DE8112060U1 - Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem betätigten Datums- und einer Wochentags-Anzeigeeinrichtung - Google Patents
Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem betätigten Datums- und einer Wochentags-AnzeigeeinrichtungInfo
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Description
PATENTANWÄLTE RUFF UND BEIER STUTTGART
15.April 1981 Sf/bt
A 19 009/10
BIFORA-Uhren GmbH
Hauffstraße 2
Hauffstraße 2
7070 Schwäbisch Gmünd
Die Erfindung betrifft eine Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem betätigten Datums- und einer Wochentags-Anzeigeeinrichtung.
Es ist bei Uhren bekannt, daß die Datumsanzeigeeinrichtung eine Kurve enthält, die von einem Zahnrad gegen die Kraft
einer Feder bewegt wird. Dabei enthält die Feder ein Abwälzteil und eine damit verbundene Blattfeder. Die Kurve ist
einteilig und schaltet über eine Klinke entweder das Datum oder den Wochentag. Die jeweils andere Weiterschalteinrichtung
ist in einer anderen Ebene angeordnet. Dadurch wird relativ viel Platz benötigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Uhr der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß sie besonders
flach ausgeführt sein kann, daß sie möglichst wenige Teile enthält, daß sie sich leicht zusammenbauen läßt und daß eine
verbesserte Sicherheit gegen eine Fehlbedienung bei der Wochentags- und Datumanzeige vorhanden ist.
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eingangs genannten Art vor, bei der die DatumsanzeigeeinrJchtung
ein innenverzahntes Datumsrad und die Wochentagsanzeigeeinrichtung
ein innerhalb der öffnung des Datumsrades angeordnetes außenverzahntes Wochentagsrad aufweist. Durch
die Anordnung des Wochentagsrades innerhalb der öffnung des Datumsrades lassen sich die Anzeigeeinrichtungen bzw. die
Weiterschalteinrichtung für das Datum und für den Wochentag auf der gleichen Ebene anbringen, was die Möglichkeit gibt,
eine Uhr dieser Art flacher zu bauen.
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Das Datumsrad kann dabei beispielsweise auf seiner der Glasseite der Uhr zugewandten Seite die Zahlen 1 bis 31
aufweisen, es kann jedoch auch mit einer Datumsscheibe verbunden sein. Das gleiche gilt für das Wochentagsrad, das
beispielsweise über ein Getriebe oder direkt mit einer Scheibe verbunden ist, auf der die einzelnen Wochentage
aufgeschrieben sind.
Besonders günstig ist, wenn das Wochentagsrad und das Datumsrad von einer gemeinsamen Weiterschalteinrichtung
betätigbar sind. Dies verringert die Anzahl der benötigten Teile und vergrößert die Sicherheit gegenüber Fehlbedienung.
In Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Weiterschalteinrichtung für die Anzeigeeinrichtungen eine gegenüber einem
Antriebszahnrad um einen begrenzten Winkelbetrag verdrehbare Schaltkurve und ein mit der Kurve drehfest verbundenes
Schaltteil mit zwei sich etwa längs eines Viertelkreises erstreckenden Schaltfedern mit nach außen abgebogenen Enden
30 aufweist.
Durch die Verdrehbarkeit wird es möglich, im Augenblick des ( Schaltens eine schnellere Bewegung zuzulassen, während die
federnd ausgebildeten Schaltfedern mit ihren abgebogenen Enden nicht nur eine sichere Weiterschaltung, sondern auch
u ein Anhalten der Weiterschalteinrichtung nach erfolgtem
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In Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Schaltkurve zwei
von einem kleinen Radius etwa spiralförmig ansteigende
von einem kleinen Radius etwa spiralförmig ansteigende
Abschnitte sowie daran anschließend zwei steile Abfälle zu
dem kleinen Radius hin aufweist. Damit wird ein langsames
Spannen der eigentichen Antriebsfeder der Weiterschalteinrichtung ermöglicht, während der steile Abfall ein
relativ schnelles Weiterschalten bewirkt.
dem kleinen Radius hin aufweist. Damit wird ein langsames
Spannen der eigentichen Antriebsfeder der Weiterschalteinrichtung ermöglicht, während der steile Abfall ein
relativ schnelles Weiterschalten bewirkt.
Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß auf der Kurve eine
Feder läuft, deren Anlagefläche einen etwa tangential zur
Kurve verlaufenden flachen Abschnitt mit einer sich daran in
Richtung auf den Befestigungspunkt der Feder anschließenden
Feder läuft, deren Anlagefläche einen etwa tangential zur
Kurve verlaufenden flachen Abschnitt mit einer sich daran in
Richtung auf den Befestigungspunkt der Feder anschließenden
Spitze aufweist. Im Zusammenhang mit der Ausbildung der
Schaltkurve wird damit bewirkt, daß während des größten
Teiles des Laufes der Weiterschalteinrichtung die Fläche an
der Schaltkurve anliegt, so daß die Spitze nur im Bereich
der höchsten Stelle der Schaltkurve wirksam wird, also
Schaltkurve wird damit bewirkt, daß während des größten
Teiles des Laufes der Weiterschalteinrichtung die Fläche an
der Schaltkurve anliegt, so daß die Spitze nur im Bereich
der höchsten Stelle der Schaltkurve wirksam wird, also
während des eigentlichen Weiterschaltens. Dies führt zu
einer größeren Haltbarkeit dieser Feder.
einer größeren Haltbarkeit dieser Feder.
die Wochentagsanzeige in umgekehrtem Drehsinn weiterge- I
schaltet werden, sind die bisherigen SchneiIkorrekturein- |
richtungen nur mit Nachteil verwendbar. Daher schlägt die |
bei Betätigung in einer Betätigungsrichtung auf die Da- t
tumsanzeigeeinrichtung und bei Betätigung in der anderen |
einwirkende Schnellkorrektureinrichtung aufweist. Damit wird ~;
dann sichergestellt, daß in beiden Richtungen die jeweilige ;;
In Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Korrektureinrich- ?
tung zwei Nocken aufweist, von denen je einer in jeder f
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richtung verbundenes Getriebeelement in Eingriff bringbar ist.
Dabei kann vorzugsweise die Korrektureinrichtung zwei miteinander kämmende Zahnräder mit je einem langlochgelagerten
Nocken aufweisen, der über einen schräg bzw.spiral ig verlaufenden
Schlitz und einen darin eingreifenden Zapfen mit dem zugehörigen Zahnrad verbunden ist. Das bedeutet, daß bei
Betätigung der Korrektureinrichtung in der einen Richtung der Nocken in dem Langloch verschoben wird, während der
Zapfen in dem schräg bzw. spiral ig verlaufenden Schlitz gleitet, bis er am Ende des Schlitzes angelangt ist, in
welchem Fall der Nocken so weit nach außen geschoben ist, daß er in das entsprechende Getriebeeiement eingreift. Bei
Betätigung der Korrektureinrichtung in der anderen Richtung gleitet der Zapfen in dem Schlitz in anderer Richtung und
verschiebt den Nocken in entgegengesetzter Richtung, so daß er aus dem Getriebeelement ausgerückt wird.
innenverzahnten Datumsrad bzw. direkt an dem außenverzahnten Wochentagsrad angreift. Wenn, wie in vielen Fällen üblich,
die Wochentagsbeschriftung zweisprachig ausgeführt ist, so daß die Weiterschalteinrichtung um zwei oder gar drei Zähne
des Wcciientagsrades weiterschältet, so kann mit Hilfe der
Korrektureinrichtung, die nur um einen Zahn weiterschaltet, eingestellt werden, welche Sprache zur Anzeige gebracht
wird.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine teilweise Aufsicht auf eine erfindungsgemäß ausgestaltete Weiterschalteinrichtung
für eine Uhr,
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Fig.2 einen teilweisen Schnitt etwa nach Linie H-II in Fig. 1.
Die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung zur Weiterschaltung
der Datumsanzeige und der Wochentagsanzeige wird von einem Zahnrad 11 angetrieben, das sich in zwei Tagen einmal dreht
und vom Stundenrad des Uhrwerk angetrieben wird. Das Zahnrad 11 kann sich frei um die Welle 12 drehen. Aus dem Material
des Zahnrades 11 sind zwei Lappen 13 nach oben weggebogen, die einen Winkel von 80° einschließen.
