DE8126703U1 - Siebkoerper fuer spritzgiess- oder extrudiereinheiten - Google Patents
Siebkoerper fuer spritzgiess- oder extrudiereinheitenInfo
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
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- B29C45/20—Injection nozzles
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Description
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Rainer Huber 7831 Mal'terdlingen, den 7.B.1981
G-2D11-Th/rt - 2 -
Die Neuerung betrifft einen Siebkörper für Spritzgieß- oder Extrudiereinheiten,
der dort in einer Zentralbohrung eingesetzt ist und die Zentralbohrung won einer Austrittsbohrung trennt, und der von einer zentralen
Siebkörperbohrung ausgehend, an der Außenseite des Siebkörpers mündende
Sieböffnungen ausweist.
Aus der DE-AS 27 k5 871 ist eine SpritzgieB- oder Extrudiereinhsit mit
einem, in einer Zentralbahrung eingesetzten, Siebkörper der eingangserujähntsn
Art bekannt. Dabei münden dort die feinen zylindrischen Sieböffnungsn
in, an der Außenseite des Siebkörpers,,in deren Längsrichtung
verlaufende Längsschlitze. Der Außendurchmssser des Siebkörpers kann dabei
dem Innendurchmesser der Zentralbohrung entsprechen. Die Schmelze, die
dort in die Siebkörperbohrung eintritt, gelangt durch die Siebäffnungen
in die, längs der Außenseite des Siebkörpers, eingefrästen Schlitze und
tritt, durch, in Fließrichtung gesehen, am Ende der Schlitze befindliche
Buhrungen in die Austrittsbohrung der Spritzgieß- oder Extrudiereinheit
ein.
Die Herstellung eines derartig aufgebauten Siebkörpers, insbesondere mit
seinen längsverlaufend eingefrasten Schlitzen und mit seinen, insbesondere
Körperachse spitzwinkelig verlaufenden Austrittsbohrungen im Bereich eines jeden Schlitzes ist außerordentlich aufwendig und teuer. Außerdem ist die
unterteilte Führung der Schmelze in den einzelnen, voneinander getrennten
Schlitzen strömungstechnisch für bestimmte Schmelzen unzweckmäßig oder ungünstig.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Siebkörper der eingangsgenannten
Art zu schaffen, der einfach, hinreichend genau, rationell und
wirtschaftlich hergestellt werden kann und der die strömungstechnischen
Nachteile des bekannten, oben beschriebenen Siebkörpers vermeidet. Dabei
soll sichergestellt sein^ daß die Lagerung und Führung des Siebkörpers in
der -Spritzgieß- oder Extrudiereinheit axial zweiseitig ausgebildet ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch geläst, daß der Siebkörper
mit einer zentralen Siebkörperbohrung und mit einer dazu konzentrisch
angeordneten, koaxial verlaufenden Austrittsbohrung versehen ist, daß die Siebkörperbohrung von der Austrittsbohrung durch eine Zwischenwand
getrennt ist, daß der Siebkörper mit zwei jeuieils stirnseitig angeordneten
Lagerflanschen versehen ist, daß zwischen den beiden Lagerflanschen die Außenmantelaeite des Siebkörpers im Durchmesser kleiner
ist, als der Durchmesser der beiden Lagerflansche, und daß einerseits
von der Siebkörperbohrung ausgehende Sieböffnungen und andererseits von
der Austrittsbohrung ausgehende Eintrittsüffnungen vorgesehen sind, die
jeweils in der, im Durchmesser zu den Lagerflanschen kleineren Außenmantelseite
münden.
Uorteilhaft bei einem derartig ausgebildeten Siebkörper ist nicht nur
der einfache und übersichtliche Aufbau, sowie die rationelle und wirtschaftliche
Herstellbarkeit, sondern auch die zweckmäßige, strömungstechnisch vorteilhafte Führung und Siebung der Schmelze, insbesondere
in dem vorgesehenen zylinderringförmigen Freiraum, der zwischen der
Außenmantelseite und den beiden einander gegenüberliegenden Lagerflanschseiten,
sowie der Innenmantelseite der Zentralbohrung einer SpritzgieB-
oder Extrudiereinheit in die der Siebkörper eingesetzt und gelagert ist.
Dabei entspricht der Durchmesser der Zentralbohrung lagertechnisch dem Durchmesser der Lagerflansche des Siebkörpers, die insbesondere zueinander gleich sind.
Anhand eines Ausführungs- und Einbaubeispiels ist die Neuerung in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Eb zeigen
Fig. 1 eine Teilschnittansicht eines Siebkörpers nach der Neuerung,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht durch den Siebkörper nach Fig. 1 im
Bereich der Siebkörperbohrung,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht durch den Siebkörper nach Fig. 1 im
Bereich der Austrittsbohrung,
Fig. 4 eine schaubildliche Schnittansicht einer Spritzgieß- und Extrudiereinheit
mit einem eingebauten Siebkörper nach der Neuerung.
