DE810808C - Vorrichtung zum Herstellen von Zapfen und Zapfenloechern - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Zapfen und ZapfenloechernInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
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- B27F5/10—Slotting or mortising machines tools therefor equipped with chisel cutters, e.g. hollow chisel cutters equipped with drills
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Description
- Vorrichtung zum Herstellen von Zapfen und Zapfenlöchern Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine mit einfachen und kräftigen Vorrichtungen zum Einschneiden von Zapfenlöchern und zur Herstellung von Zapfen.
- Für die Herstellung von Zapfenlöchern arbeitet die Maschine mit einem schwingenden Meißel oder '\-lesser, welches das Zapfenloch einschneidet, und mit zwei Lochbeiteln mit geradliniger Hinundherbewegung, welche die Seitenwände ausschneiden. Der Antrieb dieser Werkzeuge geschieht durch eine gemeinsame Welle mit Hilfe von Getrieben, die den Abmessungen der Zapfenlöcher entsprechend eingestellt werden.
- Die Erfindung besteht darin, daß eine Antriebswelle mit einer darauf befestigten Scheibe vorgesehen ist, die mit einer radialen Schwalbenschwanzführung versehen ist, in welcher ein Drehzapfen ein- und feststellbar gelagert ist, der selbst durch einen Lenker als Teil eines Schwinghebels mit einem in einer Führung gleitenden Zapfen dieses Schwinghebels verbunden ist, wobei an einem Ende des letzteren das die Zapfenlöcher einschneidende Messer befestigt ist, und daß die Antriebswelle ferner einen Exzenter mit Bügel und Lenker trägt, welch letzterer am freien Ende eines um einen feststehenden Zapfen schwingenden doppelarmigen Hebels angreift, der beiderseits des Zapfens durch je einen Lenker mit zwei geradlinig geführten, die Seitenwände der Zapfenlöcher ausschneidenden Lochbeiteln verbunden ist.
- Durch diese Arbeitsweise lassen sich Zapfenlöcher mit geradem Boden und geraden Seitenwänden herstellen, deren Flächen splitterfrei sind, während die mit Ketten arbeitenden Maschinen und die mehrere nebeneinanderliegende Löcher bohrenden Maschinen Splitter erzeugen, die besonders bei der Herstellung von Möbeln für das Aussehen und die Verbindung schädlich sind.
- Zur Herstellung eines Zapfens ersetzt man, das Messer durch ein aus zwei Meißeln bestehendes Werkzeug, das die beiden entgegengesetzten Seiten des Zapfens zuschneidet.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Maschine, bei welchem vorausgesetzt ist, daß die Werkzeuge in einer waagerechten Ebene arbeiten, während der Holzkörper durch eine geeignete --und nicht dargestellte Vorrichtung verschoben wird. Der Holzkörper könnte aber auch feststehen. In diesem Fall müßte die Maschine auf einem Schlitten befestigt werden, der sich in der Längs- oder. Querrichtung des Arbeitsvorganges bewegen würde.
- Fig. i ist eine Draufsicht der Maschine bei der Herstellung eines Zapfenloches. Für die Werkzeuge sind zwei Arbeitslagen angedeutet; Fig.2, 3, 4 sind jeweils Schnitte gemäß den Linien II-II, 111-11I, IV-IV der Fig. i; Fig. 5 ist eine schematische Darstellung der Wirkungsweise des schwingenden Messers; Fig. 6 ist eine schematische Darstellung der Wirkungsweise der Lochbeitel; Fig. 7 zeigt eine Einzelanordnung der Maschine bei der Herstellung eines Zapfens.
- Die Antriebswelle, welche gleichzeitig das Messer Y zum Ausschneiden des Bodens des Zapfenloches und die beiden Lochbeitel P zum Schneiden der Seitenwände betätigt, ist die lotrechte Welle A, die in der Richtung des Pfeiles f umläuft.
- Zur Umwandlung der Drehbewegung der Welle A in eine schwingende Bewegung des als Messerträger dienenden -Schwinghebels :G .ist 'das -nachfolgend beschriebene Getriebe vorgesehen. Einerseits ist auf der Welle A eine Scheibe B mit Schwalbenschwanzführung b befestigt, in welch letzterer ein Drehzapfen C radial einstellbar und feststellbar gelagert ist. An diesem Zapfen greift mit Hilfe eines Kugellagers E ein Lenker D als Teil des Schwinghebels G an. Andererseits ist dieser Schwinghebel G mit einem Zapfen F versehen, der mit Hilfe zweier Kugellager 1 in einer am Deckel Z und am Kastenboden z befestigten Führung H schwing- und gleitbar gelagert ist.
- Aus Fig.5 ist ersichtlich, daß dieses Getriebe der Schneide y des Messers Y eine im wesentlichen geradlinige Bewegung erteilt, wodurch, abgesehen von den Ecken, ein ebener Boden erzielt wird. Diese Ecken sind nämlich etwas gerundet.
- Das beschriebene Übertragungsgetriebe wird von einem Gegengewicht d ausgeglichen.
