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DE8112060U1 - Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem betätigten Datums- und einer Wochentags-Anzeigeeinrichtung - Google Patents

Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem betätigten Datums- und einer Wochentags-Anzeigeeinrichtung

Info

Publication number
DE8112060U1
DE8112060U1 DE19818112060 DE8112060U DE8112060U1 DE 8112060 U1 DE8112060 U1 DE 8112060U1 DE 19818112060 DE19818112060 DE 19818112060 DE 8112060 U DE8112060 U DE 8112060U DE 8112060 U1 DE8112060 U1 DE 8112060U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
date
wheel
switching
weekday
display device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19818112060
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bifora-Uhren 7070 Schwaebisch Gmuend De GmbH
Original Assignee
Bifora-Uhren 7070 Schwaebisch Gmuend De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bifora-Uhren 7070 Schwaebisch Gmuend De GmbH filed Critical Bifora-Uhren 7070 Schwaebisch Gmuend De GmbH
Priority to DE19818112060 priority Critical patent/DE8112060U1/de
Publication of DE8112060U1 publication Critical patent/DE8112060U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/247Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator disc-shaped

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE RUFF UND BEIER STUTTGART
15.April 1981 Sf/bt
A 19 009/10
Anmelderin:
BIFORA-Uhren GmbH
Hauffstraße 2
7070 Schwäbisch Gmünd
Flache Kalenderschaitung
Die Erfindung betrifft eine Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem betätigten Datums- und einer Wochentags-Anzeigeeinrichtung.
Es ist bei Uhren bekannt, daß die Datumsanzeigeeinrichtung eine Kurve enthält, die von einem Zahnrad gegen die Kraft einer Feder bewegt wird. Dabei enthält die Feder ein Abwälzteil und eine damit verbundene Blattfeder. Die Kurve ist einteilig und schaltet über eine Klinke entweder das Datum oder den Wochentag. Die jeweils andere Weiterschalteinrichtung ist in einer anderen Ebene angeordnet. Dadurch wird relativ viel Platz benötigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Uhr der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß sie besonders flach ausgeführt sein kann, daß sie möglichst wenige Teile enthält, daß sie sich leicht zusammenbauen läßt und daß eine verbesserte Sicherheit gegen eine Fehlbedienung bei der Wochentags- und Datumanzeige vorhanden ist.
Zur Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung eine Uhr der
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eingangs genannten Art vor, bei der die DatumsanzeigeeinrJchtung ein innenverzahntes Datumsrad und die Wochentagsanzeigeeinrichtung ein innerhalb der öffnung des Datumsrades angeordnetes außenverzahntes Wochentagsrad aufweist. Durch die Anordnung des Wochentagsrades innerhalb der öffnung des Datumsrades lassen sich die Anzeigeeinrichtungen bzw. die Weiterschalteinrichtung für das Datum und für den Wochentag auf der gleichen Ebene anbringen, was die Möglichkeit gibt, eine Uhr dieser Art flacher zu bauen.
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Das Datumsrad kann dabei beispielsweise auf seiner der Glasseite der Uhr zugewandten Seite die Zahlen 1 bis 31 aufweisen, es kann jedoch auch mit einer Datumsscheibe verbunden sein. Das gleiche gilt für das Wochentagsrad, das beispielsweise über ein Getriebe oder direkt mit einer Scheibe verbunden ist, auf der die einzelnen Wochentage aufgeschrieben sind.
Besonders günstig ist, wenn das Wochentagsrad und das Datumsrad von einer gemeinsamen Weiterschalteinrichtung betätigbar sind. Dies verringert die Anzahl der benötigten Teile und vergrößert die Sicherheit gegenüber Fehlbedienung.
In Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Weiterschalteinrichtung für die Anzeigeeinrichtungen eine gegenüber einem
Antriebszahnrad um einen begrenzten Winkelbetrag verdrehbare Schaltkurve und ein mit der Kurve drehfest verbundenes Schaltteil mit zwei sich etwa längs eines Viertelkreises erstreckenden Schaltfedern mit nach außen abgebogenen Enden 30 aufweist.
