DE8108758U1 - Zünderloses Ringflügelgeschoß - Google Patents
Zünderloses RingflügelgeschoßInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Geschoß nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Bekannt ist ein Geschoß der -vorgenannten Gattung aus der
DE-OS 27 12 807. Ihm ist bei vergleichsweise geringem Luftwiderstand zum Erzielen einer mit hoher Geschwindigkeit zurückzulegenden
gestreckten Flugbahn genügend Körpermasse eigen, um eine gute Durchschlagwirkung zu gewährleisten. Diese Eigenschaften begründen
eine gewisse Eignung zum Einsatz gegen Flugziele, beispielsweise
Hubschrauber.
Nachteilig ist an dem bekannten Geschoß, daß seine zielseitige Schadwirkung im wesentlichen durch sein Durchschlagvermögen gegeben
ist. Damit ist eine empfindliche Beschädigung lebenswichtiger Gerätschaften oder Teile des betreffenden Zieles selbst bei'gutem ·
Durchschlag weitgehend eine Frage des Zufalls und erfordert folglich
lange Feuerstöße zum Erzielen einer ausreichenden Vernichtungswahrscheinlichkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Geschoß-der eingangs genannten
Gattung bereitzustellen, welches im Ziel nach dem Durchschlag eine größere Schadwirkung durch geschoßseitige Splitterbildung entfaltet.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs
angegebene Erfindung. Sie wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung im wesentlichen schematisch und unter Verzicht auf erfindungsunwesentliche
Einzelheiten dargestellten Ausführungsbeispiels und unter Berücksichtigung der in den Kennzeichen der weiteren Ansprüche angegebenen
Ausgestaltungslehren des näheren erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 ein rohrförmiges Geschoß nach der Erfindung im Schnitt entlang der Geschoßlängsachse in ausschnittweiser Dar
stellung und
Figur 2 das Geschoß im Schnitt nach der Linie II - II in Figur 1.
Das Geschoß nach der Erfindung weist einen rohrförmigen Geschoßkörper
10 mit einer Wandung 12 auf. Der Geschoßkörper 10 wird vorderseitig
von einer Bugkante 14 und rückseitig von einem kreisringförmigen Heckspiegel 16 begrenzt, zwischen denen sich eine zentrale Bohrung 18
erstreckt. Letztere wird umfangsseitig begrenzt von einer Rohrinnenfläche
20, der eine Rohraußenfläche 22 radial benachbart ist. Sollbruchstellen 24 werden gebildet durch die Wandstärke schwächende Ausfräsungen
mit einer achsfernen Begrenzung 26 und einer achsnahen Begrenzung 28. Die Ausfräsungen sind derart mit einem Füllstoff 30 ausreichender
Gestaltfestigkeit ausgefüllt, daß eine glatte Rohrinnenfläche 22 gewährleistet ist. Vorteilhafterweise handelt es sich bei dem
Füllstoff 30, wie noch zu erläutern ist, um einen solchen oder ein Stoffgemisch mit pyrophoren Eigenschaften. Zur Drallstabilisierung weist
der Geschoßkörper 10 auf der Rohraußenfläche 22 ein nicht näher zu'be-
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schreibendes Führungsband 40 auf. Der Heckspiegel 16 und der angrenzende
Bereich der Bohrung 18 dient einem Dichtelement 50 als Aufnahme, welches beim abfeuerungsweisen Durchgang des Geschoßkörpers 10 durch ein
Waffenrohr die Bohrung 18 rückseitig verschließt und einen Teil einer nicht näher bezeichneten Gasdruckaufnahmefläche bildet.
Beim Auftreffen des Geschoßkörpers 10 auf ein Ziel, beispielsweise einen
Hubschrauber, durchschlägt der Geschoßkörper die Hubschrauberbordwand. Dabei wird der Drall des Geschoßkörpers 10 plötzlich erheblich reduziert
und infolgedessen kommt es in den Sollbruchstellen 24 zu Zerreißungen
mit einem insbejondere von der Art und Anordnung der Sollbruchstellen
24 der Geschoßendgeschwindigkeit und dem Restdrall abhängigen Splitterkegel. Hierdurch wird bei jedem einzelnen Schuß die Wahrscheinlichkeit
erhöht, daß ein hinter der Bordwand im Innenraum des Hubschraubers angeordnetes lebenswichtiges Teil getroffen und der Hubschrauber
somit außer Gefecht gesetzt oder vernichtet wird. Da den Bruchstücken bzw. Splittern der pyrophore Stoff 30 anhaftet, sind
leicht brennbare Teile des Hubschraubers, beispielsweise ein mit Treibstoff gefüllter Behälter, besonders gefährdet.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die zum Bilden von Sollbruchstellen
24 in die Wandung 12 eingebrachten Ausfräsungen parallel zur Geschoßlängsachse A. Die Ausfräsungen können jedoch vorteilhafterweise
auch einer Wendel oder Schraubenlinie um die Geschoßlängsachse A folgen, wobei zudem gegenseitige Überkreuzungen durch Rechts- und Linksgängigkeit
der Schraubenlinien zu Splittern mit wenigstens einer im wesentlichen rautenförmigen Begrenzungsfläche führen. Neben den Ausfräsungen
können auch Ausdrehungen vorhanden sein, welche die Geschoßlängsachse A rechtwinklig queren. Außer durch Fräsen und Drehen können
die Sollbruchstellen 24 auch durch Schwächung des Werkstoffgefüges gebildet
werden, wie sie nach gezielter Bearbeitung mit Elektronen- oder Ionenstrahlung auftreten. Dabei können vorteilhafterweise die genannten
Arten von Sollbruchstellen 24 nebeneinander vertreten sein.
