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DE812661C - Verfahren zur Aufbereitung von Blei-Zinkerzen nach dem Schaum-Schwimmverfahren - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung von Blei-Zinkerzen nach dem Schaum-Schwimmverfahren

Info

Publication number
DE812661C
DE812661C DEE1915A DEE0001915A DE812661C DE 812661 C DE812661 C DE 812661C DE E1915 A DEE1915 A DE E1915A DE E0001915 A DEE0001915 A DE E0001915A DE 812661 C DE812661 C DE 812661C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zinc
lead
pyrosulfites
processing lead
flotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE1915A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr Phil Schaefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERZ U KOHLE FLOTATION GmbH
Original Assignee
ERZ U KOHLE FLOTATION GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERZ U KOHLE FLOTATION GmbH filed Critical ERZ U KOHLE FLOTATION GmbH
Priority to DEE1915A priority Critical patent/DE812661C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812661C publication Critical patent/DE812661C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/001Flotation agents
    • B03D1/002Inorganic compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D2203/00Specified materials treated by the flotation agents; Specified applications
    • B03D2203/02Ores

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Aufbereitung von Blei-Zinkerzen nach dem Schaum-Schwimmverfahren Für die selektive Bleizinkflotation sind eine Reihe von Chemikalien, wie Cyanide, Rhodanide, Sulfite, Bisulfite, Hydrosulfite und Polythionate als Zinkdrücker vorgeschlagen worden, die sich je nach dem Charakter der behandelnden Erze mehr oder weniger gut zum Drücken der Zinkblende als geeignet erwiesen haben. In der Praxis gibt es jedoch nur sehr wenig Flotationsanlagen, bei denen durch Anwendung der vorstehend genannten Drücker ein Zinkgehalt im Bleikonzentrat von weniger als r,o°/o Zn erreicht wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Flotationsverfahren, bei dem es durch Anwendung von Pyrosulfiten von der allgemeinen Formel: Me2S20, ermöglicht wird, die Zinkblende bei der selektiven Flotation so weit zu drücken, daB Bleikonzentrate mit nur etwa der Hälfte des sonst erreichbaren Zinkgehaltes hergestellt werden können. Die Pyrosulfite, insbesondere das komplexe Natriumzinkpyrosulfit und Natriumaluminiumpyrosulfit haben eine sehr starke zinkdrückende Wirkung, ohne die Flotation der Bleisulfite zu hemmen, wie das sehr häufig bei den normalen Sulfiten der Fall ist. Als Zusatzmenge bei der Flotation genügen je nach Art und Charakter des zu flotierenden Blei-Zinkerzes 200 bis 300 g Natriumzinkpyrosulfit pro Tonne Roherz. Die Zugabe erfolgt zweckmäBigerweise während der Feinmahlung der zu flotierenden Erze in der Kugelmühle.
  • Zur Erläuterung der zinkdrückenden Wirkung der Pyrosulfite bei der selektiven Bleizinkflotation seien folgende Beispiele angeführt: Beispiel Z In einem Laborversuch wurden rooo g eines Blei-Zinkerzes aus dem Harz, das vor der Flotation in einer Kugelmühle unter Zusatz von 0,2 g Natiiumaluminiumpyrosulfit auf unter 0,15 mm Feinheitsgrad aufgemahlen worden war, in einer Laborrührzelle flo-
    a) Produkt: Gewichtsprozent Pb-O/, kg Ausbr. Zn-O/, kg Ausbr.
    Pb-Konzentrat .... 4,9 78,o 3,82 68,20/0 o,18 o,oo88 1,6%
    Pb-Mittelprodukt .. 2,1 54,5 1.14 20,3% 0,28 0,0059 1,10/0
    Zn-Abgang ....... 9310 0,7 o,65 11,5% 0,58 05390 973_%
    Roherz ........... 1oo,o 5,8 (5,61) 100,00/0 0,54 (o,5537) 100,00/0
    Im gleichen Laborversuch wurden bei Anwendurg von 0,2 g Natriumbisulfit unter sonst gleichen Bedingungen erhalten
    b) Produkt: Gewichtsprozent Pb-0/0 kg Ausbr. Zn-0/0 kg Ausbr.
    Pb-Konzentrat .... 5,1 78,1 3,98 67,60/0 o,65 0,0331 6,2%
    Pb-Mittelprodukt .. 1,9 56,6 1,07 18,10/, 0,8o 0,0152 2,9o/0
    Zn-Abgang ....... 93,0 0,9 0,84 14,3% 0,52 04830 9090/0
    Roherz ........... 100,0 5,8 (5,89) 100,00/0 0,54 (05313) 100,00/0
    Beispiel 2 In einer Flotationsanlage, in der gutartig verwachsene Blei-Zinkerze verarbeitet werden, wurden unter normalen Verhältnissen bei Verwendung von 5o g/t Cyannatrium als Zinkdrücker, 30 g Sapinol und 6o g Äthylxanthat erhalten: 6,5 Gewichtsprozent Bleikonzentrat mit 720/0 Pb und 2,50/0 Zn. Bei Zusatz von Natriumzinkpyrosulfit in Mengen von 25og/t Roherz an Stelle des Cyannatriums wurden unter Beibehaltung der übrigen Schwimmittel gewonnen: 6,5 Gewichtsprozent Bleikonzentrat mit 74,10/0 Pb und o,80/, Zn.
  • Die vorstehenden Beispiele zeigen eindeutig die hervorragende drückende Wirkung der komplexen Pyrosulfite gegenüber anderen bisher bekannten Zinkdrückern.
  • Es sei noch erwähnt, daß die Pyrosulfite auch in Verbindung mit anderen Drückern, wie Cyaniden und Sultiert. An weiteren Schwimmitteln wurden zugefügt 0,03 g Sapinol und 0,05 g Äthylxanthat. Dabei wurden erhalten fiten angewandt werden können, wenn besonders starke Drückungseffekte bei zinkreichen Komplexerzen ausgeübt werden sollen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRCCHE: 1. Verfahren zur Aufbereitung von Blei-Zinkerzen nach dem Schaum-Schwimmverfahren, gekennzeichnet durch die Anwendung von Pyrosulfiten von der Formel: Met S20, als Zinkdrücker.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß komplexe Pyrosulfite, insbesondere Natriumaluminiumpyrosulfit und Natriumzinkpyrosulfit als Zinkdrücker Verwendung finden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Pyrosulfite in Verbindung mit bekannten Zinkdrückern angewandt werden, um besonders starke Drückungseffekte bei der selektiven Bleizinkflotation auszuüben.
DEE1915A 1950-08-08 1950-08-08 Verfahren zur Aufbereitung von Blei-Zinkerzen nach dem Schaum-Schwimmverfahren Expired DE812661C (de)

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