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DE8129951U1 - Vorrichtung zum verhindern von kaminbildungen bei einem trichter fuer pneumatisch foerderbare schuettgueter - Google Patents

Vorrichtung zum verhindern von kaminbildungen bei einem trichter fuer pneumatisch foerderbare schuettgueter

Info

Publication number
DE8129951U1
DE8129951U1 DE19818129951 DE8129951U DE8129951U1 DE 8129951 U1 DE8129951 U1 DE 8129951U1 DE 19818129951 DE19818129951 DE 19818129951 DE 8129951 U DE8129951 U DE 8129951U DE 8129951 U1 DE8129951 U1 DE 8129951U1
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DE
Germany
Prior art keywords
partition
funnel
outlet
bulk goods
downwards
Prior art date
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Expired
Application number
DE19818129951
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SPITZER SILO- FAHRZEUGWERK KG 6950 MOSBACH DE
Original Assignee
SPITZER SILO- FAHRZEUGWERK KG 6950 MOSBACH DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SPITZER SILO- FAHRZEUGWERK KG 6950 MOSBACH DE filed Critical SPITZER SILO- FAHRZEUGWERK KG 6950 MOSBACH DE
Priority to DE19818129951 priority Critical patent/DE8129951U1/de
Publication of DE8129951U1 publication Critical patent/DE8129951U1/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

