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DE812408C - Sirene zur Erzeugung gerichteter Schallwellen - Google Patents

Sirene zur Erzeugung gerichteter Schallwellen

Info

Publication number
DE812408C
DE812408C DEA178A DEA0000178A DE812408C DE 812408 C DE812408 C DE 812408C DE A178 A DEA178 A DE A178A DE A0000178 A DEA0000178 A DE A0000178A DE 812408 C DE812408 C DE 812408C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
siren
openings
movement
sound waves
transversely
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA178A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1606099U (de
Inventor
Willy Dr Kunze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Werke AG filed Critical Atlas Werke AG
Priority to DEA178A priority Critical patent/DE812408C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812408C publication Critical patent/DE812408C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K7/00Sirens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Sirene zur Erzeugung gerichteter Schallwellen Die Erfindung betrifft eine Sirene zur Erzeugung gerichteter Schallwellen. Es ist bekannt, solche Sirenen zur Erhöhung der Schalleistung mit mehreren Lochkränzen oder mit längeren Schlitzöffnungen zu versehen, die konphas geöffnet und geschlossen werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Phase der Bedeckung korrespondierender CSffnungen quer zur Richtung ihrer Relativbewegung wandert. Dadurch wird erreicht, daß die Hauptstrahlrichtung der Sirene beliebig aus der Normalrichtung zur Fläche der Sirenenöffnungen abweicht und daß die Schallstrahlung leicht von dem aus der Sirene austretenden Luftgleichstrom getrennt werden kann. Dies ist insbesondere bei der Ausscheidung von Schwebeteilchen aus Gasen von Bedeutung, wo der Luftgleichstrom aus der Sirene bei der Ausscheidung der Schwebeteilchen im Schallfeld störend wirken würde.
  • Ferner ist durch die Erfindung die Möglichkeit geschaffen. Form und Lage der Richtcharakteristik in weiten Grenzen zu beeinflussen und den jeweiligen Betriebsbedingungen anzupassen. Man kann sowohl eine bestimmte Richtcharakteristik fest vorgeben als auch die Einrichtung so ausbilden, daB die Richtcharakteristik von Hand oder selbsttätig verstellt wird. Die selbsttätige Veränderung der Strahlrichtung läßt sich besonders einfach dadurch erreichen, daß die Phasenverschiebung quer zur Bewegungsrichtung von öffnung zu öffnung sich gesetzmäßig verändert, derart, daß die abgestrahlte Frequenz quer zur Bewegung nach einem bestimmten Gesetz zu- oder abnimmt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine Sirene in schematischer Darstellung, Fig.2 einen Teil der beiden Lochkränze der Sirene in der Abwicklung, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 2.
  • Stator und Rotor der dargestellten Sirene sind mit zylindrischen Lochkränzen i bzw. 2 versehen, durch die die Luft in Pfeilrichtung 3 radial nach außen tritt. Die schlitzförmigen Öffnungen 4 des feststehenden Lochkranzes i laufen parallel zur Achse der Sirene, sie liegen also auf Mantellinien des zylindrischen Lochkranzes. Die ebenfalls schlitzförmigen Öffnungen 5 des rotierenden Lochkranzes 2 sind sämtlich unter einem bestimmten Winkel a gegen die Axialrichtung und damit gegen die korrespondierenden Schlitze 4 im Stator geneigt.
  • Die Schlitze 4 und 5 sind symmetrisch zur Mitte durch Stege 6 und 7 unterbrochen. Dadurch wird erreicht, daß der Öffnungsquerschnitt und mit ihm die Schallamplitude von der Mitte nach den beiden Enden der beiden Schlitze zu abnimmt. Auf solche Weise kann man die Nebenmaxima der Richtcharakteristik verringern. Dasselbe kann man auch durch Schlitze mit von der Mitte nach den Enden zu abnehmender Breite erreichen; ebenso lassen sich auch andere Formen der Richtcharakteristiken durch entsprechende Gestaltung und Anordnung der Öffnungen erzielen.
  • Die korrespondierenden Schlitzöffnungen 4 und 5 decken sich niemals über ihre gesamte Länge, sondern nur an ihrer Kreuzungsstelle 8, die für alle Schlitze, d. h. auf dem gesamtenUmfang der Sirene, jeweils an der gleichen Stelle quer zur Bewegungsrichtung liegt. Diese Bedeckungsstelle 8 ist der jeweilige Quellort des Schalles und wandert, wenn 9 die Drehrichtung des Rotors ist, bei jedesmaligem Vorbeibewegen eines Rotorschlitzes 5 vor einem Statorschlitz 4 einmal vom oberen zum unteren Schlitzende. Aus der Geschwindigkeit dieser Bewegung und der Schallgeschwindigkeit in der Luft oder dem sonstigen umgebenden Medium ergibt sich eine Schwenkung der Hauptstrahlrichtung i i aus der radialen Ebene in eine Kegelfläche um einen bestimmten Winkel ß und bei 9o° Drehung eine Abstrahlung in der Axialrichtung. Im dargestellten Beispiel ist zur Umwandlung der kegelförmigen Strahlung in eine Axialstrahlung ein kegelstumpfförmiger Reflektor io vorgesehen. Durch die Drehung der Strahlrichtung um den Winkel ß wird auch erreicht, daB der aus der Sirene austretende Gleichluftstrom 3 und die Schallrichtung i i nicht mehr zusammenfallen.