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DE8108057U1 - "schmiereinrichtung fuer mit druckluft betriebene geraete" - Google Patents

"schmiereinrichtung fuer mit druckluft betriebene geraete"

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Publication number
DE8108057U1
DE8108057U1 DE19818108057 DE8108057U DE8108057U1 DE 8108057 U1 DE8108057 U1 DE 8108057U1 DE 19818108057 DE19818108057 DE 19818108057 DE 8108057 U DE8108057 U DE 8108057U DE 8108057 U1 DE8108057 U1 DE 8108057U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
oil
oiler
line
storage container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19818108057
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Flottmann Werke GmbH
Original Assignee
Flottmann Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Flottmann Werke GmbH filed Critical Flottmann Werke GmbH
Priority to DE19818108057 priority Critical patent/DE8108057U1/de
Publication of DE8108057U1 publication Critical patent/DE8108057U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einleiten von Schmier- und Enteisungsöl in die Zufuhrleitung von mit Druckluft betriebenen Geräten wie Drucklufthämmer oder dergleichen mit einem Leitungsöler, der einen Ölerkopf für den Anschluß der Zufuhrleitung, eine Saugvorrichtung, z.B. ein Venturirohr, und einen am Ölerkopf befestigten Vorratsbehälter umfaßt, wobei an der Kompressoranlage die erzeugte Druckluft zur Ölrückgewinnung des eingespritzten Öls durch einen Öl-Druckluftbehälter geleitet wird, in dem ein im wesentlichen hohlzylindrisches Filterelement enthalten ist.
Bei druckluftbetriebenen Geräten ist es bekannt, in die zum Gerät führende Druckluftleitung mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung Öl einzuleiten, welches zum Schmieren und Enteisen des Gerätes dient. Ein solcher Leitungsöler besteht im wesentlichen aus einem Ölerkopf, der Anschlüsse für die Enden der Druckluftleitung enthält, einer im Ölerkopf befindlichen Saugvorrichtung und einem am Ölerkopf an der Unterseite befestigten Vorratsbehälter. Die Saugvorrichtung ist in der Regel als Venturirohr ausgebildet, wobei die Einschnürung des Venturirohres über ein Saugröhrchen mit dem Vorratsbehälter verbunden ist. Um eine Dosierung der eingeleiteten Ölmenge vornehmen zu können, ist am Ölerkopf weiterhin in axialer Verlängerung des Saugröhrchens eine mit einer Einstellschraube verbundene Düsennadel vorgesehen, mit deren Hilfe die Austrittsöffnung des Saugröhrchens hinsichtlich des wirksamen Austrittsquerschnitts veränderbar ist. Der Vorratsbehälter steht hierbei unter dem vollen Leitungsdruck und ist in seiner baulichen Gestaltung dementsprechend zu dimensionieren.
Auch in den Druckluftkompressor wird zum Schmieren und Kühlen desselben fortlaufend öl eingespritzt, welches aber aus dem austretenden Druckluftstrom wieder heraus-
gefiltert und in einem Ölkreislauf dem Druckluftkompressor erneut zugeführt wird. Zur Ölrückgewinnung ist am Kompressor ein Öl-Druckluftbehälter angeordnet, durch den der erzeugte Druckluftstrom geleitet wird und in dem sich ein Filterelement befindet, welches dazu dient, das im Druckluftstrom befindliche Öl aus diesem herauszufiltern. Das hierbei anfallende Öl sammelt sich in einer Vertiefung am Boden, von wo es abgesaugt und über eine Verbindungsleitung in die zum Kompressor führende Ölzufuhrleitung eingeleitet wird. Die gereinigte Druckluft gelangt über am Öl-Druckluftbehälter angebrachte Anschlußverbindungen in die zu den Druckluftgeräten führenden Zufuhrleitungen.
Die bei derartigen Druckluftanlagen bislang übliche Anwendung von selbständigen Leitungsölern im Zuge der Zufuhrleitungen ist aus verschiedenen Gründen mit erheblichen Nachteilen verbunden. Um diesen Nachteilen abzuhelfen, schlägt die Erfindung vor, Leitungsöler und Öl-Druckluftbehälter miteinander zu kombinieren, d.h. in einem Bauteil zu vereinigen.
