DE8126293U1 - Jalousie - Google Patents
JalousieInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/24—Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
- E06B9/26—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
- E06B9/262—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with flexibly-interconnected horizontal or vertical strips; Concertina blinds, i.e. upwardly folding flexible screens
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Jalousie, insbesondere eine Faltjalousie mit einer oberen Halteleiste und einer
unteren auf und ab bewegbaren Halteleiste und einen dazwischen angeordneten gefalteten Stoff, wobei die untere
Halteleiste über Schnurzüge an die obere Halteleiste heranführbar ist 'und in den Halteleisten mindestens eine
Führungsschiene mit einem sich in Längsrichtung der Führungsschiene erstreckenden, durchgehenden Schlitz
und eine Vertiefung für die Aufnahme von Schnurzügen vorgesehen ist,.nach Patent (Patentanmeldung
P 30 32 003.7).
FaItJalousien sind bekannt. Die bekannten FaItJalousien
bestehen aus einer oberen Halteleiste, an die das obere Ende der FaItjalousie angeklebt oder angenietet ist, und
einer unteren Halteleiste, an die das untere Ende der Faltjalousie angeklebt bzw. mittels Nieten befestigt ist.
Dieses bekannte FaltjalousierSystem hat den Nachteil, daß
die Jalousien nicht ausreichend austauschbar sind, es in seiner Einsatzmöglichkeit beschränkt ist, die Montage
relativ umständlich ist und die Reparaturarbeiten nur in SpezialWerkstätten vorgenommen werden können, wobei
die komplette Jalousie abmontiert und in die Werkstatt transportiert werden muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Faltjalousie mit größeren Variationsmöglichkeiten zur Verfügung
zu stellen, wobei die Herstellung der Jalousie, die Montage und Demontage der gefalteten Jalousiebahn
tüui-zdem ohne Schwierigkeiten von ungeschultem Hilfspersonal
und evtl. Reparaturen an Ort und Stelle von jedermann leicht durchführbar sind.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Jalousie der eingangs
genannten Art, die gekennzeichnet ist durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Faitjalousie ist ohne Schvr erigkeiten
montierbar, indem die FaItjalousiebahn in die Öffnungen
der Führungsschiene der oberen und unteren Halteleiste eingeschoben wird. Die Montage und Demontage kann
also von ungeschultem Hilfspersonal vorgenommen werden. Das
erfindungsgemäße Faltjalousiesystem ist derart einfach gestaltet, daß es auch in Form der Einzelteile direkt
an den Abnehmer als sogenanntes Do-it-yourself-System verkauft werden kann. Durch die Austauschbarkeit der Jalousiebahn
kann die Jalousie in jeder gewünschten Weise gestaltet werden. Ein besonderer Vorteil liegt darin,
daß die Jalousiebahn bei Beschädigung oder bei unterschiedlicher Vergilbung aufgrund starker Sonneneinstrahlung
leicht ausgewechselt werden kann, ohne daß dazu die Halteleiste aus ihrer Befestigung gelöst werden muß. Die
Reparaturarbeiten können von jedermann ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden.
Nacii einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
weist die Führungsschiene einen durchgehenden, in Richtung der Längsachse ausgerichteten Schlitz auf. Der Schlitz
ist so angeordnet, daß er im eingebauten Zustand der Halteschiene jeweils in Richtung zum gefalteten Stoff
zeigt. Die Führungsschiene ist vorzugsweise am unteren Teil der Seitenwand der Halteleiste bzw. Halteschiene
angeordnet, wobei sowohl d,ie obere Halteleiste als auch die untere Halteleiste mindestens eine Führungsschiene
enthalten muß. Vorzugsweise sind die Halteleisten mit jeweils zwei Führungsschienen ausgerüstet, damit die
Halteleisten sowohl linksseitig als auch rechtsseitig eingesetzt werden können.
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Der Schlitz im Führungsrohr ist mindestens so breit,
daß eine Jalousiebahn durch den Schlitz hindurchgeführt werden kann. Der Schlitz ist jedoch so schmal, daß die
Abschlußkante des gefalteten Stoffes auch bei Zugbelastung nicht aus dem Schlitz herausgezogen wird. Der Querschnitt
der Führungsschiene entspricht in etwa dem Querschnitt der verdickten Kante der Jalousiebahn, wobei die verdickte
Abschlußkante jedoch einwandfrei und ohne Schwierigkeiten in die Führungsschiene einführbar ist. Die verdickte Abschlußkante
am oberen Ende und am unteren Ende der gefalteten Bahn wird vorzugsweise dadurch gebildet, daß die
obere bzw. untere Kante um einen Haltestab aus Holz, Metall oder Kunststoff herumgelegt wird und dann mit der
Rückseite der Jalousiebahn verklebt, vernäht oder vernietet wird.
