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DE811201C - Buerotischgeraet - Google Patents

Buerotischgeraet

Info

Publication number
DE811201C
DE811201C DEP2324A DEP0002324A DE811201C DE 811201 C DE811201 C DE 811201C DE P2324 A DEP2324 A DE P2324A DE P0002324 A DEP0002324 A DE P0002324A DE 811201 C DE811201 C DE 811201C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
twelve
calendar
central block
office
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2324A
Other languages
English (en)
Inventor
August Wilhelm Kuesgen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP2324A priority Critical patent/DE811201C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE811201C publication Critical patent/DE811201C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B43M99/001Desk sets

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Bürotischgerät
    Bis heute ist es üblich, den Schreib- oder Büro-
    tisch mit Tintenglashehälter, Federschale, Löscher,
    Locher, Notizblock oder Kästchen mit losen Blät-
    tern, Umschlagkalender oder Terminkalender oder
    Stechkalender. Stempelständer und Stempelkissen
    usw. zu belegen.
    Das 1iiirotisclrgerät gemäß der Erfindung faßt
    alle die vorgenannten Dinge zunächst einmal auf
    errgstern Raum zusammen und sorgt dafür, daß
    übersichtlicher Platz für die Schreibarbeiten ge-
    schaffen und die Unordnung auf dem Schreibtisch
    beseitigt wird.
    Darüber hinaus ist die um .Io° geneigte Schreib-
    platte i» DIN :1 3 (;riffle ideal für schnelle Notizen,
    clie immer ari(#enf:illig bleiben. Die oberhalb und
    unterhalb der Schreibplatte: angebrachten, gefederten Papierhalteleisten gestatten ein bequemes Auswechseln von DIN A 5 oder kleineren Notizblättern. Aufgeschnittene Briefumschläge finden hier eine gute, sparsame Verwendung, bevor sie in den Papierkorb wandern.
  • Die Papierhalteleisten sind so geformt, daß sie als Ablage für Schreibzeuge dienen und damit die Federschale überflüssig machen.
  • Eine Ergänzung hierzu bildet der anschließende, senkrechte Mittelblock mit den horizontalen Durchbohrungen zur Äufnahme weiterer Blei- und Buntstifte, die sowohl von links als auch von rechts entnommen werden können.
  • Die hinter dem Mittelblock eingeführten drei Schubfächer dienen zur Aufnahme der unentbehrlichsten Bürokleinutensilien wie Federn, Heftklammern, Radiergummis, Minen, Heftzwecken usw. Auch diese Schubfächer können, wie alles andere im Gerät, beidseitig herausgenommen werden.
  • Über den Schubfächern ist als weiterer Bestandteil der Erfindung ein Zwölf-Jahre-Steckkalender nebst der Alphabetkartei untergebracht. Die Monatskarten enthalten jeweils die Wochentageeinteilung für ein Jahr nebst den beweglichen Feiertagen, so daß der Kalender bis 1961 nicht erneuert zu werden braucht. Auch die Eintragungen und Bemerkungen auf den einzelnen Karten, besonders auf den Alphabetkarten, und die eingefügten Notizblätter bleiben für die ganze Zeitdauer von 12 Jahren erhalten. Umschlagkalender, Terminkalender, Abreißkalender und die üblichen Steckkalender weisen diese Vorteile nicht auf.
  • Die aufgezeigten, wesentlichen Merkmale der vorstehenden Erfindung bedeuten eine grundsätzliche Neuerung und Verbilligung und damit eine fortschrittliche Entwicklung gegenüber dem Bekannten auf dem Bürobedärfsektor im Hinblick auf Raumersparnis, Ordnung und Übersicht, gut sichtbare und neuartige, auswechselbare Notizmöglichkeit, originelle Übereinanderordn.ung von Schreibstiften, Zwölf-Jahre-Steckkalender mit Alphabetkartei und Sofortbereitschaft für alle Schreibarbeiten.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Schrägansicht und Abb. 2 eine Seitenansicht des Bürotisehgeräts. Das Gerät ist nach beiden Seiten offen, so daß Entnahme von Löscher und Stempeln oder Herausnehme von Tintenfaß oder Schubfächern beidseitig erfolgen kann. Auf einer Grundplatte 1o ist eine um 40° geneigte Schreibplatte i befestigt. Sie nimmt mehrere DIN A 5 oder kleinere Blätter auf, die unter die obere und evtl. auch unter die untere Papierhalteleiste 2 geklemmt werden, Die Papierhalteleisten sind an der Platte mit gefederten Bolzen 3 angebracht, die ein bequemes Einklemmen und Lösen der Notizblätter gestatten. Unter der Schreibplatte i befinden sich die Räume zur Aufnahme von Tintengläsern, Löscher und Stempeln.
  • Das Tintenfaß 4 kann mit einem dazu passenden Schieber ¢° leicht herausgezogen werden, ohne daß es kippt; es ist so eingeordnet, daß das Tintenfaß beim Einschieben fest verschlossen sein muß, da es sornst an die Schreibplatte i stößt. Damit wird erreicht, daß die Tinte nicht unnötig verdunstet und durch Staub verkrustet.