P 27 096
Vorrichtung zum Verhindern von Kaminbildungen bei einem
Trichter £ür pneumatisch förderbare Schüttgüter
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verhindern von Kaminbildungen bei einem sich nach unten konisch verengenden
Trichter zum Auslaufen von pneumatisch förderbaren schüttgü- [
tern, der unten in einen Auslauf mündet, der sich stärker als |
der Trichter konisch nach unten verengt und in seiner Wandung |
im Auslaufinneren mündende Düsen für Auflockerungsluft auf- |
weist, die an eine äußere Druckluftleitung anschließbar sind. :
Trichter dieser Art dienen unter anderem zum Ablaufenlassen J des in einem Silobehälter untergebrachten Schüttgutes und sind I zu diesem zweck unten an dem Silobehälter angebracht und in
der Größenordnung etwa 1 m (Meter) hoch. Der Öffnungswinkel
des Trichters ist im Interesse eines großen Einzugsbereichs ' möglichst weit, zum Beispiel 2 χ 50°, er kann aber nicht be- ^vliebig weit sein, weil dann der Abfluß des Schüttgutes nicht
mehr gewährleistet ist. Um den Ablauf zu begünstigen strömt [ dem abfließenden Schüttgut Auflockerungsluft entgegen. Der ' Abfluß des Schüttgutes wird verhindert, wenn sich im abfliessenden Schüttgut Kamine bilden, durch die die Auflockerungsluft wirkungslos nach oben strömen kann und/oder von oben
einwirkende Förderluft wirkungslos zum Auslauf strömen kann. ,
zur Vermeidung solcher Kaminbildungen wird nach der DE-AS j 26 16 430 explosionsartig ein Luftstoß in das abfließende
Schüttgut gepreßt» der diese Kamine zum Einsturz bringt·
P 27 096
Aufgabe der Erfindung ist es, die Kaminbildung mit möglichst einfachen Mitteln von vornherein zu behindern. Diese Aufgabe vird dadurch gelöst, daß innerhalb des Trichters eine vertikale Trennwand angeordnet ist.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß eine solche Trennwand die Kaminbildung behindert und die angestrebte, gleichmäßige Auflockerung und damit auch den gleichmäßigen Abfluß des schüttgutes begünstigt.
Da die Kaminbildung am kritischsten im unteren Bereich des Trichters ist, empfiehlt sich eine Ausgestaltung, bei der die Trennwand bis zum oberen Rand des Auslaufs reicht.
Für den angestrebten Zweck ist es günstig und es wird auch die Halterung erleichtert, wenn sich die Trennwand in der Mitte des Trichters und über den ganzen Trichterdurchmesser erstreckt. Eine Erstreckung der Trennwand über 20 bis 100 Ji, vorzugsweise 50 %, der Trichterhöhe ist ausreichend.
Die Trennwand ist vorzugsweise steif und bei manchen Schüttgütern zweckmäßig nachgiebig, jeweils bezogen auf die durch die auslaufenden Schüttgüter auf die Trennwand ausgeübten Kräfte.
Im einfachsten Fall ist die Trennwand flach, zum Beispiel ein Metallblech, sie kann aber auch eine Kunststoffplatte, ein Gewebe oder dergleichen sein.
Nach einer bevorzugten Ausführungsforfii ist die Trennwand ein Profilkörper mit einem gegen die auslaufende Schüttgutstrom mung gerichteten Strömungsprofil, das oben wesentlich breiter ist als unten. Ein solcher Profilkörper kann aus einem gebogenen Blech bestehen, dessen Ränder den unteren Rand der Trennwand bilden.
.:..·.. Μ*«3·. - ρ 27 096
Die Trennwand kann im Trichter unlösbar befestigt sein, vorzugsweise durch Schweißen, durch Kleben oder Vernieten, oder aber auswechselbar im Trichter befestigt sein, vorzugsweise durch verschrauben oder Verklemmen.
Bevorzugt ist die Erfindung anwendbar bei einem horizontal langgestreckten Silobehälter, dessen Innenraum in mehrere, auf die Länge verteilt unten angesetzte Trichter mündet» In diesem Fall stehen zweckmäßig die Trennwände der einzelnen Trichter quer zur Längserstreckung des Silobehälters.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten zeichnung näher erläutert.
Α..ei.
ρ 27 096
In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 zum Teil aufgebrochen ein als Sattelanhänger ausgebildetes Schuttgutfahraeug mit einem mit zwei Trichtern ausgestatteten Silobehälter,
Figur 2 einen der in Figur 1 dargestellten Ausläufe
in größerem Maßstab und im Schnitt und
Figur 3 den einen Trichter aus Figur 1 im Teilschnitt III.
Gemäß Figur 1 ist m.it 1 ein druckdicht verschließbarer silobehälter zur Schuttgutaufnähme bezeichnet, der oben zwei durch f je einen Deckel 3 beziehungsweise 4 verschließbare Beschikkungsöffnungen 5, 6 aufweist. Unten an dem Silobehälter 1 sind zwei Trichter 7, 8 angesetzt.·. die sich kreiskegelförmig im Winkel 26 konisch nach unten verjüngen und mit ihrer Wandung in die im wesentlichen zylindrische Wandung des Silobehälters
I übergehen und an ihrem unteren Ende in je eine kreisrunde, mit einem Flansch 9 beziehungsweise 10 umgebene Auslauföffnung
II beziehungsweise 12 auslaufen. An die Flansche 9 und 10 ist je ein allgemein mit 13 beziehungsweise 14 bezeichneter Auslauf angeflanscht, dessen Wandung sich nach unten stärker als die des Trichters 7 beziehungsweise 8 konisch verjüngt. Der Auslauf 13 weist unten einen mit einem Flansch
^-, 15 zum Anschließen einer pneumatischen Förderleitung versehenen Auslaufstutzen 16 und eine in den Auslaufstutzen 16 gerichtete Preßluftdüse 32 auf. Außerdem sind im Bereich der sich verengenden Wandungen des Auslaufs oberhalb des Auslaufstutzens 16 Iiuftzuführungsmittel vorgesehen, die für den Auslauf 13 im Text zu Figur 2 näher erläutert werden. Der Auslauf 14 ist genauso ausgebildet wie der Auslauf 13.
Vorn und hinten am Silobehälter 1 ist je eine Stütze 20 und 21 befestigt. Die Stütze 20 dient zur Aufnahme einer Sattelkupplung 22 und die stütze 21 stützt den Silobehälter auf einem Fahrgestell 23 ab.
In den Trichtern 7 und 8 ist ja eine vertikale Trennwand 40, 41 angeordnet, die quer zur Längserstreckung des Silobehälters steht, sich über 50 % der Höhe gemäß Doppelpfeil 44 und über den ganzen Durchmesser gemäß Doppelpfeil 43 des zugehörigen Trichters erstreckt und bis an den oberen Flansch 25 .·· des jeweils zugehörigen Auslaufs 13, 14 reicht. Die Trennwände [ 40, 41 bestehen aus Blech und sind mit den aus Blech bestehenden Trichtern entlang der Schweißnähte 45 bis 48 verschweißt.
Statt einer flachen Trennwand kann auch ein Profilkörper als Trennwand eingesetzt werden. Ein solcher Profilkörper kann, >-s wie eingangs erwähnt, aus einem gebogenen Blech bestehen, wie dies durch die strichpunktierte Linie 42 in Figur 1 für den Trichter 8 angedeutet ist.
Wie aus Figur 2 ersichtlich, weist der Auslauf 13 an seinem oberen Rand einen Flansch 25 auf, über den er an den Flansch 9 anflanschbar ist. Der Trichter 7 ist um den Winkel 26 kreiskegelförmig nach unten konisch verjüngt. An den Flansch 25 schließt sich ein Mantel 27 aus porösem Material, zum Beispiel Gevrebe, an, der sich um den Winkel 28 kreiskegelförmig konisch nach unten verjüngt. Der winkel 26 beträgt etwa 50°; der Winkel 28 dagegen etwa 75°. Der Mantel 27 verjüngt sich also wesentlich stärker als der Trichter 7. Der untere Rand des Mantels 27 schließt einen kreisrunden Durchlass 29 ein, an den ein stutzen 30 angesetzt ist, der unten durch eine Klappe 31 verschließbar ist. In diesen stutzen 30 mündet eine Preßluftdüse 32, die in den von der gegenüberliegenden Seite ausgehenden Auslaufstutzen 16 gerichtet ist. Zwischen dem Flansch 25 und dem Stutzen 30 erstreckt sich mit Abstand zum Mantel 27 eine geschlossene Wandung 33, so daß ein ringförmiger Luftkanal 34 zwischen dem Mantel 27 und dieser wandung 33 stehenbleibt, in den ein Luftzuführungs stutze η 35 äußerer Luftzuführungsmittel mündet. Im übrigen ist dieser ringförmige Luftkanal 34, abgesehen von den durch die Porositäten bedingten Durchlässen des Mantels 27 luftdicht abgeschlossen.
:e.i..: .:. ρ 27 096
Zum Entleeren vird der Oberteil des Silobehälters 1 unter Preßluftdruck gesetzt und es wird Aufloclcerungsluft durch die Porositäten des Mantels 27 in den Auslauf getrieben, so daß das Schüttgut aufgelockert in den Auslaufstutzen 16 abfließen kann.
f I Il

