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DE8103112U1 - Paneel- oder balken-foermiges wandverkleidungselement - Google Patents

Paneel- oder balken-foermiges wandverkleidungselement

Info

Publication number
DE8103112U1
DE8103112U1 DE19818103112 DE8103112U DE8103112U1 DE 8103112 U1 DE8103112 U1 DE 8103112U1 DE 19818103112 DE19818103112 DE 19818103112 DE 8103112 U DE8103112 U DE 8103112U DE 8103112 U1 DE8103112 U1 DE 8103112U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall cladding
cladding element
plastic core
foam plastic
shell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19818103112
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schock & Co 7060 Schorndorf De GmbH
Original Assignee
Schock & Co 7060 Schorndorf De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schock & Co 7060 Schorndorf De GmbH filed Critical Schock & Co 7060 Schorndorf De GmbH
Priority to DE19818103112 priority Critical patent/DE8103112U1/de
Publication of DE8103112U1 publication Critical patent/DE8103112U1/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Laminated Bodies (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

HOEGER, STEtLJ^GHf1A PARTNER
PATENTANWÄLTE
UHLANDSTRASSE 14 ο · D 7000 STUTTGART 1
— 3 —
A 44 508 b Anmelderin:
b - 189 Firma Schock & Co GmbH
26. Januar 1981 Gmünder Straße 65
7060 Schorndorf
Paneel- oder ßaiken-förmiges
Wandverkleidungselement
Die Erfindung betrifft ein Paneel- oder Balkenförmiges Wandverkleidungselement mit einer Schale und einem Schaumkunststoffkern/ und es lag ihr die Aufgabe zugrunde, ein solches Verkleidungselement anzugeben, das sich auch aus Abfällen, insbesondere Sperrholzabfällen, einfach und billig herstellen läßt und dennoch ein gefälliges Äußeres aufweist.
Diese Aufgabe läßt sich erfindungsgemäß dadurch lösen, daß man der Schale einen U-förmigen Querschnitt I verleiht, dessen drei Schenkel von flachen Material- "j streifen gebildet werden, welche über auf der Außen- ! seite des Verbindungselements jeweils* eine Fase bil- )
dende, im Querschnitt dreieckige oder trapezförmige I
I Stäbe sowie den Schaumkunststoffkern miteinander ver- f bunden sind. Bei der Herstellung eines solchen Wand- {
verkleidungselements kann man so vorgehen, daß man |
in eine Platte, beispielsweise eine Sperrholzplatte, ; mittels Gehrungssägen oder Profilfräsern mehrere
parallel zueinander verlaufende und im Querschnitt ;
ein ■ gleichschenkliges rechtwinkliges Dreieck bildende Nuten einarbeitet, durch die die dreieckigen oder
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trapezförmigen Stäbe sowie die Schenkel der erwähnten Schale gebildet werden. Um anschließend die genutete Platte einfach durch Falten in die Form der Schale bringen zu können, läßt man entweder beim Nuten eine ganz dünne Schicht stehen oder man klebt auf die später den Nuten gegenüberliegende Plattenoberfläche dort Folienstreifen auf, wo die Platte von der anderen Seite her mit Nuten versehen werden soll, so daß die Folienstreifen ein Auseinanderfallen der Teile der Schale verhindern. Im Anschluß an den Faltvorgang wird dann die U-förmige Schale mit Kunststoff ausgeschäumt, wobei man zweckmäßigerweise einen an der Schale fest haftenden Schaumkunststoff verwendet. Besonders geeignet ist Polyurethanschaum, da dieser eine hervorragende Festigkeit der erfindungsgemäßen Wandverkleidungselemente mit sich bringt.
Da man beim Verkleiden der Innenseiten von Gebäudeaußenwänden nie mit Sicherheit vorhersagen kann, in welchen Bereich der Taupunkt verlegt wird, empfiehlt es sich, an der Rückseite des Schaumkunststoffkerns in Längsrichtung verlaufende Kondenswasserablaufnuten vorzusehen. Werden die erfindungsgemäßen paneelförmigen Wandverkleidungselemente dann an einer Gebäudeseitenwand in vertikaler Richtung so verlegt, daß am Boden eine Schattenfuge entsteht, so kann sich eventuell bildendes Kondenswasser nach unten ablaufen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wandverkleidungselemente sind in den Seiten-
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wänden. Längsnuten für eine Nut- und -leder-Verbindung vorgesehen, welche sich bis in den Schaumkunststoffkern hinein erstrecken und insbesondere im letzteren eine geringere Breite als im Bereich der Schale aufweisen. Auf diese Weise lassen sich in einer erfindungsgemäßen Wandverkleidung besonders einfach Schattenfugen erzeugen, und Federn, deren Dicke der Nutbreite im Schalenbereich entspricht, werden beim Hineindrücken in den Schaumkunststoffkern dort eingeklemmt .
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung sowie der beigefügten zeichnerischen Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wandverkleidungselements; es zeigen:
Fig. 1 eine Platte zur Herstellung der Schale des Wandverkleidungselements nach dem Nuten, jedoch vor dem Falten;
Fig. 2 einen Schnitt durch das fertige Wand- S verkleidungselement, und
• Fig. 3 einen Schnitt durch eine Wandverkleidung, welche aus erfindungsgemäßen Wandverkleidungselementen besteht, die infolge einer Nut- und -Feder-
. ■ Verbindung zwischen sich Schattenfugen
bilden.
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' Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Wandverklei-
dungselements werden auf die eine Seite einer Sperrholzplatte 10 im Abstand voneinander selbstklebende ' Folienstreifen 12 aufgebracht, worauf im Bereich die-
' ser Folienstreifen in die andere Plattenfläche Nuten 14 eingearbeitet werden. Bei der dargestellten Ausführungsform hat der Nutenquerschnitt erfindungsgemäß die Gestalt eines gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks.
\ Durch diese Nuten wird die Platte 10 aufgeteilt in
zwei Seitenwände 16 sowie eine Querwand 18 der herzustellenden, im Querschnitt U-förmigen Schale des
Wandverkleidungselements, wobei zwischen der Querwand und den Seitenwänden jeweils ein Stab 20 liegt, f dessen Querschnitt gleichfalls die Gestalt eines
gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks besitzt.
Nachdem die Platte 10 durch Falten in die in Fig. gezeigte Form gebracht wurde, wird die so gebildete Schale 22 mit .Polyurethanschaum ausgeschäumt, so daß ein Schaumkunststoffkern 24 entsteht, der an der Schale fest haftet, und auch nach dem Ablösen der Folienstreifen 12 die Teile der Schale 22 zusammenhält.
Schließlich werden verschiedene Nuten, in das Wandverkleidungselement eingefräst, nämlich an der Rückseite Ablaufnuten 26 für Kondenswasser und an den Seitenwänden abgestufte Nuten 28 für eine Nut- und -Eeder-Verbindung, wie sie die Fig. 3 erkennen läßt.

