DE812831C - Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk und Verschalung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk und Verschalung zur Durchfuehrung des VerfahrensInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/84—Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
- E04B2/86—Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms
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Description
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Mauerwerke durch Gießen von sich verfestigenden Massen durch eine Verschalung zu schaffen, die sich durch äußerst geringe Gestehungskosten auszeichnet und in, dem zu erstellenden Mauerwerk verbleibt.
- Gelöst wird diese Aufgabe im wesentlichen dadurch, daß zur Verschalung der Putz eines Putzträgers herangezogen wird.
- Zur Durchführung des Verfahrens wird man infolgedessen mit Durchbrechungen aufweisenden, als Putzträger geeigneten Flächengebilden verschalen, die Verschalung zunächst an den Außenseiten mit Putz belegen und erst dann die durch die Verschalung gebildeten Hohlräume ausgießen. Als Flächengebilde wird man zweckmäßig Holzband-oder Stabgewebe verwenden.
- Eine Verschalung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß Träger (Säulen) zwischen den Flächengebilden und in Abständen von diesen stehen. Dabei sind die Flächengebilde durch etwa vertikal verlaufende Leisten getragen, die auf die Säulen verbindenden Querleisten befestigt sind.
- Die Zeichnung zeigt eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bestimmte Verschalung in Horizontalschnitt.
- Zur Herstellung einer Mauer wird zunächst ein Verschalungsgerüst erstellt, das im wesentlichen aus den Säulen oder Pfosten i besteht. Diese Pfosten sind in größeren Abständen mit Querleisten 2 versehen, auf denen wiederum vertikale Leisten 3 aufgenagelt sind. Diese Vertikalleisten stellen die Träger eines Holzbandgewebes dar, das aus den vertikal verlaufenden und gewundenen Holzbändern 4 und den quer verlaufenden steifen Stäben 5 besteht. Dieses Gewebe ist auf seiner ganzen Oberfläche, wie bei derartigen Geweben üblich, mit Durchbrechungen versehen und aus diesem Grunde als Putzträger vornehmlich geeignet. Die Säulen oder Pfosten i befinden sich also zwischen den Holzgeflechten oder Geweben 4, 5, also zwischen den Verschalungswänden. Sie sind darüber hinaus zufolge der Anordnung der Leisten 2 und 3 in Abständen von den Verschalungswänden 4, 5 angeordnet.
- Ist die Verschalung auf diese Weise erstellt, so werden die Geflechte 4, 5 auf den äußeren Seiten mit dem üblichen Putzbelag versehen. Erst wenn der Putz angezogen hat, wird das Ausgießen der durch die Verschalung gebildeten Hohlräume 6 mit Hilfe sich verfestigender Massen vorgenommen. plan wird zweckmäßig dünnflüssigen Schaumbeton verwenden.
- Durch den Verputz wurden die Durchbrechungen der Holzgeflechte 4, 5 abgeschlossen, so daß diese sehr wohl dazu geeignet sind, eine dichte Verschalung zu bilden. Die in den Hohlräumen 6 eingegossenen Massen umfassen die Säulen i und die Leisten 2 vollkommen, während die Leisten 3 an drei Seiten durch die Massen umfaßt sind. Auf diese Weise entsteht trotz der Verwendung einer Art Fachwerkgerüstes, als das die Leisten 2, 3 mit den Säulen i angesehen werden können, eine monolithische Mauer. Die Pfosten i und die Leisten sind in das Mauerwerk nach dessen Verfestigung eingebettet und haben keineswegs die Aufgabe, tragende oder sonstige statisch wirksame Bestandteile des Mauerwerkes zu bilden, wenngleich sie im Sinne dieser Aufgaben wirken können.
- Derartig erstellte Mauerwerke sind nicht nur in den Gestehungskosten außerordentlich niedrig, sondern stellen darüber hinaus, wie erwähnt, vollkommen monolithische Gebilde dar. Sie unterscheiden sich von den Fachwerkbauten üblicher Art durch ihre völlige Feuersicherheit.
- Die Art des Gerüstes, das die Verschalungen 4, 5 trägt, kann natürlich eine beliebige sein. Wesentlich ist in allen Fällen, daß die eigentlichen Träger oder Säulen i zwischen den Flächengebilden 4, 5 liegen, und zwar in Abständen von diesen.
- Als Flächengebilde für die Verschalung lassen sich natürlich die verschiedensten Gewebearten verwenden, wenngleich im wesentlichen Holzgeflechte oder -gewebe zur Verwendung kommen werden. Von derartigen Geweben sollen natürlich die in der einen Richtung laufenden Gewebebestandteile annähernd steif sein, wie z. B. die Leisten 5.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk durch Gießen von sich verfestigenden Massen in durch Verschalungen begrenzte Hohlräume, dadurch gekennzeichnet, daß man mit Durchbrechungen aufweisenden, als Putzträger geeigneten Flächengebilden verschalt, die Verschalung zunächst an den Außenseiten mit Putzbelag versieht und erst dann die durch die Verschalung gebildeten Hohlräume ausgießt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Holzband- oder Stabgeweben als Verschalung.
- 3. Verschalung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (Säulen) der Flächengebilde zwischen und in Abstand von diesen stehen.
- 4. Verschalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächengebilde auf in Richtung der Träger verlaufenden, durch diese verbindende Querleisten getragenen Leisten ruhen.
Priority Applications (1)
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| DEE1574A DE812831C (de) | 1950-06-27 | 1950-06-27 | Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk und Verschalung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE812831C true DE812831C (de) | 1951-09-06 |
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|---|---|---|---|
| DEE1574A Expired DE812831C (de) | 1950-06-27 | 1950-06-27 | Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk und Verschalung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE812831C (de) |
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1950
- 1950-06-27 DE DEE1574A patent/DE812831C/de not_active Expired
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