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DE811376C - In eine Liegestatt umzuwandelnde ausziehbare Polsterbank - Google Patents

In eine Liegestatt umzuwandelnde ausziehbare Polsterbank

Info

Publication number
DE811376C
DE811376C DE1949P0042854 DEP0042854D DE811376C DE 811376 C DE811376 C DE 811376C DE 1949P0042854 DE1949P0042854 DE 1949P0042854 DE P0042854 D DEP0042854 D DE P0042854D DE 811376 C DE811376 C DE 811376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame part
box
folded
bench according
upholstered bench
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949P0042854
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Bayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Norddeutsche Moebelfabrik J A
Original Assignee
Norddeutsche Moebelfabrik J A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Norddeutsche Moebelfabrik J A filed Critical Norddeutsche Moebelfabrik J A
Priority to DE1949P0042854 priority Critical patent/DE811376C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE811376C publication Critical patent/DE811376C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/165Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with forward tiltable back-rest, e.g. back cushion
    • A47C17/1655Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with forward tiltable back-rest, e.g. back cushion forming top surface of the bed with non-rotatable seat cushion

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

  • In eine Liegestatt umzuwandelnde ausziehbare Polsterbank Die durch die allgemeine Wohnungsnot hervorgerufene starke Wohnraumbeschränkung macht es heute in vielen Fällen notwendig, sich an Stelle der früher üblichen Mehrzimmerwohnungen mit der Einrichtung von Einzimmerhaushalten zu begnügen, in denen die normalerweise verschiedenen Sonderzwecken dienenden Zimmerarten, wie beispielsweise Wohnzimmer, Speisezimmer, Schlafzimmer, in einem einzigen Raum vereinigt sind. Eine derartige Zusammenfassung führt zwangsläufig dazu, Mittel und Wege zu finden, um unter Ausnutzung aller gegebenen Möglichkeiten in materieller wie in räumlicher Hinsicht eine sachlich zweckmäßige, dabei aber doch weitgehend den an ein gemütliches Heim zu stellenden Anforderungen entsprechende Wohnraumgestaltung zu schaffen.
  • Die Erfüllung dieser Forderung bedingt nicht nur eine wohlerwogene Auswahl der in dem oftmals einzigen Raum zur Aufstellung gelangenden Einrichtungsgegenstände, sondern darüber hinaus auch deren Formgebung und Ausbildung in einer solchen Weise, daß mindestens ein Teil dieser Möbelstücke je nach Bedarf für verschiedene Verwendungszwecke benutzt oder aber bei Nichtgebrauch ganz oder teilweise in eine raumsparende Stellung gebracht werden kann. An die Stelle der verschiedenartigen Möbelstücke für je einen bestimmten. Zweck ist heute das sogenannte Mehrzweckmöbel getreten, das in der neuzeitlichen Innenarchitektur vorherrschend geworden ist.
  • Zu den Einrichtungsgegenständen, die in jedem Haushalt benötigt werden und daher selbst in der kleinsten Einzimmerwohnung vorhanden sind, zählen die Betten. Ihr Nachteil in raumtechnischer Hinsicht besteht indessen darin, daß sie einerseits insbesondere in Form des Doppelbetts, den meisten Platz beanspruchen, andererseits aber gerade während der allgemeinen Benutzung des Raumes am Tage sich sehr störend bemerkbar machen, da sie während dieser Zeit praktisch überhaupt nicht benötigt werden. In Erkenntnis dieses Mißstandes sind bereits Möbelstücke entwickelt worden, die bei Tage als Sitzmöbel dienen, während sie für die Nacht in eine bettartige Liegestatt umgestaltet werden können. Ein solches verwandelbares Sitz- und Liegemöbel ist demnach zu jeder Tages- und Nachtzeit vollwertig benutzbar und steht somit nie hinderlich im Wege. Es besitzt zugleich den Vorteil, daß es als Sitzmöbel teilweise zusammengeschoben oder zusammengeklappt werden kann und infolgedessen weniger Raum einnimmt als in seiner Eigenschaft als Liegestatt, was gerade am Tage zur Gewährleistung einer größeren Bewegungsfreiheit der Bewohner innerhalb des Zimmers von erheblicher Bedeutung ist.