Durch die Verdrehbarkeit wird es möglich, im Augenblick des ( Schaltens eine schnellere Bewegung zuzulassen, während die
federnd ausgebildeten Schaltfedern mit ihren abgebogenen Enden nicht nur eine sichere Weiterschaltung, sondern auch u ein Anhalten der Weiterschalteinrichtung nach erfolgtem
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Weiterschalten zulassen.
In Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Schaltkurve zwei
von einem kleinen Radius etwa spiralförmig ansteigende
Abschnitte sowie daran anschließend zwei steile Abfälle zu
dem kleinen Radius hin aufweist. Damit wird ein langsames
Spannen der eigentichen Antriebsfeder der Weiterschalteinrichtung ermöglicht, während der steile Abfall ein
relativ schnelles Weiterschalten bewirkt.
Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß auf der Kurve eine
Feder läuft, deren Anlagefläche einen etwa tangential zur
Kurve verlaufenden flachen Abschnitt mit einer sich daran in
Richtung auf den Befestigungspunkt der Feder anschließenden
Spitze aufweist. Im Zusammenhang mit der Ausbildung der
Schaltkurve wird damit bewirkt, daß während des größten
Teiles des Laufes der Weiterschalteinrichtung die Fläche an
der Schaltkurve anliegt, so daß die Spitze nur im Bereich
der höchsten Stelle der Schaltkurve wirksam wird, also
während des eigentlichen Weiterschaltens. Dies führt zu
einer größeren Haltbarkeit dieser Feder.
Da bei einer derart ausgebildeten Uhr die Datumsanzeige und I
die Wochentagsanzeige in umgekehrtem Drehsinn weiterge- I
schaltet werden, sind die bisherigen SchneiIkorrekturein- |
richtungen nur mit Nachteil verwendbar. Daher schlägt die |
Erfindung vor, daß eine Uhr der eingangs genannten Art eine I
bei Betätigung in einer Betätigungsrichtung auf die Da- t
tumsanzeigeeinrichtung und bei Betätigung in der anderen |
Betätigungsrichtung auf die Wochentagsanzeigeeinrichtung f
einwirkende Schnellkorrektureinrichtung aufweist. Damit wird ~;
dann sichergestellt, daß in beiden Richtungen die jeweilige ;;
Anzeige in Vorwärtsrichtung weiterbetätigt wird. ;;
In Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Korrektureinrich- ? tung zwei Nocken aufweist, von denen je einer in jeder f
Betätigungsrichtung in ein mit der jeweiligen Anzeigeein- |
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richtung verbundenes Getriebeelement in Eingriff bringbar ist.
Dabei kann vorzugsweise die Korrektureinrichtung zwei miteinander kämmende Zahnräder mit je einem langlochgelagerten Nocken aufweisen, der über einen schräg bzw.spiral ig verlaufenden Schlitz und einen darin eingreifenden Zapfen mit dem zugehörigen Zahnrad verbunden ist. Das bedeutet, daß bei Betätigung der Korrektureinrichtung in der einen Richtung der Nocken in dem Langloch verschoben wird, während der Zapfen in dem schräg bzw. spiral ig verlaufenden Schlitz gleitet, bis er am Ende des Schlitzes angelangt ist, in welchem Fall der Nocken so weit nach außen geschoben ist, daß er in das entsprechende Getriebeeiement eingreift. Bei Betätigung der Korrektureinrichtung in der anderen Richtung gleitet der Zapfen in dem Schlitz in anderer Richtung und verschiebt den Nocken in entgegengesetzter Richtung, so daß er aus dem Getriebeelement ausgerückt wird.
Besonders günstig ist es, wenn der Nocken direkt an dem
innenverzahnten Datumsrad bzw. direkt an dem außenverzahnten Wochentagsrad angreift. Wenn, wie in vielen Fällen üblich, die Wochentagsbeschriftung zweisprachig ausgeführt ist, so daß die Weiterschalteinrichtung um zwei oder gar drei Zähne des Wcciientagsrades weiterschältet, so kann mit Hilfe der Korrektureinrichtung, die nur um einen Zahn weiterschaltet, eingestellt werden, welche Sprache zur Anzeige gebracht wird.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine teilweise Aufsicht auf eine erfindungsgemäß ausgestaltete Weiterschalteinrichtung für eine Uhr,
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Fig.2 einen teilweisen Schnitt etwa nach Linie H-II in Fig. 1.
