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DE812521C - Einrichtung zur Verankerung von Tuerbaendern o. dgl., insbesondere in der Holzverkleidung von Tuerstoecken - Google Patents

Einrichtung zur Verankerung von Tuerbaendern o. dgl., insbesondere in der Holzverkleidung von Tuerstoecken

Info

Publication number
DE812521C
DE812521C DEK97A DEK0000097A DE812521C DE 812521 C DE812521 C DE 812521C DE K97 A DEK97 A DE K97A DE K0000097 A DEK0000097 A DE K0000097A DE 812521 C DE812521 C DE 812521C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
anchoring
lining
support plate
cladding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK97A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Kowarzik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK97A priority Critical patent/DE812521C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812521C publication Critical patent/DE812521C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/12Hinges or pivots of special construction to allow easy detachment of the hinge from the wing or the frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verankerung von Türbändern o. dgl., insbesondere in der Holzverkleidung von Türstöcken Bisher wurde die Verankerung von Türbändern an hölzernen Türstöcken bzw. deren Holzverkleidung in der Regel so vorgenommen, daß das Türband mittels des entsprechend langen Bandlappens durch die Verkleidung hindurch in den Türstock selbst eingeschlagen (angeschlagen) wurde, was, abgesehen von der Schwierigkeit der Anbringungsarbeit, den Nachteil ergibt, daß hierbei sehr häufig Beschädigungen des Türstockes bzw. der Verkleidung und des Mauerwerkes auftreten.
  • Die Erfindung vermeidet nun diese ü'belstände, indem sie eine Verankerungseinrichtung schafft, deren wesentliches Kennzeichen darin besteht, daß das eigentliche Verankerungsorgan durch ein auf einer Tragplatte befestigtes, scheidenartigesMetallfutter gebildet ist, welches, in einer schlitzförmigen Ausnehmung der Holzverkleidung eingebettet, den Türbandlappen aufnimmt und mit diesem in üblicher Weise verstiftet wird, wobei durch die an der Rückseite der Verkleidung anliegende Tragplatte eine zuverlässig feste Halterung des Futters und damit des Türbandes gewährleistet ist. Außerdem erlaubt es die Verankerung gemäß der Erfindung, die Türbänder schon vorher, d. h. also in der Werkstätte an der Verkleidung anzuschlagen, so daß an der Baustelle selbst lediglich die Anbringung der fertig vorbereiteten Verkleidung erforderlich ist.
  • Dazu kommt noch, daß durch die gemäß der Erfindung ausgestaltete Türbandbefestigung der z. B. zur Vornahme von Reparaturen oder für das Umsetzen der Türbänder erforderliche Ausbau der letzteren sehr erleichtert ist und ohne Beschädigung des Türstockes, der Verkleidung und des Mauerwerkes vorgenommen werden kann.
  • Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf besonders zweckmäßige bauliche Ausgestaltungen des eigentlichen Verankerungsorgans, d. h. des Futters für das Türband. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. i in schaubildlicher Ansicht das Türband und das eigentliche Verankerungsorgan (Futter) in getrennter Lage, Abb. 2 das fertig angeschlagene Türband an Hand eines Längsschnittes durch die Verkleidung und Abb.3 einen Querschnitt nach der Linie III-111 in Abb. 2.
  • In Abb. i bezeichnet i das Türband mit dem Kegel 2 und dem zum Anschlagen des Bandes dienenden Bandlappen 3. Das eigentliche Verankerungsorgan besteht aus dem scheidenförmigen Metallfutter 4, welches auf einer länglichen, vorzugweise aus Flachstahl gebildeten Tragplatte 5 befestigt ist, die gegenüber dem Futter so angeordnet ist, daß sie oberhalb desselben ziemlich weit vorragt (Teil 5a), wobei mindestens in diesem Teil eine Bohrung 6 für den Durchtritt einer Befestigungsschraube vorgesehen ist. Das Futter 4 ,besteht im wesentlichen aus einer aus Blech gebogenen Hülse mit länglich rechteckigem Querschnitt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird diese Hülse durch zwei winklig abgebogene Blechstreifen 7, 8 gebildet, die zweckmäßig mit der Tragplatte 5 verbunden, vorzugsweise vernietet sind, und zwar z. B. durch an ihren Anschlußrändern vorgesehene kleine Befestigungslappen, die in üblicher Weise mit der Tragplatte verzinkt bzw. vernietet werden. Das Türband bzw. der in das Futter eingreifende Bandlappen 3 und die Wangen des Futters sind mit übereinstimmenden Bohrungen 9 bzw. io für den Durchtritt eines Verbindungsstiftes ausgestattet.
