DE8121192U1 - Vorrichtung zum Prüfen der Härte eines Werkstückes - Google Patents
Vorrichtung zum Prüfen der Härte eines WerkstückesInfo
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- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N3/00—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
- G01N3/40—Investigating hardness or rebound hardness
- G01N3/42—Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid
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Description
-3-
16. Juni 1981 By P 67P7
Georg Reicherter GmbH + Co. KG, Hindenburgstraße 35,
7300 Esslingen (Neckar)
"Vorrichtung zum Prüfen der Härte eines Werkstückes"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung der vorgenannten Art ist es üblich, die Last mittels eines Gewichtes auf den
Prüfkörper aufzubringen. Das Gewicht kann genau hergestellt und einfach ausgewechselt werden. Der Prüfkörper
muß jedoch wegen der vorhandenen Masse langsam belastet werden und meist ist auch noch eine Dämpfung
erforderlich. Beim Aufbringen des Gewichtes besteht die Gefahr, daß das Meßergebnis durch Schwingungen und
Erschütterungen verfälscht wird.
Erschütterungen verfälscht wird.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird für die Belastung eine vorgespannte Feder benutzt. Eine solche
Feder hat eine nur geringe Masse und ist daher unempfindlich gegen Schwingungen und Erschütterungen. Die
Herstellung einer solchen Feder und der Wechsel der
Prüflast ist jedoch aufwendig. Auch kann sich die
Konstante der Feder im Laufe der Zeit ändern.
Prüflast ist jedoch aufwendig. Auch kann sich die
Konstante der Feder im Laufe der Zeit ändern.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der eine Prüflast im
wesentlichen ohne Schwingungen und Erschütterungen einfach und genau aufbringbar ist, wobei sich eine
konstant eingestellte Prüflast im Laufe der Zeit nicht ändert und sie auch nach Belieben einfach zu ändern
ist. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 erfindungsgemäß gelöst.
Der federnde Übertragerhebel kann einfach und genau hergestellt werden. Er ist unempfindlich gegen Schwingungen
und Erschütterungen. Die Federkonstante des Übertragerhebels ändert sich nicht und ein Wechsel der
Prüflast ist einfach durchzuführen.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den übriger. Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung. In dieser ist
eine Vorrichung zum Prüfen der Härte eines Werkstückes als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung
schematisch dargestellt.
In einem ortsfesten Lager 1 ist ein mittels eines nicht dargestellten und nach Belieben in unterschiedlichen
Drehrichtungen betreibbaren Motors antreibbarer Exzenter 2 in Richtung des Pfeiles A und im Gegensinn
drehbar gelagert. Der Exzenter 2 hat eine gleichmäßige Steigung.
Mit dem Exzenter 2 wirkt eine Rolle 3 zusammen, die an dem Ende eines Armes 4 eines doppelarmigen Übertragerhebels
5 drehbar gelagert ist, dessen anderer Arm 6 einen Satz Dehnungsmeßstreifen 7 trägt. Mindestens der
von den Dehnungsmeßstreifen 7 umgebene Teil des Übertragerhebels 5 ist elastisch ausgebildet und die Dehnungsmeßstreifen
7 sind so angeordnet, daß im Zusammenwirken mit einem üblichen, nicht dargestellten
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16. Juni 1981 By P 6707
Meßgerät die Biegung des elastischen Teiles des Übertragerhebels 5 anzeigbar ist. Der Übertragerhebel 5 ist
an einem ortsfesten Lager 8 schwenkbar gelagert.
Am freien Ende des Armes 6 liegt ein Ende einer Gleitbüchse 9 an, die auf einem Prüfkörperhalter 10 axial
verschiebbar gelagert ist, der an seinem von der Gleitbüchse 9 abgewandten Ende einen Prüfkörper 11 trägt,
welcher für die Härtemessung eines Werkstückes 20 geeignet ist. Die Gleitbüchse 9 weist an ihrem vom
Prüfkörper 11 entfernten Ende eine Schulter 12 auf. Zwischen dieser Schulter 12 und einer im Bereich des
Prüfkörpers 11 angeordneten Schulter 13 ist eine Vorlastfeder 14 eingespannt, welche die beiden Schultern
12 und 13 voneinander und damit die Gleitbüchse 9 von dem Prüfkörperhalter 10 zu entfernen sucht.