Die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung zur Weiterschaltung der Datumsanzeige und der Wochentagsanzeige wird von einem Zahnrad 11 angetrieben, das sich in zwei Tagen einmal dreht und vom Stundenrad des Uhrwerk angetrieben wird. Das Zahnrad 11 kann sich frei um die Welle 12 drehen. Aus dem Material des Zahnrades 11 sind zwei Lappen 13 nach oben weggebogen, die einen Winkel von 80° einschließen.
Unterhalb des Zahnrades 11, siehe auch Fig.2, ist mit der Welle 12 eine Schaltkurve 14 drehfest verbunden. Oberhalb des Zahnrades 11 ist mit der Welle 12 ein Schaltelement 15 ebenfalls drehfest verbunden.
Die Schaltkurve 14 ist zum Mittelpunkt der Welle 12 punktsymmetrisch. Sie weist zwei Bereiche mit geringem Radius auf, von denen aus der Radius etwa spiralförmig ansteigt, so daß er zwei um 180° versetzte Spitzen 16 bildet. Die Form der Schaltkurve entspricht dabei in etwa der Hysteresiskurve weichen ferromagnetisehen Materials.
Auf der Außenseite der Schaltkurve 14 gleitet das untere Ende einer Feder 17, die mit ihrem oberen Ende an dem hier nicht näher dargestellten Uhrengehäuse befestigt ist. Es handelt sich dabei um eine einseitig eingespannte Feder. An ihrem freien Ende 18 besitzt die Feder 17 einen flachen Bereich 19, der etwa tangential zur Welle 12 verläuft. In Richtung auf den Befestigungspunkt der Feder 17 hin, wird der flache Bereich 19 von einer Spitze 20 begrenzt, die radial etwas über den flachen Bereich 19 hinausragt. Diese Form besitzt den Vorteil, daß während des größten Teils der Drehung der Schaltkurve 14 der flache Bereich 19 an der Schaltkurve 14 abgleitet, so daß nur im Bereich der Spitzen 16 die Spitze 20 auf die Schaltkurve einwirkt. Dadurch wird
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die Lebensdauer und die Funktionsfähigkeit vergrößert.
Das Schaltelement 25 besitzt neben einem Kern 21 zwei etwa radial nach außen tretende Abschnitte 22, die in zwei etwa längs eines Kreisbogens verlaufende Schaltfinger 23 übergehen, deren Enden 24 etwa rechtwinklig nach außen abgebogen sind. Die Schaltfinger 23 und ihre Enden 24 sind dadurch federnd.
Um die Mittelachse 25 der Uhr drehbar ist ein innenverzahntes Datumsrad 26 und ein außenverzahntes Wochentagsrad 27 angeordnet. Das Datumsrad 26 trag*; auf seiner in der Figur sichtbaren Oberseite die Zahlen von 1 bis 31, die in der Figur nicht dargestellt sind«. An seiner Innenseite weist das Datumsrad 26 insgesamt 31 sägezahnartige Zähne 28 auf. Das Datumsrad 26 wird durch eine Hemmfeder 29 in der dargestellten Stellung arretiert. Die Hemmfeder 29 greift zwischen zwei Zähnen 28 ein, so daß mit ihrer Hilfe insgesamt 31 Stellungen des Datumsrades 26 festgehalten werden,
Das auf der Mittelachse 25 ebenfalls drehbar gelagerte Wochentagsrad 27 besitzt in dem dargestellten Beispiel insgesamt 14 abgerundete Zähne 30, wobei ebenfalls mit Hilfe einer auf die Zähne 30 einwirkenden Hemmfeder 31 diese Stellung arretiert ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden 14 Zähne verwendet, da eine zweisprachige Wochentagsbeschriftung vorhanden ist. Mit dem Wochentagsrad 27 drehfest verbunden ist eine in der Fig. 1 nicht sichtbare Wochentagsscheibe, auf der die einzelnen Wochentage abgekürzt aufgeschrieben sind. Dabei folgt der Beschriftung des ersten Tages in der ersten Sprache die gleiche Beschriftung in der zweiten Sprache, danach der zweite Tag in der ersten Sprache und anschließend der zweite Tag in der zweiten Sprache. Erscheint in einem Fenster zunächst ein Tag in einer Sprache, so wird das Datumsrad 27 um zwei Zähne
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weitergeschaltet, so daß der nächste Tag in der gleichen Sprache erscheint. Durch entsprechendes manuelles Verstellen des Wochentagsrades 27 um nur einen Zahn 30 wird die Sprache geändert.
