DE812092C - Elektrische Entladungsroehre mit einem aus Graphit bestehenden Gitter - Google Patents
Elektrische Entladungsroehre mit einem aus Graphit bestehenden GitterInfo
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Description
- Elektrische Entladungsröhre mit einem aus Graphit bestehenden Gitter Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Entladungsröhre mit einem aus Einzelteilen zusammengebauten Gitter, dessen aktive Teile aus Graphit bestehen.
- Bei den bekannten, aus Einzelteilen zusammengebauten Graphitgittern bestehen diese Teile aus Ringen und langen Stäben.
- Der Nachteil der bekannten Bauarten ist der, daß ähnlich wie zur Herstellung großer Graphitgitter aus einem einzigen Stück, große homogene Graphitstücke erforderlich sind, die schwer zu beschaffen sind. Besteht das Gitter aus Graphitringen, so sind diese ungleicher Größe und die Bearbeitung ist umständlich und teuer.
- Die Erfindung schafft nun ein aus Graphit bestehendes, aus Einzelteilen zusammengebautes Gitter, das gegenüber den bekannten wesentliche Vorteile bietet.
- Bei einer elektrischen Entladungsröhre mit einem aus Einzelteilen zusammengebauten Graphitgitter bestehen die wirksamen Teile dieses Gitters aus höchstens zwei verschiedenen Arten einfach gestalteter Einzelteile, die gegebenenfalls unter Druck in der Gitterebene in ein Rahmenwerk verschlossen sind.
- Die Einzelteile greifen vorzugsweise mit Feder und Nut ineinander.
- Die einfachste Form für die Einzelteile ist diejenige kleiner Ringe. Besteht das Gitter aus nur drei Ringen, so können diese mit einer ringsum laufenden' Nut versehen und durch ein Band zusammengehalten werden. Besteht das Gitter aus sieben Ringen, so kann die vorstehend angegebene Verbindung durch Feder und Nut verwendet werden, indem der innere Ring mit einer Feder und die sechs herumliegenden mit je einer Nut versehen werden., Das Ganze kann dabei wieder durch ein Band oder ein keramisches Verschlußstück zusammengehalten werden, ähnlich wie im Falle dreier Ringe.
- Ein Gitter kann auch aus dreieckigen Graphitstücken hergestellt werden, die abwechselnd mit einer ringsum laufenden Nut oder mit einer entsprechenden Feder versehen sind. Das gleiche Verfahren kann bei 'einem aus viereckigen Graphitstücken bestehenden Gitter angewendet werden. In beiden Fällen werden die Gitteröffnungen von öffnungen in den Graphitstücken gebildet und es besteht das Gitter aus zwei verschiedenen Arten von Graphitteilen.
- Wird das Gitter aus Sechsecken gebildet, in denen je ein Loch vorgesehen ist; so haben die Seiten dieser Sechsecke abwechselnd eine Feder und eine Nut. Das Gleiche kann bei viereckigen Graphitstücken der Fall sein. In diesen Fällen besteht das Gitter nur aus einer einzigen Art von Graphitteilen.
- Bei den vorstehend erwähnten Gittern kann stets ein keramisches Verschlußstück verwendet werden, in das Federn und Nuten der Gittereinzelteile eingreifen können.
- An Stelle der ineinander. passenden Federn und Nuten können auch kleine Löcher in den Graphitstücken vorgesehen sein, die an den Berührungspunkten oder Berührungslinien der Stücke einander gegenüberliegen und in die Stifte eingreifen. Diese können aus Isoliermaterial bestehen und bei sorgfältiger Ausbildung auch aus Metall oder Graphit. Das aus Einzelteilen zusammengebaute Gitter kann von einer zylindrischen, die anderen Elektroden umgebenden Buchse getragen werden. Im Falle eines aus Graphitringen bestehenden Gitters können diese Ringe alle mit einer ringsum laufenden Nut versehen sein und zwischen die Ringe kleine dreieckige keramische oder Graphitplatten gelegt werden.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert: Fig. i und 2 zeigen eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht eines aus drei Ringen bestehenden Gitters, Fig. 3 zeigt ein aus sieben Ringen bestehendes Gitter, Fig. 4 ein aus Ringen und Platten bestehendes Gitter, Fig. 5 ein aus Dreiecken bestehendes Gitter, Fig. 6 ein aus zwei Arten von Vierecken bestehendes Gitter, Fig. 7 ein aus einer einzigen Art von Sechsecken bestehendes Gitter und in Fig. 8 ist ein aus einer einzigen Art von Vierecken bestehendes Gitter dargestellt.