  • Wie die Abb. 2 und 3 erkennen lassen, wird das Verankerurgsorgan gemäß der Erfindung in der Weise angewendet, daß das Futter 4 in einer schlitzartigen Durchbrechung ii der Verkleidung 12 z. B. eines Türstockes 13 eingebettet wird, wobei die Tragplatte 5 an der Hinterseite der Verkleidung, vorzugsweise in einer entsprechenden Eintiefung derselben, zum Anlegen kommt. Dadurch ergibt sich eine sehr stabile Halterung des Futters, die noch dadurch begünstigt wird, daß, wie schon oben erwähnt, die Tragplatte oberhalb des Futters bei 5a ziemlich weit vorragt und so insbesondere gegen die durch das Gewicht der Tür gegebene Belastung günstig zur Wirkung kommt.
  • In das Futter 4 wird von der anderen Seite der Verkleidung her das Türband mit seinem Lappen 3 eingesteckt (angeschlagen) und mit dem Futter, wie Abb. 3 deutlich zeigt, unter Vermittlung eines oder mehrerer durch die Bohrungen 9 bzw. io tretender Stifte 14 verbunden.
  • Die Befestigung des Futters und des Türbandes in der vorbeschriebenen Weise kann bereits vor dem Aufbringen der Verkleidung auf den Türstock vorgenommen werden, was den Vorteil ergibt, daß die entsprechenden Arbeiten mit Werkzeugen bzw. Maschinen in der Werkstätte durchgeführt werden können. Die mit den angeschlagenen Türbändern versehene Verkleidung (Verkleidungsrahmen) wird dann auf eem Türstock befestigt, wobei einige der Befestigungsschrauben. z. B. die Szhraube 15 in Abb. 2, zugleich zur Fixierung der Futtertragplatte für die Türbänder herangezogen werden und zu diesem Zwecke durch die in den Tragplatten vorgesehenen Bohrungen 6 hindurchtreten.
  • Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung keinesfalls auf das beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Abgesehen von der baulichen Ausgestaltung des Verankerungsorgans selbst, die im Rahmen der Erfindung weitgehend abgeändert werden kann, wäre es auch möglich, die Verankerungseinrichtung gemäß der Erfindung bei Fenstern, Möbeltüren usw. anzuwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Verankerung von Türbändern in der Holzverkleidung von Türstöcken, dadurch gekennzeichnet, daß das eigentliche Verankerungsorgan durch ein auf einer Tragplatte (5) befestigtes, scheidenartiges Metallfutter (4) gebildet ist, welches, in einer schlitzförmigen Ausnehmung (i i) der Holzverkleidung (12) eingebettet, den Türbandlappen (3) aufnimmt und mit diesem in üblicher Weise verstiftet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungsfutter (4) durch eine aus Blech gebogene Hülse mit länglich rechteckigem Querschnitt gebildet ist, welche mit der Tragplatte (5) verbunden, vorzugsweise verzinkt oder vernietet ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (5) gegenüber dem auf ihr befestigten Verankerungsfutter (4) so angeordnet ist, daß sie oberhalb desselben ziemlich weit vorragt, wobei mindestens in dieser Plattenzone (5a) eine Bohrung (6) für den Durchtritt einer Befestigungsschraube (15) vorgesehen ist.
DEK97A 1949-10-14 1949-10-14 Einrichtung zur Verankerung von Tuerbaendern o. dgl., insbesondere in der Holzverkleidung von Tuerstoecken Expired DE812521C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK97A DE812521C (de) 1949-10-14 1949-10-14 Einrichtung zur Verankerung von Tuerbaendern o. dgl., insbesondere in der Holzverkleidung von Tuerstoecken

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DEK97A DE812521C (de) 1949-10-14 1949-10-14 Einrichtung zur Verankerung von Tuerbaendern o. dgl., insbesondere in der Holzverkleidung von Tuerstoecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE812521C true DE812521C (de) 1951-09-03

Family

ID=7208293

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK97A Expired DE812521C (de) 1949-10-14 1949-10-14 Einrichtung zur Verankerung von Tuerbaendern o. dgl., insbesondere in der Holzverkleidung von Tuerstoecken

Country Status (1)

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DE (1) DE812521C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3977043A (en) * 1973-05-17 1976-08-31 Ernst Zernig Furniture hinge
DE3109893A1 (de) * 1981-03-14 1982-09-23 Rudolf Dipl.-Wirtsch.-Ing. 3548 Arolsen Wilke Tuerlagerung
US6128807A (en) * 1997-11-22 2000-10-10 Samsung Electronics Co., Ltd. Refrigerator with a removable hinge pin

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3977043A (en) * 1973-05-17 1976-08-31 Ernst Zernig Furniture hinge
DE3109893A1 (de) * 1981-03-14 1982-09-23 Rudolf Dipl.-Wirtsch.-Ing. 3548 Arolsen Wilke Tuerlagerung
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