- Ferner erteilt die Welle A .den beiden Lochbeiteln P eine geradlinige Hinundherbewegung durch die folgende Anordnung: Auf der Welle A sitzt ein Exzenter K mit Bügel L, Lenker M. Letzterer greift an einem Hebel N an, der um den Zapfen 4 des Gehäuses Z, z schwingt. Der Hebel N ist mit den Lochbeiteln P durch zwei Lenker R (Fig.4) verbunden. Die Führung der Lochbeitel geschieht an den Austrittsstellen aus dem Gehäuse durch Schlitten S, die selbst in Schwalbenschwanzführungen U und h gleiten und durch Handräder T mit Gewindespindeln betätigt werden.
- Nachstellbare Keile W dienen zum Ausgleich des Verschleißes und zur Führung des Endes des Schwinghebels G und des Hebels N.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist aus den Fig. i, 5 und 6 deutlich zu ersehen. Diese beiden Figuren zeigen nämlich in dicken und dünnen Strichen zwei Arbeitslagen des schwingenden Messers und eines der Lochbeitel. Letztere, die auf der Innenseite zum- Auswerfen der Späne mit Zähnen versehen sind, heben und senken sich gegenläufig zueinander.
- Man stellt die Tiefe und die Breite des Zapfenloches dadurch ein, da$ man einerseits den Zapfen C in seiner Führung verschiebt und andererseits die beiden Handräder T betätigt.
- Soll die. Maschine zur Herstellung von Zapfen dienen, so wird das Messer Y durch das in Fig. 7 dargestellte Werkzeug ersetzt, das aus zwei Meißeln X besteht, welche beiderseits eines Halters x befestigt sind. Die Dicke dieses Halters entspricht der gewünschten Breite des herzustellenden Zapfens. Der Zweck der Lochbeitel besteht in diesem Fall darin, die Schmalseiten des Zapfens zu schneiden und zu richten.
- Die Maschine kann auch derart ausgebildet werden, da$ sie in einer anderen Lage als der waagerechten arbeiten kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Herstellen von Zapfenlöchern, gekennzeichnet durch eine Antriebswelle(A) mit einer darauf befestigten Scheibe(B), die mit einer radialen Schwalbenschwanzführung (b) versehen ist, in welcher ein Drehzapfen (C) ein- und feststellbar gelagert ist, der selbst durch einen Lenker (D) als Teil eines Schwinghebels (G) mit einem in einer Führung (H) gleitenden Zapfen dieses Schwinghebels (G) verbunden ist, wobei an einem Ende des letzteren das die Zapfenlöcher einschneidende Messer (Y) befestigt ist, und daß die Antriebswelle (A) ferner einen Exzenter (K) mit Bügel (L) und Lenker (M) trägt, welch letzterer am freien Ende eines um einen feststehenden Zapfen (O) schwingenden doppelarmigen Hebels (N) angreift, der beiderseits des Zapfens (O) durch je einen Lenker (R) mit zwei geradlinig geführten, die Seitenwände der Zapfenlöcher ausschneidenden Lochbeiteln (P) verbunden ist.
- 2. Vorrichtung zum Herstellen von Zapfenlöchern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichriet, daB zur Führung der Lochbeitel (P) im Maschinengehäuse (Z, z) Schlitten (S) mit Schwalbenschwanzführungen (U und V) gelagert sind, die durch Handräder (T) mittels Gewindespindeln betätigt werden.
- 3. Vorrichtung zum Herstellen von Zapfenlöchern nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Maschinengehäuse nachstellbare Keile (W), zwischen denen sich der Schwinghebel (G) und der Hebel (N) bewegen, zur Führung und zum Ausgleich des Verschleißes vorgesehen sind. Vorrichtung zum Herstellen von Zapfen nach den Ansprüchen i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (G) einen Werkzeughalter (x) trägt, dessen Dicke der gewünschten Dicke des Zapfens entspricht, und daß die Werkzeuge (X) zur Bearbeitung des Zapfens beiderseits dieses Halters (x) befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR810808X | 1946-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810808C true DE810808C (de) | 1951-08-13 |
Family
ID=9257694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB738A Expired DE810808C (de) | 1946-02-27 | 1949-11-20 | Vorrichtung zum Herstellen von Zapfen und Zapfenloechern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE497258A (de) |
| DE (1) | DE810808C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2023168472A1 (de) * | 2022-03-07 | 2023-09-14 | Julius Blum Gmbh | Vorrichtung und verfahren zur herstellung wenigstens einer taschenförmigen ausnehmung in einer möbelplatte zur aufnahme eines möbelbeschlages |
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0
- BE BE497258D patent/BE497258A/xx unknown
-
1949
- 1949-11-20 DE DEB738A patent/DE810808C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2023168472A1 (de) * | 2022-03-07 | 2023-09-14 | Julius Blum Gmbh | Vorrichtung und verfahren zur herstellung wenigstens einer taschenförmigen ausnehmung in einer möbelplatte zur aufnahme eines möbelbeschlages |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE497258A (de) |
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