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen und andere Ausführungen möglich. Insbesondere kann man die Einrichtung so ausbilden, daß die Strahlrichtung von Hand oder selbsttätig regelbar ist. Eine Drehung der Strahlrichtung kann man zunächst durch Veränderung der Drehzahl der Sirene herbeiführen, wobei dann gleichzeitig eine entsprechende Frequenzänderung auftritt. Man könnte auch den Einstellwinkel a der Schlitzöffnungen veränderbar machen. Eine ständige, blinkstrahlartige Bewegung kann ferner dadurch erreicht werden, daß die Frequenz von einem Rand des Sirenenkranzes zum anderen abnimmt, so daß also die Phasenverschiebung quer zur Relativbewegung der Sirenenöffnungen von Öffnung zu Öffnung sich ändert. Zu diesem Zweck werden mehrere Lochreihen verschiedener Lochzahl angeordnet. Die gleiche Wirkung würde man erzielen, wenn der Rotor in mehrere verschieden schnell umlaufende Lochkränze unterteilt oder wenn der Stator aus mehreren mit relativ geringer und unterschiedlicher Geschwindigkeit umlaufenden Teilen bestünde. Es ist vorteilhaft, wenn die einzelnen Lochreihen Schwingungen nahe benachbarter Frequenz abstrahlen. Die Schwenkgeschwindigkeit des Blinkstrahles ist von der Größe der Frequenzänderung abhängig.
  • Schließlich kann die Erfindung sinngemäß auch auf Sirenen anderer Bauart Anwendung finden, insbesondere könnten die Lochkränze statt auf einer zylindrischen Fläche auf einer Ebene liegen. Ordnet man sie auf einer Kegelfläche an, so kann man, wie ohne weiteres ersichtlich, leicht erreichen, daß der Luftstrom kegelförmig abgeblasen wird, während die Strahlrichtung radial oder axial liegt. Man kann auch den Luftaustritt gleichzeitig radial und axial vorsehen und die zugehörigen Schallwellen nach der Erfindung gleichrichten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sirene zur Erzeugung gerichteter Schallwellen mit mehreren Lochreihen oder längeren Schlitzöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Phase der Bedeckung korrespondierender Öffnungen quer zur Richtung ihrer Relativbewegung wandert.
  2. 2. Sirene nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die korrespondierenden Öffnungen (4, 5) auf quer zur Bewegungsrichtung gelegenen und gegeneinandergeneigten Linien verlaufen.
  3. 3. Sirene nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlrichtung durch Verstellung der gegenseitigen relativen Lage der Öffnungen veränderbar ist.
  4. 4. Sirene nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlrichtung selbsttätig veränderbar ist.
  5. 5. Sirene nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch unterschiedliche Folge der Öffnung und Schließung in nebeneinanderliegenden Lochreihen Schwingungen verschiedener, vorzugsweise nahe benachbarter Frequenz abgestrahlt werden.
  6. 6. Sirene nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Schlitzöffnungen, daß die Schallamplitude quer zur Bewegungsrichtung ungleich verteilt, insbesondere in der Mitte der Querausdehnung größer als an ihren Enden ist.
DEA178A 1949-11-01 1949-11-01 Sirene zur Erzeugung gerichteter Schallwellen Expired DE812408C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA178A DE812408C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Sirene zur Erzeugung gerichteter Schallwellen

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DEA178A DE812408C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Sirene zur Erzeugung gerichteter Schallwellen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE812408C true DE812408C (de) 1951-08-30

Family

ID=6919128

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA178A Expired DE812408C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Sirene zur Erzeugung gerichteter Schallwellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE812408C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2310811A1 (fr) * 1975-05-13 1976-12-10 Varlamov Vladimir Dispositif pour la creation des vibrations acoustiques dans le milieu liquide courant

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2310811A1 (fr) * 1975-05-13 1976-12-10 Varlamov Vladimir Dispositif pour la creation des vibrations acoustiques dans le milieu liquide courant

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