Unterhalb des Zahnrades 11, siehe auch Fig.2, ist mit der
Welle 12 eine Schaltkurve 14 drehfest verbunden. Oberhalb des Zahnrades 11 ist mit der Welle 12 ein Schaltelement 15
ebenfalls drehfest verbunden.
Die Schaltkurve 14 ist zum Mittelpunkt der Welle 12 punktsymmetrisch.
Sie weist zwei Bereiche mit geringem Radius auf, von denen aus der Radius etwa spiralförmig ansteigt, so
daß er zwei um 180° versetzte Spitzen 16 bildet. Die Form der Schaltkurve entspricht dabei in etwa der Hysteresiskurve
weichen ferromagnetisehen Materials.
Auf der Außenseite der Schaltkurve 14 gleitet das untere Ende einer Feder 17, die mit ihrem oberen Ende an dem hier
nicht näher dargestellten Uhrengehäuse befestigt ist. Es handelt sich dabei um eine einseitig eingespannte Feder. An
ihrem freien Ende 18 besitzt die Feder 17 einen flachen Bereich 19, der etwa tangential zur Welle 12 verläuft. In
Richtung auf den Befestigungspunkt der Feder 17 hin, wird der flache Bereich 19 von einer Spitze 20 begrenzt, die
radial etwas über den flachen Bereich 19 hinausragt. Diese Form besitzt den Vorteil, daß während des größten Teils der
Drehung der Schaltkurve 14 der flache Bereich 19 an der Schaltkurve 14 abgleitet, so daß nur im Bereich der Spitzen
16 die Spitze 20 auf die Schaltkurve einwirkt. Dadurch wird
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die Lebensdauer und die Funktionsfähigkeit vergrößert.
Das Schaltelement 25 besitzt neben einem Kern 21 zwei etwa radial nach außen tretende Abschnitte 22, die in zwei etwa
längs eines Kreisbogens verlaufende Schaltfinger 23 übergehen, deren Enden 24 etwa rechtwinklig nach außen abgebogen
sind. Die Schaltfinger 23 und ihre Enden 24 sind dadurch federnd.
Um die Mittelachse 25 der Uhr drehbar ist ein innenverzahntes Datumsrad 26 und ein außenverzahntes Wochentagsrad
27 angeordnet. Das Datumsrad 26 trag*; auf seiner in der
Figur sichtbaren Oberseite die Zahlen von 1 bis 31, die in der Figur nicht dargestellt sind«. An seiner Innenseite weist
das Datumsrad 26 insgesamt 31 sägezahnartige Zähne 28 auf. Das Datumsrad 26 wird durch eine Hemmfeder 29 in der dargestellten
Stellung arretiert. Die Hemmfeder 29 greift zwischen zwei Zähnen 28 ein, so daß mit ihrer Hilfe insgesamt
31 Stellungen des Datumsrades 26 festgehalten werden,
Das auf der Mittelachse 25 ebenfalls drehbar gelagerte Wochentagsrad 27 besitzt in dem dargestellten Beispiel
insgesamt 14 abgerundete Zähne 30, wobei ebenfalls mit Hilfe einer auf die Zähne 30 einwirkenden Hemmfeder 31 diese
Stellung arretiert ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden 14 Zähne verwendet, da eine zweisprachige
Wochentagsbeschriftung vorhanden ist. Mit dem Wochentagsrad 27 drehfest verbunden ist eine in der Fig. 1 nicht sichtbare
Wochentagsscheibe, auf der die einzelnen Wochentage abgekürzt aufgeschrieben sind. Dabei folgt der Beschriftung
des ersten Tages in der ersten Sprache die gleiche Beschriftung in der zweiten Sprache, danach der zweite Tag in der
ersten Sprache und anschließend der zweite Tag in der zweiten Sprache. Erscheint in einem Fenster zunächst ein Tag
in einer Sprache, so wird das Datumsrad 27 um zwei Zähne
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weitergeschaltet, so daß der nächste Tag in der gleichen
Sprache erscheint. Durch entsprechendes manuelles Verstellen des Wochentagsrades 27 um nur einen Zahn 30 wird die Sprache
geändert.
sie mit den Zähnen 28 bzw.30 des Datumsrades 26 bzw.des
Wochentagsrades 27 zusammenwirken können.
