DE812156C - Hinterradnabe fuer Fahrraeder mit Kettenantrieb - Google Patents
Hinterradnabe fuer Fahrraeder mit KettenantriebInfo
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- DE812156C DE812156C DEK2779A DEK0002779A DE812156C DE 812156 C DE812156 C DE 812156C DE K2779 A DEK2779 A DE K2779A DE K0002779 A DEK0002779 A DE K0002779A DE 812156 C DE812156 C DE 812156C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K25/00—Axle suspensions
- B62K25/02—Axle suspensions for mounting axles rigidly on cycle frame or fork, e.g. adjustably
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)
Description
- Hinterradnabe für Fahrräder mit Kettenantrieb Der Ausbau des Hinterrades von Fahrrädern mit Kettenantrieb aus dem Fahrradrahmen zum Zwecke der Vornahme von Reparaturen an der Bereifung ist insofern unangenehm, als er ein Aus- und Einhängen der Kette, verbunden mit einer erheblichen Beschmutzung der Hände voraussetzt. Darüber hinaus ist beim Einbau des Rades wieder auf einwandfreie Spurung der beiden Räder des Fahrrades zu achten, eine Maßnahme, die von Laien in der Regel nicht in befriedigender Weise durchgeführt werden kann.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mit Kette angetriebene Hinterradnabe zu schaffen, die es ermöglicht, den Aus- und Einbau des Rades vorzunehmen, ohne daß das Kettenrad gleichzeitig mit ausgebaut werden muß. Das Kettenrad soll also unabhängig von der Nabe am Rahmen angebracht sein, so daß ein Aus- und Einhängen der Kette und ein Einstellen des Rades zum Zwecke der Spurung nicht zu erfolgen hat.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Achse der Hinterradnabe zwei getrennte, je zur gesonderten Befestigung an den beidseitigen Gabelenden ausgebildete Endstücke besitzt, die mit dem mittleren Achsteil durch einen eine axiale Durchbohrung durchsetzenden Steckbolzen zusammengehalten werden, das Kettenrad oder sonstige Antriebsrad auf dem einen Endstück gelagert ist und, von der Nabe getrennt, in lösbarem Eingriff mit dieser steht. Die einzelnen, Achsteile stehen nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung untereinander in zentrierendem, stirnseitigem Eingriff. Das Endstück der kettenradlosen Gabelseite kann an der der Nabe zugekehrten Seite als eine in Richtung der Nabe sich nach innen konisch verjüngende Scheibe ausgebildet sein. Der Steckbolzen kann sich mit seinem Kopf an der Stirnfläche des Endstückes der kettenradtosen Gabelseite abstützen und mit seinem Gewinde in das andere Endstück geschraubt sein.
- Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform ,einer. erfindungsgemäßen Fahrradhinterradnabe, und zwar: -Fig. i im Axialschnitt, Fig. 2 im Schnitt nach Linie A-B der Fig: i: Die bei üblichen Fahrradnaben durchgehende Achse besteht im vorliegenden Falle aus drei axial hintereinanderliegenden Teilen' 1, 2 und 3. Das Endstück i trägt eine Scheibe 4, die an der der Nabe 5 zugekehrten Seite, konisch, verjüngt, verläuft und eine Eindrehung besitzty die zur Paßsitzaufnahme einer Endscheibe 6 des Achsteils 2 bestimmt ist. Die Konizität der Scheibe 4 ist gewählt, um das unten zu beschreibende Einsetzen der Nabe zu erleichtern. Die Scheibe 4 dient andererseits an dem Ende 7 der Hinterradgabeln als Anlage. Der Teil i ist mit Außengewinde versehen. Eine Mutter 8 ist dazu bestimmt, das Gabelende 7 zwischen ihr und der Scheibe 4 festzuklemmen, derart, daß das Endstück i unabhängig von der übrigen Nabe für sich allein auf dem Gabelarm 7 befestigt ist, um auch bei Ausbau der Nabe dort zu verbleiben.
- In ähnlicher Weise ist das Endstück 3 mit einer äußeren Absetzung 9 ausgeführt, so daß auch dieses Endstück, unter Vermittlung einer Mutter io an dem anderen Gabelende i i für sich allein befestigt werden kann.
- Die gesamte Achse 1, 2, 3 ist durchbohrt. Die Durchbohrung läuft stirnseitig an dem Endstück i aus und ist im Bereiche des Endstücks 3 mit Schraubengewinde 12 versehen, das zur Aufnahme des Gewindes an.einem Ende. des Steckbolzens 13 bestimmt ist, der an seinem-gewindefreien Ende einen Flügel 14 besitzt. Dieser stützt sich gegen die Stirnseite des Endstücks i ab, so daß beim Einschrauben des Steckbolzens 13 die beiden Endteile i und 3 und damit die Gabelenden 7 und I1 zusammengezogen werden.
