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DE8108758U1 - Zünderloses Ringflügelgeschoß - Google Patents

Zünderloses Ringflügelgeschoß

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Publication number
DE8108758U1
DE8108758U1 DE19818108758 DE8108758U DE8108758U1 DE 8108758 U1 DE8108758 U1 DE 8108758U1 DE 19818108758 DE19818108758 DE 19818108758 DE 8108758 U DE8108758 U DE 8108758U DE 8108758 U1 DE8108758 U1 DE 8108758U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
breaking points
predetermined breaking
projectile according
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19818108758
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Industrie AG
Original Assignee
Rheinmetall GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall GmbH filed Critical Rheinmetall GmbH
Priority to DE19818108758 priority Critical patent/DE8108758U1/de
Publication of DE8108758U1 publication Critical patent/DE8108758U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/32Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
    • F42B10/34Tubular projectiles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/20Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type
    • F42B12/22Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/44Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information of incendiary type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Geschoß nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bekannt ist ein Geschoß der -vorgenannten Gattung aus der DE-OS 27 12 807. Ihm ist bei vergleichsweise geringem Luftwiderstand zum Erzielen einer mit hoher Geschwindigkeit zurückzulegenden gestreckten Flugbahn genügend Körpermasse eigen, um eine gute Durchschlagwirkung zu gewährleisten. Diese Eigenschaften begründen eine gewisse Eignung zum Einsatz gegen Flugziele, beispielsweise Hubschrauber.
Nachteilig ist an dem bekannten Geschoß, daß seine zielseitige Schadwirkung im wesentlichen durch sein Durchschlagvermögen gegeben ist. Damit ist eine empfindliche Beschädigung lebenswichtiger Gerätschaften oder Teile des betreffenden Zieles selbst bei'gutem ·
Durchschlag weitgehend eine Frage des Zufalls und erfordert folglich lange Feuerstöße zum Erzielen einer ausreichenden Vernichtungswahrscheinlichkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Geschoß-der eingangs genannten Gattung bereitzustellen, welches im Ziel nach dem Durchschlag eine größere Schadwirkung durch geschoßseitige Splitterbildung entfaltet.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs angegebene Erfindung. Sie wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung im wesentlichen schematisch und unter Verzicht auf erfindungsunwesentliche Einzelheiten dargestellten Ausführungsbeispiels und unter Berücksichtigung der in den Kennzeichen der weiteren Ansprüche angegebenen Ausgestaltungslehren des näheren erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 ein rohrförmiges Geschoß nach der Erfindung im Schnitt entlang der Geschoßlängsachse in ausschnittweiser Dar
stellung und
Figur 2 das Geschoß im Schnitt nach der Linie II - II in Figur 1.
Das Geschoß nach der Erfindung weist einen rohrförmigen Geschoßkörper 10 mit einer Wandung 12 auf. Der Geschoßkörper 10 wird vorderseitig von einer Bugkante 14 und rückseitig von einem kreisringförmigen Heckspiegel 16 begrenzt, zwischen denen sich eine zentrale Bohrung 18 erstreckt. Letztere wird umfangsseitig begrenzt von einer Rohrinnenfläche 20, der eine Rohraußenfläche 22 radial benachbart ist. Sollbruchstellen 24 werden gebildet durch die Wandstärke schwächende Ausfräsungen mit einer achsfernen Begrenzung 26 und einer achsnahen Begrenzung 28. Die Ausfräsungen sind derart mit einem Füllstoff 30 ausreichender Gestaltfestigkeit ausgefüllt, daß eine glatte Rohrinnenfläche 22 gewährleistet ist. Vorteilhafterweise handelt es sich bei dem Füllstoff 30, wie noch zu erläutern ist, um einen solchen oder ein Stoffgemisch mit pyrophoren Eigenschaften. Zur Drallstabilisierung weist der Geschoßkörper 10 auf der Rohraußenfläche 22 ein nicht näher zu'be-
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schreibendes Führungsband 40 auf. Der Heckspiegel 16 und der angrenzende Bereich der Bohrung 18 dient einem Dichtelement 50 als Aufnahme, welches beim abfeuerungsweisen Durchgang des Geschoßkörpers 10 durch ein Waffenrohr die Bohrung 18 rückseitig verschließt und einen Teil einer nicht näher bezeichneten Gasdruckaufnahmefläche bildet.
Beim Auftreffen des Geschoßkörpers 10 auf ein Ziel, beispielsweise einen Hubschrauber, durchschlägt der Geschoßkörper die Hubschrauberbordwand. Dabei wird der Drall des Geschoßkörpers 10 plötzlich erheblich reduziert und infolgedessen kommt es in den Sollbruchstellen 24 zu Zerreißungen mit einem insbejondere von der Art und Anordnung der Sollbruchstellen 24 der Geschoßendgeschwindigkeit und dem Restdrall abhängigen Splitterkegel. Hierdurch wird bei jedem einzelnen Schuß die Wahrscheinlichkeit erhöht, daß ein hinter der Bordwand im Innenraum des Hubschraubers angeordnetes lebenswichtiges Teil getroffen und der Hubschrauber somit außer Gefecht gesetzt oder vernichtet wird. Da den Bruchstücken bzw. Splittern der pyrophore Stoff 30 anhaftet, sind leicht brennbare Teile des Hubschraubers, beispielsweise ein mit Treibstoff gefüllter Behälter, besonders gefährdet.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die zum Bilden von Sollbruchstellen 24 in die Wandung 12 eingebrachten Ausfräsungen parallel zur Geschoßlängsachse A. Die Ausfräsungen können jedoch vorteilhafterweise auch einer Wendel oder Schraubenlinie um die Geschoßlängsachse A folgen, wobei zudem gegenseitige Überkreuzungen durch Rechts- und Linksgängigkeit der Schraubenlinien zu Splittern mit wenigstens einer im wesentlichen rautenförmigen Begrenzungsfläche führen. Neben den Ausfräsungen können auch Ausdrehungen vorhanden sein, welche die Geschoßlängsachse A rechtwinklig queren. Außer durch Fräsen und Drehen können die Sollbruchstellen 24 auch durch Schwächung des Werkstoffgefüges gebildet werden, wie sie nach gezielter Bearbeitung mit Elektronen- oder Ionenstrahlung auftreten. Dabei können vorteilhafterweise die genannten Arten von Sollbruchstellen 24 nebeneinander vertreten sein.
Beim in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind die die Sollbruchstellen 24 bildenden Ausfräsungen von der Rohrinnenfläche 20 aus in die Wandung 12 eingebracht. Sie können jedoch auch von der Rohraußenfläche 22 aus in die Wandung 12 eingebracht werden. Zum Erhalten
eines möglichst hohen Restdralls ist es jedoch bei drallstabilisierten Geschossen nach der Erfindung vorteilhaft, den Umfangsbereich des Geschoßkörpers 10 durchgängig aus möglichst dichtem Werkstoff zu gestalten. Insbesondere bei drallstabilxsierten Geschossen nach der Erfindung ist es nämlich zum Erzielen eines weiten Splitterkegels vorteilhaft, einen möglichst großen Trägheitsradius dadurch zu verwirklichen, daß die betreffenden Massen des Geschoßkörpers 10 möglichst weit von der Geschoßlängsachse A entfernt angeordnet werden.
Um eine Splitterbildung auch bei dünnsten Flugzeughäuten zu erzielen, weist der Geschoßkörper 10 eine geringstmögliche Wandstärke auf„ um bei einem derart ausgebildeten Geschoß eine Verformung im Waffenrohr beim Abschuß zu vermeiden, muß im Wandbereich unterhalb des Fiihrungsbandes eine Wandstärkenschwächung den betreffenden Festigkextsbetrachtungen und -anforderungen angepaßt werden.
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Rheinmetall GmbH Düsseldorf, den 24.3.1981
Be/gro
Akte R 754
Zusammenfassung
Bei einem zünderlosen Ringflügelgeschoß weist ein rohrförmiger Geschoßkörper (JO) Sollbruchstellen (24) auf, um sich beim Zieldurchgang zum Erzielen eines Splitterkegels zu zerlegen. Die Sollbruchstellen (24) können durch Gefügeschwächung (Elektronen- oder Ionenstrahlbehandlung) und/oder durch Ausfräsungen und Ausdrehungen vorgebbaren Verlaufs und Querschnitts gebildet werden, wobei zum Wiederherstellen einer glatten Rohrinnen- (20) oder/und Rohraußenfläche (22) wenigstens der zerspante Werkstoff der Wandung (12) durch einen pyrophoren Füllstoff (30) ersetzt wird. (s. Figur 1)

