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DE812001C - Mauerwerk aus im Verband ohne Moertelbett versetzten Steinen - Google Patents

Mauerwerk aus im Verband ohne Moertelbett versetzten Steinen

Info

Publication number
DE812001C
DE812001C DEP5509A DEP0005509A DE812001C DE 812001 C DE812001 C DE 812001C DE P5509 A DEP5509 A DE P5509A DE P0005509 A DEP0005509 A DE P0005509A DE 812001 C DE812001 C DE 812001C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stone
stones
rib
masonry
formation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP5509A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Froitzheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP5509A priority Critical patent/DE812001C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812001C publication Critical patent/DE812001C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/42Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2002/0295Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements of which the width is equal to the wall thickness

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Retaining Walls (AREA)

Description

  • Mauerwerk aus im Verband ohne Mörtelbett versetzten Steinen Die Erfindung betrifft ein Mauerwerk aus im Verband ohiae iN'lörtell>ett versetzten Steinen.
  • Bei einem bekannten Mauerwerk dieser Art sind die Steine in aufeinanderfolgenden Lagen mittels an ihren Lagerflächen angeordneter, rippenartiger Ansätze und entsprechender Ausnehmungen miteinander verbunden, die in der Längsmittelebene der Steine angeordnet sind.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die rippenartigen Ansitze und die entsprechenden Ausnelnnungen durch aus einer Lagerfläche hervorragende Querstege von flolilsteinen und zwischen den Stegen liegende, auf Steinhöhe durchgehende Hohlräume gebildet sind, und das Mauerwerk entsprechencl den statischen Erfordernissen ein Stützensvstern erhält, das durch Ausbetonieren von übereinaiiderliegenden llohlräumen der entsprechenden Steine, gegebenenfalls nach Einlegen einer Bewehrung, gebildet ist. Durch die Verwendung der Hohlsteine mit den hervorragenden Querstegen wird in einfacher Weise erreicht, daß das Mauerwerk ohne Verwendung jeglichen Bindemittels errichtet werden kann und zudem die Möglichkeit besteht, daß an jeder gewünschten Stelle ein Stützensystem eingebaut werden kann. Zweckmäßig werden zur Herstellung eines Mauerwerks gemäß der Erfindung drei verschieden geformte Steine ver-,vendet, die jedoch alle auf Steinhöhe durchgehende Hohlräume und an einer oder beiden Lagerflächen rippenartige Ansätze besitzen. Von den drei verschiedenen Steinen dient einer als eigentlicher Mauerwerksfein. Er wird im Mauerwerk schichtweise um je eine halbe Steinbreite gegenüber den darunterliegenden Steinen versetzt. Hierdurch greifen die rippenartigen Ansätze der unteren Schicht in die Hohlräume der darüberliegenden und schaffen einen einwandfreien Verband.
  • Der zweite Stein findet im Verband mit dem obigen, eigentlichen Mauerstein an Gebäudeecken oder innerhalb der Mauerflucht an beliebiger Stelle Verwendung. Infolge eines an einem Ende auf Steinhöhe durchgehenden Hohlraums wird er zur Bildung einer bleibenden Schalung für später einzubringende Betonstützen senkrecht übereinander verlegt.
  • Der dritte Stein dient zur Herstellung von Mauerenden sowie Fenster und Türanschlägen. Durch auf beiden Lagerflächen angeordnete rippenartige Ansätze ist nach oben und unten ein Mauerverband ohne ein Versetzen des Steines um eine halbe Steinbreite zu erreichen.
  • In der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, zeigt Abb. i ein Mauerwerk gemäß der Erfindung, zum Teil im lotrechten Schnitt, Abb. 2 einen waagerechten Schnitt durch die erste Schicht des Mauerwerks, Abb. 3 einen waagerechten Schnitt durch die zweite Schicht des Mauerwerks, Abb.4 den Stein i in Längs-, Querschnitt und Draufsicht, Abb. 5 den Stein 2 in Längs-, Querschnitt und Draufsicht, Abb.6 den Stein 3 in Längs-, Querschnitt und Draufsicht.
  • Aus Abb. i ist das Eingreifen der rippenartigen Ansätze der unteren Schichten in die jeweils Barüberliegenden sowie die um eine halbe Steinbreite versetzte Anordnung des eigentlichen Mauersteines (Stein i) ersichtlich. Ferner sind die zur Bildung von Eck- und Mittelstützen direkt übereinanderliegenden Steine im Schnitt dargestellt.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen insbesondere die wechselseitige Verlegung der Steine 2 für die Eck- und Mittelstützen zur Herstellung eines guten Verbandes.
  • Am Mauerende ist die eine Seitenwange des beidseitig mit rippenartigen Ansätzen versehenen Steines 3 zur Bildung eines Maueranschlags abgeschlagen.
  • Abb. ,4 zeigt den Stein i, der zur Errichtung von durchgehendem Mauerwerk bei Außen- und tragenden Innenwänden dient. Er besteht aus zwei Seitenwangen c von je 6 cm Stärke, die durch drei Stege b von je 8 bis 13 cm Ausmaß im Querschnitt miteinander verbunden sind. Die Stege ragen in Form von Rippen 4 bis zu 6 cm nach oben über die Seitenwangen c hinaus. Zwischen den Stegen verbleiben zwei Hohlräume von je 9 bis 13 cm Ausdehnung und an den Steinenden je ein halber Hohlraum von 4,5 bis 13 cm Größe.
  • Abb. 5 zeigt den Stein 2. Dieser hat zwei Seitenwangen cl, zwei Stege b1 und b2, von denen nur einer, und zwar b2 eine Rippe besitzt. Der Stein enthält ferner einseitig einen Hohlraum von 13/13 cm im Querschnitt.
  • Der Stein 3 auf Abb. 6 findet, wie schon erwähnt, bei Mauerenden, Fenster- und Türanschlägen Verbendung, und zwar als halber Stein. Die Rippen der beiden Stege und die Hohlräume sind so angeordnet, daß ein Verband nach oben und unten mit dem Stein i erreicht wird, ohne daß ein Versetzen um eine halbe Steinbreite erforderlich ist. Die seitlichen Verstärkungen a1 der beiden Stege b3 liegen in der Flucht der darunterliegenden Rippen a und der Barüberliegenden Stege b von Stein i und schließen den sonst dazwischen verbleibenden Hohlraum.
  • Mit dem Mauerwerk nach der Erfindung werden die bekannten Vorteile von Hohlsteinen durch die sich ergebenden kleinen Hohlräume zwischen der Oberkante der Rippe des unteren und der Unterkante des Steges des oberen Steines erreicht. Die Isolierfähigkeit des Mauer-,verks läßt sich noch erheblich steigern, wenn die SeitenNvangen als tragende Elemente aus Schwerbeton, dagegen die Stege aus Leichtbeton hergestellt werden, wodurch zwischen den Wangen eine durchgehende Isolierschicht, bestehend aus den Hohlräumen und den Stegen, geschaffen wird.

