DE813135C - Schlagsenderlot - Google Patents
SchlagsenderlotInfo
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- DE813135C DE813135C DEP9906D DEP0009906D DE813135C DE 813135 C DE813135 C DE 813135C DE P9906 D DEP9906 D DE P9906D DE P0009906 D DEP0009906 D DE P0009906D DE 813135 C DE813135 C DE 813135C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K9/00—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
- G10K9/10—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by mechanical means only
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Description
- Schlagsenderlot Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein insbesondere für kleinere Schiffe, wie Kutter, geeignetes Echolot einfacher und billiger Ausführung zu schaffen.
- Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß bei einem Schlagsenderlot die zur Messung der Echolaufzeit erforderliche Zeitmeßvorrichtung einen hin und her gehenden mechanischen Zeitgeber aufweist, der wie der Schlagbolzen des Senders durch Schwerkraft, Federkraft oder Magnetkraft bewegt und entgegen dieser Kraft durch den Bewegungsmechanismus für den Schlagbolzen in seine Ausgangsstellung gebracht wird.
- Vorteilhaft wird der Zeitgeber vom Schlagbolzen des Senders bei dessen Schlagbewegung mitgenommen, so daß der Zeitgeber beim Aufschlagen des Bolzens sich zwangsläufig in bestimmter Lage zur Nullstelle der Zeit- bzw. Entfernungsskala befindet. Dadurch ist für kleine Entfernungen bzw. Meerestiefen eine hohe absolute Meßgenauigkeit gewährleistet. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i ein Schlagsenderlot gemäß der Erfindung, in schematischer Darstellung, Abb. 2 ein elektrisches Schaltbild des Schlagsender-Intes nach Abb. i.
- Das dargestellte Echolot besteht im wesentlichen aus einem Schlagsender i, einer Zeitmeßvonichtung mit hin und her bewegtem Zeitgeber 2, einem Bewegungsmechanismus für den Schlagbolzen 3 des Senders sowie einem Empfänger 4 zur Aufnahme der vom Meeresboden zurückkehrenden Echos.
- Der Schlagbolzen 3 ist mit einem Schlitten 5 verbunden, der ebenso wie der als Schlitten ausgebildete Zeitgeber 2 an einer Führung vertikal verschiebbar ist. Schlitten 5 und Zeitgeber 2 werden durch Mitnehmer 7, 8 in die Ausgangsstellung gebracht. Die Mitnehmer 7 und 8 sind an einer gemeinsamen Schubstange 9 befestigt, die durch einen Handhebel io über eine Ausklinkvorrichtung ri nach oben verschoben werden kann, bis durch einen Anschlag 12 für die Klinken der Vorrichtung ii die kraftschlüs ' sige Verbindung zwischen Handhebel io und Schubstange 9 aufgehoben wird und damit Schlagbolzen 3 und Zeitgeber 2 freigegeben und durch Federkraft bzw. durch Massenträgheit und Schwerkraft in die Endstellung gebracht werden. Das vom Zeitgeber getragene Anzeigeglied, z. B. eine Glimmlampe oder Neonröhre 6, bewegt sich beim Herabgehen.des Zeitgebers entlang einer Zeit- bzw. Entfernungsskala 13; seine Stellung beim Aufleuchten der Glirnn-Jampe 2 gibt die gesuchte Meerestiefe an. Die Nullstelle der Skala ist unter Berücksichtigung der Schallaufzeit zum Überbrücken der Entfernung zwischen Sender i und Empfänger 4 bei der Meerestiefe Null festzulegen.