Die Falten der Jalousiebahn weisen eine senkrechte Lochreihe auf, durch die mindestens zwei Schnurzüge hindurchgeführt
sind. Die Jalousiebahn weist vorzugsweise zwei Reihen von Löchern bzw. öffnungen auf, durch die die
0 Schnurzüge hindurchgeführt werden, und zwar derart, daß
die Bahn dabei in Falten gelegt ist. Eine Jalousiebahn hat vorzugsweise eine Breite von etwa 50 bis 180 cm, insbesondere
60 bis 100 cm.
5 In der oberen Abschlußflache der oberen Halteleiste ist
eine Vertiefung bzw. eine Rinne vorgesehen, in der die Schnurzüge seitlich nach außen geführt werden und dann
gemeinsam nach unten an einer Halterung befestigt werden. Die untere Halteleiste besitzt ebenfalls eine vorzugsweise
mittig angeordnete Rinne mit Bohrungen, durch die die Schnurzüge hindurchgeführt werden und dann innerhalb
der Rinne durch eine Haltescheibe oder duich Bildung eines
Knotens am Hindurchrutschen durch die Bohrung in der Rinne gehindert werden. Auf diese Weise wird die untere Halteleiste
über die Schnurzüge mit der oberen Halteleiste verbunden, wobei senkrecht über den Löchern in der Rinne der
unteren Halteleiste Löcher in der Rinne der oberen Halte-
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leiste angeordnet sind, durch die dann die von unten nach oben aufsteigenden Halteschnüre hindurchgeführt werden.
Mit Hilfe dieser Schnurzüge wird die untere Halteleiste, an der die unteren Abschlußkanten der Faltjalousiebahn
befestigt sind, an die obere Halteleiste herangeführt, wenn die Jalousie geöffnet wird. In die Bohru-ngen der Vertiefungen
sind z.B. Nippel zum Schutz der Schnurzüge einsetzbar.
Die obere Halteleiste ist entweder an der Decke befestigt oder wird z.B. in eine mit nach innen vorspringenden
Rippen ausgerüstete Leiste eingeschoben bzw. eingeklipst.
Die obere Halteleiste kann jedoch auch über Winkelprofile an Türrahmen oder Fensterrahmen befestigt werden. Es kann
eine durchgehende Deckenleiste oder auch eine in einzelne Teilabschnitte aufgeteilte Deckenleiste verwendet werden.
Die Teilabschnitte der Deckenlciste sind verzugsweise
etwa 4 0 bis 80 mm, insbesondere 50 mm breit.
Die Seitenabschnitte der oberen und unteren Halteleiste sind vorzugsweise durch Abschlußstopfen abgeschlossen.
In diesem Fall ist einer der Abschlußstopfen an der oberen Halteleiste mit einer durchgehenden nach unten weisenden
Öffnung versehen, die vorzugsweise rund oder oval ausgebildet ist und durch die die Schnurzüge nach außen
geführt werden und dabei zu einem Strang gesammelt werden.
Die erfindungsgemäße Faltjalousie wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
3" Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen
Faltjalousie,
Figur 2 die Aufsicht auf einen Endabschnitt der oberen Halteleiste der Faltjalousie nach Figur 1,
Figur 3 den Querschnitt durch eine erfindungsgemäße FaItJalousie,
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Figur 4 den Querschnitt in perspektivischer Darstellung durch eine Führungsschiene mit einer eingelegten Abschlußkante
der FaItjalousiebahn,
Figur 5 eine perspektivische Ansicht einer Faltjalousie mit zwei eingezogenen Schnurzügen,
Figur 6 die Jalousie nach Figur 1 im zusanunengefalteten Zustand,
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Figur 7 einen Längsschnitt durch den Endabschnitt der Halteleiste von Figur 1 mit aufgesteckten Abschlußstopfen.