■ Il (II·
I < I
Der, in der Fig. 1, dargestellte, insbesondere aus einem metallischen
Werkstoff bestehenden, Siebkörper 1, ist von der einen Stirnseite 2 her
mit einer zentral angeordneten Siebkörperbohrung 3 und von der anderen, der gegenüberliegenden Stirnseite U her mit einer, zur Siebkörperbohrung
3 konzentrisch angeordneten, koaxial verlaufenden Austrittsbohrung 5 versehen. Die Siebkörperbohrung 3 und die Austrittsbohrung 5 sind dabei
durch eine Zwischenwand 6 voneinander getrennt.·,
Darüberhinaus ist der Siebkörper 1 im Bereich der beiden Stirnseiten 2 und
it jeweils mit Einem Lagerflansch 7 und 8 versehen» Diese beiden, insbesondere
kreiszylindrisch ausgebildeten Lagerflansche 7 und 6 können in ihrem
Außendurchmesser zueinander gleich groß sein und dienen vorzugsweise der
Lagerung und Fixierung des Siebkörpers 1 in einer Spritzgieß- oder Extrudiereinheit,
wie dies in einer der folgenden Figuren noch näher dargestellt
ist.
Zwischen den beiden Lagerflanschen 7 und 8 ist die, durch die Lagerflansche
7 und 8 dort begrenzte Außenmantelseite 9 in ihrem Außendurchmesser wesentlich
kleiner ausgebildet, als die Außendurchmesser der Lagerflansche 7 und
8. Im Bereich dieser Außenmantelseite 9 münden sowohl von der Siebkörperbohrung 3 ausgehende Sieböffnungsn 1D, als auch von der AustrittsbDhrung
5 ausgehende, sagenannte Eintrittsöffnungen 11 ein. Sowohl die Sieböffnungen
1D als auch die Eintrittsöffnungen 11 sind dort radial über den gesamten Umfang der Außenmantelseite 9 verteilt angeordnet, wie dies die
Schnittansichten der Fig. 2 und 3 anschaulich zeigen.
In der Fig. 2 zeigt 1 den Siebkörper mit der zentral angeordneten Siebkörperbohrung
3 und den von dort ausgehenden Sieböffnungen 10, die, über den gesamten Umfang verteilt in der Außenmantelseite 9 münden, die in
ihrem Außendurchmesser klar sichtbar kleiner ist, als der Außendurchniesser
des Lagerflansches 7. Die Sieböffnungen 1D können einen Durchmesser
von o,6 bis 1 mm aufweisen. Es sind dort auch alle anderen Durchmesser möglichl
In der Fig. 3 zeigt wiederum 1 den Siebkörper mit der dort zentral angeordneten
Austrittsbohrung 5 und den dort von der Außenmantelseite 9 aus-
gehenden Eintrittsöffnungen 11, die gleichmäßig über den gesamten Umfang
verteilt, in der Austrittsbohrung 5 münden. Der Durchmesser dieser Eintrittsöffnungen 11 kann ca. 2 bis 4 mm betragen.
Der Vorteil eines, gemäß der Neuerung aufgebauten, Siebkörpers 1 ist
offensichtlich, wie die Fig. 4 in einem Einbaubeispiel beweist. Dort bezeichnet 1 einen Siehkörper, der in einer Zentralbohrung 12 einer
Spritzdüse 13 einer Spritzgieß- oder Extrudiereinheit eing2setzt ist.
Die Mantelfläche der Zentralbohrung 12 der Spritzdüse 13 dient dort
den beiden Lagerflanschen7 und 8 des Siebkörpers 1 als Lagerfläche.
Außerdem begrenzt die Mantelaeäte der Zentralbohrung 12 nach B'j&en
den zylindrischen oder zylinderringförmigen Freiraum, der zwischen der Außenmantelseite 9 und den beiden einander gegenüberliegenden Lagerflanschen
7 und B gebildet wird. Der Freiraum ist mit der Ziffer 14 bezeichnet
und die Mantelseite der Zentralbohrung trägt die Ziffer 15.