- Auf dem Endstück 3 ist in üblicher Weise die Gewindemuffe 15, die zur Aufnahme der Kettenräder 16 bestimmt ist, über Kugtln gelagert. Diese Gewindemuffe 15 mit Kettenrädern 16 ist gegenüber den übrigen Bestandteilen. der Nabe 5 getrennt. Sie besitzt lediglich Aussparungen 17, die zum Eingriff von Vorsprüngen 18 des Nabenteiles i9 bestimmt sind. Der Nabenteil z9 ist in bekannter Weise unter Vermittlung von Kugeln 2o-auf einem Konus des Achsmittelstückes 2 gelagert und trägt die übliche Freilaufeinrichtung 21, die durch Klemmung in der Antriebsrichtung mit der Nabe 5 kuppelt.
- Zum Zwecke des Ausbaus der Nabe 5,' an der in üblicher Weise die Speichen angreifen, wird zunächst der Steckbolzen 13 - durch Verdrehen des Flügels 14 losgeschraubt und herausgezögen. ' Ist dies geschehen, so wird die Nabe gelöst, und zwar durch leichtes Ausspreizen der beiden Gabelenden 7, und ri. Die Scheibe 6 tritt außer Eingriff mit der Scheibe 4 und die Vorsprünge 18 außer Eingriff mit den Aussparungen 17. Damit ist das gesamte Rad mit Nabe 5 gelöst. Die Endstücke i und 3 mit der Kupplungsmuffe 15 und den Kettenrädern 16 bleiben .auf. den Gabelenden 7 und i i. Ein Aushängen der Kette ist also nicht erforderlich. Das Wiedereinsetzen der Nabe wird erleichtert durch die konische Ausbildung der Scheibe 4, die beim Ansetzen der Nabe zwangsläufig ein Spreizen der Gabelenden 7 und i i herbeiführt. Ist die Nabe so eingesetzt, daß die Achsteile 1, 2, 3 axial liegen, so wird sie gedreht, bis die Vorsprünge und Aussparungen 17, 18 unter, dem Druck der federnden Gabelenden 7, 11 einspringen. Ist dies geschehen, wird der Steckbolzen 13 eingeschraubt, und der Einbau ist vollendet. Eine Spureinstellung des Rades ist nicht erforderlich, denn diese ist dieselbe, wie sie vorher war.
- Die erfindungsgemäße Nabe ist insbesondere dort von Vorteil, wo drei Kettenräder einer Kettenschalhmg vorgesehen sind, denn gerade das Vorhandensein einer derartigen Kettenschaltung erschwert den Ausbau für den Laien.
- Jede bereits in Gebrauch befindliche Fneilaufrücktrittnabe- kann mit den erfindungsgemäß ausgebildeteriTeilen ausgerüstet werden, so daß jeder Besitzer eines solchen Rades den Vorteil des leichten Ein- und Ausbauens hat.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hinterradnabe für Fahrräder mit Kettenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß deren Achse getrennte, je zur gesonderten Befestigung an den beidseitigen Gabelenden (7,11) ausgebildete Endstücke (1, 3) besitzt, die mit dem mittlerenAchsteil durch einen eine axiale Durchbohrung durchsetzenden Steckbolzen (13) zusammengehalten werden, das Kettenrad (16) auf dem einen Erndstück (3) gelagert ist und, von der Nabe (5) getrennt, in lösbarem Eingriff mit dieser steht.
- 2. Hinterradnabe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Achsteile (x bis 3) miteinander in stirnseitigem, zentrierendem Eingriff stehen.
- 3. Hinterradnabe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück (i) der kettenradlosen Gabelseite an der der Nabe (5) zugekehrten Seite als eine in Richtung der Nabe nach innen sich konisch verjüngende Scheibe (4) ausgebildet ist.
- 4. Hinterradnabe nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckbolzen (13) sich mit seinem Kopf an der Stirnfläche des Endstücks (i) der kettenradlosen Gabelseite abstützt und mit einem Gewinde in das andere Endstück geschraubt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK2779A DE812156C (de) | 1950-04-26 | 1950-04-26 | Hinterradnabe fuer Fahrraeder mit Kettenantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK2779A DE812156C (de) | 1950-04-26 | 1950-04-26 | Hinterradnabe fuer Fahrraeder mit Kettenantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE812156C true DE812156C (de) | 1951-08-27 |
Family
ID=7209586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK2779A Expired DE812156C (de) | 1950-04-26 | 1950-04-26 | Hinterradnabe fuer Fahrraeder mit Kettenantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE812156C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3701803A1 (de) * | 1987-01-22 | 1988-08-04 | Ulrich Bogen | Faltbares zweiraedriges fahrrad |
| US7578515B2 (en) | 2006-05-25 | 2009-08-25 | Harry Appleman | Sectional bicycle |
| US8556284B2 (en) | 2006-05-25 | 2013-10-15 | A-Enterprises, Inc. | Sectional bicycle |
-
1950
- 1950-04-26 DE DEK2779A patent/DE812156C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3701803A1 (de) * | 1987-01-22 | 1988-08-04 | Ulrich Bogen | Faltbares zweiraedriges fahrrad |
| US5125678A (en) * | 1987-01-22 | 1992-06-30 | Ulrich Bogen | Folding bicycle |
| US7578515B2 (en) | 2006-05-25 | 2009-08-25 | Harry Appleman | Sectional bicycle |
| US8556284B2 (en) | 2006-05-25 | 2013-10-15 | A-Enterprises, Inc. | Sectional bicycle |
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