Beim in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind die die
Sollbruchstellen 24 bildenden Ausfräsungen von der Rohrinnenfläche 20 aus in die Wandung 12 eingebracht. Sie können jedoch auch von der Rohraußenfläche
22 aus in die Wandung 12 eingebracht werden. Zum Erhalten
eines möglichst hohen Restdralls ist es jedoch bei drallstabilisierten
Geschossen nach der Erfindung vorteilhaft, den Umfangsbereich des Geschoßkörpers
10 durchgängig aus möglichst dichtem Werkstoff zu gestalten. Insbesondere bei drallstabilxsierten Geschossen nach der Erfindung ist
es nämlich zum Erzielen eines weiten Splitterkegels vorteilhaft, einen
möglichst großen Trägheitsradius dadurch zu verwirklichen, daß die betreffenden Massen des Geschoßkörpers 10 möglichst weit von der Geschoßlängsachse
A entfernt angeordnet werden.
Um eine Splitterbildung auch bei dünnsten Flugzeughäuten zu erzielen,
weist der Geschoßkörper 10 eine geringstmögliche Wandstärke auf„ um bei
einem derart ausgebildeten Geschoß eine Verformung im Waffenrohr beim
Abschuß zu vermeiden, muß im Wandbereich unterhalb des Fiihrungsbandes
eine Wandstärkenschwächung den betreffenden Festigkextsbetrachtungen
und -anforderungen angepaßt werden.
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Rheinmetall GmbH Düsseldorf, den 24.3.1981
Be/gro
Akte R 754
Zusammenfassung
Bei einem zünderlosen Ringflügelgeschoß weist ein rohrförmiger Geschoßkörper
(JO) Sollbruchstellen (24) auf, um sich beim Zieldurchgang zum Erzielen eines Splitterkegels zu zerlegen. Die Sollbruchstellen (24)
können durch Gefügeschwächung (Elektronen- oder Ionenstrahlbehandlung) und/oder durch Ausfräsungen und Ausdrehungen vorgebbaren Verlaufs und
Querschnitts gebildet werden, wobei zum Wiederherstellen einer glatten
Rohrinnen- (20) oder/und Rohraußenfläche (22) wenigstens der zerspante
Werkstoff der Wandung (12) durch einen pyrophoren Füllstoff (30) ersetzt wird. (s. Figur 1)
Claims (6)
1. Zünderloses Ringflügelgeschoß,
dadurch gekennzeichnet, daß ein rohrförmiger Geschoßkörper (10 ) bei einer im wesentlichen
glatten Rohrinnen- ( 20 ) und Rohraußenfläche ( 22 ) Sollbruchstellen
( 24 ) aufweist, welche zur Geschoßlängsachse (A) auf vorgebbare Weise orientiert sind.
2. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Sollbruchstellen ( 24 ) über einen Bereich vorgebbarer axialer Länge erstrecken.
3. Geschoß nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch gegenseitig überkreuzenden Verlauf der Sollbruchstellen
( 24 ) .
4. Geschoß nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß Sollbruchstellen ( 24 ) durch Bereiche geschwächten Werkstoffgefüges innerhalb der Wandung ( J2 ) des Geschoßkörpers
( 10 ) gebildet werden.
5. Geschoß nach einem der Ansprüche J bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Sollbruchstellen ( 24 ) durch
Wandstärkenschwächungen gebildet werden, welche von der Rohrinnenfläche ( 20 ) oder/und der Rohraußenfläche ( 22 ) aus mit vorgebbarem
Querschnitt in die Wandung ( J2 ) eingebracht und zum Wieder-
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herstellen eines glatten Zustandes der hetreffenden Fläche (20; 22)
mit einem Füllstoff ( 30 ) ausreichender Gestaltfestigkeit versehen
sind.
6. Geschoß nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch
pyrophore Eigenschaft des Füllstoffs ( 30).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818108758 DE8108758U1 (de) | 1981-03-25 | 1981-03-25 | Zünderloses Ringflügelgeschoß |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19818108758 DE8108758U1 (de) | 1981-03-25 | 1981-03-25 | Zünderloses Ringflügelgeschoß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8108758U1 true DE8108758U1 (de) | 1985-05-15 |
Family
ID=6726061
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19818108758 Expired DE8108758U1 (de) | 1981-03-25 | 1981-03-25 | Zünderloses Ringflügelgeschoß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8108758U1 (de) |
-
1981
- 1981-03-25 DE DE19818108758 patent/DE8108758U1/de not_active Expired
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