Bei den bekannten Öl-Druckluftbehältern ist das Filterelement zur Ölabscheidung in der Regel als hohlzylindrischer Körper ausgebildet. Ausgehend von einer solchen Anordnung wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Vorratsbehälter des Leitungsölers im Inneren des hohlzylindrischen Filterelementes anzuordnen und den Ölerkopf als Deckel für den druckdichten Abschluß des Öl-Druckluftbehälters auszubilden.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung besteht erfindungsgemäß darin, daß der Vorratsbehälter am oberen Ende einen nach außen gerichteten Halteflansch aufweist und mit diesem Halteflansch zwischen Ölerkopf und Öl-Druckluftbehälter verspannt ist. Auch kann es vorteilhaft sein, das
hohlzylindrische Filterelement und den Vorratsbehälter zu einem Bauteil zu vereinigen.
I Die nach der Erfindung vorgesehene Verlagerung des Lei-
I tungsölers in das Innere des an der Kompressoranlage be-
I 5 findlichen Öl-Druckluftbehälters bietet wesentliche tech-
t nische und auch wirtschaftliche Vorteile. Soweit mehrere
I Arbeitsgeräte von einer Kompressorenlage betrieben wer-
I den, wie es in der Praxis häufig der Fall ist, können
I die bislang in jeder einzelnen Zufuhrleitung vorgesehenen
I 10 Leitungsöler eingespart werden. Infolge der Anordnung
j$ des Vorratsbehälters des Leitungsölers im Innern des 01-
S Druckluftbehälters liegen innerhalb und außerhalb des
I Vorratsbehälters die gleichen Druckverhältnisse vor. Der
jj) Vorratsbehälter braucht somit nicht wie bisher entspre-
i 15 chend dem einseitig wirkenden Druck dimensioniert zu I werden, sondern kann dünnwandig ausgebildet sein. Hier-
I durch ergeben sich zusätzlich zu den Kosteneinsparungen
I infolge der integrierten Bauweise weitere Einsparungen
I bei der Herstellung solcher Leitungsöler.
20 Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 einen Axialschnitt einer erfindungsgemäßen Einrichtung,
25 Figur 2 als Ausschnitt den oberen Bereich einer Einrichtung ebenfalls in einem Axialschnitt und
Figur 3 ein Filterelement, welches mit dem Vorratsbehälter eines Leitungsölers zu einem Bauteil vereinigt ist.
Die dargestellte Schmiereinrichtung wird zweckmäßigerweise unmittelbar an der Kompressoranlage angebracht. Im unteren Teil des Öl-Druckluftbehälters 1 befindet sich das zur Kühlung und Schmierung des Kompressors benötigte Öl 2. Für das Nachfüllen des Behälters ist an einer Seite ein Stutzen mit einer Verschlußschraube 3 vorgesehen. Die im Kompressor erzeugte Druckluft, die mit Öl vermischt ist, strömt über eine Leitung 4 sowie einen Stutzen 5 in das Innere des Behälters 1. Im oberen Bereich des Behälters befindet sich ein hohlzylindrisches Filterelement 6, das beispielsweise als Schichtkörper aus Filterpapier und anderen Materialien aufgebaut sein kann. Dieses Filterelement ist an seinem unteren Ende mit einem Boden verschlossen, in dem sich eine Mulde 7 befindet.
Die mit Öl vermischte Druckluft tritt von außen durch den Schichtkörper in das Innere des Filterelementes 6, und von hier gelangt die entölte Druckluft über eine Bohrung
8 im Deckel 9 in den mit dem Deckel einstückig ausgebildeten Kopf 10 des Leitungsölers 11.
Das im Schichtkörper des Filterelementes 6 zurückgehaltene Öl fließt nach unten und sammelt sich in der Mulde In die Mulde 7 ragt das freie Ende eines Rohres 13, mittels dessen das Öl vom Kompressor abgesaugt wird. Über eine Leitung 14 wird das Ql 2 in den Kompressor eingespritzt.