  • So ist es bereits vielfach bekannt, eine Polsterbank durch Ausziehen eines Rahmenteiles und Umklappen eines zweiten, sonst als Rückenlehne dienenden Rahmens in eine Liegestatt für eine oder zwei Personen umzuwandeln. Die gebräuchlichen Konstruktionen dieser Art weisen indessen den Nachteil auf, daß vor dem Herunterklappen der Rückenlehne die Polsterbank von der Wand abgerückt werden muß, was außerordentlich lästig und unbequem ist. Ein weiterer Mangel besteht in der Unterbringung des Bettzeuges, das in der Regel in einem besonderen Bettkasten verstaut wird, der unterhalb der Rahmenteile ausziehbar angebracht ist. Dabei ergibt sich leicht der Übelstand, daß der Bettkasten beim Herausziehen oder Hineinschieben sich eckt, wodurch das Umwandeln des Möbelstücks aus einer Polsterbank in eine Liegestatt und umgekehrt vielfach stark beeinträchtigt wird.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Mängel und Unzulänglichkeiten der bekannten verwandelbaren Polsterbänke dadurch in einfacher und zuverlässiger Weise behoben und ein nach jeder Richtung hin einwandfreies und vollwertiges Mehrzweckmöbel geschaffen, daß der in an sich bekannter Weise umklappbare Rahmenteil im vorderen Bereich eines als Rückwand der Polsterbank dienenden kastenartigen Umbaues drehbar gelagert und mit zur Aufnahme des Bettzeuges in dem dahinter verbleibenden Raum bestimmten Platten versehen ist, die ihrerseits in der heruntergeklappten Lage des Rahmenteiles die vordere Abschlußwand des Kastens bilden. Die Anordnung wird dabei zweckmäßig derart getroffen, daß das umklappbare Rahmenteil an der in der hochgeklappten Stellung unten befindlichen Seite mit einer im wesentlichen unter einem rechten Winkel zu dem Rahmenteil angeordneten Platte fest ver-Bunden ist, an deren in Richtung nach dem Kasteninnenraum gelegenen Ende eine zweite Platte angelenkt ist. Die Breite dieser Gelenkplatte ist so gewählt, daß deren freier Längsrand sich in der hochgeklappten Stellung des umklappbaren Rahmenteiles schräg gegen die Rückwand des kastenartigen Umbaues anlegt.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß beim Umwandeln der Polsterbank in eine Liegestatt, abgesehen von der Einfachheit dieses Umwandlungsvorganges als solchem, lediglich durch Herunterklappen des die Rückenlehne bildenden Rahmenteiles zugleich auch das in dem kastenartigen Umbau untergebrachte, von den beiden am umklappbaren Rahmenteil befestigten Platten gehaltene Bettzeug selbsttätig und ohne jegliche zusätzliche Maßnahmen oder Handgriffe zum entsprechenden Gebrauch zur Verfügung gestellt wird. Die bei Vorhandensein eines besonderen Schubkastens o. dgl. unvermeidliche Klemmgefahr während des Herausziehens oder Hineinschiebens entfällt also völlig. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß durch die Lagerung des die Rückenlehne bildenden Rahmenteiles in dem kastenartigen Umbau jegliches Abrücken der Polsterbank von der Wand erspart wird. Es kann somit, ohne daß ein ungenutzter Raum beansprucht wird, die Polsterbank mühelos in eine Liegestatt umgewandelt werden, ebenso wie sich auch die Rückverwandlung ohne jede Schwierigkeit durchführen läßt.
  • Die Ausgestaltung im einzelnen erfolgt vorteilhaft in der Weise, daß die beiden zum Halten des Bettzeuges bestimmten Platten durch ein einseitig wirkendes Scharnier miteinander verbunden sind, das eine über die gestreckte Lage hinausgehende Winkelstellung der Platten verhindert, so daß das Bettzeug sowohl während des Herunterklappens der Rückenlehne als auch bei deren Hochklappen stets zuverlässig mitgenommen wird und nicht in den Kasten fallen kann. Dieses Scharmier ermöglicht es gleichzeitig, daß sich der freie Rand der Gelenkplatte in der heruntergeklappten Lage des umklappbaren Rahmenteiles gegen einen Anschlag am kastenartigen Umbau anzulegen vermag. Dadurch bilden die beiden Platten in ihrer Gesamtheit bei der Verwendung des Möbelstücks als Liegestatt die vordere, in sich völlig starre Abschlußwand des Kastens, wodurch dessen Innenraum nach außen gänzlich abgedeckt ist. Der Anschlag für die Gelenkplatte wird dabei vorzugsweise in einer solchen Lage angebracht, daß er zugleich auch als Anschlag für das umklappbare Rahmenteil in dessen hochgeklappter Stellung als Rückenlehne zu dienen geeignet ist.