Zahnrad 11 wird im Gegenuhrzeigersinn angetrieben, wobei es !ä
sich in zwei Tagen einmal dreht. Das Schaltelement 15 wird dadurch mitgenommen, daß die rechte Seite des in der Figur
oberen radialen Abschnittes 22 an dem Lappen 13 anliegt. Bei Weiterdrehung gleitet das freie Ende 18 der Feder 17 an der
Außenseite der Schaltkurve 14 ab, wobei sich die Feder im Uhrzeigersinn nach links unten spannt. Wenn die Spitze 20
der Feder 17 die Spitze 16 der Schaltkurve 14 erreicht, wird diese von der Feder 17 ruckartig beschleunigt, wobei sich
die Feder 17 wieder entspannt. Die Beschleunigung erfolgt so lange, bis der radiale Abschnitt 22 an dem zweiten Lappen
anliegt.
Da drehfest mit der Schaltkurve 14 das Schaltelement 15
verbunden ist, greifen während dieses Beschleunigungsvorganges die Enden 24 der Schaltfinger 23 an den Zähnen 30
bzw.28 des Wochentagsrades 27 bzw. des Datumsrades 26 an und schalten diese weiter. In der nächsten möglichen Stellung
werden das Datumsrau 26 und das Wochentagsrad 27 wieder von den Hemmfedern 29 bzw.31 arretiert. Dabei ist das Wochentagsrad
27 um zwei Zähne 30 weitergeschaltet worden, während das Datumsrad nur um einen Zahn weitergeschaltet wurde.
Aufgrund der abgebogenen Endern 24 der Schaltfinger 23 wird
nicht nur eine sichere Beschleunigung der Räder erreicht, sondern auch eine ebenso sichere Abbremsung der Räder nach
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dem Weiterschalten,
Die kreisbogenartige Krümmung der Schaltfinger 23 besitzt den zusätzlichen Vorteil, daß dann, wenn die Enden 24 in
Eingriff mit den Zähnen stehen, und gleichzeitig von Hand aus eine Korrektur der Anzeigen durchgeführt wird, die
Schaltfinger 23 nicht beschädigt werden können, da sie federnd nachgeben.
In Fig. 1 sind rechts oben zwei Zahnräder 32 und 33 dargestellt, die miteinander in Eingriff stehen. Beide Zahnräder
32, 33 sind in an sich bekannter und daher nicht dargestellter Art durch die Krone der Uhr drehbar. Auf den
Achsen 34 der beiden Zahnräder sind in einem Langloch 35 zwei Schaltklinken 36 gelagert. Jedes der Zahnräder 32,33
besitzt einen bogenförmigen Schlitz 37, in den ein Zapfen an jeder Schaltklinke 36 eingreift. Werden mit Hilfe der
Krone die beiden Zahnräder 32,33 so gedreht, daß das Zahnrad 32 sich im Gegenuhrzeigersinn dreht, so bleibt die Klinke36 zunächst
zurück, wobei.der Zapfen 38 in dem Schlitz 37 bis an den rechten Rand des Schlitzes 37 gelangt. Da der Schlitz 37
schräg bzw.spiralförmig bezüglich des Mittelpunktes der Schaltklinke 36 verläuft, wird diese dabei gegenüber der
Welle 34 nach außen verschoben, so daß ihre Nase 39 mit den Zähnen 28 des Datumsrades 26 in Eingriff steht. Bei Weiterdrehung
wird daher das Datumsrad 26 im Gegenuhrzeigersinn gedreht.
Wird die Krone in der entgegengesetzten Richtung gedreht, so dreht sich also das Zahnrad 32 im Uhrzeigersinn, die Schaltklinke
36 bleibt zunächst aufgrund der Reibung stehen, bis der Zapfen 38 an der linken Seite des Schlitzes 37 zur
Anlage gelangt.Ebenfalls wieder durch die Form des Schlitzes wird dabei die Schaltklinke 35 in Richtung auf die Welle
verschoben, so daß die Nase 39 aus dem Zahnkranz des Datumsrades 26 ausrückt.
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Das Zahnrad 33 führt jeweils die umgekehrte Bewegung durch, so daß bei Drehen des Zahnrades 33 im Gegenuhrzeigersinn
eine Korrektur des Wochentagsrades 27 um jeweils einen Zahn erfolgt. Daher läßt sich mit Hilfe dieser Korrektureinrichtung
auch bei mehrsprachiger Anzeige des Wochentages die jeweilige Sprache auswählen.
