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DE8112179U1 - Magnetspiel - Google Patents

Magnetspiel

Info

Publication number
DE8112179U1
DE8112179U1 DE19818112179 DE8112179U DE8112179U1 DE 8112179 U1 DE8112179 U1 DE 8112179U1 DE 19818112179 DE19818112179 DE 19818112179 DE 8112179 U DE8112179 U DE 8112179U DE 8112179 U1 DE8112179 U1 DE 8112179U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
game according
magnetic game
magnetic
magnets
rotating body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19818112179
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLEMP HORST DR 4019 MONHEIM DE
Original Assignee
KLEMP HORST DR 4019 MONHEIM DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLEMP HORST DR 4019 MONHEIM DE filed Critical KLEMP HORST DR 4019 MONHEIM DE
Priority to DE19818112179 priority Critical patent/DE8112179U1/de
Publication of DE8112179U1 publication Critical patent/DE8112179U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

G11137 Gm
Anmelder: Dr. Horst Klemp, Krischerstraße 81 , D-4019 Monheim
Magnetspiel
Die Erfindung betrifft ein Magnetspiel, das wenigstens zwei jeweils einen Dauermagneten aufweisende Teile hat, die mittels Magnetkraft bei entgegengesetzt gepolter gegenseitiger Lage der Dauermagnete lösbar aneinandergehalten sind.
Magnetspiele sind bekannt, bei denen ein Dauermagnet beispielsweise an der Unterseite eines als Tierkörper ausgebildeten Teiles vorgesehen ist und ein zweiter Dauermagnet benutzt wird, um je nach der gegenseitigen Lage der beiden Pole der Dauermagnete den ersten Teil anzuziehen oder abzustoßen. So kann man das mit dem Dauermagneten ausgestattete Tier auf einer Unterlage bewegen, unter der der zweite Dauermagnet unsichtbar geführt wird. Auch sind derartige Tierpaare bekannt, die je nach der Lage zueinander sich gegenseitig anziehen oder abstoßen.
Diese bekannten Magnetspiele sind hauptsächlich für Kinder bestimmt und erfordern ein gewisses Geschick, wenn man verhindern will, daß die Tierkörper umfallen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Magnetspiel zu schaffen, das universell anwendbar ist und nicht nur ein für | Kinder bestimmtes Spielzeug bildet. |
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder s?
der Teile des Magnetspieles der eingangs genannten Gattung |
ein Rotationskörper ist, in den ein Dauermagnet, zum ||
Beispiel ein vorzugsweise zylindrischer S
Stabmagnet eingebettet ist. Das erfindungsgemäße Magnetspiel besteht also aus zwei oder mehr Rotationskörpern wie Kugeln, eiförmigen Gebilden, Zylindern, Kegeln, Kegelstumpfen, Doppelkegeln oder Doppelkegelstumpfen, die auf einer Unterlage rollen können. Dabei können sämtliche Teile des Magnetspieles gleich ausgebildet sein, beispielsweise gleich große Kugeln sein, jedoch sind auch Kombinationen verschiedener Rotationskörper denkbar.
Da die Rotationskörper des erfindungsgemäßen Magnetspiels sich stets in einer labilen Lage befinden, aus der sie ohne weiteres wegrollen, wenn sie sich auf einer ebenen Unterlage befinden, kann man eine Lageveränderung der einzelnen Rotationskörper allein dadurch herbeiführen, daß man einen der Rotationskörper in die Hand nimmt und gegenüber den anderen Rotationskörpern bewegt. Je nach der gegenseitigen Pollage der in den einzelnen Rotationskörpern vorgesehenen Magnete stoßen sich die Rotationskörper ab oder ziehen sich an. Die Stärke der Magnete ist dabei so gewählt, daß sie das Gewicht der einzelnen Rotationskörper tragen können, so daß bei gegenseitiger Anziehung der Rotationskörper diese auch in der Luft gehalten werden können, ohne auseinanderzufallen. Wenn die Rotationskörper beispielsweise zwei oder mehr Kugeln sind, kann man diese von der Unterlage abheben, indem man nur einen der Rotationskörper erfaßt.
Durch geschickte Führung des in die Hand genommenen einen Rotationskörpers kann man die interessantesten Bewegungen des bzw. der anderen Rotationskörper des Magnetspieles erf zeugen. So kann man mit einer Kugel eine zweite Kugel vor
sich hertreiben oder hinter der ersten Kugel herrollen lassen. Bei mehreren Kugeln lassen sich entsprechend komplizierte Bewegungsvorgänge erzeugen. Auch ist es möglich, zwei j§ Magnetspiele dieser Art für Wettkämpfe zu benutzen, beispiels- || weise indem man zwei Spielern die Aufgabe stellt, die eine
Kugel des Magnetspieles zu einem bestimmten Ziel rollen zu
lassen und die Rollbewegung nur mit Hilfe der zweiten Kugel zu erzeugen, ohne daß die beiden Kugeln des einen Spiels sich gegenseitig berühren dürfen.