- In Fig. i sind die Graphitringe mit i, die ringsum laufende Nut eines jeden Rings. mit -:2 und glas mittlere Loch mit 3 bezeichnet. Zwischen den drei Ringen verbleibt noch eine kleine Öffnung 4, welche für die Kühlung durch das in den Gasentladungsröhren vorhandene Gas vorteilhaft ist; 5 bezeichnet ein Metallband, das die drei Ringe zusammenhält.
- Fig.2 ist eine Seitenansicht des Gitters nach Fig.''i, über die größte Breite geführt.
- In Fig. 3 sind die den Fig. i und 2 entsprechenden Einzelteile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Der mittlere Rhig 6 ist mit einer ringsum laufenden Feder 7 versehen.
- In Fig. 4 besteht das Gitter aus sieben Ringen i mit Nut 2 und Loch 3, wie sie in Fig. i dargestellt sind.
- Zwischen je drei Ringen liegt eine dreieckige Platte .8 aus Graphit oder keramischem Material, gegebenenfalls mit eingezogenen Seiten zur besseren Anpassung an die Form der Ringe. Außerdem ist die Hälfte 9 eines Verschlußstückes aus keramischem Material mit kreisförmigem Umfang und sechseckiger Innenseite dargestellt.
- In Fig. 5 besteht das Gitter aus einer Anzahl von Dreiecken i i, die mit einer ringsum laufenden Feder 12 versehen sind, und aus einer Anzahl von Dreiecken 13, mit je einer ringsum laufenden Nut 14. Das mittlere Loch ist hier mit 15 bezeichnet.
- In Fig. 6 besteht das Gitter aus viereckigen Graphitstücken 16, die mit Federn 17 und aus Graphitstücken 18, die mit Nuten i9 versehen sind.
- In Fig.7 besteht das Gitter aus sechseckigen Graphitstücken 2o, deren Seiten abwechselnd Federn 21 und Nuten 22 haben. Das mittlere Loch ist mit 23 bezeichnet.
- In Fig.8 besteht das Gitter aus quadratischen Graphitstücken 24, deren Seiten abwechselnd Federn 25 und Nuten 26 haben. Das mittlere Loch ist mit 27 bezeichnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Entladungsröhre mit einem aus Einzelteilen zusammengebauten Graphitgitter, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Teile dieses Gitters aus höchstens zwei verschiedenen Arten untereinander gleicher Einzelteile einfacher Form bestehen, die gegebenenfalls unter Druck in der Gitterebene in ein Rahmenwerk verschlossen sind. 2: Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile unter Zuhilfenahme von Feder und Nut ineinander eingreifen. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter aus drei übereinstimmenden Ringen besteht, die vorzugsweise mit je einer ringsum laufenden Nut versehen sind und durch ein Band zusammengehalten werden. 4. Elektrische Entladungsröhre .nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter aus sieben Graphitringen besteht, von denen der mittlere mit einer ringsum laufenden Feder und die sechs um ihn herumliegenden Ringe mit je einer Nut versehen sind, wobei das Ganze durch ein Band zusammengehalten wird. 5. Elektrische Entladungsröhre nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB das Gitter aus mit ringsum laufenden Nuten versehenen Graphitringen besteht, zwischen denen in die Nuten passende dreieckige Platten, vorzugsweise aus Graphit oder keramischem :Material, angebracht sind. f. Elektrische Entladungsröhre nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB das Gitter aus mit einer oder mehreren Öffnungen versehenen, dreieckigen und quadratischen Graphitstücken besteht, die abwechselnd mit Nuten bzw. Federn versehen sind. 7. Elektrische Entladungsröhre nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, dafi das Gitter aus mit wenigstens einer Öffnung versehenen, sechseckigen oder quadratischen Graphitstücken besteht, deren Seiten abwechselnd mit je einer Feder bzw. einer Nut versehen sind. B. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB dieEinzclteile an ihren Berührungspunkten mit in Löcher passenden Füllstücken, z. B. Stiften, verse:l:n sind.
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