Die Faltjalousie gemäß der Erfindung besteht aus einer oberen Halteleiste 1 und einer unteren Halteleiste 2,
wobei die obere Halteleiste vorzugsweise in eine Deckenleiste 3 einklipsbar bzw. einsetzbar ist. Die obere
Halteleiste 1 kann auch direkt an der Zimmerdecke befestigt sein oder über Winkelprofile an einer senkrechten
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Wand angebracht werden. Die obere Halteleiste 1 weist eine etwa rechteckige Form auf, wobei an der unteren Kante
der Innenwand 6 mindestens eine Führungsschiene 4 vorgesehen ist. Es kann aber auch an der gegenüberliegenden
Seitenwand 6 der Halteleiste 1 eine zweite Führungsschiene 4 angeordnet sein, falls'.die Halteleiste linksseitig als
auch rechtsseitig eingesetzt werden soll. Die Montage der Halteleiste wird erleichtert, wenn beide Inaenwände der
Halteleiste mit Führungsschienen ausgerüstet sind. Die Führungsschiene 4 weist eine in Längsrichtung der Halteleiste
ausgerichtete öffnung 4a und einen Schlitz 5 auf, der im eingebauten Zustand der oberen Halteleiste nach
unten weist, während der Schlitz 51 in der Führungsschiene
4' der unteren Halteleiste 2 im eingebauten Zustand nach oben in Richtung der oberen Halteleiste 1 weist. Die
Führungsschienen 4, 4' sind jeweils an den inneren Seitenwänden 6 bzw. 6' der Halteleisten 1 bzw. 2 angeordnet,
wobei die Führungsschiene 4 an der Seitenwand 6 anliegt.
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Der Schlitz 5 der oberen Halteleiste 1 weist nach unten, und der Schlitz 51 der unteren Halteleiste 2 nach oben.
In die Pührungsschieneider oberen Halteleiste bzw. unteren
Halteleiste ist die Abschlußkante der Jalousiebahn 8 eingelegt. Die Abschlußkanten der Jalousiebahn enthalten insbesondere
Haltestäbe 9 aus Holz, Metall oder Kunststoff eingelegt. Der Querschnitt der Abschlußkante der Jalousiebahn 8 mit
dem eingelegten Haltestab 9 ist höchstens so groß wie der Querschnitt der Führungsschiene 4, 4'. Der Querschnitt
der öffnung der Führungsschiene beträgt vorzugsweise etwa 4 bis 10 mm, insbesondere 5 bis 8 mm.
Der Schlitz 5 in der Führungsschiene 4 ist so groß ausgebildet, daß mindestens eine Jalousiebahn einführbar ist.
15Er ist etwa 1 bis 10 mm, vorzugsweise 2 bis 5 mm breit. Der untere Teil der Führungsschiene 4 ist vorzugsweise so
weit vorgezogen, daß die die Führungsschiene 4 verlassende Jalousiebahn 8 über die untere Kante 7 des Schlitzes
geführt wird.
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Im oberen Bereich der Seitenwände 6 der oberen Halteleiste 1 sind nach innen gerichtete Ausnehmungen 10 vorgesehen.
j Die obere Halteleiste 1 wird nach oben durch eine Abschluß-
fläche 26 abgeschlossen, die mittig mit einem sich in \ 25 Längsrichtung der Halteleiste 1 erstreckenden Längsschlitz
27 ausgerüstet ist. Die obere horizontal angeordnete
! Abschlußfläche 26 ragt mit der Innenkante 12 des Längs-
> Schlitzes 27 nach innen und mit den Außenkanten 19 nach
' außen über den senkrechten Abschnitt der Seitenwand 6 der
s 30 Halteleiste 1 hinaus. Die Außenkanten 19 sind in die nach
; innen umgebogenen Halterippen 11 der Deckenleiste 3 ein-
klipsbar. Die Halterippen 11 sind leicht federnd ausgebildet. Im Inneren der oberen Halteleiste 1 ist ein Hohlraum
13 vorgesehen, in dem die Schnurzüge geführt werden. 35
In der unteren Halteleiste 2 ist eine Vertiefung bzw.
! Aussparung 15 vorgesehen, wobei diese vorzugsweise in der
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-ΙΟΙ Mitte der Halteleiste 2 angeordnet ist. Die untere Halteleiste
2 wird zur Jalousiebahn 8 durch die Abschlußfläche 14 abgeschlossen. Durch die Abschlußfläche 14
wird auch die Aussparung 15 zur Jalousiebahn hin abgeschlossen. In der Abschlußfläche 14 der unteren Halteleiste
2 sind mehrere Bohrungen bzw. öffnungen 16 für die Durchführung der Schnurzüge 17, 17a vorgesehen,
die mittels ei-nes Befestigungsmittels 18, zum Beispiel einer Scheibe oder durch einen Knoten am Durchrutschen
durch die öffnungen 16 gehindert werden. In die öffnungen sind vorzugsweise Nippel bzw. Schutzkappen 25 eingesetzt,
um die Schnurzüge vor zu hohem Verschleiß beim Durchführen durch die öffnungen in den Halteleisten zu
schützen. In der Bodenabschlußfläche 13a der oberen Halteleiste 1 sind ebenfalls öffnungen 20 vorgesehen,
durch die die von unten nach oben geführten Schnurzüge
hindurchgeführt werden. Es sind wenigstens so viele öffnungen 16, 20 vorgesehen, wie Schnurzüge vorhanden sind.