Andererseits kann das erfindungsgemäße Magnetspiel aber auch benutzt werden, um Briefe oder Karten wie Visitenkarten auf einem Tisch aufrechtstehend zu halten, indem man den Brief oder die Karte zwischen die sich gegenseitig anziehenden Rotationskörper wie Kugeln steckt.
Die Magnete der einzelnen Rotationskörper sind beispielsweise gleich groß und gleich stark, so daß es gleichgültig ist, welchen Rotationskörper des Spieles man in die Hand nimmt, um die anderen Rotationskörper anzuziehen oder abzustoßen und dadurch zu bewegen. Man kann eher auch unterschiedlich große und unterschiedlich starke Magnete miteinander kombinieren. Die Magnete sind dabei zweckmäßig vollständig in die einzelnen Rotationskörper eingebettet, so daß deren Enden unter der Oberfläche des betreffenden Rotationskörpers liegen, so daß der Magnet, wenn der Rotationskörper, in welchem er untergebracht ist, undurchsichtig ist, unsichtbar bleibt und die Oberfläche des Rotationskörpers nicht unterbricht. Der Magnet sollte dabei in seinem Rotationskörper so untergebracht sein, daß sein Schwerpunkt mit dem Schwerpunkt des Rotationskörpers zusammenfällt, so daß der Magnet die Rollfähigkeit des Rotationskörpers nicht beeinträchtigt.
Die Rotationskörper bestehen vorzugsweise aus Kunststoff wie Acrylglas. Der Kunststoff kann unterschiedlich eingefärbt oder auch glasklar sein. Im letztgenannten Fall ist der Magnet zwar sichtbar und kann mit einem farbigen Überzug oder Anstrich versehen werden, wodurch sich interessante ästhetische Effekte erzielen lassen. Auch kann der Magnet Werbeangaben tragen oder in Form einer Figur, eines Firmen- oder Warenzeichens und ähnlich ausgebildet sein.
Die Rotationskörper können auch aus anderem nicht magnetischen oder nicht magnetisierbaren Material wie Holz, Aluminium und anderem Leichtmetall (Druckguß) bestehen und eine Bohrung enthalten, in die ein Dauermagnet eingesetzt wird.
Als Dauermagnete sind auch keramische Magnetelemente einsetzbar, die zwei-, vier- oder sechfach gepolt sind. Dabei sind Kombinationen eines Rotationskörpers mit beispielsweise sechspoligem Magnetelement mit einem Rotationskörper mit zweipoligem Magnetelement und weitere derartige Kombinationen möglich.
Keramische Magnetelemente sind in beliebiger Form und Farbe bzw. Farbgebung herstellbar. Daher kann man beispielsweise ein kreisförmiges keramisches Magnetelement ganzflächig als Warenoder Firmenzeichen ausbilden, und zwar unabhängig von der Anzahl der jeweils gewünschten Pole. Andererseits kann man den Magnetelementen auch die Form von Tieren oder sonstigen Figuren geben, ebenso wie man zusätzlich zu den Magneten Figuren wie Tiere (ζ. B. eine Schildkröte) oder eine Scheibe aus Schildpatt in die durchsichtigen Rotationskörper einbetten kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Magnetspieles dargestellt, das zwei Kugeln 1 und 2 aufweist. Jede Kugel 1 und 2 besteht aus vollem durchsichtigem Acrylglas und enthält einen zylindrischen Stabmagneten 3 bzw. 4, der über seine gesamte Länge in das Acrylglas der betreffenden Kugel eingebettet ist. Die die Pole der Stabmagnete 3 und 4 bildenden Enden 5 und 6 bzw. 7 und 8 liegen dicht unter der Oberfläche der betreffenden Kugel 1 bzw. 2, so daß die Kugeln jeweils eine glatte und ununterbrochene Oberfläche aus Acrylglas aufweisen und der Stabmagnet sich aus seiner Lage innerhalb der Kugel nicht verschieben und dementsprechend auch nicht über die Oberfläche der betreffenden Kugel hinausragen kann.
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In der Zeichnung sind die Kugeln 1 und 2 in einer solchen Lage dargestellt, daß die von den Enden 5 und 7 gebildeten Pole der Stabmagnete 3 und 4 sich gegenseitig abstoßen und die Kugeln dementsprechend die Tendenz haben, auseinanderzurollen.
G 11 137 Gm
Dr. Horst Klemp, Krischerstraße 81, D-4019 Monheim
Magnetspiel
ZUSAMMENFASSUNG
Das Magnetspiel besteht aus wenigstens zwei als Rotationskörper ausgebildeten Teilen, wobei in jeden Rotationskörper ein Dauermagnet vollständig eingebettet ist, so daß die Dauermagnete mittels ihrer Magnetkraft die Teile des Magnetspieles aneinanderhalten, wenn sich entsprechende Pole der Magnete gegenüberliegen. Liegen sich gleiche Pole der Magnete gegenüber, werden die Rotationskörper des Magnetspieles abgestoßen und rollen auf einer ebenen Unterlage voneinander weg. Die Rotationskörper oder in ihnen befindliche Teile können auch als Werbeträger dienen.