Die Funktion der vorliegenden Einrichtung soll nun im folgenden näher
beschrieben werden. Eine thermoplastische Schmelze tritt, gemäß der Pfeilrichtung 16 in die Siebkörperbohrung 3 ein. Von dort wird sie durch
die Sieböffnungen 10 gepresst und gelangt sodann in den Freiraum 14, wo sich die Schmelze wieder vereinigt. Aus dem Freiraum 14 gelangt die Schmelze
dann durch die Eintrittsöffnungen 11 in die Aüstrittsbohrung 5 und von.
dort in die eigentliche Düsenbohrung 17. Die strömungstechnisch zweckmässige
Führung einer Schmelze ist damit sichergestellt. Dies wird insbesondere durch die Schaffung des Freiraumes 14 erzielt. Die Ausbildung der
ί Zwischenwand 6 SQUJohl auf der Seite der Siebkörpsrbohrung 3, als auch auf
der Seite der Austrittsbohrung 5 kann den Erfordernissen entsprechend erfolgen. So ist es dort vorgesehen, daß die Flächen der Zwischenwand 6 eben,
oder ballig, oder kegelig ausgebildet sein kann, wenn dies strömungstechnisch
für eine bestimmte Schmelze zweckmäßig sein sollte.
Der neuerungsgemSße Gegenstand ist hinsichtlich des Werkstoffes aus dem er
hergestellt ist nicht nur auf einen metallischen Werkstoff, sondern es ist vorgesehen, einen derartigen Siebkörper 1 auch erforderlichenfalls aus
technischer Keramik herzustellen.
Claims (3)
1. Siebkörper für Spritzgieß- oder Extrudiereinheiten, der dort in einer
Zentralbohrung einer Spritzdüse eingesetzt ist und dort die Zentralbohrung
von einer Austrittsbohrung trennt, und der von einer zentralen Siebkörperbohrung
ausgehend, an der Außenseite des Siebkörpers mündende Sieböffnungen
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkörper (1) mit einer zentralen
Siebkörperbohrung (3) und mit einer dazu konzentrisch angeordneten, koaxial verlaufenden Austrittsbohrung (5) versehen ist, daß die Siebkörperbohrung
(3) von der Austrittsbohrung (5) durch eine Zwischenwand (6) getrennt
ist, daß der Siebkörper (1) mit zwei, jeweils stirnseitig angeordneten
Lagerflanschen (7 und 8) versehen ist, daß zwischen den beiden Lagerflanschen
(7 und 8) die Außenmantelseite (9) des Siebkörpers (1) im Außendurchmesser kleiner ist, als der Außendurchmesser der beiden Lagerflansche
(7 und 8), und daß einerseits von der Siebkörperbohrung (3) ausgehende
Sieböffnungen (1ü) und andererseits von der AustrittsbQhrung (5) ausgehende
Eintrittsöffnungen (11) vorgesehen sind, die jeweils in der, im Durchmesser zu den Lagerflanschen (7 und 8) kleineren Außenmantelseite (9) münden.
2. Siebkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der, einerseits
von den beiden Lagerflanschen(7 und B) axial begrenzte, sowie andererseits
von der Außenmantelseite (9) des Siebkörpers und der Innen-Mantelseite (15)
der Zentralbohrung (12) einer Spritzdüse (13) radial begrenzte Freiraum (1*t), in den sowohl die Siebkörperbohrungen (3) münden und von dem.auch die
Siebäffnungen 01G) ausgehen, zylinderringförmig ausgebildet ist.
3. Siebkörper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein derartiger
Siebkörper (1) aus einem metallischen Werkstoff, oder aus einem
Werkstoff aus technischer Keramik hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818126703 DE8126703U1 (de) | 1981-09-12 | 1981-09-12 | Siebkoerper fuer spritzgiess- oder extrudiereinheiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818126703 DE8126703U1 (de) | 1981-09-12 | 1981-09-12 | Siebkoerper fuer spritzgiess- oder extrudiereinheiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8126703U1 true DE8126703U1 (de) | 1982-02-11 |
Family
ID=6731169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818126703 Expired DE8126703U1 (de) | 1981-09-12 | 1981-09-12 | Siebkoerper fuer spritzgiess- oder extrudiereinheiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8126703U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19627519A1 (de) * | 1995-11-14 | 1997-05-15 | Bernhard Kosa | Vorrichtung zur Reinigung der Filteranordnung in einer Spritzdüse |
| DE19728896C2 (de) * | 1997-07-08 | 2001-05-10 | Hasco Normalien Hasenclever Co | Siebvorrichtung für den Massezulauf einer Kunststoffspritzgießform |
-
1981
- 1981-09-12 DE DE19818126703 patent/DE8126703U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19627519A1 (de) * | 1995-11-14 | 1997-05-15 | Bernhard Kosa | Vorrichtung zur Reinigung der Filteranordnung in einer Spritzdüse |
| DE19728896C2 (de) * | 1997-07-08 | 2001-05-10 | Hasco Normalien Hasenclever Co | Siebvorrichtung für den Massezulauf einer Kunststoffspritzgießform |
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