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DE810860C - Verfahren zur Herstellung eines fugenlosen, farbig durchgemusterten Wandbelages - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines fugenlosen, farbig durchgemusterten Wandbelages

Info

Publication number
DE810860C
DE810860C DEK2089A DEK0002089A DE810860C DE 810860 C DE810860 C DE 810860C DE K2089 A DEK2089 A DE K2089A DE K0002089 A DEK0002089 A DE K0002089A DE 810860 C DE810860 C DE 810860C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
covering
colored
color
seamless
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK2089A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1611109U (de
Inventor
Walter Stahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KERAWAND SCHMIDT & H GmbH
Original Assignee
KERAWAND SCHMIDT & H GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KERAWAND SCHMIDT & H GmbH filed Critical KERAWAND SCHMIDT & H GmbH
Priority to DEK2089A priority Critical patent/DE810860C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE810860C publication Critical patent/DE810860C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines fugenlosen, farbig durchgemusterten Wandbelages Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines fugenlosen, farbig durchgemusterten Wandbelages.
  • Bei den meisten bisher bekannten Verfahren zur Herstellung einer farbigen Musterung auf Wandbelägen wird nur die Oberfläche mit Farbe versehen, so daß bei einer Beschädigung der Oberfläche auch die farbige Musterung zerstört wird.
  • Man hat auch bereits vorgeschlagen, verschieden gefärbte Putzmörtel durcheinander aufzutragen und die ganze Putzmasse in nassem Zustand durch Ziehen oder Kämmen zu einem gewünschten Muster zu verarbeiten und dadurch eine mehrfarbige Putzfläche herzustellen. Ein solches Verfahren ist aber verhältnismäßig umständlich und kann auch nicht die häufig gewünschten wolkigen, leicht verschwimmenden Farbnuancen erzielen.
  • Im Gegensatz hierzu ist es durch das erfindungsgemäße Verfahren möglich, in überaus einfacher und schneller Weise ohne Arbeitsunterbrechung eine farbige Musterung auf Wandbelägen zu erreichen, bei der die gesamte Belagmasse mit der farbigen Musterung durchdrungen ist, so daß also bei einer Beschädigung der Oberfläche die Musterung trotzdem erhalten bleibt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird so durchgeführt, daß auf eine in üblicher Weise verputzte Fläche (Zement- oder Kalkputz) eine Belagmasse aufgetragen wird, auf die in noch feuchtem Zustand eine Schicht gefärbter Belagmasse aufgegeben wird, die nun ihrerseits in nassem Zustand mit einer weiteren Schicht Belagmasse bedeckt wird, wobei die Zusammensetzung der Belagmasse eine Durchdringung mit den Farben der -darunter liegenden Schicht möglich macht, worauf nach dem Trocknen die Fläche noch mit Glasur usw. überzogen werden kann.
  • Die gefärbte Schicht soll zweckmäßig erst dann auf die erste Belagsahicht aufgetragen werden, wenn diese keine naßglänzende Oberfläche mehr zeigt. Dadurch verbindet sich wohl das Material der gefärbten Schicht mit dem Material der Belagmasse, vermischt sich aber nicht mit ihr. Im Gegensatz dazu soll die zweite Belagmasseschicht auf die noch naßglänzende gefärbte Schicht aufgegeben werden.
  • Das genannte Verfahren kann mit einer oder mehrfacher Musterung ohne Arbeitsunterbrechung ausgeführt werden. Die wolkigen Farbeffekte werden dadurch erzielt, daß die Farbe von unten her durch die därüberliegende Belagmassensahicht hindurchtritt und in dieser etwas verläuft, so daß auf der Oberfläche eine Musterung von einem bis jetzt noch nicht erreichten Farbspiel entsteht.
  • Durch Wahl der geeigneten Belagmasse und der Schichtdicke dieser Belagmasse, die auf die Farbschicht aufgebracht wird, hat man es in der Hand, den Wolkeneffekt und die Intensität der Färbung in gewünschter Weise zu beeinflussen.
  • Es besteht nach einem besonderen Merkmal der vorliegenden Erfindung die Möglichkeit, sämtliche Schichten, die den Wandbelag bilden, mit einer Spritzpistole aufzuspritzen, ohne daß ein anderes Werkzeug benötigt wird.
  • Hierbei hat man es in der Hand; durch mehr oder weniger starken Luftdruck, mit der die zweite Belagmassenschicht auf die gefärbte Schicht aufgespritzt wird, die Farbdurchdringung der zweiten Belagmassenschicht und dadurch den erzielten Farbeffekt zu variieren.
  • Es hat sich als zweclmnäßig erwiesen, die gefärbte Schicht mit schwachem und die zweite Belagmassenschicht mit hohem Luftdruck aufzuspritzen. Man kann weiterhin nur an einzelnen Punkten des Wandbelages Farbe aufbringen, so daß eine Unzahl von Farbeffekten möglich ist. Die Farbmusterung kann auch naturgemäß in Form von bestimmten Figuren oder symmetrischen Mustern erfolgen.
  • Die Oberfläche kann dabei vollkommen eben und glatt, aber auch plastisch ausgestaltet werden.
  • Die Belagmasse kann beispielsweise wie folgt zusammengesetzt werden: 7o Teile Zement, 8 Teile einer weißen Oxydfarbe (Zinkweiß, Lithopone), 22 Teile Mineral (Kieselweiß, Koalin) werden mit Wasser innig vermengt, bis eine leicht aufstreichfähige Masse entsteht.
  • Zur Herstellung der farbigen Masse kann dann die Belagmasse durch Zusatz beliebiger Farbstoffe in der gewünschten Weise angefärbt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren, zur Herstellung eines fugenlosen, farbig durchgemusterten Wandbelages, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine in üblicher Weise verputzte Fläche eine Belagmasse aufgetragen wird, auf die in noch feuchtem Zustand eine Schicht gefärbter Belagmasse aufgegeben wird, die nun ihrerseits in nassem Zustand mit einer weiteren Schicht Belagmasse bedeckt wird, wobei die Zusammensetzung der Belagmasse eine Durchdringung mit den Farben der darunter liegenden Schicht möglich macht, worauf nach dem Trocknen die Fläche mit Glasur überzogen werden kann.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schichten mittels Spritzpistole aufgegeben werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufspritzen der zweiten Belagmassenschicht auf die gefärbte Schicht der Luftdruck für die Spritzpistole entsprechend dem gewünschten Farbeffekt eingestellt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gefärbte Schicht mit schwachem und die zweite Belagmassenschicht mit hohem Luftdruck aufgespritzt wird.
DEK2089A 1950-03-10 1950-03-10 Verfahren zur Herstellung eines fugenlosen, farbig durchgemusterten Wandbelages Expired DE810860C (de)

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