Während in dem hier dargestellten Beispiel 14 Zähne vorhanden sind, könnten natürlich auch 21 Zähne vorhanden sein,
falls eine dreisprachige Anzeige erwünscht ist.
Fig.2 zeigt einen Schnitt durch die Anordnung nach der Fig.1
etwa nach Linie H-II. Es ist dabei zu sehen, wie die einzelnen Ebenen der verschiedenen Zahnräder angeordnet
sind. Es ist dabei zu sehen, daß in der untersten Ebene die Schaltkurve 14 angeordnet ist, während das Zahnrad 11
darüber liegt. Wieder oberhalb des Zahnrades 11 ist das Schaltelement 15 angeordnet. Das Schaltelement 15 greift mit
seinen Enden 24 links von der Welle 12 in die Zähne 30 des Wochentagsrades 27 ein, während es an seiner rechten Seite
in die Zähne 28 des Datumsrades 26 eingreift.
Aus Fig.2 ist zu sehen, daß mit dem Wochentagsrad 27 eine
Scheibe 40 verbunden ist, deren Oberseite etwa in einer Ebene mit der Oberseite des Datumsrades 26 liegt.
Oberhalb der einzelnen Elemente der Weiterschalteinrichtungen ist eine Abdeckplatte 41 angeordnet, deren Umriß ebenfalls
aus Fig.1 hervorgeht. Diese vorzugsweise einstückig ausgebildete Abdeckplatte 41 kann beispielsweise mit zwei
Schrauben befestigt sein, so daß nach Lösen dieser beiden Schrauben praktisch der gesamte Mechanismus der Weiterschalteinrichtung
und der Schnellkorrektureinrichtung zugänglich ist.
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Wie aus Figur 1 hervorgeht, besitzt die Abdeckplatte 41 zwei nach unten abgewinkelte Abschnitte 42 und 43, an denen
jeweils die Hemmfeder 31 bzw.29 für das Wochentagsrad 27
bzw.das Datumsrad 26 angebracht sind.
Durch die von der Erfindung vorgeschlagenen Maßnahmen wird die Anzahl der benötigen Teile verringert, da für die
Weiterschalteinrichtung beispielsweise nur ein Zahnrad, eine Kurve, ein Schaltelement und eine Antriebswelle benötigt
werden. Ebenfalls verringert sich die Anzahl der für die Schnellkorrektur benötigten Teile, da beide Zahnräder 32,33
mit allen zugehörigen Teilen identisch ausgebildet sind.
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PATENTANWÄLTE RUFF UND BEIER STUTTGART
Dipl.-Chem. Dr. Ruff
Dip I.-Ing. J. Beier Dipl.-Phys. Schöndorf
- 14 -
Neckarstraße SO D-7OOO Stuttgart 1 Tel.: CO711) 227O51*
Telex O7-23412 erub d
15.April 1981Sf/bt
A 19 009/10
Anmelderin: BIFORA-Uhren GmbH Hauffstraße 2
7070 Schwäbisch Gmünd
Flache Kalenderschaltung
Zusammenfassung
Bei der von der Erfindung vorgeschlagenen Uhr ist ein Datumsrad (26) vorgesehen, das innenverzahnt ist und zur
Anzeige des Datums dient. Innerhalb der Öffnung des Datumsrades (26) ist ein außenverzahntes Wochentagsrad (27)
angeordnet, das mit einer Scheibe (40) verbunden ist, auf deren Oberseite eine Beschriftung für die Wochentage in zwei
Sprachen aufgebracht ist.
Zwischen dem Datumsrad (26) und dem Wochentagsrad (27) ist eine gemeinsame Weiterschalteinrichtung angeordnet, die mit
Hilfe einer Kurve (14) eine Feder (17) spannt, während nach überschreiten der Spitze (16) der Kurve (14) die Feder (17)
ein Schaltelement (15) rasch um einen begrenzten Winkelbetrag bewegt, wobei die Enden (24) der Schaltfinger (23)
des Schaltelementes (15) sowohl das Datumsrad (26) als auch das Wochentagsrad (27) weiterschalten.