  • Der Aufbau der Poisterbank kann durch ergänzende sinnvolle Maßnahmen noch weiter vereinfacht werden. So stützt sich die Polsterauflage der Rückenlehne vorteilhaft auf einer nach vorn gerichteten Verlängerung der fest mit dem umklappbaren Rahmenteil verbundenen Platte ab, wodurch sich besondere Haltemaßnahmen für die Polsterauflage erübrigen. Ebenso dienen zweckmäßig die Laufleisten für das ausziehbare Rahmenteil zugleich als Auflage für das umklappbare Rahmenteil in dessen heruntergeklappter Lage. Die Endstellung des ausziehbaren Rahmenteiles, die durch den Raumbedarf des umklappbaren Rahmenteiles bedingt ist, wird dabei durch Anschläge o. dgl. festgelegt, die beim Verwandeln der Polsterbank in die Liegestatt dafür sorgen, daß die beiden Rahmenteile genau nebeneinander zu liegen kommen.
  • Eine besonders zweckmäßige Maßnahme besteht weiterhin darin, die beiden Rahmenteile gegebenenfalls durch gelenkig an ihnen befestigte starre Verbindungsglieder derart miteinander zu kuppeln, daß beim Herunterklappen des die Rückenlehne bildenden Teiles zugleich auch zwangsläufig das ausziehbare Teil nach vorn geschoben wird. Auf diese Weise wird beim Umwandeln der Polsterbank in eine Liegestatt ein Handgriff erspart und der Umwandlungsvorgang gewissermaßen in einem Zug bewerkstelligt. Die Anbringung von Anschlägen oder ähnlichen, die vordere Endstellung des ausziehbaren Rahmenteiles begrenzenden Mitteln ist in diesem Fall nicht erforderlich, da durch die Kupplung der beiden Rahmenteile das ausziehbare Teil von selbst in die richtige Lage gelangt und in dieser festgehalten wird. Beim Hochklappen des hinteren Rahmenteiles wird das ausziehbare Teil umgekehrt wieder in gleicher Weise zwangläufig nach hinten gezogen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform im Schema, und zwar zeigt Abb. 1 einen Schnitt durch eine ausziehbare Polsterbank in deren Zustand als Sitzmöbel, Abb. 2 den gleichen Schnitt durch die Polsterbank bei deren Verwendung als Liegestatt, und Abb.3 ein Schaubild der Polsterbank entsprechend Abb. i.
  • Die Polsterbank weist in ihrem rückwärtigen Bereich einen kastenartigen Umbau i auf, der aus den beiden Seitenwänden 2 und 3, der Rückwand 4 sowie der oberen, als Bücherbord o. dgl. benutzbaren sowie zum Aufstellen von Ziergegenständen oder des Rundfunkempfängers geeigneten Abdeckplatte 5 gebildet ist. Die Seitenwände, die nach vorn verlängert und dort durch eine starre Leiste 6 miteinander verbunden sind, tragen die Laufleisten 7, auf denen das ausziehbare Rahmenteil 8 gleitet. Das umklappbare Rahmenteil 9 ist um Zapfen io drehbar, die ebenfalls an den Seitenwänden 2 und 3 des Kastens i angeordnet sind. Die Schräglinie des Rahmenteiles 9, der als Rückenlehne dient, wird durch den Anschlag i i begrenzt.
  • Die Rahmenteile 8 und 9 sind durch Verbindungsstangen 23 miteinander gekuppelt, die an den beiden Schmalseiten der Rahmen in Gelenken 24 angreifen und so angebracht sind, daß sie nach außen völlig unsichtbar bleiben. Anordnung und Abmessung der Stangen 23 sind dabei derart gewählt, daß das Rahmenteil 8 beim Umklappen des Rahmenteiles 9 so weit nach vorn geschoben wird, daß es in der heruntergeklappten Lage des Teiles 9 unmittelbar neben dieses zu liegen kommt.