Claims (11)

• · · · 4 a - 1 - P 27 096 flnsprüche;
1. Vorrichtung zum Verhindern von Kaminbildungen bei einem sich nach unten konisch verengenden Trichter zum Auslaufen von pneumatisch förderbaren Schüttgütern, der unten in einen Auslauf mündet, der sich stärker als der Trichter konisch nach unten verengt und in seiner Wandung iif Auslauf inneren mündende Düsen für Auflockerungsluft aufweist, die an eine äußere Druckluftleitung anschließbar sind, dadurch gekennzeichnet, da.3 innsrhalb des Trichters (7,8 ) eine vertikale Trennwand (40,41) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand ( 40 ) bis zum oberen Rand ( 9 ) des Auslaufs ( 13 ) reicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand ( 40 ) sich in der Mitte des Trichters und über den ganzen Trichterdurchmesser ( 43 ) erstreckt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand ( 40 ) sich über 20 bis 100 % (Prozent) der Höhe des Trichters ( 7 ) erstreckt.
5· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand steif ist im Verhältnis zu den durch die auslaufenden Schüttgüter auf die Trennwand ausgeübten Kräften.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand nachgiebig ist im Verhältnis zu den durch die auslaufenden Schüttgüter auf die Trennwand ausgeübten Kräften.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand flach ist.
2 - P 27 096
26.4.ö2.
8. Vorrichtung «ach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand ( 42 ) ein Profilkörper ist mit einem gegen die auslaufende Schüttgutströmung gerichteten Strömungsprofil, das oben wesentlich breiter ist als unten*
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand ( 42 ) aus eine mgebogenen Blech besteht, dessen Ränder den unteren Rand der Trennwand ( 42 ) bilden.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand ( 40 ) im Trichter ( 7 ) unlösbar befestigt ist.
11. Vorrichnmg nach einem der Ansprüche 1 bis'S, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand im Trichter auswechselbar befestigt ist.
DE19818129951 1981-10-14 1981-10-14 Vorrichtung zum verhindern von kaminbildungen bei einem trichter fuer pneumatisch foerderbare schuettgueter Expired DE8129951U1 (de)

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