- Für dieses Kutterlot ist ein besonderer Echoempfänger 4 entwickelt worden, der in Fig. i unten rechts auf der Zeichnung schematisch dargestellt ist. Die den Schall auffangende Membran ig, die an das Wasser grenzt, trägt einen Stift 2o. Über eine HebelvorrichtUng 20a mit einer Übersetzung von etwa i : 200 wirkt der Stift auf einen Kontakt 18. Dieser Kontakt ist bei Beginn eines jeden Lotvorganges geschlossen und wird bei genügend starker Echoeinwirkung durch den Stift 2o geöffnet und bleibt dann geöffnet, bis kurz vor Beginn eines neuen Lotvorganges der Anker 16 durch den Magnet mit der Magnetspule 17 angezogen wird. Aus der Schaltung der Fig. 2 ist ersichtlich, daß dieser Anzugsstrom beim Schließen des Kontaktes 15 durch die Magnetspule 17 fließt. Der, ZeitgebeT 2 trägt eine Nase 14, die beim Anheben des Betätigungshebels bei Erreichen der Endlage einen Schalter 15 und 21 be- tätigt. Beim Schließen des Schalters 15 durch die Nase 14 fließt ein Erregerstrom durch die MagnetsPule 17 und schließt den Kontakt 18. Nach dem Ausklinken des Zeitgebers, also beim Herabgleiten des Gleitschlittens, öffnet sich zunächst der Kontakt 15 und kurz darauf auch der Kontakt 21.
- Nach Öffnen des Kontaktes 15 fließt ein schwächerer Strom über den Kontakt 21. Diese Stromstärke wird mit Hilfe eines Widerstandes 26 so eingestellt, daß der direkt abkommende Schall vom Sender zum Empfänger gerade nicht ausreicht, um. den Stift. 2o des Empfängers zu bewegen und dadurch den Kontakt 18 zu öffnen. Dieser Haltestrom dient also zum Ausblenden des Nullschalles.
- Nach Öffnen des Kontaktes 21 ist der Empfänger für schwache Schalleinflüsse empfangsbereit. Die Schallempfindlichkeit kann bis zu einem Maximalwert durch die Einstellung des Widerstandes 22, der von außen bedienbar ist, verändert werden. je schwächer dieser Arbeitsstrom ist, desto größer ist die Empfindlichkeit. Ist der Arbeitsstrom zu gering, so öffnet sich der Kontakt auch ohne Schalleinwirkung.
- Das Öffnen des Kontaktes 18 soll in dem gezeichneten Beispiel während des Herabgleitens des Zeitgebers, und zwar an einer der Meerestiefe entsprechenden Stelle der Skala 13, ein Aufblitzen eines Neonrohres bewirken. Der schwache Arbeiesstrom, der zum Festhalten des Ankers 16 dient, ist nicht ausreichend, um ein genügend starkes Aufblitzen des Neonrohres beim Öffnen des Kontaktes 18 zu gewährleisten, Es ist deshalb ein Nebenschluß zur Magnetspule 17 über einen Widerstand 28 vorgesehen. Der Gesamtstrom, der dann durch die Primärspule des Transformators 23 fließt, wird so gewählt, daß das Aufleuchten gut erkennbar ist.
- Ist die Echowirkung zu gering, um den Stift 2o des Empfängers zu bewegen, oder ist die Tiefe größer als der Meßbereich, so würde unter Umständen der Kontakt 18 während des Lotvorganges nicht.geöffnet, und es bestände die Gefahr, daß ein Aufleuchten des Neonrohres erst später erfolgt, wodurch eine willkürliche und völlig falsche Tielenanzeige entstehen könnte. Um dieses zu verhindern, wird am Ende des Lotvorganges der Kontakt 24 geöffnet und damit an einer verdeckten Stelle der Skala 13 stets ein Öffnen des Kontaktes gewährleistet, falls nicht schon vorher ein Echo ein Öffnen dieses Kontaktes bewirkt hat.
- Schließlich ist noch eine Prüftaste 29 vorgesehen. Beim Niederdrücken dieser Taste wird der Haltestrom unterbrochen, so daß der sogenannte Nullschall zur Wirkung gelangt. Man hat dadurch die Mög- lichkeit, mit Hilfe dieses Nullschalls die Nullstellung des Geräts zu überprüfen.
