine z. B. aufschraubbare Verschlußklappe o. dgl. p ist (vgl. Bild 6) ein den Kugelteil c außen umgehendes und bei p' und p" in das Innere geführtes Luftzuflußrohr, das als Rohr q bis zum Flaschenboden geführt ist und bei r in gleicher Höhe wie das Ausgußrohr d endet. An Stelle des Durchtritts bei p" kann das Rohr q auch außen an der Flasche a entlariggeführt sein und bei a' in das Innere der Flasche eintreten.
  • Die neue Vorrichtung braucht gemäß Bild 4 nicht mit der Flasche a aus einem Stück zu bestehen, sondern kann z. B. mittels eines Korkens n, eines Gummistopfens o. dgl. auf eine beliebige Flasche, z. B. eine Bier- oder Schnapsflasche, aufsetzbar sein.
  • Es genügt dabei, an Stelle des eingesetzten, z. B. eingeschmolzenen Teils g das Rohr d an der Ansatzstelle der kugelartigen Erweiterung c seitlich einzudriicken, so daß nach innen hervortreteade Wülste o', o" gebildet werden, die beim Umkippen ein Herausrollen der Kugel f verhindern. Die Wülste o', o" lassen an den Seiten Durchlässe für den Durchtritt von Flüssigkeit frei, da der Querschnitt hier nicht kreisrund ist, also durch die Kugel f nicht verschlossen werden kann. Am Rohr d kann ein Ausgußmundstück d" und am Hals b seitlich der Erweiterung c ein dünnes Luftzuflußröhrchen p angebracht sein. Das Röhrchen p kann auch fast bis zum Flaschenboden verlän;gert sein, was das Ausgießen. und insbesondlere das Füllen der Flasche erleichtert.
  • Der neue Flaschenverschluß kann, insbesondere wenn er mit der Flasche aus einem Stück hergestellt ist, aus dem gleichen Material wie die Flasche gefertigt sein, z. B. aus Glas, Steingut, Metall. Es ist aber besonders bei der in Bild 4 dargestellten Vorrichtung möglich, den Verschluß aus anderem Werkstoff herzustellen, z. B. aus nicht angreifbarem Äletall, während die Flasche selbst aus Glas, Porzellan, Steingut o. dgl. besteht.
  • Das Füllen einer mit dem neuen Verschluß aus einem Stück bestehenden Flasche nach Bild I kann mittels einer an sich bekannten Vorrichtung nach Bild 3 durchgeführt werden. Beispielsweise wird ein ein Zuleitungsrohr i' aufweisender Füllstutzen i verwendet, der ein dünnes, gegebenenfalls etwas biegsames Entlüftungsrohr m sowie einen Schlauchstutzen k aufweist. Die auf den Kopf gestellte Flasche wird alsdann, wie aus Bild 3 ersctitlich, sO über das Röhrchen m gestülpt, daß dieses einen der Durchlässe ht, h2 usw. durchdringt, die Kugel f gegebenenfalls ein wenig zur Seite drückt, was wegen der schwachen Neigung der Streben c' insbesondere bei umgedrehter Flasche a möglich ist, und mit seinem Ende m' bis an den Boden der Flasche reicht.
  • In dieser Lage wird der Schlauchstutzen k über den Hals d dicht überzogen. Beim Füllen mit Flüssigkeit durch das Zuflußrohr i' und i kann diese an der Kugel f vorbei in die Flasche dringen, während die Luft aus m' bzw. m entweichen kann.
  • Durch die Erfindung nach Bild I, 2 und 6 wird erreicht, daß eine mit dem neuen Flaschenverschluß aus einem Stück bestehende Flasche, z. B. eine Gewürzsoßenflasche, nach Entleerung des Inhalts nicht ohne weiteres beliebig wieder gefüllt werden kann.
  • Insbesondere bei ein Spezialerzeugnis enthaltenden Flaschen wird der Vorteil erzielt, daß z. B. nicht irgendein Kaufmann ein anderes, gegebenenfalls minderwertiges Erzeugnis in die Flasche nachfüllen kann, sondern die Flasche beispielsweise an den Hersteller des Spezialerzeugnisses eingesandt werden muß. Dieser ist hierdurch weitgehend gesichert, daß in seinen mit dem neuen Verschluß ausgerüsteten Flaschen nur sein Spezialerzeugnis und nicht eine andere, z. B. minderwertige Flüssigkeit vertrieben wird.
  • Der neue Verschluß gestattet ferner ein leichtes, gut dosierbares Ausgießen und hat den weiteren Vorteil, daß der Flascheninhalt durch die Kugel f abgeschlossen ist. Zum normalen Gebrauch wird die z. B. mit Schnaps, Essig, Parfüm, Soßenextrakt o. dgl. gefüllte Flasche lediglich wie beim gewöhnlichen Ausgießen gekippt, wodurch die Verschlußkugel f das Ende des Rohres (Halses) b freigibt und die Flüssigkeit durch die oeffnungen h, ht, h2 usw. austreten kann. Auch die in Bild 4 und 5 dargestellte Vorrichtung weist den Vorteil eines praktisch vollständigen Abschlusses des Flascheninhalts bei leichter Ausgußmöglichkeit durch das Mundstück d" auf, wobei gleichzeitig Luft durch das Röhrchen P in das Innere der Flasche a eindringen kann. Auch für das Ausgießen klebender Flüssigkeiten, z B. von Likören, weist der neue Verschluß Vorzüge auf, insbesondere wenn die Kugel f aus schwerem Werkstoff hergestellt ist.
  • PATENTANSPRUGHE: I. Flaschenverschluß, gekennzeichnet durch ein mit einer Flasche verbundenes oder auf diese aufsetzbares Rohr mit einer z. B. kugelartigen, bauchigen Erweiterung, einer in dieser Erweiterung befindlichen Kugel von größerem Durchmesser als der der Flasche zugekehrte Rohrteil und Mittel an der der Flasche abgekehrten Seite der Erweiterung, die den Durchtritt von Flüssigkeit, nicht aber den, Durchtritt der Kugel gestatten.