Es ist eine Korrektureinrichtung mit zwei Zahnrädern (32,33) vorgesehen, die bei Drehung in der einen Richtung mit Hilfe
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einer ausfahrbaren Schaltklinke (36) das Datumsrad (26) um
einen Zahnabstand weiterbewegt. Bei Drehung in der anderen Richtung wird auf die gleiche Art das Wochentagsrad (27) um
einen Zahnabstand weiterbewegt.
Beide Einrichtungen sind von einer einstückigen Platte (41) abgedeckt.
Claims (9)
1. Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem weiterschaltbaren Datums- und einer Wochentagsanzeigeeinrichtung,^dadurch
gekennzeichnet, daß die Datumsanzeigeeinrichtung ein innenverzahntes Datumsrad (26) und
die Wochentagsanzeigeeinrichtung ein innerhalb der öffnung des Datumsrades (26) angeordnetes außenverzahntes
Wochentagsrad (27) aufweist.
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kochentagsrad (27) und das Datumsrad (26) von einer
gemeinsamen Weiterschalteinrichtung betätigbar sind.
3. Uhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiterschalteinrichtung eine gegenüber einem Antriebszahnrad (11) um einen begrenzten Winkelbetrag verdrehbare
Schaltkurve (14) und ein mit der Schaltkurve (14) drehfest verbundenes Schaltelement (15) mit zwei
sich etwa längs eines Viertelkreises erstreckenden Schaltfingern (23) mit nach außen abgebogenen Enden(24)
aufweist.
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4. Uhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkurve 14 zwei von einem kleinen Radius etwa
spiralförmig ansteigende Abschnitte sowie daran anschließend zwei steile Abfälle zu kleinem Radius
aufweist.
5. Uhr nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Kurve (14) eine Feder (17) läuft, deren Anlagefläche einen etwa tangential zur Schaltkurve (i4)
verlaufenden flachen Abchnitt (19) mit einer sich daran anschließenden Spitze (20) aufweist.
6. Uhr mit einem Uhrwerk und einer von dieser betätigten Datums- und einer Wochentagsanzeigeeinrichtung, ins-
I besondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
I dadurch gekennzeichnet, daß sie eine bei Betätigung in
&Igr; einer Betätigungsrichtung auf die Datumsanzeigeein-
I richtung und bei Betätigung in der jeweils anderen
I Betätigungsrichtung auf die Wochentagsanzeigeeinrich-
&Iacgr; tung einwirkende Schnellkorrektureinrichtung aufweist.
::
7. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Korrektureinrichtung zwei
( Schaltklinken (36) aufweist, von denen je eine in jeder
i Betätigungsrichtung mit einem mit der jeweiligen Anzeige·
P einrichtung verbundenen Getriebeelement in Eingriff
I bringbar ist.
8. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch &iacgr; gekennzeichnet, daß die Korrektureinrichtung zwei
; miteinander kämmende Zahnräder (32,33) mit je einer
: langlochgelagerten Schaltklinke (36) aufweist, die über
einen schräg bzw. spiral ig verlaufenden Schlitz (37) und einen darin eingreifenden Zapfen (38) mit dem
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zugehörigen Zahnrad (32,33) verbunden ist.
9. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtungen und die
Korrektureinrichtung von einer einstückigen Abdeckplatte (41) abgedeckt sind, die an abgewinkelten
Ansätzen (42,43) Hemmfedern (31,29) für die Anzeigeräder (27,26) trägt.
Ansätzen (42,43) Hemmfedern (31,29) für die Anzeigeräder (27,26) trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818112060 DE8112060U1 (de) | 1981-04-23 | 1981-04-23 | Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem betätigten Datums- und einer Wochentags-Anzeigeeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818112060 DE8112060U1 (de) | 1981-04-23 | 1981-04-23 | Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem betätigten Datums- und einer Wochentags-Anzeigeeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8112060U1 true DE8112060U1 (de) | 1989-08-24 |
Family
ID=6727024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818112060 Expired DE8112060U1 (de) | 1981-04-23 | 1981-04-23 | Uhr mit einem Uhrwerk und einer von diesem betätigten Datums- und einer Wochentags-Anzeigeeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8112060U1 (de) |
-
1981
- 1981-04-23 DE DE19818112060 patent/DE8112060U1/de not_active Expired
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