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DE8128083U1 - Schleifscheibe - Google Patents

Schleifscheibe

Info

Publication number
DE8128083U1
DE8128083U1 DE19818128083U DE8128083U DE8128083U1 DE 8128083 U1 DE8128083 U1 DE 8128083U1 DE 19818128083 U DE19818128083 U DE 19818128083U DE 8128083 U DE8128083 U DE 8128083U DE 8128083 U1 DE8128083 U1 DE 8128083U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding wheel
grinding
wheel according
support layer
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19818128083U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Guilleaume-Werk W U Dr Ing A Guilleaume & Co Kg 5300 Bonn De GmbH
Original Assignee
Guilleaume-Werk W U Dr Ing A Guilleaume & Co Kg 5300 Bonn De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Guilleaume-Werk W U Dr Ing A Guilleaume & Co Kg 5300 Bonn De GmbH filed Critical Guilleaume-Werk W U Dr Ing A Guilleaume & Co Kg 5300 Bonn De GmbH
Priority to DE19818128083U priority Critical patent/DE8128083U1/de
Publication of DE8128083U1 publication Critical patent/DE8128083U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/02Wheels in one piece
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D5/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
    • B24D5/02Wheels in one piece
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D5/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
    • B24D5/06Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

Guilleaume-¥erk W. u. Dr. Ing. A. Guilleaume Gartenstr. 7-17, 5300 Bonn 3
Schleifscheibe
Die Erfindung betrifft eine Schleifscheibe, insbesondere zum Einstechschleifen schmaler tiefer Schlitze, Nuten oder dgl., deren Schleifkörper auf das Bearbeitungsmaß abgerichtet ist.
Es ist ein bekanntes Problem, daß Schleifscheiben beim Einstechschleifen schmaler tiefer Schlitze oder Nuten an Führungen oder Verzahnungen verlaufen oder zerbrechen können. Dieser Gefahr wird entgegengewirkt, indem die Schleifscheiben sehr genau ausgewuchtet werden und bei der Herstellung eine hohe Rundlaufgenauigkeit angestrebt wird. Die Erfüllung solcher Forderungen ist aufwendig und bereitet insbesondere bei schmalen und tiefen Einstichen Schwierigkeiten, da zur Durchführung solcher Bearbeitungen vielfach heißgepreßte Schleifscheibenqualitäten verwendet werden müssen, die sich beim Nachhärten leicht verziehen. Aus Sicherheitsgründen ist deshalb vorgeschrieben, daß der Quotient Schleifscheibenbreite zu Außendurchmesser größer/gleich 0,02 sein muß. |
Nachteilig ist ferner bei derartigen Schleifscheiben, daß der not- |
wendige Abrichtvorgang auf die für die Bearbeitung gewünschte |
Stärke der Schleifscheibe teuer und aufwendig ist. So entsteht | beim Abrichten ein Verschleiß des Schleifkörpers (Abrichtverschleiß)|
der meistens erheblich größer ist als der Arbeitsverschleiß. § Ferner müssen zum Abrichten sehr teure Diamantwerkzeuge verwendet werden, bei denen Diamant Schädigungen auftreten, wenn nicht
hohe Abrichtzeiten in Kauf gex>mmen werden sollen. \
- 2
— P —
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schleifscheibe zu schaffen, die in vergleichsweise einfacher Weise auf das gewünschte Bearbeitungsmaß abgerichtet werden kann, wobei die Gefahr einer Diamant Schädigung des Abrichtwerkzeugs vermindert ist und eine Reduzierung der Abrichtzeit erzielt wird.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß parallel zum Schleifkörper eine mit diesem verbundene inaktive, den Umlauf und die Festigkeit gegen Sprengung stabilisierende Stützschicht angeordnet ist, die zum Abrichten wenigstens teilweise abarbeitbar f\ ist. Vorzugsweise ist der Schleifkörper beidseitig mit je einer "~ Stützschicht versehen. Diese kann aus organischem oder keramischem Binder bestehen.
Kerngedanke der Erfindung ist dabei, nur die mittlere Schicht bei der bevorzugten Dreischichtscheibe als aktiven Schleifkörper, also als Arbeitsschicht, auszubilden, während die beiden äußeren Schichten insbesondere aus Binder der Stabilisierung dienen. Diese können dann mit einem Diamantwerkzeug bis zu einer der Schlitz- oder Nutentiefen entsprechenden Höhe abgearbeitet werden. Dieser Abrichtvorgang ist im Vergleich zum Stand der Technik in einfacher Weise durchzuführen und nicht diamant schädigend, so daß bei gleichbleibenden Diamantverschleiß eine wesentliche Verringerung der Abricht-(^) zeiten erreicht wird. Die Abrichtkräfte werden reduziert.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, | die Stützschicht mit Füllstoffen, insbesondere Glasfritte, Kork oder Gesteinsmehl zu versetzen, um unter Beibehaltung der stabilisierenden Wirkung weiter die Abrichtzeiten zu verkürzen und insgesamt die Schleifscheibe zu verbilligen. Eine weitere Erhöhung der Stabilität ist möglich, indem man den die Arbeitsschicht darstellenden Schleifkörper mit Glasgewebe verstärkt.
Generell kann die Schleifscheibe der Erfindung heißgepreßt werden oder auch kaltgepreßt sein, wenn die Leistung nicht zu hoch sein muß. Dabei ist beim Pressen Wert daraufzulegen, den als Arbeitsschicht wirkenden Schleifkörper so genau wie möglich einzustellen, um die vom Diamanten im Wege des Abrichtens vorzunehmende Korrektur des aktiven Teils der Schleifscheibe so gering wie möglich zu halten. Dies kann in einfacher Weise in zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht werden, daß die Verbindung der Stützschichten zum Schleifkörper während der Herstellung mit einer Papierlage abdeckt, die beim Preßvorgang zerstört wird. Mit dieser Maßnahme ist es möglich, eine außerordentlich gleichmäßig ausgebildete Arbeitsschicht insbesondere bei der Dreischicht scheibe zu erhalten.
Vorzugsweise besteht der Schleifkörper aus einem Phenolharzversatz mit 50 bis 20 Gew. % Schleifmittel und 80 bis 50 Gew. % Binder und besteht jede Stützschicht aus 100 bis 10 Gew. % Binder, Rest Glasfritte, Kork und/oder Gesteinsmehl.
S Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in der Zeichnung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine nicht abgerichtete Dreischichtschleifscheibe, schematisch,
Fig. 2 eine nicht abgerichtete Zweischichtschleifscheibe,
schematisch und
Fig. 3 eine abgerichtete Dreischicht scheibe mit Werkstück, schematisch.
Grundsätzlich besitzen die drei dargestellten Schleifscheiben einen Schleifkörper 1, der aus einem Phenolharzversatz mit 50 bis 20 % Schleifmaterial und 80 bis 50 % Binder besteht. Auf diesem Schleifkörper 1 ist entweder einseitig oder zu beiden Seiten eine Stützscheibe 2, 3 fest angeordnet, die jeweils aus 100 bis 10 Gew. % I Binder und einem Rest aus Quarz (weiche Glasfritte) oder Kork oder I einem weichen Gesteinsmehl bestehen, das nicht diamant schädigend ist, ;ί Als Binder können die üblichen anorganischen Bindemittel, bei-I spielsweise keramischer oder mineralischer Art sowie organische I Bindemittel, wie Kunstharze, Verwendung finden. Durch den Versatz 1 mit Füllstoffen wird eine wesentliche Verbilligung erreicht.
(j Zum Abrichten der in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Schleifscheiben auf das beim Einstechschleifen gewünschte Arbeitsmaß schmaler tiefer Schlitze oder Nuten, werden die Stützscheiben 2, 3 abgetragen, wie Fig. 3 der Zeichnung entnehmbar ist. Dabei wird der aktive Schleifkörper 1 nur sehr wenig vom Diamanten korrigiert, insbesondere wenn im Wege der Herstellung die Verbindung von der Stützscheibe zum Schleifkörper mit einer Papierlage aus Filterpapier oder Vlies abgedeckt war, welches beim Preßvorgang durch I die Temperatureinwirkung zerstört worden ist. Beim Abrichten wird * nur der jeweils notwendige Teil der Stützscheiben 2, 3 entfernt. ;; Der verbleibende Rest der Stützscheiben stellt die gewünschte ' t'\ Stabilität beim Bearbeitungsvorgang des Werkstücks 4 sicher.
Zusammenfassung: Schleifscheibe, insbesondere zum Einstechschleifen
Bei dieser Schleifscheibe ist zwecks einfacherer Abrichtung auf das gewünschte Bearbeitungsmaß vorgeschlagen, einen Mehrschichtaufbau, insbesondere Dreischichtaufbau vorzusehen, bei dem parallel zu dem aktiven Schleifkörper (1) einseitig oder beidseitig eine mit dem Schleifkörper (1) verbundene inaktive, den Umlauf und die Festigkeit gegen Sprengung stabilisierende Stützschicht (2, 3) angeordnet ist, die zum Abrichten wenigstens teilweise leicht abarbeitbar ist. Die Stützschicht besteht aus einem Binder, insbesondere PhenolharZj der ggf. mit Füllmaterial versetzt sein kann.
Fig. 3
e zugszeichenliste :
1 Schleifkörper
2 Stützscheibe
3 Stützscheibe
4 Werkstück
• t t ICi I I I