Claims (14)

■r · « * t G 11 137 Gm Dr. Horst Klemp, Krischerstraße 81, D-4019 Monhelm Magnetspiel Schutzansprüche:
1. Magnetspiel mit zwei jeweils einen Dauermagneten aufweisenden Teilen, die mittels Magnetkraft bei entgegengesetzt gepolter gegenseitiger Lage der Dauermagnete lösbar aneinandergehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Teile (1; 2) ein Rotationskörper ist, in den ein Dauermagnet (3; 4) eingebettet ist.
2. Magnetspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Dauermagnet (3; 4) ein vorzugsweise zylindrischer zweipoliger Stabmagnet ist.
3· Magnetspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Dauermagnet (3; 4) ein zwei-, vier- oder sechspoliges keramisches Magnetelement ist.
4. Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (3; 4) der Rotationskörper (1; 2) gleich groß und stark sind.
5· Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (3; 4) der Rotationskörper gleich groß und unterschiedlich stark sind.
-Z-
6. Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (3; 4) der Rotationskörper eine unterschiedliche Anzahl von Polen aufweisen.
7. Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole oder Enden (5»\;.6j: 7, 8) der Magnete (3; 4) unmittelbar unter der Oberfläche des betreffenden Rotationskörpers (1; 2) liegen.
8. Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt jedes Magneten (3; 4) praktisch im Schwerpunkt des betreffenden Rotationskörpers (1; 2) liegt.
9· Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß alle Rotationskörper (1; 2) gleich groß sind.
10. Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Rotationskörper (1; 2) eine Kugel oder ein eiförmiges Gebilde ist.
11. Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Rotationskörper (1; 2) ein Kegel, ein Kegelstumpf, ein Doppelkegel, ein Doppelkegelstumpf oder ein Zylinder ist.
12. Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß alle Rotationskörper (1; 2) gleiche Form und gleiche Größe haben.
13. Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationskörper (1; 2) aus Kunststoff wie Acrylglas bestehen.
14. Magnetspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Magnet (3; 4) die Form einer Figur, eines Schriftzuges oder einer Buchstabenkombination aufweist.
DE19818112179 1981-04-24 1981-04-24 Magnetspiel Expired DE8112179U1 (de)

Priority Applications (1)

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DE19818112179 DE8112179U1 (de) 1981-04-24 1981-04-24 Magnetspiel

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DE19818112179 DE8112179U1 (de) 1981-04-24 1981-04-24 Magnetspiel

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DE8112179U1 true DE8112179U1 (de) 1981-09-17

Family

ID=6727058

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19818112179 Expired DE8112179U1 (de) 1981-04-24 1981-04-24 Magnetspiel

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DE (1) DE8112179U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3429749A1 (de) * 1984-08-13 1986-02-20 Arnulf 3033 Schwarmstedt Schmidt Kugel aus nichtmagnetisierungsfaehigem werkstoff mit sechs gleichmaessig eingebauten magneten genau definierter anziehungskraft als bezugskugel in verbindung mit magnetisierungsfaehigen kugeln genau definierten gewichtes und groesse fuer ein kugelspiel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3429749A1 (de) * 1984-08-13 1986-02-20 Arnulf 3033 Schwarmstedt Schmidt Kugel aus nichtmagnetisierungsfaehigem werkstoff mit sechs gleichmaessig eingebauten magneten genau definierter anziehungskraft als bezugskugel in verbindung mit magnetisierungsfaehigen kugeln genau definierten gewichtes und groesse fuer ein kugelspiel

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