  • Der Platz für den aus Federstahl gespannten Löscher 5 ist so reichlich, daß er bequem anzufassen ist. Der Raum 11 für Stempel und Stempelkissen ist außerdem zur Aufnahme von Schere, Lineal, Zollstock, Rechenschieber und Brieföffner geeignet. Auch herausragende Enden stören nicht, da sie ioo mm über der Schreibtischplatte liegen.
  • Der anschließende Mittelblock 6 weist übereinanderliegende Bohrungen 6° auf, die Blei- und Buntstifte aufnehmen. Wenn nur jeweils ein Stiftende von 20 bis 30 mm heraussieht, ist die Herausnehme einfach. Die Anordnung selbst bietet einen geordneten Anblick. Der obere Abschluß des Mittelblocks ist als Halterablage 12 ausgerundet. Den rückwärtigen Abschluß des Geräts bilden übereinanderliegende Schubfächer 7 und ein darüherliegendesFach für Kartei- und Kalenderkarten. Die Schubfächer nehmen die Kleinutensilien auf, wie z. B. Federn. Die` eingewölbten Böden gestatten ein angenehmes Herausnehmen der kleinen Büroklammern, Federn, Heftzwecken, Minen und ähnlicher Gegenstände. Zwölf-Jahre-Steckkalender 8 und Alphabetkarte:i bilden den Abschluß. Es können die Karten sowohl von oben als auch von den Seiten entnommen werden, was für gute Griffbereitschaft wesentlich ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist der Zwölf-Jahre-Steckkalender B. Seine für den bezeichneten Raum besonders zweckmäßige und gedrängte Anordnung besteht darin, daß dessen 12 Monatskarten die Wochentageeinteilung für 12 Jahre enthalten. So ist beispielsweise auf der Januarkarte die Wochentageeinteilung für 195o abzulesen; am Fuß der Karte stehen die beweglichen Feiertage. Die Februarkarte enthält die Wochentageeinteilung für 1951, März für 1952 usw. Bei Kalendern ähnlicher Art fehlt entweder die Wochentageeinteilung, oder sie ist nur für ein Jahr enthalten, oder es fehlen die beweglichen Feiertage. Das hat zur Folge, daß neben einer kostspieligen Neuanschaffung alle Notierungen abgeschrieben werden müssen oder daß der veraltete und unvollständige Kalender weiterbenutzt wird. Bei terminmäßigen Abmachungen können dabei unliebsame Störungen nicht ausbleiben.
  • Auch die seitliche Herausnehme von Alphabetkarten (links A bis K und rechts L bis Z) ist in dieser Zusammenstellung neu und praktischer als das bisher Bekannte. Dem Kalender nebst der Alphabetkartei steht soviel Platz zur Verfügung, daß eine Vielzahl von Zetteln mit Notizen in die Tages-, Monats- oder Alphabetkarten eingeordnet werden können.
  • So ist das Bürotischgerät gemäß der Erfindung eine zweckdienliche Neuschöpfung, die die Büroarbeit wesentlich erleichtert. Das Gerät kann aus Holz, Metall oder Kunststoffen hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bürotischgerät, gekennzeichnet durch eine auf einer Grundplatte (1o) schräg ansteigend angeordnete Schreibplatte (i) mit durch gefederte Bolzen (3) befestigten Papierhalte'leisten (2) und unter der Schreibplatte (i) angeordneten Räumen für ein Tintenglas (4) auf einem Schieber (4°) für Löscher (5) und Stempel (11) und mit einem als Rückwand angeordneten, Bohrungen (6") für Bleistifte enthaltenden Mittelblock (6), hinter dem ein weiteres Fach für Schubkästen (7) und ein seitlich offener Behälter für Karteikarten, Tageskalenderkarten und einen Zwölf-Jahre-Kalender (8) angeordnet ist. z. Bürogerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Halteleisten (2) und der Mittelblock (6) auf ihrer Oberseite üher die ganze Länge verlaufende Ausnehmungen (i2) zur Aufnahme von Bleistiften aufweisen. 3. Zwölf-Jahre-Kalender zum Gerät. nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der mit je einem Monat beschriebenen zwölf Karten Wochentagsühersichten verschiedener Jahre enthält.
DEP2324A 1948-10-02 1948-10-02 Buerotischgeraet Expired DE811201C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP2324A DE811201C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Buerotischgeraet

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP2324A DE811201C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Buerotischgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE811201C true DE811201C (de) 1951-08-16

Family

ID=7357917

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP2324A Expired DE811201C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Buerotischgeraet

Country Status (1)

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DE (1) DE811201C (de)

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