Im Ölerkopf IO ist eine quer zur Behälterachse verlaufende Bohrung 15 mit einer mittigen Einschnürung enthalten, die als Venturirohr wirkt. Das Ende der Bohrung 15 ist für den Anschluß einer nicht dargestellten Leitung ausgebildet, die die Verbindung zu einem mit Druckluft betriebenen Gerät darstellt. An der Innenseite des Deckels
9 ist an diesem ein becherartiger Vorratsbehälter 17 für die Aufnahme von Schmier- und Enteisungsöl angebracht. Die Halterung und Befestigung des Vorratsbehälters 17 er-
til « ■
folgt bei dem Ausführungsbeispiel mit Hilfe des Rohres
13, welches an seinem äußeren Ende mit einem Außengewinde
versehen ist, auf dem zwei Muttern 18 gelagert sind, mittels der der Vorratsbehälter 17 mit dem Rohr 13 und damit , mit dem Deckel 9 verspannt wird. |
Der Deckel 9 enthält weiter eine achsparallele Bohrung, |
in der ein Saugröhrchen 19 druckdicht befestigt ist, das § sich mit seinem inneren Ende bis in die Nähe des Bodens * des Vorratsbehälters 17 erstreckt. Das andere Ende mündet
in die Bohrung 15 im Ölerkopf 10. Um eine Regulierung ," der angesaugten Ölmenge vornehmen zu können, ist im Öler- \ kopf eine Einstellschraube 20 mit einer inneren Düsennadel 21 axial verstellbar angeordnet, so daß die Spitze
der Düsennadel innerhalb der Austrittsöffnung des Ansaug- ; röhrchens 19 unterschiedliche Stellungen einnehmen und ; damit unterschiedlich große Austrittsquerschnitte frei- sj geben kann. Auf diese Weise kann jederzeit die Menge an f, Schmieröl den Erfordernissen entsprechend eingestellt ! werden. Zur Abdichtung der Einstellschraube 20 ist ein J elastischer Dichtring 22 vorgesehen. Die Saugwirkung im
Saugröhrchen 19 wird hervorgerufen durch die partielle ·■ Erhöhung des Druckes im Druckluftstrom im Bereich der ξ Einschnürung im Vergleich zum Druck in dem vor der Ein- t. schnürung liegenden Teil der Bohrung mit dem größeren
Durchflußquerschnitt. Druckabsenkungen im Vorratsbehälter
17 bei sinkendem Ölspiegel werden durch eine weitere
Bohrung 23 im Deckel 9 vermieden. Durch diese Bohrung
ist ständig ein Druckausgleich zwischen dem Innenraum
des Vorratsbehälters 17 und der Bohrung 15 im Ölerkopf
gegeben.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Vorratsbehälter 17 insofern anders gestaltet, als dieser an seinem oberen Ende mit einem nach außen gerichteten Halteflansch 24 ausgestattet ist. Dieser Halteflansch liegt
I I
in der Gebrauchsstellung des Vorratsbehälters 17 teilweise auf dem oberen Befestigungsrand 25 des Öl-Druckluftbehälters 1 auf. Nach dem Aufsetzen des Deckels 9 ist der Halteflansch zwischen dem Befestigungsrand 25 und dem Deckel eingespannt. Zur festen Verbindung des Deckels 9 mit dem Öl-Druckluftbehälter 1 dienen Schraubenbolzen 26, die Bohrungen im Deckel durchdringen und in Gewindebohrungen des Befestigungsrandes 25 eingeschraubt sind.
Fig. 3 zeigt ein hohlzylindrisches Filterelement 6, das mit einem Vorratsbehälter 17 zu einem Bauteil vereinigt ist. Dieses Bauteil wird von oben in den Öl-Druckluftbehälter 1 eingesetzt und in gleicher Weise wie bei der Ausführung nach Fig. 2 mit Hilfe des am Vorratsbehälter 17 befindlichen Halteflansches 24 zwischen Befestigungsrand 25 und Deckel 9 verspannt.

Claims (4)

Radt, FinkenCT, Ernesti Patentanwälte Heinrich-König-StraßeSK 119 Bochum Fcrmprcchcr (0234) *7JV/ S8 Tcltpammädroit,· (Udipjltnl Bochum 81 107 WE/HH Schmiereinrichtung für mit Druckluft betriebene Geräte Ansprüche
1. Einrichtung zum Einleiten von Schmier- und Enteisungsöl in die Zufuhrleitung von mit Druckluft betriebenen Geräten wie Drucklufthämmer oder dergleichen mit einem Leitungsöler, der einen Ölerkopf für den Anschluß der Zufuhrleitung, eine Saugvorrichtung, z.B. ein Venturirohr, und einen am Ölerkopf befestigten Vorratsbehälter umfaßt, wobei an der Kompressoranlage die erzeugte Druckluft zur Ölrückgewinnung des eingespritzten Öls durch einen Öl-Druckluftbehälter geleitet wird, in dem ein im wesentlichen hohlzylindrisches Filterelement enthalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß Leitungsöler (11) und Öl-Druckluftbehälter (1) zu einem einheitlichen Bauteil zusammengefaßt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (17) des Leitungsölers (11) im Innern des hohlzylindrischen Filterelementes (6) angeordnet ist und der Ölerkopf (10) als Deckel -für den druckdichten Abschluß des Öl-Druckluftbehälters (1) ausgebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (17) am oberen Ende einen nach außen gerichteten Halteflansch (24) aufweist und mit diesem Halteflansch zwischen Ölerkopf (10) und Öl-Druckluftbehälter (1) verspannt ist.
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4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das hohlzylindrische Filterelement (6) und der Vorratsbehälter (17) zu einem Bauteil vereinigt sind.
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