  • An der unteren Seite 12 des umklappbaren Rahmenteiles 9 ist unter einem rechten Winkel eine Platte 13 befestigt, deren in Richtung nach dem Kasteninnenraum 14 gelegenes Ende ein Scharnier 15 trägt, an welchem eine zweite Platte 16 angelenkt ist. Die Breite dieser Platte 16 ist derart bemessen, daß sich deren freier Längsrand 17 schräg gegen die Rückwand 4 des Kastens i anlegt, so daß das während der Verwendung des Möbelstücks als Polsterbank nicht benötigte Bettzeug von den Platten 13 und 16 gehalten und so bequem im Kasteninnenraum 14 verstaut werden kann. Die Platte 13 ist außerdem so weit nachvorn verlängert, daß sich auf der Leiste 18 die Polsterauflagen i9 abstützen können.
  • Die Umwandlung der Polsterbank in eine zweischläfrige Liegestatt wird auf folgende Weise bewerkstelligt: Zunächst nimmt man die losen Rückenpolster i9 von dem als Rückenlehne dienenden Rahmenteil 9 ab und legt sie einstweilen auf die Sitzpolster 20. Alsdann wird das Rahmenteil 9 heruntergeklappt und dabei mittels Stangen 23 zugleich auch das Rahmenteil 8 nach vorn geschoben. Das Rahmenteil 9 legt sich in seiner waagerechten Stellung auf den durch das Verschieben des Rahmenteiles 8 frei gewordenen Bereich der Laufleisten 7 auf, und zwar unmittelbar hinter das Rahmenteil B.
  • Beim Umklappen des Rahmenteiles 9 wird gleichzeitig das durch die Platten 13 und 16 gehaltene Bettzeug zwangläufig und selbsttätig aus dem Kasten i heraus nach vorn befördert, so daß nunmehr, nachdem auch die Polsterauflagen 19 auf ihren Platz auf das Rahmenteil 9 gelegt worden sind, das Bett in üblicher Weise hergerichtet werden kann. Die beiden Platten 13 und 16 bilden jetzt die vordere Abschlußwand des Kastens 1, wobei sich der freie Längsrand 17 der Platte 16 von innen gegen den Anschlag i i anlegt. Infolge des nur einseitig wirkenden Scharnieres 15 wird gleichzeitig verhindert, daß die Platte 16 etwa nach ,innen umklappt.
  • Umgekehrt kann die in ebenso einfacher wie müheloser Weise und gleichfalls ohne lästiges Abrücken des Möbelstücks von der Wand das Doppelbett wieder in eine Polsterbank verwandelt werden. Das Bettzeug wird dabei, nach Entfernen der Polsterauflagen i9, auf das umklappbare Rahmenteil 9 gelegt, so daß es, sobald dieser Rahmen in die hochgeklappte Stellung gelangt, wiederum von selbst in den Kasteninnenraum 14 geräumt wird, wo es auf den beiden Platten 13 und 16 aufruht. Da der Kasten nach der Außenluft zu keineswegs hermetisch abgeschlossen ist, liegt das Bettzeug während des Tages luftig verstaut, ohne daß irgendwelche Teile eingeklemmt werden.
  • Beim Hochklappen des Rahmenteiles 9 ist zugleich auch das Rahmentei18 mittels der Stangen 23 nach hinten gezogen worden, so daß nach Einsetzen der die Rückenlehne bildenden Polsterauflage i9 das Möbelstück wieder als Polsterbank Verwendung finden kann.
  • Sind die beiden Rahmenteile 8 und 9 im einzelnen Fall nicht miteinander gekuppelt, so muß vor dem Herunterklappen des Rahmenteiles 9 das Rahmenteil 8 von Hand nach vorn herausgezogen werden, bis es durch einen Anschlag in seiner Weiterbewegung gehindert wird. Ebenso ist beim Rückverwandeln das Rahmenteil 8 entsprechend von Hand nach hinten zu schieben.