Das an dem Arm 6 anliegende Ende der Gleitbüchse 9 ist keilförmig ausgebildet und ragt in eine keilförmige
Ausnehmung des Armes 6 hinein. Der Keilwinkel dieser Anordnung ist größer als der Keilwinkel des keilförmigen
Endes der Gleitbüchse 9.
Die Schulter 13 ist mit Spiel von einem ortsfesten Gehäuseteil 15 umgeben, das eine kegelförmige Ausnehmung
zur Aufnahme eines dem Prüfkörper 11 benachbarten kegelförmigen Teiles der Schulter 13 hat* der in Ruhelage
des Prüfkörperhalters 11 auf dem die kegelförmige Ausnehmung begrenzenden Wandteil aufsitzt. Der
Prüfkörper 11 ist von dem Gehäuseteil 15 mit Spiel umgeben.
Auf einem anderen, über dem Arm 6 des Übertragerhebels
5 angeordneten ortsfesten Gehäuseteil 16 ist ein Gehäuse 17 eines Meßgerätes 18 angebracht, dessen Meß-
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element 19 mit Spiel durch den Gehäuseteil 16 und durch
den Arm 6 hindurchragt, koaxial zu dem Prüfkörper 10 angeordnet ist und an dessen Stirnseite ansteht.
Ein Werkstück 20 ist auf einem nach Belieben heb- und senkbaren Spanntisch 21 befestigt.
In Ruhelage der Vorrichtung ragt der Prüfkörper 11 über den Gehäuseteil 15 vor, da der kegelige Teil der Schulter
13 am Gehäuse 19 ansteht. Zum Messen der Härte des Werkstückes 20 wird dieses an den Gehäuseteil 15 angestellt,
wodurch der Prüfkörper 11 entgegen der Wirkung der Vorlastfeder 14 verschoben wird und unter
gegebenenfalls einen Eindruck im Werkstück 20 erzeugenden Vorlast auf diesem aufsteht. Anschließend wird
der Exzenter 2 ausgehend von seiner Ruhelage langsam in Richtung des Pfeiles A angetrieben, wodurch eine sich
steigernde Last über den Übertragerhebel 8 und den Prüfkörperhalter 10 auf den Prüfkörper 11 übertragen
wird, der entsprechend der aufgebrachten Last und entsprechend der Härte des Werkstückes 20 in dieses
eindringt. Eine ruhende Last kann durch Anhalten des Exzenters 2 aufgebracht werden. Die Sindringtiefe des
Prüfkörpers wird mit Hilfe des Meßgerätes 18 abhängig von der mittels des Exzenters 2 aufgebrachten Last
laufend geraessen. Die Größe dieser Last wird laufend
von den Dehnungsmeßstreifen 1J gemessen, die einem
geeigneten, nicht dargestellten Meßgerät zugeordnet sind, das die Durchbiegung des elastischen Teiles des
Armes 6 abhängig von der durch den Exzenter 2 aufgebrachten Last laufend mißt. Das Meßgerät 18 und das dem
oder den Dehnungsmeßstreifen 7 zugeordnete Meßgerät können an einen Prozeßrechner angeschlossen werden,
welcher die während der Härteprüfung verlangten Meßwerte ermittelt. Auf den Prüfkörper 11 kann so lange
eine Last aufgebracht werden, bis eine vorgewählte
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Eindringtiefe dieses Prüfkörpers 11 im Werkstück 20 oder eine bestimmte Maximallast erreicht ist. In der
Zeichnungist die Vorrichtung während des Meßvorganges dargestellt. Der Übertragerhebel 5 wird durch Rückdrehen
des Exzenters 2 entgegen der Richtung des Pfeiles A entlastet.
Mit Hilfe der Vorrichtung ist es möglich, eine gleichförmig steigende Belastung auf den Prüfkörper 11 aufzubringen.
Die Eindringtiefe dieses Prüfkörpers in das Werkstück 20 wird durch die Relativbewegung zwischen
dem Prüfungkörperhalter 10 und dem ortsfesten mit dem Gehäuseteil 15 verbundenen Gehäuseteil 16 gemessen.