Claims (1)

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    PATENTANWÄLTE . UHLANDSTRASSE 14 c . D 7000 STUTTGART 1
    A 44 508 b Anmelderin:
    b - 189 Firma Schock & Co GmbH
    26. Januar 1981 Gmünder Straße 65
    7060 Schorndorf
    Ansprüche
    1.· Paneel- oder Balken-förmiges Wandverkleidungselement mit einer Schale und einem Schaumkunststoffkern, dadurch gekennzeichnet , daß die Schale (22) einen U-förmigen Querschnitt besitzt, dessen drei Schenkel (16,18) von flachen Materialstreifen gebildet sind, welche über auf der Außenseite des Wandverkleidungselements jeweils eine Fase bildende, im Querschnitt dreieckige oder trapezförmige Stäbe (20) sowie den Schaumkunststoffkern (24) miteinander verbunden sind.
    2. Wandverkleidungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale aus Holzplattenstreifen, insbesondere aus Sperrholzplattenstreifen, gebildet ist.
    3. Wandverkleidungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumkunststoffkern aus Polyurethanschaum besteht.
    4. Wandverkleidungselement nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite des Schaumkunststoffkerns in Längsrichtung verlaufende Kondenswasserablaufnuten
    (26) vorgesehen sind.
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    A 44 508 b
    b - 189 - 2 -
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    Wandverkleidungselement nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden Längsnuten (28) für eine Nut- und -Feder-Verbindung vorgesehen sind, welche sich.bis in den Schaumkunststoffkern (24) hinein erstrecken und insbesondere im "letzteren eine geringere* Breite' als iinw Bereich der »Schäle ' (22) ί aufweisen.
    — 3 —
    ra
DE19818103112 1981-02-06 1981-02-06 Paneel- oder balken-foermiges wandverkleidungselement Expired DE8103112U1 (de)

Priority Applications (1)

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DE19818103112 DE8103112U1 (de) 1981-02-06 1981-02-06 Paneel- oder balken-foermiges wandverkleidungselement

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8103112U1 true DE8103112U1 (de) 1981-07-30

Family

ID=6724368

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19818103112 Expired DE8103112U1 (de) 1981-02-06 1981-02-06 Paneel- oder balken-foermiges wandverkleidungselement

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8103112U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8704894U1 (de) * 1987-04-02 1988-05-05 Fa. Buhmann, 7988 Wangen Innenausbauelement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8704894U1 (de) * 1987-04-02 1988-05-05 Fa. Buhmann, 7988 Wangen Innenausbauelement

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