Die Enden 24 der Schaltfinger 23 sind so ausgebildet, daß
sie mit den Zähnen 28 bzw.30 des Datumsrades 26 bzw.des Wochentagsrades 27 zusammenwirken können.
Die Weiterschalteinrichtung arbeitet folgendermaßen. Das
Zahnrad 11 wird im Gegenuhrzeigersinn angetrieben, wobei es sich in zwei Tagen einmal dreht. Das Schaltelement 15 wird dadurch mitgenommen, daß die rechte Seite des in der Figur oberen radialen Abschnittes 22 an dem Lappen 13 anliegt. Bei Weiterdrehung gleitet das freie Ende 18 der Feder 17 an der Außenseite der Schaltkurve 14 ab, wobei sich die Feder im Uhrzeigersinn nach links unten spannt. Wenn die Spitze 20 der Feder 17 die Spitze 16 der Schaltkurve 14 erreicht, wird diese von der Feder 17 ruckartig beschleunigt, wobei sich die Feder 17 wieder entspannt. Die Beschleunigung erfolgt so lange, bis der radiale Abschnitt 22 an dem zweiten Lappen anliegt.
Da drehfest mit der Schaltkurve 14 das Schaltelement 15 verbunden ist, greifen während dieses Beschleunigungsvorganges die Enden 24 der Schaltfinger 23 an den Zähnen 30 bzw.28 des Wochentagsrades 27 bzw. des Datumsrades 26 an und schalten diese weiter. In der nächsten möglichen Stellung werden das Datumsrau 26 und das Wochentagsrad 27 wieder von den Hemmfedern 29 bzw.31 arretiert. Dabei ist das Wochentagsrad 27 um zwei Zähne 30 weitergeschaltet worden, während das Datumsrad nur um einen Zahn weitergeschaltet wurde.
Aufgrund der abgebogenen Endern 24 der Schaltfinger 23 wird nicht nur eine sichere Beschleunigung der Räder erreicht, sondern auch eine ebenso sichere Abbremsung der Räder nach
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dem Weiterschalten,
Die kreisbogenartige Krümmung der Schaltfinger 23 besitzt den zusätzlichen Vorteil, daß dann, wenn die Enden 24 in Eingriff mit den Zähnen stehen, und gleichzeitig von Hand aus eine Korrektur der Anzeigen durchgeführt wird, die Schaltfinger 23 nicht beschädigt werden können, da sie federnd nachgeben.
In Fig. 1 sind rechts oben zwei Zahnräder 32 und 33 dargestellt, die miteinander in Eingriff stehen. Beide Zahnräder 32, 33 sind in an sich bekannter und daher nicht dargestellter Art durch die Krone der Uhr drehbar. Auf den Achsen 34 der beiden Zahnräder sind in einem Langloch 35 zwei Schaltklinken 36 gelagert. Jedes der Zahnräder 32,33 besitzt einen bogenförmigen Schlitz 37, in den ein Zapfen an jeder Schaltklinke 36 eingreift. Werden mit Hilfe der Krone die beiden Zahnräder 32,33 so gedreht, daß das Zahnrad 32 sich im Gegenuhrzeigersinn dreht, so bleibt die Klinke36 zunächst zurück, wobei.der Zapfen 38 in dem Schlitz 37 bis an den rechten Rand des Schlitzes 37 gelangt. Da der Schlitz 37 schräg bzw.spiralförmig bezüglich des Mittelpunktes der Schaltklinke 36 verläuft, wird diese dabei gegenüber der Welle 34 nach außen verschoben, so daß ihre Nase 39 mit den Zähnen 28 des Datumsrades 26 in Eingriff steht. Bei Weiterdrehung wird daher das Datumsrad 26 im Gegenuhrzeigersinn gedreht.