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16. Juni 1981 By
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Georg Reicherter GmbH + Co. KG, Hindenburgstraße 35, 7300 Esslingen (Neckar)
Eine Vorrichtung zum Prüfen der Härte eines Werkstückes mit einem an einem bewegbaren Prüfkörperhalter (10)
angebrachten Prüfkörper (11) hat eine Belastungseinrichtung (1, 2, 3) zum unterschiedlichen Belasten des
Prüfkörpers, ein Meßorgan (18) zum Messen der Eindringtiefe des Prüfkörpers in das Werkstück (20), ein Meßgerät
(7) zum Messen der jeweils abhängig von der Eindringtiefe auf dem Prüfkörper wirkenden Last und
einen heb- und senkbaren Spanntisch (21) zur Aufnahme des Werkstückes. Um eine Vorrichtung zu schaffen, mit
der eine Prüflast im wesentlichen ohne Schwingungen und Erschütterungen einfach und genau aufbringbar ist,
wobei sich eine konstant eingestellte Prüflast im Laufe der Zeit nicht ändert und sie auch nach Belieben einfach
zu ändern ist, ist zwischen der Belastungseinrichtung und dem Prüfkörperhalter ein federnder Übertragerhebel
(5) angeordnet, über den die von der Belastungseinrichtung zu erzeugende und vom Prüfkörper
auf das Werkstück aufzubringende Last übertragbar ist und an dem mindestens der Teil der Meßeinrichtung (7)
angebracht ist, der seine unter Last auftretende elastische Verformung mißt.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Prüfen der Härte eines Werkstückes mit einem an einem bewegbaren Prüfkörperhalter
(10) angebrachten Prüfkörper (11), mit einer
|_ Belastungseinrichtung (1, 2, 3) zum unterschied
lichen Belasten des Prüfkörpers, mit einem Meßorgan (18) zum Messen der Eindringtiefe des Prüfkörpers
in das Werkstück (20), mit einem Meßgerät
' (7) zum Messen der jeweils abhängig von der Ein
dringtiefe auf den Prüfkörper wirkenden Last und mit einem heb- und senkbaren Spanntisch (21) zur
Aufnahme des Werkstückes, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Belastungseinrichtung
und dem Prüfkörperhalter ein·federnder Übertragerhebel (5) angeordnet ist, über den die von
der Belastungseinrichtung zu erzeugende und vom Prüfkörper auf das Werkstück aufzubringende Last
übertragbar ist und an dem mindestens der Teil der Meßeinrichtung (7) angebracht ist, der seine unter
Last auftretende elastische Verformung mißt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß an dem federnden übertragerhebel
(5) mindestens ein Dehnungsmeßstreifen (7)
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angebracht ist, der Bestandteil der Meßeinrichtung ist.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge-
£ kennzeichnet, daß der federnde Übertragerhebel
(5) als Doppelhebel ausgebildet ist, der auf '; seinem dem Prüfkörper (11) zugewandten Arm den
Dehnungsmeßstreifen (7) trägt und auf dessen anderen Arm die Belastungseinrichtung (1, 2, 3)
wirkt.
j
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü-
f ehe, dadurch gekennzeichnet , daß der über-
f tragerhebel (5) mit einem antreibbaren Exzenter
f (2) als Bestandteil der Belastungseinrichtung (1,
I 2, 3) zusammenwirkt.
-3-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818121192 DE8121192U1 (de) | 1981-07-18 | 1981-07-18 | Vorrichtung zum Prüfen der Härte eines Werkstückes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818121192 DE8121192U1 (de) | 1981-07-18 | 1981-07-18 | Vorrichtung zum Prüfen der Härte eines Werkstückes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8121192U1 true DE8121192U1 (de) | 1985-08-22 |
Family
ID=6729573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818121192 Expired DE8121192U1 (de) | 1981-07-18 | 1981-07-18 | Vorrichtung zum Prüfen der Härte eines Werkstückes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8121192U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0432131A3 (en) * | 1989-12-07 | 1992-01-29 | Emco Maier Gesellschaft M.B.H. | Indentor hardness testing device |
-
1981
- 1981-07-18 DE DE19818121192 patent/DE8121192U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0432131A3 (en) * | 1989-12-07 | 1992-01-29 | Emco Maier Gesellschaft M.B.H. | Indentor hardness testing device |
| US5305633A (en) * | 1989-12-07 | 1994-04-26 | Emco Maier Gesellschaft Mbh | Hardness tester including a force gage for measuring the force exerted so as to control the drive unit |
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