Claims (7)

i 8 O 3 9 Ansprüche
1. Schleifscheibe, insbesondere zum Einstechschleifen schmaler, tiefer Schlitze, Nuten oder dgl., deren Schleifkörper auf das Bearbeitungsmaß abrichtbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Schleifkörper (1) eine mit diesem verbundene inaktive, den Umlauf und die Festigkeit gegen Sprengungen stabilisierende Stützschicht (2 oder 3) angeordnet ist, die zum Abrichten wenigstens teilweise abarbeitbar ist.
2. Schleifscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifkörper (1) beidseitig mit je einer Stützschicht (2, 3) versehen ist.
3. Schleifscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschicht (2 oder 3) aus organischem oder keramischem Binder besteht.
4. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis"3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschicht (2 oder 3) mit Füllstoffen, insbesondere Glasfritte, Kork oder Gesteinsmehl versetzt ist.
5. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schleifkörper (1) und der Stützschicht (2 oder 3) im Rohzustand eine beim Preßvorgang zerstörbare Papier lage angeordnet ist.
6. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifkörper (1) durch Glasgewebeeinlagen verstärkt ist.
• · * I ■ »
7. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifkörper (1) aus einem Phenolharzversatz mit 50 bis 20 Gew. % Schleifmittel und 80 bis 50 Gew. % Binder und jede Stützschicht (2 oder 3) aus 100 bis 10 Gew. % Binder, Rest Glasfritte, Kork und/oder Gesteinsmehl bestehen.
DE19818128083U 1981-09-25 1981-09-25 Schleifscheibe Expired DE8128083U1 (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE8128083U1 true DE8128083U1 (de) 1982-03-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018212668A1 (de) * 2018-07-30 2020-01-30 Robert Bosch Gmbh Schleifartikel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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