Wird die Krone in der entgegengesetzten Richtung gedreht, so dreht sich also das Zahnrad 32 im Uhrzeigersinn, die Schaltklinke 36 bleibt zunächst aufgrund der Reibung stehen, bis der Zapfen 38 an der linken Seite des Schlitzes 37 zur Anlage gelangt.Ebenfalls wieder durch die Form des Schlitzes wird dabei die Schaltklinke 35 in Richtung auf die Welle verschoben, so daß die Nase 39 aus dem Zahnkranz des Datumsrades 26 ausrückt.
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Das Zahnrad 33 führt jeweils die umgekehrte Bewegung durch, so daß bei Drehen des Zahnrades 33 im Gegenuhrzeigersinn eine Korrektur des Wochentagsrades 27 um jeweils einen Zahn erfolgt. Daher läßt sich mit Hilfe dieser Korrektureinrichtung auch bei mehrsprachiger Anzeige des Wochentages die jeweilige Sprache auswählen.
Während in dem hier dargestellten Beispiel 14 Zähne vorhanden sind, könnten natürlich auch 21 Zähne vorhanden sein, falls eine dreisprachige Anzeige erwünscht ist.
Fig.2 zeigt einen Schnitt durch die Anordnung nach der Fig.1 etwa nach Linie H-II. Es ist dabei zu sehen, wie die einzelnen Ebenen der verschiedenen Zahnräder angeordnet sind. Es ist dabei zu sehen, daß in der untersten Ebene die Schaltkurve 14 angeordnet ist, während das Zahnrad 11 darüber liegt. Wieder oberhalb des Zahnrades 11 ist das Schaltelement 15 angeordnet. Das Schaltelement 15 greift mit seinen Enden 24 links von der Welle 12 in die Zähne 30 des Wochentagsrades 27 ein, während es an seiner rechten Seite in die Zähne 28 des Datumsrades 26 eingreift.
Aus Fig.2 ist zu sehen, daß mit dem Wochentagsrad 27 eine Scheibe 40 verbunden ist, deren Oberseite etwa in einer Ebene mit der Oberseite des Datumsrades 26 liegt.
Oberhalb der einzelnen Elemente der Weiterschalteinrichtungen ist eine Abdeckplatte 41 angeordnet, deren Umriß ebenfalls aus Fig.1 hervorgeht. Diese vorzugsweise einstückig ausgebildete Abdeckplatte 41 kann beispielsweise mit zwei Schrauben befestigt sein, so daß nach Lösen dieser beiden Schrauben praktisch der gesamte Mechanismus der Weiterschalteinrichtung und der Schnellkorrektureinrichtung zugänglich ist.
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Wie aus Figur 1 hervorgeht, besitzt die Abdeckplatte 41 zwei nach unten abgewinkelte Abschnitte 42 und 43, an denen jeweils die Hemmfeder 31 bzw.29 für das Wochentagsrad 27 bzw.das Datumsrad 26 angebracht sind.
Durch die von der Erfindung vorgeschlagenen Maßnahmen wird die Anzahl der benötigen Teile verringert, da für die Weiterschalteinrichtung beispielsweise nur ein Zahnrad, eine Kurve, ein Schaltelement und eine Antriebswelle benötigt werden. Ebenfalls verringert sich die Anzahl der für die Schnellkorrektur benötigten Teile, da beide Zahnräder 32,33 mit allen zugehörigen Teilen identisch ausgebildet sind.
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PATENTANWÄLTE RUFF UND BEIER STUTTGART
Dipl.-Chem. Dr. Ruff Dip I.-Ing. J. Beier Dipl.-Phys. Schöndorf
- 14 -
Neckarstraße SO D-7OOO Stuttgart 1 Tel.: CO711) 227O51* Telex O7-23412 erub d
15.April 1981Sf/bt
A 19 009/10
Anmelderin: BIFORA-Uhren GmbH Hauffstraße 2
7070 Schwäbisch Gmünd
Flache Kalenderschaltung
Zusammenfassung
Bei der von der Erfindung vorgeschlagenen Uhr ist ein Datumsrad (26) vorgesehen, das innenverzahnt ist und zur Anzeige des Datums dient. Innerhalb der Öffnung des Datumsrades (26) ist ein außenverzahntes Wochentagsrad (27) angeordnet, das mit einer Scheibe (40) verbunden ist, auf deren Oberseite eine Beschriftung für die Wochentage in zwei Sprachen aufgebracht ist.