Claims (4)

  1. PATFNTANSf'itl. CHE: i. Mauerwerk aus im Verband ohne Mörtelbett versetzten Steinen, die in aufeinanderfolgenden Lagen mittels an ihren Lagerflächen angeordneter rippenartiger Ansätze und entsprechender Ausnehmungen ineinandergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die rippenartigen Ansätze und die entsprechenden Ausnehmungen durch aus einer Lagerfläche hervorragende Querstege von Hohlsteinen und zwischen den Stegen liegende, auf Steinhöhe durchgehende Hohlräume gebildet sind und das \lauerwerk entsprechend den statischen Erfordernissen ein Stützensystem enthält, das durch Ausbetonieren von übereinanderliegenden Hohlräumen der entsprechenden Steine gegebenenfalls nach Einlegen einer Bewehrung gebildet ist.
  2. 2. Großformatiger Formstein für ein Mauerwerk nach Anspruch i zur Bildung der zwischen den Stützen liegenden Mauerteile, dadurch gekennzeichnet, daß er als Hohlkörper mit auf Steinhöhe durchgehenden Hohlräumen zwischen lotrechten Querstegen (b) von einem ihrer Stärke entsprechenden Abstand ausgebildet ist und seine Querstege (b) zur Bildung der rippenartigen Ansätze (a) nach oben über die Längswangen (c) des Steines überstehen, die ihrerseits über die beiden äußeren Querstege (b) seitlich vorstehen.
  3. 3. Großformatiger Formstein für ein Mauerwerk nach Anspruch i zur Bildung von Eck-oder Wandstützen, dadurch gekennzeichnet, daß er als Hohlkörper mit auf Steinhöhe durchgehenden Hohlräumen zwischen lotrechten Ouerstegen (b1, b.) ausgebildet ist, von denen ein außenliegender Steg (b.) zur Bildung eines rippenartigen Ansatzes (a) nach oben über die Längswangen (cl) des Steines übersteht, die ihrerseits über diesen Quersteg (b2) seitlich vorstehen. .
  4. 4. Großformatiger Formstein für ein Mauerwerk nach :1nsl)ruch r zur Bildung von Mauerenden, Tür- und Fensteranschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß er als Hohlkörper mit einem auf Steinhöhe durchgehenden mittleren Hohlraum zwischen zwei lotrechten Querstegen (b3) ausgebildet ist, die nach oben über die Seitemvangen (c2) des Steines überstehen und die je auf ihrer der Stoßfläche des Steines zugekehrten Seite mit einer Verstärkungsrippe (ab) versehen sind, die oben mit der oberen Lagerfläche des Steines abschließt und deren Unterkante oberhalb der unteren Lagerfläche des. Steines liegt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 473 9d2.
DEP5509A 1948-10-02 1948-10-02 Mauerwerk aus im Verband ohne Moertelbett versetzten Steinen Expired DE812001C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP5509A DE812001C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Mauerwerk aus im Verband ohne Moertelbett versetzten Steinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP5509A DE812001C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Mauerwerk aus im Verband ohne Moertelbett versetzten Steinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE812001C true DE812001C (de) 1951-08-27

Family

ID=7360052

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP5509A Expired DE812001C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Mauerwerk aus im Verband ohne Moertelbett versetzten Steinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE812001C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE473942C (de) * 1929-03-15 Edmond Joseph Frewen Hohlsteinwand aus mit Nut und Feder ineinandergreifenden Formsteinen und lediglich in der Nut vorgesehenem Bindemittel

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE473942C (de) * 1929-03-15 Edmond Joseph Frewen Hohlsteinwand aus mit Nut und Feder ineinandergreifenden Formsteinen und lediglich in der Nut vorgesehenem Bindemittel

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