Die Schnurzüge 17, 17a werden im Inneren der Halteleiste 0 1 seitlich aus der Halteleiste herausgeführt. Die
Schnurzüge werden, wenn die Jalousie teilweise oder vollständig
hochgezogen ist, an einer nicht dargestellten Halterung befestigt.
Die Bodenabschlußfläche 13a der Ausnehmung 13 und die
Bodenabschlußfläche bzw. -platte 14 der Halteleisten bilden '. Verbindungsstege zwischen den Führungsschienen
4 bzw. 4' .
Die obere Halteleiste 1 kann mit zwei Führungsschienen 4 ausgerüstet sind, wenn beide Seitenwände 6 der Halteleiste'als
Frontseite einsetzbar sein sollen (vgl. Fig. 1 und 3). Die untere Halteleiste ist in der Fig. 3 beispielsweise
nur mit einer Führungsschiene 41 ausgerüstet.
Auch die obere Halteleiste kann nur eine Führungsschiene aufweisen.
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In der Fig. 5 ist eine erfindungsgemäß verwendete Faltjalousiebahn
dargestellt, bei der die obere bzw. untere Abschlußkante durch Umlegen der Jalousienstoffkante um
einen Stab 9 gebildet wird. Die Jalousiebahn 8 weist vorzugsweise pro Abschnitt zwei Reihen von senkrecht
übereinander angeordneten Löchern 21 für die Hindurchführung der Schnurzüge 17 auf.
Die Seitenabschnitte der oberen Halteleiste 1 und der unteren Halteleiste 2 sind vorzugsweise mit aufsteckbaren
Abschlußstopfen mit zwei stiftförmigen Vorsprüngen zum Einstecken in die Hohlräume der Halteleiste abgeschlossen
(siehe Fig. 1, 2, 6 und 7). Der Abschlußstopfen 22 der oberen Halteleiste 1 besteht aus einer Platte 22c mit
einem Hohlraum 22d, der mit einer in der unteren Abschlußkante der Platte 22c angeordneten Öffnung 22b in Verbindung
steht und zwei seitlich an die Platte angesetzte Haltestifte 22a, mit denen der Abschlußstopfen 22 in die
Seitenkante der Halteleiste 1 einsteckbar ist. Die seitlich aus dem Inneren der Halteleiste herausgeführten Schnurzüge
werden über den Hohlraum 22d und die öffnung 22b hindurchgeführt. Die Öffnung 22b ist z.B. rund oder oval
ausgebildet, damit die Schnurzüge 17, 17a - gebündelt werden. Die Seitenkanten der Halteleisten durch die
keine Schnurzüge nach außen geführt werden, sind durch einfache Abschlußstopfen 23 abgeschlossen, die nur aus
einer Platte 23b und mindestens einem Haltestift 23a bestehen und vorzugsweise keine Hohlräume und öffnungen aufweisen.
Die Abschlußstopfen 22, 23 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff.
Die Figur 6 zeigt die Jalousie im zusammengeschobenen Zustand. Die Halteleiste 2 ist mittels der Schnurzüge
17, 17a von der Halteleiste 1 nur durch die vollständig zusammengefaltete Jalousiestoffbahn 8 getrennt.
Die Schnurzüge werden seitlich aus dem Innenraum 13 der Halteleiste herausgeführt und in den Abschlußstopfen
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hineingeführt. Die Platte 22c ist relativ breit, da die Schnurzüge in ihr geführt werden. Die Platte 22c
steht etwas über die flacher ausgebildete Abschlußplatte 23b des Abschlußstopfens 23 in der unteren Halteleiste
2 über, so daß die Schnurzüge unbehindert an dem Abschlußstopfen 23 vorbeigeführt werden können.
Die Figur 7 zeigt die Seitenkante der Halteleiste 1 mit aufgestecktem Abschlußstopfen 22 im Längsschnitt. Es ist
deutlich erkennbar, wie die Schnurzüge 17,- 17a, 17b durch den Hohlraum 22d und die Öffnung 22b geführt werden=
Die Schnurzüge können auch durch quer durch die Platte 23c hindurchgeführte Bohrung nach außen geführt werden.