Zwischen dem Datumsrad (26) und dem Wochentagsrad (27) ist eine gemeinsame Weiterschalteinrichtung angeordnet, die mit Hilfe einer Kurve (14) eine Feder (17) spannt, während nach überschreiten der Spitze (16) der Kurve (14) die Feder (17) ein Schaltelement (15) rasch um einen begrenzten Winkelbetrag bewegt, wobei die Enden (24) der Schaltfinger (23) des Schaltelementes (15) sowohl das Datumsrad (26) als auch das Wochentagsrad (27) weiterschalten.
Es ist eine Korrektureinrichtung mit zwei Zahnrädern (32,33) vorgesehen, die bei Drehung in der einen Richtung mit Hilfe
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einer ausfahrbaren Schaltklinke (36) das Datumsrad (26) um einen Zahnabstand weiterbewegt. Bei Drehung in der anderen Richtung wird auf die gleiche Art das Wochentagsrad (27) um einen Zahnabstand weiterbewegt.
Beide Einrichtungen sind von einer einstückigen Platte (41) abgedeckt.

Claims (9)

Ansprüche
1. Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem weiterschaltbaren Datums- und einer Wochentagsanzeigeeinrichtung,^dadurch gekennzeichnet, daß die Datumsanzeigeeinrichtung ein innenverzahntes Datumsrad (26) und die Wochentagsanzeigeeinrichtung ein innerhalb der öffnung des Datumsrades (26) angeordnetes außenverzahntes Wochentagsrad (27) aufweist.
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kochentagsrad (27) und das Datumsrad (26) von einer gemeinsamen Weiterschalteinrichtung betätigbar sind.
3. Uhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiterschalteinrichtung eine gegenüber einem Antriebszahnrad (11) um einen begrenzten Winkelbetrag verdrehbare Schaltkurve (14) und ein mit der Schaltkurve (14) drehfest verbundenes Schaltelement (15) mit zwei sich etwa längs eines Viertelkreises erstreckenden Schaltfingern (23) mit nach außen abgebogenen Enden(24) aufweist.
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4. Uhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkurve 14 zwei von einem kleinen Radius etwa spiralförmig ansteigende Abschnitte sowie daran anschließend zwei steile Abfälle zu kleinem Radius aufweist.
5. Uhr nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kurve (14) eine Feder (17) läuft, deren Anlagefläche einen etwa tangential zur Schaltkurve (i4) verlaufenden flachen Abchnitt (19) mit einer sich daran anschließenden Spitze (20) aufweist.
6. Uhr mit einem Uhrwerk und einer von dieser betätigten Datums- und einer Wochentagsanzeigeeinrichtung, ins-
I besondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
I dadurch gekennzeichnet, daß sie eine bei Betätigung in
&Igr; einer Betätigungsrichtung auf die Datumsanzeigeein-
I richtung und bei Betätigung in der jeweils anderen
I Betätigungsrichtung auf die Wochentagsanzeigeeinrich-
&Iacgr; tung einwirkende Schnellkorrektureinrichtung aufweist.
::
7. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Korrektureinrichtung zwei
( Schaltklinken (36) aufweist, von denen je eine in jeder
i Betätigungsrichtung mit einem mit der jeweiligen Anzeige·
P einrichtung verbundenen Getriebeelement in Eingriff
I bringbar ist.
8. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch &iacgr; gekennzeichnet, daß die Korrektureinrichtung zwei
; miteinander kämmende Zahnräder (32,33) mit je einer
: langlochgelagerten Schaltklinke (36) aufweist, die über
einen schräg bzw. spiral ig verlaufenden Schlitz (37) und einen darin eingreifenden Zapfen (38) mit dem
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zugehörigen Zahnrad (32,33) verbunden ist.
9. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtungen und die Korrektureinrichtung von einer einstückigen Abdeckplatte (41) abgedeckt sind, die an abgewinkelten
Ansätzen (42,43) Hemmfedern (31,29) für die Anzeigeräder (27,26) trägt.
DE19818112060 1981-04-23 1981-04-23 Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem betätigten Datums- und einer Wochentags-Anzeigeeinrichtung Expired DE8112060U1 (de)

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DE8112060U1 true DE8112060U1 (de) 1989-08-24

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