  • An den beiden Enden des herausziehbaren Rahmenteiles 8 sind Bretter 21 vorgesehen, die im ausgezogenen Zustand des Rahmenteiles gewissermaßen die Fortsetzung der beiden verlängerten Seitenwände 2 und 3 darstellen. Bei der Verwendung des Möbelstücks als Polsterbank gleiten die Bretter 21 unmittelbar unter die Armlehnen 22, so daß sie in keiner Weise störend wirken.
  • Die Erfindung läßt sich sinngemäß auf die verschiedenste Art verwirklichen und ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So sind selbstverständlich die Ausbildung und Formgebung der verschiedenen Teile durchaus beliebig und richten sich lediglich nach den Erfordernissen des Einzelfalles. Für die äußere Gestaltung kommen in erster Linie künstlerische oder innenarchitektonische Gesichtspunkte in Frage, während für die Größenabmessungen vor allem die räumlichen Verhältnisse maßgebend sind.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In eine Liegestatt umzuwandelnde Polsterbank mit einem ausziehbaren sowie einem umklappbaren Rahmenteil, von denen letzteres bei der Verwendung des Möbelstücks als Sitzmöbel die Rückenlehne bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das umklappbare Rahmenteil (9) im vorderen Bereich eines als Rückwand der Polsterbank dienenden, kastenartigen Umbaues (i) drehbar gelagert und mit zur Aufnahme des Bettzeuges in dem dahinter verbleibenden Raum (14) bestimmten Platten (13, 16) versehen ist, die ihrerseits in der heruntergeklappten Lage des Rahmenteiles (9) die vordere Abschlußwand des Kastens (i) bilden.
  2. 2. Polsterbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das umklappbare Rahmenteil (9) an der in der hochgeklappten Stellung unten befindlichen Seite (12) mit einer im wesentlichen unter einem rechten Winkel zu dem Rahmenteil (9) angeordneten Platte (13) fest verbunden ist, an deren in Richtung nach dem Kasteninnenraum (14) gelegenen Ende eine zweite Platte (16) angelenkt ist, deren freier Längsrand (17) sich in der hochgeklappten Stellung des umklappbaren Rahmenteiles (9) schräg gegen die Rückwand (4) des kastenartigen Umbaues (i) anlegt.
  3. 3. Polsterbank nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platten (13, 16) durch ein einseitig wirkendes Scharnier (15) miteinander verbunden sind, das eine über die gestreckte Lage hinausgehende Winkelstellung der Platten verhindert.
  4. 4. Polsterbank nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der freie Längsrand (17) der angelenkten Platte (16) in der heruntergeklappten Lage des umklappbaren Rahmenteiles (9) gegen einen Anschlag (i I) am kastenartigen Umbau (i) anlegt.
  5. 5. Polsterbank nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (ii) für die die vordere Abschlußwand des kastenartigen Umbaues (i) bildenden Platten (13, 16) zugleich als Anschlag für das umklappbare Rahmenteil (9) in dessen hochgeklappter Stellung als Rückenlehne dient.
  6. 6. Polsterbank nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die fest mit dem umklappbaren Rahmenteil (9) verbundene Platte (13) eine nach vorn gerichtete Verlängerung (18) aufweist, auf welcher sich diePolsterauflagen (i9) der Rückenlehne abstützen.
  7. 7. Polsterbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das umklappbare Rahmenteil (9) sich in seiner heruntergeklappten Lage auf die Laufleisten (7) für das ausziehbare Rahmenteil (8) auflegt. B.
  8. Polsterbank nach den Ansprüchen i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Raumbedarf des umklappbaren Rahmenteiles (9) in seiner heruntergeklappten Lage bedingte Endstellung des ausziehbaren Rahmenteiles (8) durch Anschläge o. dgl. festgelegt ist.
  9. 9. Polsterbank nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rahmenteile (8, 9) durch gelenkig an ihnen befestigte, starre Verbindungsglieder, z. B. Schubstangen (23), miteinander gekuppelt sind. io. Polsterbank nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke (24) für die Verbindungsglieder (23), nach außen unsichtbar, an den Schmalseiten der beiden Rahmenteile (8, 9) angebracht sind.
DE1949P0042854 1949-05-17 1949-05-17 In eine Liegestatt umzuwandelnde ausziehbare Polsterbank Expired DE811376C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987001019A1 (en) * 1985-08-20 1987-02-26 Ole Wiberg Seat convertible into a bed

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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