Claims (6)

• · · I III ι*··· stan · Rheinmetall GmbH Düsseldorf, den 24.3.1981 Be/gro Akte R 754 ntyhsprüche:
1. Zünderloses Ringflügelgeschoß,
dadurch gekennzeichnet, daß ein rohrförmiger Geschoßkörper (10 ) bei einer im wesentlichen glatten Rohrinnen- ( 20 ) und Rohraußenfläche ( 22 ) Sollbruchstellen ( 24 ) aufweist, welche zur Geschoßlängsachse (A) auf vorgebbare Weise orientiert sind.
2. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Sollbruchstellen ( 24 ) über einen Bereich vorgebbarer axialer Länge erstrecken.
3. Geschoß nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch gegenseitig überkreuzenden Verlauf der Sollbruchstellen ( 24 ) .
4. Geschoß nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Sollbruchstellen ( 24 ) durch Bereiche geschwächten Werkstoffgefüges innerhalb der Wandung ( J2 ) des Geschoßkörpers ( 10 ) gebildet werden.
5. Geschoß nach einem der Ansprüche J bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Sollbruchstellen ( 24 ) durch Wandstärkenschwächungen gebildet werden, welche von der Rohrinnenfläche ( 20 ) oder/und der Rohraußenfläche ( 22 ) aus mit vorgebbarem Querschnitt in die Wandung ( J2 ) eingebracht und zum Wieder-
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herstellen eines glatten Zustandes der hetreffenden Fläche (20; 22) mit einem Füllstoff ( 30 ) ausreichender Gestaltfestigkeit versehen sind.
6. Geschoß nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch pyrophore Eigenschaft des Füllstoffs ( 30).
DE19818108758 1981-03-25 1981-03-25 Zünderloses Ringflügelgeschoß Expired DE8108758U1 (de)

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