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DE812811C - Sarg - Google Patents

Sarg

Info

Publication number
DE812811C
DE812811C DEU91A DEU0000091A DE812811C DE 812811 C DE812811 C DE 812811C DE U91 A DEU91 A DE U91A DE U0000091 A DEU0000091 A DE U0000091A DE 812811 C DE812811 C DE 812811C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coffin
plaster
paris
coffin according
admixtures
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU91A
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Ullmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEU91A priority Critical patent/DE812811C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812811C publication Critical patent/DE812811C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/007Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns characterised by the construction material used, e.g. biodegradable material; Use of several materials
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/007Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns characterised by the construction material used, e.g. biodegradable material; Use of several materials
    • A61G17/0106Wood

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Panels For Use In Building Construction (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen vollgültigen Ersatz für den in bekannter Weise aus Holz bestehenden Sarg. Särge dieser bekannten Art sind in Zeiten der Holzarmut so gut wie nicht zu haben, so daß zur Bestattung der menschlichen Leichname auf die primitivsten Mittel, wie z. B. Packpapier, Kartonpapier usw., zurückgegriffen werden mußte. Diese Mittel konnten aber auch aus dem Grunde den an einen Sarg bei einer Erdbestattung zu stellenden Anforderungen nicht genügen, da sie schon beim Aufwerfen der ersten Erdcchollen, spätestens jedoch beim Zuschütten des Grabes infolge ihrer schwachen Stabilität zerstör.t wurden und damit die vorzeitige Verletzung des Leichnams nicht verhindern konnten. Diese Tatsache könnte z. B. für eine evtl. Exhumierung nachteilig sein.
  • Der die Erfindung bildende Sarg ist dadurch gekenrLzeichnet, daß er aus einem mehr oder weniger brennbarem Kunststeingemisch besteht.
  • Särge dieser Art zeichnen sich insbesondere dadurch aus, daß sie bei großer Stabilität ein verhältnismäßig leichtes Gewicht besitzen. Sie eignen sich sowohl für die Erdbestattung als auch für die Verbrennung, indem die Mischung des Materials dem jeweiligen Zweck ohne weiteres angepaßt werden kann. Särge dieser Art lassen sich auch beliebig in Profilen und mit dekorativer Ausschmükkung herstellen. Ferner zeichnen sie sich durch eine glatte Oberfläche aus, welche wie Holz lackiert, profiliert usw. werden kann, und außerdem ist das Material nagelbar. Im übrigen kann die Zusammensetzung der Kunststeinmasse eine verschiedene serin. So z. B. kann dieselbe aus Gips mit bindenden und dabei eine Leichtstruktur ergebenden Beimischungen, wie Sägespäne, Torfmull, Häcksel, Textilabfall o. dgl., bestehen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. I einen Sarg nach der Erfindung im Schaubild und Abb. 2 einen Teil desselben Sarges im Querschnitt und größer dargestellt.
  • Der Grundstoff der einen in bekannter Weise aus einem Deckel a und einem Unterteil b bestehenden Sarg bildenden Platten ist ein Drahtgewebe I,welches allseitig mit einem Gipsbewurf (Gipsschicht) 2 versehen ist. Dieser Schicht 2 sind Sägespäne, Torfmull, Häcksel, Textilabfälle o. dgl. spätestens vor der Verarbeitung der mit Wasser angerührten Gipsschicht beigemischt worden. Derartige Beimischungen machen die Gipsschicht leicht, holzähnlich und nagelbar und binden sie gegen ein Reißen derselben.
  • Zur Erhöhung dieser Bindung kann in die Gipsschicht zusätzlich eine Einlage aus einem Schilfrohrgewebe 3 eingelegt werden. Ferner ist es zweckmäßig, die Innen- und Außenflächen derartiger Platten mit einem wetterfesten Anstrich zu bedecken, so daß ein aus solchen Platten bestehender Sarg auch im Erdreich auf lange Zeit erhalten bleibt.
  • Bei der Verwendung eines solchen Sarges für Verbrennungszwecke empfiehlt es sich, dem Mischgefüge etwas Chlormagnesium beizufügen, um die Brennbarkeit desselben zu erhöhen. Für derartige Zwecke kann unter Umständen das Drahtgewebe 1 ganz oder teilweise in Wegfall kommen, ohne daß dadurch die Stabilität des Sarges wesentlich verringert wird. Für Zwecke der Erdbestattung empfiehlt sich als Bestandteil einer Sargwand etwa 3 Teile Gips und I Teil von den Beimischungen.
  • Die Herstellung solcher Wände erfolgt in bekannter, einfacher Weise in hierfür geeigneten Formen.
  • PATENTANSPROCHE: I. Sarg, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem mehr oder weniger brennbarem Kunststeingemisch besteht.

Claims (1)

  1. 2. Sarg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus Gips mit bindenden und dabei eine Leichtstruktur ergebenden Beimischungen, wie z. B. Sägespäne, Torfmull, Häcksel, Textilabfall o. dgl., besteht.
    3. Sarg nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gips nur leicht verbrennbare Beimischungen bzw. in einem größeren Verhältnis als sonstiges Mischgut und evtl. etwas Chlormagnesium oder ein sonstiger leicht brennbarer Stoff beigemischt ist.
    4. Sarg nach Anspruch I, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gips eine Einlage aus Schilfrohr o. dgl. beigemischt ist.
    5. Sarg nach Anspruch I, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gipsschicht ein Gewebe aus Draht o. dgl. vorgesehen ist.
DEU91A 1950-01-03 1950-01-03 Sarg Expired DE812811C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU91A DE812811C (de) 1950-01-03 1950-01-03 Sarg

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU91A DE812811C (de) 1950-01-03 1950-01-03 Sarg

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE812811C true DE812811C (de) 1951-09-06

Family

ID=7564740

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU91A Expired DE812811C (de) 1950-01-03 1950-01-03 Sarg

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