Claims (1)

  1. 2. Flaschenverschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in dem flaschenabgekehrten Rohrteil oder der Auslaßöffnung der Erweiterung ein kseuzartiger Einbau o. dgl. an- gebracht und der Durchmesser der Verschlußkugel und/oder die bauchige Erweiterung so ausgeführt ist, daß vorzugsweise nur bei auf den Kopf gestellter Flasche ein Entlüftungs- oder/ und Füllrohr zwischen den Offnungen des Kreuzes o. dgl. hindurch und an der Verschlußkugel vorbei in das Flascheninnere geführt werden kann.
    3. Flaschenverschluß nach Anspruch I oder 2, gekennzeichnet durch in der Erweiterung angebrachte Führungsmittel für die Kugel, die ein wesentliches seitliches Ausweichen der Kugel, insbesondere bei aufrecht stehender Flasche, verhindern.
    4. Flaschellverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Ausgußmundstück an der flaschenabgekehrten Seite der Erweiterung und gegebenenfalls ein die Erweiterung umgehendes Luftzuflußrohr.
    5. Flaschenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein an der flaschenabgekehrten Seite der Erweiterung angebrachtes Rohr von größerem Durchmesser als das flaschenseitige Rohr und eine Verschlußvorrichtung auf dem flaschenabgekehrten Rohr.
    6. Flaschenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein die die Kugel enthaltende bauchige Erweiterung außen umgehendes und vorzugsweise im Flascheninnern bis in die Nähe des Flaschenbodens geführtes Luftzuflußrohr.
DEB2138A 1950-02-18 1950-02-18 Flaschenverschluss Expired DE813238C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB2138A DE813238C (de) 1950-02-18 1950-02-18 Flaschenverschluss

Applications Claiming Priority (1)

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DEB2138A DE813238C (de) 1950-02-18 1950-02-18 Flaschenverschluss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE813238C true DE813238C (de) 1951-09-10

Family

ID=6952600

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB2138A Expired DE813238C (de) 1950-02-18 1950-02-18 Flaschenverschluss

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DE (1) DE813238C (de)

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