Aus optischen Gründen ist die Öffnung 22b vorzugsweise jedoch in der unteren Kante des Abschlußstopfens
angeordnet.
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Jalousie
Die Erfindung betrifft eine Jalousie mit einer oberen Halteleiste und einer unteren, auf und ab bewegbaren
Halteleiste und einem dazwischen angeordneten Jalousienmaterial, wobei die untere Halteleiste über einen Schnurzug
an die obere Halteleiste heranführbar ist und in den Halteleisten mindestens jeweils eine Führungsschiene
mit einem Schlitz vorgesehen ist, und wobei in die Schlitze der Führungsschienen die Endkanten der Jalousiebahn
eingeführt bzw. eingeklemmt sind.
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Claims (12)
1. Jalousie mit einer oberen Halteleiste und einer unteren auf und ab bewegbaren Halteleiste und einem
dazwischen angeordneten Jalousienmaterial, wobei die untere Halteleiste über einen Schnurzug an die obere
Halteleiste heranführbar ist und in den Halteleisten mindestens eine Führungsschiene mit einem sich in Längsrichtung
der Führungsschiene erstreckenden, durchgehenden Schlitz und eine Vertiefung für die Aufnahme von
Schnurzügen vorgesehen ist nach Patent (Patentanmeldung P 30 32 003.7), dadurch g e kennzeichnet,
daß die in die öffnungen (4a, 4a1) der Führungsschienen (4, 4') einführbare
FaItjalousie (8) aus einer durchgehenden Bahn besteht.
2. Jalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (4) der Halteleiste (1) an dem
der Jalousiebahn (8) zugewandten Ende der Innenwand (6) der Halteleiste (1) angeordnet ist.
3. Jalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (41) der Halteleiste (2) an dem der
Jalousiebahn (8) zugewandten Ende der Innenwand (61) der
Halteleiste (21) angeordnet ist.
4. Jalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (5) der Führungsschiene
(4) der oberen Halteleiste (1) und der Schlitz (51) der
Führungsschiene (41) der unteren Halteleiste (2) im eingebauten
Zustand aufeinander zuweisen.
5. Jalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußkante der gefalteten
Jalousiebahn einen Durchmesser aufweist, der in etwa
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dem Durchmesser der öffnungen (4a bzw. 4a') der Führungsschienen
(4, 4') entspricht.
6. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Halteleiste (1)
eine obere Abschlußfläche (26) mit einem sich in Längsrichtung der Halteleiste (1) erstreckenden Längsschlitz
(27) und eine untere, der Jalousiebahn. (8) zugewandte Bodenabschlußfläche oder -platte (13a) mit Durchbohrungen
(20) für die Durchführung der Schnurzüge aufweist.
7. Jalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteleiste (2) eine Abschlußfläche
oder -platte (14) mit Durchbohrungen (16) für die Durchführung der Schnurzüge aufweist.
8. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Halteleiste (1)
in den Seitenwänden (6) Ausnehmungen bzw. Ausbuchtungen
(10) mit über die Ausnehmung vorspringende Abschlußkanten
(19) aufweist, die in die vorspringenden Rippen
(11) der Deckenleiste (3) einklipsbar sind.
9. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Falten der Faltjalousiebahn
(8) mindestens zwei Schnurzüge (17, 17a) von der unteren Halteleiste (2) zur oberen Halteleiste
(1) hindurchgeführt sind.
10. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (5) der Führungsschiene
(4, 4') mindestens so breit ist wie die Jalousiebahn (8) .
11. Jalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltjalousiebahn etwa 50 bis
180 cm, insbesondere 60 bis 100 cm breit ist.
12. Jalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten der Halteleisten
(1, 2) durch aufsteckbare Abschlußstopfen (22, 23) abdeckbar sind·, wobei einer der Abschlußstopfen (22) der
oberen Halteleiste (1) mit einer Bohrung (22b) für die Hindurchführung der Schnurzüge (17, 17a) ausrüstbar ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818126293U DE8126293U1 (de) | 1981-09-10 | 1981-09-10 | Jalousie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818126293U DE8126293U1 (de) | 1981-09-10 | 1981-09-10 | Jalousie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8126293U1 true DE8126293U1 (de) | 1982-11-11 |
Family
ID=6731053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818126293U Expired DE8126293U1 (de) | 1981-09-10 | 1981-09-10 | Jalousie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8126293U1 (de) |
-
1981
- 1981-09-10 DE DE19818126293U patent/DE8126293U1/de not_active Expired
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