Claims (2)
- PATENTANSPROCHE- i. Schlagsenderlot, gekennzeichnet durch einen hin und her gehenden mechanischen Zeitgeber (2), der wie der Schlagbolzen (3) des Schlagsenders (i) durch Schwerkraft, Federkraft oder Magnetkraft bewegt und durch den Bewegungsmechanismus (9, io, ii) für den Schlagbolzen in seine AusgajWslage gebracht wird.
- 2. Schlagsenderlot nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber (2) vom Schlagbolzen (3) des Senders bei dessen Schlagbewegung mitgenommen wird, so daß der Zeitgeber beim Aufschlagen des Bolzens sich zwangsläufig in bestimmter Lage zur Nullstelle der Zeit- bzw. Entfernungsskala befindet. 3. Schlagsenderlot nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsglieder (5, 9) für Schlagsender und Zeitgeber unter Einschaltung eines etwa der Meßstrecke des Zeitgebers entsprechenden Leerlaufweges (S) miteinander mechanisch gekuppelt sind. 4. Schlagsenderlot nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Schlagbolzen (3) verbundener Schlitten (5) und der Zeitgeber (2) an einer gemeinsamen Führung senkrecht verschiebbar sind und durch einen am Zeitgeber(2) über eine Ausklinkvorrichtung (ii) o. dgl. angreifenden Handhebel (io) und einen am Zeitgeber angebrachten Mitnehmer (7) für den Schlitten (5) des Schlagbolzens unter Anspannung der Schlagfeder in die Ausgangsstellung gebracht werden, in welcher die Verbindung zwischen Handhebel und Zeitgeber durch Auslösung der Ausklinkvorrichtung unterbrochen wird und Schlagbolzen und Zeitgeber unter Einwirkung der Federkraft und Schwerkraft bzw. Massenträgheit ihren Arbeitshub ausführen. 5. Schlagsenderlot nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber (2) mit einer Gasentladungsröhre, vorzugsweise einer Neonröhre (6), zur Anzeige des Echos verbunden ist. 6. Schlagsenderlot nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasentladungsröhre (6) unmittelbar durch den Induktionsstoß eines von der Empfängermembran (ig) bewegten Unterbrechers (18) zum Aufleuchten gebracht wird. 7. Schlagsenderlot nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (ig) des Schallempfängers (4) mit einer elektrornagnetischen Bremse oder Festhaltevorrichtung (16, 17, 20, 20a) verbunden ist. 8. Schlagsenderlot nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Bremse (16, 17, 20, 20") durch einen vom Zeitgeber gesteuerten Kontakt (21) während der Dauer des direkt 4 vom Sender zum Empfänger übertragenen Schalls eingeschaltet wird. g. Schlagsenderlot nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (ig) des Empfängers (4) bei Schwingungserregung einen Kontakt (18) im Anzeigestromkreis unterbricht, der von dem Anker (16) eines Magnets (17) getragen und durch einen schwachen Ruhestrom (StromkreiS 22, 28) in seiner Schließstellung gehalten wird, und daß derselbe Anker (16) durch erhöhten Haltestrom (StromkreiS 26, 21) die Bremskraft auf die Meinbran ausübt. io. Schlagsenderlot nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (ig) des Empfängers (4) mit dem Anker (16) des Bremsmagnets (17) über eine waagebalkenartige Hebelübersetzung (20a) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP9906D DE813135C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schlagsenderlot |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP9906D DE813135C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schlagsenderlot |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813135C true DE813135C (de) | 1951-09-06 |
Family
ID=7362556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP9906D Expired DE813135C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schlagsenderlot |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813135C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022129B (de) * | 1953-07-09 | 1958-01-02 | Phil Nat Siegfried Fahrentholz | Anzeigevorrichtung fuer Echolote mit zwei beweglichen und bei Echoankunft kurzzeitig erregten Schauzeichen |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP9906D patent/DE813135C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022129B (de) * | 1953-07-09 | 1958-01-02 | Phil Nat Siegfried Fahrentholz | Anzeigevorrichtung fuer Echolote mit zwei beweglichen und bei Echoankunft kurzzeitig erregten Schauzeichen |
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